Ein Fötus ist keine Person

Alle Eltern machen Fehler, weil sie ihre eigenen verknorzten Muster und Verhaltensweisen haben (genauso wie Nicht-Eltern auch), die einen mehr und die anderen weniger. Will man nun alle Eltern zur Verantwortung ziehen, weil sie für ihren Nachwuchs nicht immer die "beste" Verhaltensweise an den Tag legen können?
Alkoholismus ist lediglich ein Extrem, welches von Menschen gelebt wird, die ihrer Sucht erliegen. Woran auch immer das liegen mag, das ist eine Krankheit, die man nicht von heute auf morgen abstellen kann.

Und täglich grüßt das Murmeltier.

Falls Du die Rechtslage nicht kennst, man verklagt auch heute schon Mütter, die ihre Kinder verwahrlosen lassen.
Selbst alkoholkranke, da sie mündig sind. Ansonsten müsste man sie entmündigen.

Verwahrlosungsprozess:

http://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/alkoholkranke-mutter-vor-gericht-100.html

So unantastbar ist Frau und Mutter nicht, wie sich das manche hier wünschen.

Und zum 121 Mal: Da es nicht auf die Alkoholmenge ankommt, sondern auf den Zeitpunkt: Mir geht es vor allem um die gesunden Mütter, die sich verantwortungslos zeigen und ihre Kinder durch ihren Alkoholkonsum missgestalten.

Irgendwie scheint mir, hier lebt eine Art einseitiges (Mutter=unantastbar=Frau=Gott, Kind muss sich hinten anstellen und froh sein, wenn Mutter es nicht während der Schwangerschaft verunstaltet hat) Feministinnen-Wunschkonzert, fern jeder Realität.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Und zum 121 Mal: Da es nicht auf die Alkoholmenge ankommt, sondern auf den Zeitpunkt: Mir geht es vor allem um die gesunden Mütter, die sich verantwortungslos zeigen und ihre Kinder durch ihren Alkoholkonsum missgestalten.

Da geht es aber nicht um die eine Eierlikörpraline oder das eine Glas Sekt zu Silvester.

Und das ist es, was Du offenbar nicht verstehen möchtest. Dein Problem. Es ändert nichts an den medizinischen Fakten.

Wenn ich mir die wöchentlichen Mengen Alkohol anschaue (aus meinem Link) die medizinisch unbedenklich sind, finde ich das schon extrem viel. Scheint es aber wohl doch nicht zu sein. EGAL zu welchem Zeitpunkt dies konsumiert wird.

Blöde ist natürlich, dass man eh kein Verbot per Gesetz erlassen könnte, solange nciht bewiesen ist, dass ab einer Menge X alkohol ein Kind tatsächlich geschädigt wird.

aus meinem Link von vorhin: http://www.babycenter.de/a8842/alkohol-in-der-schwangerschaft
Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Schwangerschaft Alkohol zu trinken, dann sollten es aber nicht mehr als eine oder zwei Einheiten bzw. Standarddrinks (Definition der Mengen siehe unten) sein. Wenn Sie das nur ein oder zwei Mal die Woche machen, dann wird das von einigen Experten als ungefährlich eingestuft.

Das sind übrigens die Grenzmengen, die als 1-2x wöchentlich unbedenklich angesehen werden:

Beispiele für eine Alkoholeinheit/einen Standarddrink:

  • ein Viertelliter normales Bier
  • ein Achtelliter Starkbier
  • ein kleines Glas Wein (125 ml)
  • zwei Zentiliter Spirituosen
  • ein kleines Glas Sherry

http://www.babycenter.de/a8842/alkohol-in-der-schwangerschaft#ixzz3LyHvbrul

Klar ist, sich richtig zu betrinken schädigt das Kind wohl definitiv. Aber um sich zu betrinken, dazu gehört schon reichlich mehr als eine Eierlikörpraline oder ein kleines Glas Wein. Und mir scheint es plausibel zu sein, dass jene 2.000 Fälle von extremer Schädigung an Neugeborenen jedes Jahr wohl eher auf das Konto von alkoholkranken Frauen gehen.

LG
Any
 
Du warst süchtig -
Ich war in Deinem Bauch.
Du hast getrunken -
durch Dich habe ich es auch.
Du konntest selbst bestimmen über Dein Leben.
Schade – leider hast Du mir die Chance nie gegeben.
(H. Abel)

„Mama kann Gott mir ein neues Gesicht geben,
alle sagen Oma und Affen-Gesicht zu mir?“
(FAS Kind, 7 Jahre)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das selbe kann man aber auch über Drogenabhängige Kinder durch Drogenabhängige Mütter und Väter sagen, Väter wenn sie trinken und Drogen nehmen, haben das doch auch im Blut btz. in den Genen, und können das übertragen.
 
Ach, nur dass diese schwerstgeschädigten Kinder die sind, wo die Kindsmutter alkoholabhängig war - das wird in den meisten Fällen nämlich so sein.

Womit ich wieder bei der Verantwortung des Erzeugers bin.

Welcher Mann ist so rücksichtslos und schwängert eine alkoholkranke Frau? Was für ein mieses Charakterschwein muss das sein?

Bah. Pfui. ;)

Lg
Any
 
Da geht es aber nicht um die eine Eierlikörpraline oder das eine Glas Sekt zu Silvester.

Und das ist es, was Du offenbar nicht verstehen möchtest. Dein Problem. Es ändert nichts an den medizinischen Fakten.

Wenn ich mir die wöchentlichen Mengen Alkohol anschaue (aus meinem Link) die medizinisch unbedenklich sind, finde ich das schon extrem viel. Scheint es aber wohl doch nicht zu sein. EGAL zu welchem Zeitpunkt dies konsumiert wird.

Blöde ist natürlich, dass man eh kein Verbot per Gesetz erlassen könnte, solange nciht bewiesen ist, dass ab einer Menge X alkohol ein Kind tatsächlich geschädigt wird.

aus meinem Link von vorhin: http://www.babycenter.de/a8842/alkohol-in-der-schwangerschaft
Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Schwangerschaft Alkohol zu trinken, dann sollten es aber nicht mehr als eine oder zwei Einheiten bzw. Standarddrinks (Definition der Mengen siehe unten) sein. Wenn Sie das nur ein oder zwei Mal die Woche machen, dann wird das von einigen Experten als ungefährlich eingestuft.

Das sind übrigens die Grenzmengen, die als 1-2x wöchentlich unbedenklich angesehen werden:

Beispiele für eine Alkoholeinheit/einen Standarddrink:

  • ein Viertelliter normales Bier
  • ein Achtelliter Starkbier
  • ein kleines Glas Wein (125 ml)
  • zwei Zentiliter Spirituosen
  • ein kleines Glas Sherry

http://www.babycenter.de/a8842/alkohol-in-der-schwangerschaft#ixzz3LyHvbrul

Klar ist, sich richtig zu betrinken schädigt das Kind wohl definitiv. Aber um sich zu betrinken, dazu gehört schon reichlich mehr als eine Eierlikörpraline oder ein kleines Glas Wein. Und mir scheint es plausibel zu sein, dass jene 2.000 Fälle von extremer Schädigung an Neugeborenen jedes Jahr wohl eher auf das Konto von alkoholkranken Frauen gehen.

LG
Any


Diese Angaben der Alkoholmenge ist unverantwortlich. Frage mich sowieso wieso Dir das so wichtig ist, dass Frau während der Schwangerschaft trinken muss?


2.5.1 Schädigende Alkoholmenge
In diesem Kontext möchte ich kurz auf die Bedeutung
einer Schwellendosis und Dosis-
Wirkung – Beziehung zu sprechen kommen.

Immer wieder tauchen Spekulationen über eine Schwellendosis auf. In Tierversuchen hat man über viele Jahre versucht, eine Dosis –
Wirkung - Beziehung zu erfassen. Diese konnte aller dings nicht nachgewiesen werden (vgl.Rustemeyer, 1992, S.11). In der Literatur gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, welche tägliche Alkoholmenge bereits ein Missbildungsrisiko mit sich bringt und wie hoch die kritische Schwellendosis ist. Dies liegt unter anderem an den unterschiedlichen Ansichten, welche Trinkmenge als viel zu bezeichnen ist. Verschiedene Studien, unter anderem von Löser oder Streissguth, machen deutlich, dass eine solche Dosis nicht genannt werden kann, da eine Schädigung der Embryos nicht ausschließlich mit der Menge des konsumierten Alkohols im Zusammenhang steht, sondern vor allem von der individuellen Toleranz
gegenüber Alkohol abhängt (vgl. Löser, 1995, S.22f. ). Insofern sind weder eine Angabe über unbedenkliche Alkoholmengen noch eine Entwicklungsp
rognose für den Embryo möglich. Kundzumachen ist auch, dass nicht nur süchtiges sondern auch missbräuchliches sowie übermäßiges geselliges Trinken und insbesondere episodenhaft exzessives Trinken Schädigungen beim Fötus hervorrufen können. Der Grad der Schädigung beim Kind steigt
dementsprechend nicht linear mit der Alkoholmenge während der Schwangerschaft an,
sondern auch geringe Mengen Alkohol können das Kind schwer schädigen und sich zum
Beispiel auf den Intelligenzquotient
en auswirken (vgl. Rustemeyer, 1992, S.12f.).

http://fasd-deutschland.de/cms/upload/Fachbereich/Veroeffentlichungen/AlexandraK.pdf
 
Diese Angaben der Alkoholmenge ist unverantwortlich.

Schau, wieder ein Beispiel für deine Unfähigkeit korrekt zu lesen.

es ist nicht meine Sicht, sondern:
Professor Dr. Joachim Dudenhausen ist Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin an der Charité in Berlin.

Schreib den Mann also bitte an, wenn seine Informationen so empörend für dich sind. ;)

Lg
Any
 
Diese Angaben der Alkoholmenge ist unverantwortlich. Frage mich sowieso wieso Dir das so wichtig ist, dass Frau während der Schwangerschaft trinken muss?

Auch das ist wieder DEIN buntes Kopfkino.

Oder warum sonst hast Du überlesen, das ich für die Nullpolitik diesbezüglich bin?

Tatsache ist jedoch, dass umfangreiche Studien dazu fehlen, man gar nicht so genau weiß, wann und wieviel Alkohol noch geht und laut dem Professor der Charité Berlin sind durchaus kleine Mengen Alkohol unproblematisch.

Nun kommst Du mit deinem gesetzlichen Verbot, dass eine Bestrafung von Frauen und ihre teilweise Entrechtung mit sich bringen würde, die Du aber angeblich nicht willst.... *lacht*

Du begreifst ganz offensichtlich nicht mal die grundsätzlichen Mechanismen der Gesetzgebung und Rechtsprechung, geschweige denn medizinische Ausführungen.

Lg
Any
 
Ob das so erwachsen und klug ist, die Hersteller zu verklagen, sei mal deutlich hinterfagt.

Du hast echt so eine volle Ahnung, echt. Mit Contargan hatte ich Glück, meine Mutter hatte es damals nicht genommen.
Daher, hatte man sich automatisch mit dem Thema beschäftigt und ja, der Hersteller wurde verklagt:




Und Du, Ritter der Weiblichkeit. Ich verklage nicht Mütter an sich, sondern nur jene, die unverantwortlich anderes Leben verstümmeln.

Och nee, ohne Mutter wärst du gar nicht da und könntest hier nicht so einen Blödsinn reintipseln. Siehst, das verdanken wir deiner Mama, nicht dir :sneaky:
 
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Falls Du die Rechtslage nicht kennst, man verklagt auch heute schon Mütter, die ihre Kinder verwahrlosen lassen.

Ja, wenn sie geboren sind, nennt man sie Kind. Richtig. Vorher sind es noch keine Kinder, sondern ein Fötus. Und ein Fötus ist und bleibt keine (juristisch betrachtet) Person.
 
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