Eine gute Tat pro Woche...

Drebberwocky

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Drebber
DAS finde ich spannend:
Im Jenke Report wird von einer Studie kanadischer Forscher in British Columbia berichtet, dass die Hälfte von 106 Schülern einmal pro Woche eine gute Tat vollbrachten - die andere Hälfte tat nichts dergleichen.

Ergebnis:
Nach 2 Monaten verbesserte sich bei der aktiven Gruppe die Herz-Kreislaufgesundheit, bei der Kontrollgruppe tat sich nichts.

Das überrascht mich nicht, weil ich ja selbst spüre, dass sich Zugewandtheit und Hilfsbereitschaft positiv auswirkt, aber es freut mich immer wieder aufs Neue, wenn ich von solchen Bestätigungen erfahre. Damit möchte ich keineswegs irgendjemanden zu irgendetwas bewegen, jeder muss selbst wissen, wie er bzw. sie leben möchte. Aber ich persönlich finde es immer wieder großartig, freundlich auf andere zuzugehen und zu erleben, wie so ein einfaches Lächeln, Freude oder ein leuchtende Augen ein Echo erzeugen. Genau wie Unfreundlichkeit ein Echo erzeugt - nur dass dieses Echo dann weniger positiv ist. Aber wie gesagt: Das kann, darf und soll jeder Mensch für sich entscheiden. Wie ich es ja auch für mich entschieden habe. Und für mich steht fest:

Glücklich sein ist eine Entscheidung, damit haben äußere Umstände wenig zu tun. Die sind meist nur eine Rechtfertigung für schlechtes Benehmen.
 
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Ich war mal bei den Pfadfindern, da heißt es - jeden Tag eine gute Tat. ........
Nur einmal pro Woche eine gute Tat, finde ich jetzt echt ein bisschen wenig.

Kommt mir auch sehr wenig vor, um in einem Experiment einen Effekt zu zeigen. Die "einmal die Woche"-Gruppe wird aber wohl auch an den anderen Tagen öfters daran denken und insgesamt ein Bewußtsein für die Hilfsbereitschaft entwickeln, selbst wenn sich gerade nichts Konkretes machen läßt. So schwingen sie sich weiter hinein in diesen erfüllteren Zustand, der letztlich auch ihre Gesundheit bessert, weil ein befriedeter Körper einfach glatter funktioniert als ein negativ aufgewühlter oder ein mutlos und dumpf isoliert abhängender Organismus. Ist nicht als Esoschwafel gemeint, sondern ich denk dabei an all die Hormone, die im Körper ihre Rollen spielen und auch an die Bedeutung von Anspannung und Entspannung usw.. fürs körperliche Befinden.
 
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