Ein Gedicht von Günter Grass

  • Ersteller Ersteller Greenorange
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Das es ausgerechnet an diesem Ort sein muß, ist halt wiederum vom religiösen Standpunkt zu verstehen. Denn auch für die Juden ist vor allen Dingen Jerusalem heilig, dort stand ihr Tempel. Es ist ein heiliger Ort für Juden, Christen und Muslime und das ergibt natürlich einen zusätzlichen Konflikt.

woran man wieder erkennen kann, wofür religionen gut sind....

allerdings ist es trotzdem in erster linie ein politischer und sozialer konflikt. und das gilt für jeden angeblich religiösen konflikt.
 
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woran man wieder erkennen kann, wofür religionen gut sind....

allerdings ist es trotzdem in erster linie ein politischer und sozialer konflikt. und das gilt für jeden angeblich religiösen konflikt.


Priester wollten und wollen auch nichts anderes als Macht, das war schon immer so, auch im Altertum waren die Priester unheimlich mächtig, deshalb wie Du gerade sagtest, Religion ist nur ein anderer Weg, Politik zu betreiben.
 
Integration der Palästinenser lag im Interesse der Israelis, niemand schürt Feuer im eigenen Haus. Bevölkerung Israels besteht aus einem Gemisch von Juden aus Europa, Asien, Afrika und Amerika, 81% der Bevölkerung ist jüdischen Ursprungs. Und da ich Verwandte in Israel habe, weiß ich, daß es genug Beispiele von gutem Zusammenleben mit im Land vorhandenen Minderheiten gab, auch Arik Brauer hat über diese guten Beispiele berichtet, seine Frau ist eine Israelin.
Hetze, Einmischung kam immer von außen, das ist dokumentiert. Es ist leicht, in diesem Moderne-Feudalismus-Zusammenspiel, zwischen mehreren Religionen, das Volk aufzuheizen.
 
Integration der Palästinenser lag im Interesse der Israelis, niemand schürt Feuer im eigenen Haus, außerdem besteht Israel aus einem Gemisch von Juden aus Europa, Asien, Afrika und Amerika, 81% der Bevölkerung ist jüdischen Ursprungs. Und da ich Verwandte in Israel habe, weiß ich, daß es genug Beispiele von gutem Zusammenleben mit im Land vorhandenen Minderheiten, auch Arik Brauer hat über diese guten Beispiele berichtet, seine Frau ist eine Israelin.
Hetze, Einmischung kam immer von außen, das ist dokumentiert.


Da muß ich Dir mal widersprechen. Ich war auch oft in Israel und ich wollte auch mal dort leben. Ich hatte sehr viel Kontakt mit Juden aus dem orientalischen Bereich, Jemen, Irak, Iran und sie fühlten sich diskriminiert vonden Juden aus dem europäischen Bereich. Es gibt also auch untereinander Rassismus, denn die orientalischen Juden sind die "Schwarzen", sind ungebildet, dumm, laut usw ( laut der Ashkenazim ). Ein junger Mann, dessen Eltern aus dem Iran kamen, erzählte mir, dass er mal einen Motorradunfall hatte und der Sanitäter, der zu ihm kam, fragte ihn, anstatt ihm zuerst zu helfen, ob er denn Araber sei.

Ein anderer Israeli, dessen Eltern aus dem Jemen kamen, erzählte mir, dass er sich mal mit einem Mädchen verabreden wollte, dessen Eltern entweder aus Europa oder aus den USA waren und die wollten nicht, dass die Tochter sich mit einem Jemenit erabredet.

Und eine Freundin von mir aus Deutschland, die auch längere Zeit in Israel als Kindermädchen tätig war, hatte einen jungen Mann kennengelernt, dessen Eltern aus einem orientalischen Land kamen und da sagte die Frau, bei der meine Freundin arbeitete, ob sie denn wirklich mit "so" einem zusammen sein wollte.

Soviel zum "guten" Zusammenleben der verschiedenen Kulturen innerhalb der eigenen Religion in Israel.
 
Beispiele dieser Art gibts mehr oder weniger auch bei uns in Mitteleuropa. Einwanderer, Gastarbeiter, Norddeutsche und Süddeutsche, Ostdeutsche, Westdeutsche :D
Aber hier mischen sich nicht soviele andere Völker und Kulturen ein, wie auf diesem kleinem Fleckchen Erde, das sich der Staat Israel nennt. Und Ihr übersieht immer diesen zwischpalt zwischen Westlicher Moderne und Feudalismus, allein hier genug Dynamit bereit. Deshalb arten bei uns auch die Konflikte nicht in diesem Maße aus.
 
Integration der Palästinenser lag im Interesse der Israelis,

Schau und das alleine ist schon ein Witz ohne Gleichen. Dort kommen Menschen in ein Gebiet in dem sie offensichtlich jahrhunderte lang nicht gelebt haben und wollen die Einheimischen integrieren. Wenn man sich überlegt aus welchen Gründen Israel gegründet wurde und mit welcher Intention die Menschen dort hingezogen sind, nämlich um in erster Linie der Gewalt zu entfliehen, kann man Projekt bis zur jetzigen Zeit als gescheitert ansehen.
 
Beispiele dieser Art gibts mehr oder weniger auch bei uns in Mitteleuropa. Einwanderer, Gastarbeiter, Norddeutsche und Süddeutsche, Ostdeutsche, Westdeutsche :D
Aber hier mischen sich nicht soviele andere Völker und Kulturen ein, wie auf diesem kleinem Fleckchen Erde, das sich der Staat Israel nennt. Deshalb arten bei uns auch die Konflikte nicht in diesem Maße aus.


Und das ist der Grund, dass es den Palästinensern immer noch so schlecht geht? Weil sich so viele Völker einmischen? Das ist aber ein komisches Argument.
 
Und das ist der Grund, dass es den Palästinensern immer noch so schlecht geht? Weil sich so viele Völker einmischen? Das ist aber ein komisches Argument.

aber ein aus meiner Sicht stichhaltiger Argument.
Warum geht es den Palästinenser so schlecht? Sicher nicht, weil sie nur von Israelis sekkiert werden, sondern weil sie durch die Politik eigener Leute mittendrin im Feuergefecht stehen.
 
Ginsengdanke, nun hab ichs gelesen - nicht sehr lustig und - auch er geht nicht auf die Inhalte des "Gedichtes" ein, sondern versucht krampfhaft den G.G. in die Naziecke zu schieben - viel Worte für wenig Inhalt.

LGInti

Ja, geht über das Henryk Broder-Geschwafel, mit dem die Springerpresse ihre Leser nervt, nicht hinaus. Außer, daß dieser "Polak", der sich für einen Comedian hält, aber nichts als pointenlose, plumpe Pöbelei hervorbringt, sich dazu versteigt, daß man zum Grass-Gedicht einen NSU-Starschnitt mit dazu legen sollte.

Das ist allerdings eine neue Qualität in der Rufmordkampagne, die das Niveau der Springer-Presse noch eine Latte tieferlegt. Wenn ich Grass wäre, würde ich diesen Typen hochziehen und vor Gericht bringen. Irgendwo gibts selbst bei der niveaulosesten Pöbelei Grenzen.

Die taz hat sich für mich bis auf weiteres erledigt. Es ist blamabel, daß sie einerf solchern, völlig sachbefreiten persönlichen Anmache ein Podium bietet.
 
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Ja, geht über das Henryk Broder-Geschwafel, mit dem die Springerpresse ihre Leser nervt, nicht hinaus. Außer, daß dieser "Polak", der sich für einen Comedian hält, aber nichts als pointenlose, plumpe Pöbelei hervorbringt, sich dazu versteigt, daß man zum Grass-Gedicht einen NSU-Starschnitt mit dazu legen sollte.

Das ist allerdings eine neue Qualität in der Rufmordkampagne, die das Niveau der Springer-Presse noch eine Latte tieferlegt.

sagt Tommy, der sich damit, mit seiner Wortwahl, als Prototyp des Deutschen als Witzfigur outet :lachen:
 
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