Esoterisches Ärzte-Bashing,.....

Placebo hat nicht ausschließlich was mit Schlucken zu tun. Es ist lediglich der Effekt, der durch Glauben, Wissen, Hoffen oder eben durch Schlucken ( doch auch hier ist der Glaube an das Geschluckte der Placeboeffect) ausgelöst wird. Ganz plump und verkürzt gesagt, sendet der eigene Körper Signale an seine Zellen sich entsprechend zu verändern. Das ist eine Kopfsache bzw. geistige Sache und keine materielle.


Ist mir klar, nur sendet mein Kopf halt automatisch die Botschaft: Vergiss es, wirkt doch nicht.
 
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:rolleyes: Hast du nicht gelesen, was ich geschrieben habe? Ich habe nicht über Menschen die daran erkranken gelacht, sondern darüber, dass die Aussage mit 'der einseitigen Taubheit' so perfekt als Beschreibung für die vielen Auseinandersetzungen hier passt. o_O

@Tarbagan hat über einseitige Taubheit geschrieben und Du hast es aus dem Beitrag genommen und gleich lachende Smileys hingesetzt. Über Spätfolgen von Krankheiten macht man keine Witze und man nimmt sie auch nicht raus, um daraus witzige Vergleiche und Metaphern zu machen, das ist eine zu ernste Sache. Machst Du auch bei gestorbenen Kindern Vergleiche draus? Ich finde das nicht lustig und auch nicht richtig.
 
Das ist die Frage. Vielleicht kommt es darauf an, wieviel derjenige über die physiologischen Vorgänge "weiß"?
Wie geschehen denn die Effekte durch Placebos? Weiß man da genau, was da pysiologisch vor sich geht? Auch "Selbstheilungskräfte" haben doch offenbar pysiologische Effekte, warum also nicht die im Beipackzettel für das echte Medikament beschriebenen, wenn der Patient oder der Arzt diese genau kennt?
Für manche Bereiche weiss man genau was physiologisch bei der Verabreichung von Placebos (die dann auch wirken) vor sich geht - bei Schmerzmitteln bzw. Schmerzmittelplacebos ist der Vorgang geklärt. Man weiss also das "wie", was man nicht weiss ist das "warum" (und auch nicht warum bei dem und beim anderen nicht)
 
@Tarbagan hat über einseitige Taubheit geschrieben und Du hast es aus dem Beitrag genommen und gleich lachende Smileys hingesetzt. Über Spätfolgen von Krankheiten macht man keine Witze und man nimmt sie auch nicht raus, um daraus witzige Vergleiche und Metaphern zu machen, das ist eine zu ernste Sache. Machst Du auch bei gestorbenen Kindern Vergleiche draus? Ich finde das nicht lustig und auch nicht richtig.

Mannomann... nun übertreib es mal nicht. :rolleyes: Du hast jetzt einfach keine andere Antwort darauf und tust jetzt einfach so, als würde ich über körperlich taube Menschen Witze machen. Mein Zitat ist auf 'einseitige Taubheit' reduziert. Wobei Taubheit nicht mal rein auf's Hören bezogen werden muss. Vielleicht hab ich ja auch insgeheim über Menschen mit tauben Händen oder Füßen gelacht oder halbseitig komplett gelähmte, ja genau, ich glaube das war es, was ich zum Ausdruck bringen wollte.:rolleyes: Lass gut sein. *abwinke*
 
Die schlucken eine Zuckerpille, entschlummern und wachen nicht auf, wenn man an ihnen rumschnippelt?
Echt?
Dass Hypnose funktioniert, weiß ich, aber Hypnose ist kein Placebo.
Nö, auch diese Operationen finden unter Hypnose statt. Das grundlegende an einem Placebo ist, dass es "ohne Wirkstoff" funktioniert. Hypnose hat keinen Wirkstoff ist in diesem Sinn also ein Placebo.
 
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Stöhn... :D

Ich weiß! ;) :p

Aber ganz ernsthaft - wenn es keinen Unterschied zwischen Placebos und echten Medikamenten gibt, dann könnte man sich ja Unsummen an Forschungsgeldern und Produktionskosten sparen und einfach nur Zuckerpillen herstellen!
Klar. das Problem mit der Pharmaindustrie ist nur: der MArkt ist ziemlich abgegrast und neue Medikamente entwickeln, ohne neue Krankheiten zu haben, wird dann zu einem wirtschaftlichen Deseaster für die.

Also, was tut man dort? Medikamente werden "verbessert". Und wenn man nicht weiß, dass für die Studien gezielt die Medis zum Vergleich hergenommen werden, die besonders schlecht wirken oder andere Nachteile haben, die das leicht veränderte Präparat nicht hat, könnte man all das für eine tolle Sache halten.

Und leider hat so manch ein Medikament ggü. einem Placebo nur einen sehr geringen Vorteil an Wirksamkeit. Aber auch da denken sich die Pharmaleute was aus, beschäftigen nicht umsonst sehr hoch dotierte Anwälte (die sich dann mit dem Gesetzgeber in Zulassungsverfahren streiten), damit sie Profite machen könnnen und sich Marktanteile sichern.
 
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