Integration der Palästinenser lag im Interesse der Israelis, niemand schürt Feuer im eigenen Haus, außerdem besteht Israel aus einem Gemisch von Juden aus Europa, Asien, Afrika und Amerika, 81% der Bevölkerung ist jüdischen Ursprungs. Und da ich Verwandte in Israel habe, weiß ich, daß es genug Beispiele von gutem Zusammenleben mit im Land vorhandenen Minderheiten, auch Arik Brauer hat über diese guten Beispiele berichtet, seine Frau ist eine Israelin.
Hetze, Einmischung kam immer von außen, das ist dokumentiert.
Da muß ich Dir mal widersprechen. Ich war auch oft in Israel und ich wollte auch mal dort leben. Ich hatte sehr viel Kontakt mit Juden aus dem orientalischen Bereich, Jemen, Irak, Iran und sie fühlten sich diskriminiert vonden Juden aus dem europäischen Bereich. Es gibt also auch untereinander Rassismus, denn die orientalischen Juden sind die "Schwarzen", sind ungebildet, dumm, laut usw ( laut der Ashkenazim ). Ein junger Mann, dessen Eltern aus dem Iran kamen, erzählte mir, dass er mal einen Motorradunfall hatte und der Sanitäter, der zu ihm kam, fragte ihn, anstatt ihm zuerst zu helfen, ob er denn Araber sei.
Ein anderer Israeli, dessen Eltern aus dem Jemen kamen, erzählte mir, dass er sich mal mit einem Mädchen verabreden wollte, dessen Eltern entweder aus Europa oder aus den USA waren und die wollten nicht, dass die Tochter sich mit einem Jemenit erabredet.
Und eine Freundin von mir aus Deutschland, die auch längere Zeit in Israel als Kindermädchen tätig war, hatte einen jungen Mann kennengelernt, dessen Eltern aus einem orientalischen Land kamen und da sagte die Frau, bei der meine Freundin arbeitete, ob sie denn wirklich mit "so" einem zusammen sein wollte.
Soviel zum "guten" Zusammenleben der verschiedenen Kulturen innerhalb der eigenen Religion in Israel.