Ein gesunder Staat...

  • Ersteller Ersteller Kinnaree
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ich bin nicht so pessimistisch.
leider fokusieren sich viele menschen so sehr auf das negative, dass sie positive entwicklungen nicht erkennen können.
die positiven entwicklungen sind natürlich auch nicht so spektakulär und gehen nur sehr langsam voran, weil evolution nun mal nicht von heute auf morgen passiert und du sehr richtig die überlebnsinstinkte ansprichst.
entwicklung wird aber immer mehr in richtung konstruktive lösungen gehen, weil allmählich immer mehr menschen begreifen, dass gewalt gewalt sät und in wirklichkeit dem überlebensinstinkt daher höchst unzuträglich.

Was die physische Gewalt betrifft bin ich bei dir. Die wird immer mehr als wenig sinnvoll erkannt. Dadurch steigt aber immer mehr der Anteil wirtschaftlicher und psychischer Gewaltanwendung. Weil dadurch einfach eigener Schaden zu verhindern ist nur der Betroffene Schaden hat (nicht umsonst entwickelt sich das Konzept seit der Entwicklung der Neutronenbombe in diese Richtung - Zerstörung des Gegners ohne Schädigung der Ressourcen und Infrastruktur, ein völlig neues Kriegskonzept).

Summa summarum ... die Gewalt verlagert sich, aber ein Ende von Gewaltanwendung ist nicht abzusehen.
 
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nja steuergelder muss sinnvoler genutzt werden, als jedermanns hobby zu bezahlen :rolleyes:
Ich habe nicht von HOBBYS gesprochen.

Ich habe von Förderung der persönlichen Talente gesprochen. Und daß es in meinen Augen Aufgabe eines gesunden Staates sein sollte, echte Talente zu fördern. Sowie daß ich das für machbar halte. Deshalb habe ich mich dagegen gewendet, das als Utopie abzutun.

Denn es ist gelegentlich für absoluten Unsinn (ich denke an Fehlplanungen, wenn beispielsweise wegen mangelnder Koordination dreimal hintereinander dasselbe Straßenstück aufgerissen wird, um dreimal verschiedene Röhrln zu verlegen...) Geld da... das bei guter Koordination eingespart werden könnte. Also würde es auch nicht zu teuer werden.
 
Ich habe nicht von HOBBYS gesprochen.

Ich habe von Förderung der persönlichen Talente gesprochen. Und daß es in meinen Augen Aufgabe eines gesunden Staates sein sollte, echte Talente zu fördern. Sowie daß ich das für machbar halte. Deshalb habe ich mich dagegen gewendet, das als Utopie abzutun.

Denn es ist gelegentlich für absoluten Unsinn (ich denke an Fehlplanungen, wenn beispielsweise wegen mangelnder Koordination dreimal hintereinander dasselbe Straßenstück aufgerissen wird, um dreimal verschiedene Röhrln zu verlegen...) Geld da... das bei guter Koordination eingespart werden könnte. Also würde es auch nicht zu teuer werden.


Es gibt doch mehr als genug Förderungen, vor allem im Bereich Kunst.
zB könnten Musikschulen ohne Subventionen nicht überleben, wir haben Kunstakademien die von öffentlicher Hand gefördert werden uswusw., jede Ballettschule, jeder Sportverein, jeder Bienenzuchtverein bekommt Gelder aus dem Steuertopf.

Mich würde interessieren, welche Art Förderung du dir im Besonderen vorstellst?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe nicht von HOBBYS gesprochen.

Ich habe von Förderung der persönlichen Talente gesprochen. Und daß es in meinen Augen Aufgabe eines gesunden Staates sein sollte, echte Talente zu fördern. Sowie daß ich das für machbar halte. Deshalb habe ich mich dagegen gewendet, das als Utopie abzutun.

Denn es ist gelegentlich für absoluten Unsinn (ich denke an Fehlplanungen, wenn beispielsweise wegen mangelnder Koordination dreimal hintereinander dasselbe Straßenstück aufgerissen wird, um dreimal verschiedene Röhrln zu verlegen...) Geld da... das bei guter Koordination eingespart werden könnte. Also würde es auch nicht zu teuer werden.

persönliche Talente fördern auf Steuer kosten... Ich will Designerin werden :D
 
Das was halt sehr selten erkannt wird: Zu dem Zeitpunkt, zu dem der Staat in die Ausbildung eingreift sind viele Kinder noch nicht reif genug, um für sich selber eine adäquate Wahl zu treffen. Ganz im Gegenteil, wir haben in unserer Gesellschaft im Moment sogar ein weitaus grösseres Problem ... dass durch das fehlende Vorleben eines "Erwachsenenlebens" für die Kinder (Stichworte: mangelnde Zeit für die Kinder, psychische Abwesenheit der Eltern, Computer/Handy/Mediensucht) die Kids gar keine Interessen mehr entwickeln und dadurch auch nicht wissen, was sie überhaupt machen sollen, geschweige denn wollen.

Was grundsätzlich einmal kein Problem ist, aber für mich das grösste Argument, dass der Saat hier nicht regelnd eingreifen sollte ... aus jedem Job kann man etwas Interessantes machen, kann sich weiterentwickeln und neue Wege gehen. Tut man das nicht, dann hat das Gründe in der eigenen Persönlichkeit, sodass eine staatliche Unterstützung hier nur verschwendetes Geld wäre.

Die tatsächliche Wahl des finalen Jobs, jenes Themas für das man tatsächlich "brennt" wird daher heute immer mehr in die Erwachsenenbildung verlagert. Wenn die Menschen wirklich reif genug dazu sind, ihren eigenen Weg zu gehen und ihrer Liebe nachzukommen. Viele Menschen machen auch etwas aus ihrem Hobby, weil sie eben auch im passenden Alter die passende Persönlichkeit haben um aus diesem Thema etwas zu machen. Und schaffen sie es nicht ... nun, dann bleibt es halt einfach ein Hobby.
Und zu diesem Zeitpunkt gibt es sowieso (ausgenommen einiger weniger eher lächerlicher Kurse des Arbeitsamtes) keine Förderungen mehr. Eventuell sollte man sich zu diesem Thema etwas mehr überlegen, und den Weg in einen neuen Job entsprechend fördern ....
 
Und zu diesem Zeitpunkt gibt es sowieso (ausgenommen einiger weniger eher lächerlicher Kurse des Arbeitsamtes) keine Förderungen mehr. Eventuell sollte man sich zu diesem Thema etwas mehr überlegen, und den Weg in einen neuen Job entsprechend fördern ....
Das fände ich durchaus interessant. Die lächerlichen Kursangebote sind ja nun wirklich überflüssig - stattdessen fände ich es klüger, in sinnvolle Zweitwege zu investieren... So etwa in diese Richtung gehen auch meine Gedanken.

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Das fände ich durchaus interessant. Die lächerlichen Kursangebote sind ja nun wirklich überflüssig - stattdessen fände ich es klüger, in sinnvolle Zweitwege zu investieren... So etwa in diese Richtung gehen auch meine Gedanken.

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Das AMS ist keine Talentschmiede.
Soweit ich weiß, werden aber Kurse finanziert, wenn ein entsprechendes Jobangebot nachgewiesen wird. Es kann aber nicht Sinn sein, einen Arbeitslosen von einer Abhängigkeit (AMS) in die nächste Abhängigkeit (dauernder Subventionsempfänger) zu bringen.
 
Es kann aber nicht Sinn sein, einen Arbeitslosen von einer Abhängigkeit (AMS) in die nächste Abhängigkeit (dauernder Subventionsempfänger) zu bringen.
Deshalb sagte ich ja: sinnvolle Zweitwege.

Und: Subventionen zu empfangen, heißt bitte nicht, dem Staat in der Tasche zu hängen. Ich sage nur Umwegrentabilität, zum Beispiel.
 
Es gibt doch mehr als genug Förderungen,
Gerade durch meinen Kopf gesaust: kann man talentierte Menschen tatsächlich zuviel fördern?

(Und bitte, ich denke bei talentierten Menschen durchaus auch an geniale Köche, außergewöhnliche Tischler usw. - nicht nur an das, was so im allgemeinen unter "Künstler" eingereiht wird.)
 
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Gerade durch meinen Kopf gesaust: kann man talentierte Menschen tatsächlich zuviel fördern?

Ich denke, die Möglichkeit zur Verfügung zu stellen sollte für einen talentierten Menschen ausreichend sein.

Das sind wir nur noch so im Schulsystem drinnen, dass wir gerne versuchen würden Talent in Menschen hineinzuprügeln - nur, so funktioniert Talent halt nicht. Denn zum Talent gehört auch das eigene Interesse an der eigenen Weiterentwicklung.

(Und bitte, ich denke bei talentierten Menschen durchaus auch an geniale Köche, außergewöhnliche Tischler usw. - nicht nur an das, was so im allgemeinen unter "Künstler" eingereiht wird.)

Was mir wichtig am Talent ist - völlig wertfrei - dass dieser Mensch in diesem Fach glücklich ist und seine positiven Eigenschaften voll ausnützen kann, und dabei Spaß und Freude empfindet.
Nicht umsonst, weil ich dieses Glück hatte, und daher den Unterschied zu anderen Menschen sehr gut kenne und erkenne.
 
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