nizuz
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Danke, meinetwegen. Mein Interesse liegt eher auf einer anderen Ebene:
... Mit dem Aufkommen des Schrifttums, komplexer organisierter Gesellschaften und einer zunehmd möglichen überregionalen Weltkenntnis stellen sich dann weitere philosophische Fragen und der Wunsch nach Erkenntnis an und für sich setzt ein: Wissenschaft entsteht. Hiermit ergibt sich ein nochmaliger Wandel, denn nun entsteht der Wunsch, ein grundlegendes Prinzip hinter der Schöpfung zu erkennen.
Es gibt mehrere Formulierungen eines solchen Prinzips, sie fallen alle in das erste Jahrtausend BCE, und sie wurden schriftlich niedergelegt: Taoismus, Buddhismus, und die verschiedenen ägyptisch-vorderasiatischen Konzeptionen.
Während nun aber Taoismus und Buddhismus abstrakte philosophische Formulierungen der Schöpfungsprinzipien in Reinform sind, ist im vorderasiatischen Raum eine Gemengelage entstanden dergestalt, dass die aufkommende Idee des Grundlegenden und Absoluten den vormaligen polytheistischen Göttern überlagert wurde, sodass es dazu kam, dass eine konkrete Gottesfigur (mit ihren charakterlichen Eigenheiten) gleichzeitig Anspruch auf das Absolute erhebt, mithin größenwahnsinnig wird.
[...]
Dieser inhärente Defekt, dass der judäo-christliche Gott eigentlich eine Zusammenbringung von grundlegenden Schöpfungsprinzipien mit einer weitgehend dominanten und kriegerischen Stammesgottheit ist, liegt m.E. dem ganzen folgenden Ärger zugrunde ...
Oder kürzer gefasst: der Gott ist Schrott.![]()
ist das dein Text oder haste den ohne Quellenangabe irgendwo geklaut ?
ist aber auch letztlich egal, weil der Text Schrott ist.