Ein Vogelflugtraum in die Weiten des Jahres 2026 ????

Bewusstsein hat sich in der Menschheitsgeschichte immer verändert – das ist nichts Neues. Neu ist für mich, dass Menschen beginnen, geistige Räume zu öffnen, die vorher verschlossen waren. Nicht durch Wahrnehmung, sondern durch Denken. Nicht durch Warten, sondern durch Gestalten.
Du möchtest dem Begriff Bewusstseinswandel widersprechen, schreibst dann aber so ziemlich dasselbe wie ich oben.
tauchen in ihnen manchmal Impulse auf, die wie schöpferische Funken wirken, als kämen sie aus einer größeren Quelle? Wenn das so ist, dann sitzt niemand mehr vor den Türen eines Mysteriums; vielmehr erreicht es jeden Menschen, und wir sind eingeladen, damit zu arbeiten
Eine größere Quelle erreicht jeden Menschen?
Ist doch irgendwie ein Widerspruch.
 
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:morgen:
Nur noch ein Gedanke nebenbei:

Häufig sind Träume mit einem Übergang in einen neuen Lebensabschnitt verbunden. Etwas, das zu einer Art Bestandsaufnahme einlädt. Auslöser dazu sind meist runde Geburtstage oder ein bevorstehender Jahreswechsel.

Dazu passt dann auch der Gedanke aus dem Traum und das Gleichnis mit dem Heiligen Geist:
Als ich die beiden kleinen Vögel sah, hatte ich für einen Moment einen seltsamen Gefühl in meiner Seele. Ich dachte: ‚So ein Vater will ich immer sein………..

Merlin
.
 
Hi @Renate Ritter,

ich habe den Eindruck, dass wir an einigen Punkten tatsächlich unterschiedlich denken – und genau deshalb lohnt es sich, diese Unterschiede etwas genauer zu beleuchten. Nicht um eine Deutung durchzusetzen, sondern um den Mitlesenden die Möglichkeit zu geben, aus zwei polarisierenden Sichtweisen ihr eigenes Verständnis zu entwickeln.

Wenn ich die Bibel lese, dann nicht als Offenbarungsschrift, sondern als großes literarisches Werk, in dem Menschen ihre Erfahrungen mit dem Göttlichen festgehalten haben – oft in starken Bildern und dramaturgischen Szenen. Abrahams Opferbereitschaft ist dafür ein gutes Beispiel: ein Bild, kein Protokoll.

Wenn wir heute über Wandel sprechen, dann sehe ich weniger einen „Bewusstseinswandel“, sondern eher eine Veränderung im geistigen Raum. Bewusstsein hat sich in der Menschheitsgeschichte immer verändert – das ist nichts Neues. Neu ist für mich, dass Menschen beginnen, geistige Räume zu öffnen, die vorher verschlossen waren. Nicht durch Wahrnehmung, sondern durch Denken. Nicht durch Warten, sondern durch Gestalten.

Die Philosophie diskutiert gerade intensiv, ob die Menschheit noch korrigierfähig ist. Ein kleinerer Teil sagt: ja – wenn wir den Mut haben, neue geistige Spielräume zu betreten. Nicht im Sinne eines „höheren Bewusstseins“, sondern im Sinne einer schöpferischen Fähigkeit, die über das bisher Gedachte hinausgeht. Für mich ist das der eigentliche Wandel: nicht ein verändertes Bewusstsein, sondern ein neuer Zugang zur eigenen geistigen Gestaltungskraft.

Und vielleicht lohnt sich bei all dem noch eine andere Frage: Befassen sich Träume wirklich nur mit Bewusstseins- oder Unterbewusstseinswahrnehmungen – oder tauchen in ihnen manchmal Impulse auf, die wie schöpferische Funken wirken, als kämen sie aus einer größeren Quelle???? Wenn das so ist, dann sitzt niemand mehr vor den Türen eines Mysteriums; vielmehr erreicht es jeden Menschen, und wir sind eingeladen, mit diesen Impulsen zu arbeiten.

Vielleicht kann man es auch so sehen: Ein einzelner Mensch ist wie ein Leuchtturm an einer weiten Küste. Er strahlt sein Licht aus, aber er erreicht nur einen bestimmten Abschnitt. Erst wenn viele Leuchttürme entlang der Küste leuchten, entsteht ein gemeinsamer Raum von Orientierung und Sicherheit. Für mich ist Bewusstseinswahrnehmung genau dieses gemeinsame Licht – die Fähigkeit, einander überhaupt erst zu sehen. Die schöpferischen Impulse dagegen sind wie neue Lichtstrahlen, die plötzlich auftauchen, ohne dass wir sie vorher wahrgenommen haben.

In diesem Sinne verstehe ich meinen Traum: als Hinweis darauf, dass schöpferische Impulse nicht nur individuell sind, sondern etwas in Bewegung setzen können, das über uns hinausweist. Das sind erste Gedankenfäden, die ich weiter beobachten möchte.
 
Hi @Gluecksweisheit = hier bekommst du von mir nun eine alternative Deutung zu dem, was du ja schon erhalten hast.
Ich fand mich auf einem Berg wieder, den ich nicht kannte. Ein Pferd hatte mich hinaufgetragen – ein kräftiges Tier, das sich meinem Zügeln widersetzte. Neben uns lief ein Hund, ruhig und aufmerksam.
Du reitest (deinen Ängsten/deinem Verstand zum Trotz) einen wilden Ritt auf ein störrisches Pferd einen Berg hinauf. Der Berg symbolisiert hier deine, ganz persönliche spirituelle Weisheits-Errungenschaft. Die Spitze des Berges ist dein Maximum an spirituellem Level, das du dir im Leben zuvor erarbeitest hast. Du hast es in deinem Leben gelernt, deiner inneren Stimme zu vertrauen und ihr Aufmerksamkeit zu schenken. So nimmst du auch in aller Klarheit und im Vertrauen zur Kenntnis, dass deine innere Stimme (der Hund an eure Seite) sich mit dem Pferd in eine Art Symbiose befindet und DAS beruhigt deinen Verstand und läßt dich somit weiterhin bewusst deinen Traum erleben.

Oben angekommen blieb das Pferd stehen. Ich stieg ab und sah in den Himmel.

Über mir kreiste ein großer weißer Vogel, größer als ein Adler. Zwei kleinere weiße Vögel flogen dicht bei ihm, als würde er ihnen etwas zeigen. Als ich die beiden kleinen Vögel sah, hatte ich für einen Moment einen seltsamen Gefühl in meiner Seele. Ich dachte: ‚So ein Vater will ich immer sein………..
Ich habe in meinem Leben die Erkenntnis erlangt, dass wir Menschen uns auf geistige Hilfestellungen berufen können. Voraussetzung ist "nur", dass wir als Mensch dazu auch bereit sind. Nur all zu oft genügt es den Menschen, sich in ihrer gesellschaftlichen Bequemlichkeit zu suhlen und das seelische Feuer kümmert und verkümmert letztendlich. Anstatt sich selbst zu hinterfragen an was sie tunlichst glauben sollten, glauben sie eher an Märchenbücher wie z.B. die Bibel.

wie dem auch sei = du erfühlst sie, diese geistigen Hilfedienstleister und nimmst sie wahr (die Vögel). Sie sind deine treuen Begleiter und du begegnest Ihnen mit Respekt und Anerkennung.

Dann veränderte sich die Szene. Ich sah unter mir eine weite Ebene, auf der hunderte, vielleicht tausende Menschen standen.
eine Zukunftsdeutung

Ich sah unter mir eine weite Ebene, auf der hunderte, vielleicht tausende Menschen standen. Sie bewegten sich nicht. Jeder stand in einem eigenen Kreis, als wäre er aus Licht gezogen. Plötzlich begannen diese Kreise zu leuchten. Erst schwach, dann immer heller. Und in dem Moment wusste ich – ohne dass es jemand sagte – dass all diese Menschen denselben Traum träumten wie ich.
ist es nicht sehr unlogisch, dass diese ganzen Menschen denselben Traum träumen?!

vielmehr könnte ich mir folgendes vorstellen = du besitzt, auf geistige Ebene, mit vielen Wesen vor Ort eine sehr enge seelische Verbindung und du spürst, dass ein gemeinsame Zusammenkunft bevorsteht, was zeitlich gesehen in nicht all zu weiter Ferne liegt. Es wird ein Ereignis sein, dass Ihnen abrupt die menschliche Hülle abstreifen lässt, damit sie ins Licht wechseln können. Plötzlich und unerwartet. Berlin bei Nacht, dass vom Weltraum gesehen noch ein letztes mal hell aufleuchten wird, bis es für ewige Zeiten in Dunkelheit verharrt.

Über ihnen erschien ein Zeichen. Kein Wort, kein Bild, nichts, was ich beschreiben könnte. Aber ich hatte das Gefühl, dass die Menschen es verstanden.
Ihr Ende / aber jedes Ende hat auch einen neuen Anfang, bis in alle Ewigkeit hinein, bis zum Ende der Zeit.

Der große weiße Vogel flog tiefer. Er glitt durch Häuser, als wären die Wände durchsichtig. Ich sah ihn durch Zimmer, Flure, Dachböden fliegen, ohne etwas zu berühren. Die beiden kleinen Vögel folgten ihm, als würde er ihnen zeigen, wie man sich durch diese Räume bewegt.
Ein Lehrer unterrichtet seine Schüler

Dann hörte ich eine weibliche Stimme, jung, warm, klar. Sie sagte nur einen einzigen Satz:

„Es beginnt etwas Neues.“

Mehr nicht. Dann wachte ich auf.
mit jedem Tod erfolgt ein Neuanfang. Dieses Sein von uns Menschen ist nur Eins von unzählig Vielen. An jeder Lebens-Erfahrung werden wir wachsen und uns in Zukunft höher schwingen lassen.

::::
ist etwas düster ausgefallen, sorry :)
 
Hi @DruideMerlin ,

deine Gedanken habe ich mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Besonders deine Zuordnung des weißen Vogels zum Heiligen Geist hat mich berührt – dieses Bild eines segnenden, weisheitsvollen Impulses hat eine eigene Kraft. Was mich an deinen Beiträgen fasziniert, ist die Ruhe, mit der du solche Bilder einordnest. Man spürt, dass du aus eigenen Erfahrungen schöpfst, ohne sie aufzudrängen. Das schafft Vertrauen.

Wenn du irgendwann einmal teilen möchtest, welche Art von geistigen Impulsen dich in Bezug auf unsere Welt bewegen – nicht im Privaten, sondern im Allgemeinen –, dann würde ich das mit großem Interesse lesen. Aber nur, wenn es für dich stimmig ist.
 
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Hi @Mr.Odem ,

deine ausführliche Deutung habe ich mit großem Interesse gelesen – gerade weil sie eine ganz eigene Bildsprache hat. Besonders spannend fand ich, wie du das Zusammenspiel von Pferd, Hund und innerer Stimme deutest. Da berühren sich tatsächlich einige meiner eigenen Erfahrungen.

Auch deine Gedanken zu den geistigen Hilfestellungen haben mich neugierig gemacht. Du deutest an, dass du damit eigene Erlebnisse verbindest – ohne sie ganz auszubreiten. Wenn du irgendwann einmal beschreiben möchtest, wie du solche Impulse erkennst oder unterscheidest, würde ich das gerne lesen.

Und ja, deine Frage nach der Logik eines gemeinsamen Traums hat mich beschäftigt. Vielleicht geht es weniger um denselben Traum als um eine gemeinsame Ausrichtung – Menschen, die innerlich auf etwas reagieren, das größer ist als sie selbst.

Was mich noch bewegt: Du hast die weibliche Stimme am Ende nicht kommentiert. Für mich war sie ein sehr zarter, aber klarer Moment. Mich würde interessieren, wie du solche Stimmen einordnest – ob du sie eher als Symbol, als Intuition oder als etwas Eigenständiges verstehst.
 
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