Esoterik, eine Sekte vor der man warnen muss ???

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Lediglich eine Formsache und eine des Willens, oder Könnens, es braucht ja eben genau Nachweise wenn man tätig ist in gewissen Bereichen, da eben auch eine gewisse fachliche Kompetenz als Mindestanforderung Voraussetzung ist um überhaupt in so einem Bereich tätig zu sein, ... . :)



Für die transnationale Beziehung versucht der fragmentarische Verzichtssachzwang sich mit dem funktionalen Komponentenenthusiasmus, publiziert die handwerkliche Wachstumssicherheit, gelingt mit dem apokalyptischen Zustimmungskalkül und veranlasst den offiziellen Würdeblödsinn, ... . :)
 
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Lediglich eine Formsache und eine des Willens, oder Könnens, es braucht ja eben genau Nachweise wenn man tätig ist in gewissen Bereichen, da eben auch eine gewisse fachliche Kompetenz als Mindestanforderung Voraussetzung ist um überhaupt in so einem Bereich tätig zu sein, ... . :)
& immer noch wissen wir nicht,
was denn dieser gewisse, fachliche,
& geheime Bereich ist
den Du so kompetent anbietest....
Außer natürlich die Dämonenverschickung!:D
 
Was aber grundsätzlich nicht ausschließt, dass es diese geben könnte. Und so weit ich weiss, gibt es auch sowohl in D wie in Ö entsprechende Ansätze, die derzeit eher an der Umsetzung paralleler Ideen zur Vereinheitlichung dieser Gewerbe in der EU scheitern.

Ich kann nur von meiner Reiki-Ausbildung berichten (damals war noch Reiki II für den GewS notwendig, ist schon über 10 Jahre her). Reiki I: 1 Wochenende - 1 Tag Geschichte des Reiki, Chakrenlehre, 2. Tag Mediatation und Einweihung, erste Versuche. Ganz am Rande ein bisschen die rechtliche Seite in ein paar Sätzen.
Reiki II: Symbole lernen, 3 Einweihungen, Übungen.
Nie etwas über Gewerbe, Umgang mit Menschen, Psychologie, Notfallshilfe.
Ich denke das wird heute auch nicht anders sein. Hauptgewicht ist auf der energetischen Technik, und nicht auf dem "Firlefanz" als Selbständiger.

Einerseits ganz toll - ich bekomme ein super Werkzeug, und kann es so anwenden, wie mich mein Gefühl leitet (das zugegeben am Anfang noch ziemlich unterentwickelt ist ;)). Andererseits aber auch keine Basis, wirklich erfolgreich selbständig arbeiten zu können.

Wie gesagt, Krankheiten DÜRFEN behandelt werden! Aber eben nur begleitend zu einer medizinischen Versorgung, bzw. ist diese dem Klienten dringend (und möglichst nachweislich) nahe zu legen.

Anders die Ausbildung zum Lebensberater. Hier sind in Ö neben dem fachlich/technischen Teil vorgeschrieben: Recht, Marketing, wirtschaftliche Grundlagen, Coaching, Psychologie mit Diagnose, Krisenintervention. Dazu Selbsterfahrung, 750 Stunden supervidiertes Praktikum (die Hälfte des für Psychotherapeuten vorgeschriebenen).

Ich sehe es mittlerweile eher so, dass eine Ausbildung im esoterischen Bereich eine tolle Chance für die eigene Entwicklung ist. Aber für die wirklich professionelle Anwendung müsste es gesetzliche Mindestanforderungen geben, analog dem Lebensberater.
Was gleichzeitig sowohl den Wildwuchs eindämmen würde, als auch die Reputation des Berufsstandes erhöhen, und das Angebot auf jene Personen beschränken würde, die wirklich ernsthaft selbständig diesen Beruf ausüben wollen ... und nicht aus Mangel an Erfahrung und Basiswissen dem Berufsstand schaden.

Eher eine vom Staat auferlegte Prüfung die über Universitäten laufen, und die Spreu vom Weizen trennen. Wo Schriftlich, Mündlich und Praktisch geprüft wird. Wo Rechtliche-und Etischegrundlagen dazugehören wie eine Abnahme einer Kleinen Biokunde des Menschlichen Körpers. Und in der Praxis eine Prüfung wo nicht mehr als maximal zehn Behandlungen pro Klient stattfinden dürfen. Und eine Mischung aus Mediziner und Heilpraktiker und anerkannten Heiler besteht. Auch eine Ausbildung sollte über Staatlich-anerkannten Schulen stattfinden.
 
& immer noch wissen wir nicht,
was denn dieser gewisse, fachliche,
& geheime Bereich ist
den Du so kompetent anbietest....
Außer natürlich die Dämonenverschickung!:D

Dein Konstruktivismus scheint Dir da irgendwo ein falsches Bild zu geben, ... . :zauberer1
 
Was aber grundsätzlich nicht ausschließt, dass es diese geben könnte. Und so weit ich weiss, gibt es auch sowohl in D wie in Ö entsprechende Ansätze, die derzeit eher an der Umsetzung paralleler Ideen zur Vereinheitlichung dieser Gewerbe in der EU scheitern.

Ich kann nur von meiner Reiki-Ausbildung berichten (damals war noch Reiki II für den GewS notwendig, ist schon über 10 Jahre her). Reiki I: 1 Wochenende - 1 Tag Geschichte des Reiki, Chakrenlehre, 2. Tag Mediatation und Einweihung, erste Versuche. Ganz am Rande ein bisschen die rechtliche Seite in ein paar Sätzen.
Reiki II: Symbole lernen, 3 Einweihungen, Übungen.
Nie etwas über Gewerbe, Umgang mit Menschen, Psychologie, Notfallshilfe.
Ich denke das wird heute auch nicht anders sein. Hauptgewicht ist auf der energetischen Technik, und nicht auf dem "Firlefanz" als Selbständiger.

Einerseits ganz toll - ich bekomme ein super Werkzeug, und kann es so anwenden, wie mich mein Gefühl leitet (das zugegeben am Anfang noch ziemlich unterentwickelt ist ;)). Andererseits aber auch keine Basis, wirklich erfolgreich selbständig arbeiten zu können.

Wie gesagt, Krankheiten DÜRFEN behandelt werden! Aber eben nur begleitend zu einer medizinischen Versorgung, bzw. ist diese dem Klienten dringend (und möglichst nachweislich) nahe zu legen.

Anders die Ausbildung zum Lebensberater. Hier sind in Ö neben dem fachlich/technischen Teil vorgeschrieben: Recht, Marketing, wirtschaftliche Grundlagen, Coaching, Psychologie mit Diagnose, Krisenintervention. Dazu Selbsterfahrung, 750 Stunden supervidiertes Praktikum (die Hälfte des für Psychotherapeuten vorgeschriebenen).

Ich sehe es mittlerweile eher so, dass eine Ausbildung im esoterischen Bereich eine tolle Chance für die eigene Entwicklung ist. Aber für die wirklich professionelle Anwendung müsste es gesetzliche Mindestanforderungen geben, analog dem Lebensberater.
Was gleichzeitig sowohl den Wildwuchs eindämmen würde, als auch die Reputation des Berufsstandes erhöhen, und das Angebot auf jene Personen beschränken würde, die wirklich ernsthaft selbständig diesen Beruf ausüben wollen ... und nicht aus Mangel an Erfahrung und Basiswissen dem Berufsstand schaden.

An der Umsetzung paralleler Ideen zur Vereinheitlichung scheiterts dMn, also das glaub ich überhaupt nicht, scheitert wohl viel eher daran, dass viele Leute sehr zufrieden damit sind über zB Reiki erzählen zu können was sie wollen, fette Kurse anbieten, "Prüfungen" selbst gestalten, etc. Für Reiki gibt es nicht mehr das Gewerbe der Energethiker sondern der Energieüberträger. Auch dies ist ein freies Gewerbe, sprich jede/r kann morgen aufs Amt gehen und kommt als Reikimeister sovielten Grades er mag wieder raus und kann den Leute dies und jenes über "Reiki" erzählen. Krankheiten dürfen "behandelt" werden, das mag vl. für Reiki gelten, ich schrieb vom Energethiker-Gewerbe. Lebensberater ist kein freies Gewerbe, da gibt es notwenige und anerkannte Prüfungen. Also ob der schon entstandene Wildwuchs in den Esoterischen Richtungen sich auf etwas einigen wird können wage ich ganz stark zu bezweifeln. Reputation des Berufsstandes... Hm, dann könnte ja jeder nachvollziehen wovon gesprochen wird, könnt seeehr eng werden :D
 
Falscher Ansatz, er muss nicht von was leben können, dann er kann auch regulär arbeiten gehen, ... . Nur eine Ausbildung ob Pseudo oder nicht, heisst nicht, dass man davon leben kann oder muss, ... .

Ein Kraut ist definiert in der Pflanzenheilkunde und muss Rückverfolgbar sein, da es als Medizin gilt, gleiche Anforderungen wie für alle anderen Medis auch. Der Gehalt muss geprüft werden und Qualität muss gewährleistet sein, zum Schutze des Kunden. Die TCM hat da viele Probleme, weil nicht die Qualität stimmt oder definiert ist, wie in der TEM, ... .
Die Kräuter dürfen nur nach gewissen Kriterien angebaut werden, dh. Herbizide, Pestizide und Schwermetalle werden kontrolliert etc., nur als Beispiel, nebst den Gehältern der Pflanzen die genau nach dem Gesetz definiert sind, ... .
Ein Heilkraut muss indentifiziert werden, dh. es muss analysiert werden ob es das richtige ist, ... . Der Gehalt wird gemessen, die Rückverfolgbarkeit etc. muss genau dokumentiert sein, da es eben in den GMP Bereich geht, sobald etwas Wirkung hat, ... . Auch pflanzliche Arzneimittel unterstehen den Behörden und sind sehr streng reglementiert, ... .
Für Eigengebrauch und nicht kommerziell interessiert es niemanden ob die Gehälter stimmen und der Rest, was man im Garten anpflanzt ist eine andere Kategorie, da es nicht dem öffentlichen Interesse dient, ... .

Kann ich nicht ganz so sehen. Wenn sich jemand wirklich spirituell entwickelt, dann wird er mit der Zeit sehr grosse Schwierigkeiten haben, sich in der heutigen wenig wertschätzenden und menschlichen Arbeitswelt zu bewegen. Bist Du schon länger als Eso selbständig tätig, und die wirtschaftliche Basis verändert sich - welchen Job würdest Du mit "der" Referenz dann noch bekommen?

Schön und gut. Nur argumentierst Du gerade mit den Regeln die ja eben die Pharmaindustrie gemacht hat. Aber sind diese Regeln für Heilkräuter oder andere Eso-Produkte überhaupt gerechtfertigt? Oder dienen sie hier nur als Schutzfunktion für die gewinnträchtigen "Pfründe" aller Beteiligten?

Der Gehalt wird gemessen ... ja, leider auch viel zu oft, um den Leuten erklären zu können, wie viele schädliche Inhaltsstoffe doch diese Naturprodukte haben. Und wieviel toller doch synthetische Produkte der Pharmaindustrie sind. Nur halt ohne jede Lebensenergie.

Damit will ich nicht sagen, dass diese Qualität nicht auch ihre Berechtigung hat, dort wo wirklich saubere Qualität gebraucht wird. Gott sei Dank gibt es gerade bei Kräutern parallel ja auch noch das Nahrungsmittel Tee oder Gewürz, mit wesentlich relaxteren Bestimmungen ... und oft besserer oder zumindest gleichwertiger Wirkung.
 
Kann ich nicht ganz so sehen. Wenn sich jemand wirklich spirituell entwickelt, dann wird er mit der Zeit sehr grosse Schwierigkeiten haben, sich in der heutigen wenig wertschätzenden und menschlichen Arbeitswelt zu bewegen. Bist Du schon länger als Eso selbständig tätig, und die wirtschaftliche Basis verändert sich - welchen Job würdest Du mit "der" Referenz dann noch bekommen?

Schön und gut. Nur argumentierst Du gerade mit den Regeln die ja eben die Pharmaindustrie gemacht hat. Aber sind diese Regeln für Heilkräuter oder andere Eso-Produkte überhaupt gerechtfertigt? Oder dienen sie hier nur als Schutzfunktion für die gewinnträchtigen "Pfründe" aller Beteiligten?

Der Gehalt wird gemessen ... ja, leider auch viel zu oft, um den Leuten erklären zu können, wie viele schädliche Inhaltsstoffe doch diese Naturprodukte haben. Und wieviel toller doch synthetische Produkte der Pharmaindustrie sind. Nur halt ohne jede Lebensenergie.

Damit will ich nicht sagen, dass diese Qualität nicht auch ihre Berechtigung hat, dort wo wirklich saubere Qualität gebraucht wird. Gott sei Dank gibt es gerade bei Kräutern parallel ja auch noch das Nahrungsmittel Tee oder Gewürz, mit wesentlich relaxteren Bestimmungen ... und oft besserer oder zumindest gleichwertiger Wirkung.
Ich gehe da nicht so ganz konform mit Deiner Meinung, die Pharma macht die Regeln nicht selbst, sondern der Gesetzgeber ist dafür zuständig, lediglich die Pharma muss sich daran halten, ... . Es gibt da internationale Bestimmungen die auch eingehalten werden müssen. Weshalb denkst Du, dass ein Kraut das als konventionell über den Ladentisch geht, demjenigen überlegen sein muss, welches von der Pharma überprüft wurde? Pharma hat halt andere Ansätze, dh. man produziert in anderen Qualitätsnormen als beispw. in Iso-Normen vorgesehen ist, ... . Sicherheit wird halt anderes bewertet, da Pharma im Grunde eine Nulltoleranz lebt was Qualitätsmängel angeht, deshalb ist auch der Aufwand enorm, so produzieren zu können, dh. die Sicherheit steht an erster Stelle, ... . Es braucht auch die Zulassungen von der Behörde um überhaupt im Pharmabereich Kräuter oder Tinkturen anbieten zu dürfen da diese unter das Heilmittelgesetz fallen, ... . Mitarbeiter in der Pharmaindustrie fallen unter den GMP Bereich und jeder Arbeitsschritt wird dokumentiert um eben auch Fehler verhindern zu können.
 
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Gibt es sie wirklich, diese "reichlichen" Informationsmöglichkeiten?
...
Die andere Seite: wie soll ein Anfänger auf dem Gebiet die Erfahrung bekommen, wenn nicht über praktische Arbeit mit Klienten? Wie soll er wirtschaftlich überleben können, wenn nicht mit Klienten?

Es kann nur über die Ausbildung gehen, einerseits über entsprechende Kenntnisse im Umgang mit Menschen, andererseits aber auch die ethische Seite des Gewerbes, und auch die eigene Verantwortung an eine(n) erfahrenere(n) Kollegin/-en abzugeben, wenn man erkennt, dass man selber nicht zu Rande kommt. Aber Wachstum für den Schüler muss möglich sein.

Liebe Grüße

Ich denke, es gibt sogar zu viele Informationen. Es ist Fleißarbeit da durchzusteigen.
...
Die andere Seite betrifft alle Berufe, es wäre sicherlich wünschenswert, wenn es eine wirklich betreute Ausbildung gäbe, so wie früher, wo in kleineren Gemeinschaften das Wissen und die Erfahrung weitergetragen wird. Eine Art Grundausbildung wäre sicherlich auch eine Möglichkeit. Aufklärung über die ethischen Aspekte, über den zwischenmenschlichen Umgang, Gesprächstechniken usw. In Deutschland gibt es den HP, in der Prüfung wird es entsprechend abgefragt. Das wäre zum Beispiel eine solche Basis, wenigstens den HP vorweisen zu müssen.

Ansonsten bin ich ein Fan von Checklisten. Damit ließe sich auch gut informieren, eben eine Liste von Indizien, die ein Kunde abprüfen kann und dann aufstehen und gehen, wenn er oder sie merkt, hier geht es nicht mit rechten Dingen zu.

LG
Any
 
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