Erleuchtung

Guten Morgen!

Die folgenden Zeilen von Kabir sagen fuer mich alles ueber die geheimnisvolle Erleuchtung aus.
Ich lese sie jeden Tag und sie beruehren mich stets aufs Neue:

------------
Die wilden Wellen des schrecklichen Ozeans besiege ich und erreiche das Ufer
der Glueckseligkeit.
Ich habe meinen Platz auf dem der Selbstgelassenheit gefunden.
Ich trinke aus dem Becher des Unbeschreiblichen.
Ich habe den Schluessel der Mysterien gefunden.
Ich habe die Wurzel der Vereinigung erreicht.
Wandernd ohne Spur kam ich in das sorgenlose Land:
Muehelos kommt die Barmherzigkeit des grossen Herrn ueber mich.
Sie haben ueber ihn gesungen als endlos und unerreichbar, aber ich habe
ihn ohne meine Augen in meinen Meditationen gesehen.
---------------

Namo sei ewigen Dank, dass er mir diese Zeilen zugaenglich gemacht hat. :kiss3: !

Das, was da beschrieben wird, empfinde ich zumindest ansatzweise immer wieder mal.
Es muss ein grenzenloses Entzuecken sein, das allem zugrunde liegt, wenn man es voll realisieren kann.

Ich wuensche allen einen erleuchteten Tag!
Bijoux
 
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Bijoux schrieb:
Guten Morgen!

Die folgenden Zeilen von Kabir sagen fuer mich alles ueber die geheimnisvolle Erleuchtung aus.
Ich lese sie jeden Tag und sie beruehren mich stets aufs Neue:

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Die wilden Wellen des schrecklichen Ozeans besiege ich und erreiche das Ufer
der Glueckseligkeit.
Ich habe meinen Platz auf dem der Selbstgelassenheit gefunden.
Ich trinke aus dem Becher des Unbeschreiblichen.
Ich habe den Schluessel der Mysterien gefunden.
Ich habe die Wurzel der Vereinigung erreicht.
Wandernd ohne Spur kam ich in das sorgenlose Land:
Muehelos kommt die Barmherzigkeit des grossen Herrn ueber mich.
Sie haben ueber ihn gesungen als endlos und unerreichbar, aber ich habe
ihn ohne meine Augen in meinen Meditationen gesehen.
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Namo sei ewigen Dank, dass er mir diese Zeilen zugaenglich gemacht hat. :kiss3: !

Das, was da beschrieben wird, empfinde ich zumindest ansatzweise immer wieder mal.
Es muss ein grenzenloses Entzuecken sein, das allem zugrunde liegt, wenn man es voll realisieren kann.

Ich wuensche allen einen erleuchteten Tag!
Bijoux


Danke dir Bijoux
und danke auch Namo
Karuna :kiss3: :kiss4: :kiss3:
 
Bijoux schrieb:
Guten Morgen!

Die folgenden Zeilen von Kabir sagen fuer mich alles ueber die geheimnisvolle Erleuchtung aus.
Ich lese sie jeden Tag und sie beruehren mich stets aufs Neue:

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Die wilden Wellen des schrecklichen Ozeans besiege ich und erreiche das Ufer
der Glueckseligkeit.
Ich habe meinen Platz auf dem der Selbstgelassenheit gefunden.
Ich trinke aus dem Becher des Unbeschreiblichen.
Ich habe den Schluessel der Mysterien gefunden.
Ich habe die Wurzel der Vereinigung erreicht.
Wandernd ohne Spur kam ich in das sorgenlose Land:
Muehelos kommt die Barmherzigkeit des grossen Herrn ueber mich.
Sie haben ueber ihn gesungen als endlos und unerreichbar, aber ich habe
ihn ohne meine Augen in meinen Meditationen gesehen.
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Namo sei ewigen Dank, dass er mir diese Zeilen zugaenglich gemacht hat. :kiss3: !

Das, was da beschrieben wird, empfinde ich zumindest ansatzweise immer wieder mal.
Es muss ein grenzenloses Entzuecken sein, das allem zugrunde liegt, wenn man es voll realisieren kann.
Liebe Bijoux,
Danke für den Schmatz! :blume:

Das, was Kabir da berichtet über seine Liebe, stammt aus dem Buch 'Santiniketana, Kabîr' von Sri Kshiti Mohan Sen, das in 4 Bänden bei Brahmacharyasrama, in Bolpur 1910-1911 erschienen ist, aus Band II Nr. 61. 'grah candra tapan jot varat hai'. Es ist auch von Kshiti Mohan Sen ins Bengali übersetzt worden aus dem Hindi. Nobelpreisträger Rabindranath Tagore hat es mit Hilfe von Evelin Underhill und unter der Verwendung der Englischen Übersetzung von Ajit Kumar Chakravarty 100 von Kabier's Liedern ins Englische übertragen und sie 1915 als 'Songs of Kabir' veröffentlicht. Dort ist der obige Text im Lied 17 enthalten.

http://doormann.tripod.com/kabirlieder.htm

Ich liebe seine Lieder. :)

AL

Namo
 
Ich hab mal eine ganz persönliche Frage an die Erleuchteten. Wie geht das Leben danach weiter? Und die Geschichte von der Suche nach dem Ochsen kenn ich - ich mein - so wie du das schreibst Karuna kommt es mir vor, als wär danach das Leben nur noch in Licht getaucht und nie mehr schleicht sich ein Schatten ein. Gibt es danach noch Zweifel? Gibt es danach nie mehr das Gefühl (Bedürfnis) noch einen Schritt zu gehen? Ist ES dann erreicht? Wenn nicht, was hat dann die Erleuchtung für einen Sinn? Ich hatte schon sehr schöne Eins-sein-Erlebnisse, liebe gespürt zum Zerplatzen und die Welt umarmen, aber ich hab das Gefühl, das sei der erste Schritt gewesen, und immerwieder Zweifel und immer wieder Schattenkämpfe.
Liebe grüße Inti
 
diese wunderschönen Erlebnisse, Satoris
die so viel Licht geben...
die sollte man tunlichst in das Leben intergrieren
und im Hier und Jetzt sein... aktiv und im Leben stehend

heute bei meiner Shamatha Meditation hatte ich folgenden Gedanken:

ihm zu begegnen, diesem Ich-Bin Wesen
hat auch seine Zeit... hat seine Zeit insofern,
dass wir erst einmal uns eine gewisse Freiheit erringen sollen,
damit wir von dieser Begegnung nicht völlig aufgesogen würden...
denn dann wären wir eben nicht frei... dann wären wir abhängig
und würden nicht den Weg aus Freiheit gehen, sondern aus
Anhaftung...

ich weiss, dieser gedanke ist ungeheuerlich!
Er ist mir heute erstmalig gekommen... und
ich bin gespannt, was andere dazu zu sagen haben


Karuna :kiss3: :kiss4: :kiss3:
 
hi Karuna
ihm zu begegnen, diesem Ich-Bin Wesenhat auch seine Zeit... hat seine Zeit insofern,
dass wir erst einmal uns eine gewisse Freiheit erringen sollen,
damit wir von dieser Begegnung nicht völlig aufgesogen würden...
denn dann wären wir eben nicht frei... dann wären wir abhängig
und würden nicht den Weg aus Freiheit gehen, sondern aus
Anhaftung...
deine zeilen erinnern mich an Castaneda, als Don Juan ihm erklärt wie er die Wächter überwinden kann wenn er vollbewusst hinübergeht, dann reitet er auf dem Löwen, aber wenn er unbewusst hinübergeht, dann wird er vom Löwen verschlungen.
Liebe Grüße inti
 
Inti schrieb:
hi Karuna deine zeilen erinnern mich an Castaneda, als Don Juan ihm erklärt wie er die Wächter überwinden kann wenn er vollbewusst hinübergeht, dann reitet er auf dem Löwen, aber wenn er unbewusst hinübergeht, dann wird er vom Löwen verschlungen.
Liebe Grüße inti

Danke Inti
Castanheda verkörpert den
extrem westlichen Weg...
das Freiheitsbedürfnis in Amerika
spricht für sich... ich liebe Castanheda

es ist so grossartig, dass wir mit allem Wissen
heute arbeiten dürfen... welche Chancen...


"und binde mich an nichts
um nichts verteidigen zu müssen..."

Castanheda


Karuna :kiss4: :kiss3: :kiss4:
 
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Karuna schrieb:
Das Spiel ist das Ziel

:morgen: :saugen: :sekt: :waesche2: :flush2: :waesche1: :romeo: :geburtsta :clown2:



Bei diesem Spiel ging es um Prestige für den Flamengo und es ging um den ersten Platz.
Das Maracanã Stadium hatte sich in einen Hexenkessel verwandelt und war mit neunzigtausend Menschen gefüllt, bei dieser Entscheidung von Flamengo gegen Botafogo.
Angela und Claudia hatten die rotschwarzen Trikots des Flamengo angezogen und saβen mittendrin unter den Zuschauern ihres Teams. Es war laut. Es wurde gesungen und Böllerschüsse krachten schon vor dem Spielbeginn los. Die Musiker trommelten dröhnend laute Rhythmen und die Menschen sangen die Hymne des Flamengo: „Einmal Flamengo, immer Flamengo… Flamengo werde ich immer sein…“
Und dann kamen die Spieler auf den Rasen. Angela sah Diogo und schrie begeistert los.
Die Fahnen tanzten in einer verrückten Choreographie von Rot und Schwarz. Das gesamte Maracanã Stadium erzitterte unter den aufgeregten Fans. Das war unbeschreiblich! So etwas hatte Angela noch nie erlebt. Es war wie eine elektrische Welle, die sie erfasste, die auf alle Menschen übergriff und sich steigerte und noch mehr steigerte und die Zuschauer mitriss.
Erst einmal war es ein ruhiger Spielanfang. Ein Abchecken des Raumes. Dann in der siebten Spielminute konnte Diogo sich gegen seine Gegner vom Botafogo frei schaufeln und schoss das erste Tor.
Das Triumphgeschrei wurde lauter und lauter. Angela und Claudia sprangen von ihren Sitzen auf und schrieen die Hymne des Flamengo mit: „Einmal Flamengo, immer Flamengo… Flamengo. Unten rannte Diogo zu Marcello und Zinho und umarmte sie. Weitere Knallkörper explodierten zusammen mit der Stimmung der Flamengo Fans. Es war ein rotschwarzes tobendes Meer. Es war Getrommel, es war Samba und es war eine wilde Orquestrierung begeisterter Menschen.
Das Spiel schritt weiter fort. Es folgten viele Zweikämpfe, sehr viele Bälle. Angela musste mit ansehen, wie oft Diogo gefault wurde, aber er konnte das anscheinend gut einstecken. Einmal, da hatte er ein sehr gutes Timing. Die Flanke wäre perfekt gewesen, da kamen Gilmar und Hugo vom Botafogo dazwischen und Marins war es dann, der ihn faulte. Diogo hatte keine Chance gegen drei Verteidiger. Schrilles Gepfeife und zornige Buhrufe von den Flamengo Fans, währenddessen, Marins direkt in Robertos Bahn hinein lief. „Filho da Puta, Filho da Puta“, schrieen sechzigtausend Zuschauer aufgebracht im Chor. Dann gab es Freistoβ für Flamengo.
In der neunundzwanzigsten Minute wechselte Botafogo den Stürmer Almir gegen Fernando aus.
„Oh je“, schrie Angela in Claudias Ohr.
„Warum oh je?“, wollte Claudia wissen.
„Fernando ist ein Mittelfeldspieler, so wie Diogo.“
Keine zwei Minuten nach dem Auswechseln, schoss Hugo vom Botafogo, durch Fernandos Hilfe ein Tor. Es stand eins zu eins, das Maracanã war aufgeheizt und kochte geradezu. Jetzt ging es noch mehr zur Sache. Flamengo musste mehr kämpfen und spielte so spektakulären Offensivfuβball. Angela beobachte Diogo, verfolgte jeden seiner Spielzüge und war auf einmal wie entrückt von dem ganzen Trubel um sie herum. Da war nur noch Diogo und da waren seine Gegner. Da unten auf dem Grün herrschte ein erbitterter Kampf und Diogo lieferte mehrere Chancen an seine Mitspieler. Aber nichts klappte. Einmal war es Jean, der den Ball über das Tor verschoss, dann wieder kam der Ball viel zu langsam an und Jefferson, der Torwart vom Botafogo konnte ihn halten.
Endlich in der vierzigsten Minute das Tor von Whelliton! Endlich! Das Spiel konnte von Flamengo gedreht werden.
Ein Jubelgeschrei brach los. Sechzigtausende sangen die Hymne: „ Uma vez Flamengo, sempre Flamengo… Flamengo leuchten sehen, ob auf dem Land, auf dem Meer… gewinnen, gewinnen, gewinnen werden wir.“

Text von Karuna :kiss3:
 
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