Ein Fötus ist keine Person

Danke für das Auslassen einer Weiterführung dieses Satzes. :D


Wenn ein Mensch zur Freude fähig ist, oder vielleicht auch nur zum Hören, zum Schauen, oder auch nur zum stillen Ruhen mit offenen oder geschlossenen Augen, dann hat für mich dieses Leben eine Qualität, eine Eigenschaft, eine individuelle Beschaffenheit, die einzigartig ist.

Muß ein Mensch gesund sein, alles können was andere können und Glück so empfinden wie alle (Haus, Auto, Boot, Frau, Kinder, Rente, Reisen, Tod)? Oder ist das nicht eine vollkommen falsche Vorstellung von Leben, daß Leben so oder so sein müsse und daß es erstrebenswert ist, gesund und nichtbehindert zu sein?

Du betonst in Deinem Post zweimal: die Behinderten müssen gepflegt werden. Leider führst Du nicht aus, was genau Du damit meinst. Meinst Du, daß unsere Gesellschaft das nicht schaffen könnte, die Behinderten ansprechend zu pflegen? Ist es uns Menschen nicht möglich, Hilfe zu Menschen zu bringen, wenn diese sie benötigen und wann immer wir davon erfahren?


Ich kann meine Frage nur immer wiederholen: was ist richtig: die Abtreibung behinderten Lebens und das Unterstrafestellen seiner bewussten oder unbewussten Zeugung?
Oder ist doch wichtiger, Menschen zu helfen ungeachtet ihrer sozialen Herkunft und Krankheit und ungeachtet ihrer Fähigkeiten und ihres Vermögens?

lg:)


Bin ich hier eigentlich im Irrenhaus?
Und was unterstellst Du mir hier?


Dass Behinderten geholfen wird ist eine moralische Selbstverständlichkeit, ebenso, dass man ein Kind nicht zu Behinderten macht!

Wenn man die Verabreichung durch Contergan verurteilt, heißt das doch keinesfalls, dass man mit Contergan geschädigte Menschen ein Lebensrecht abspricht. Wie krank seid Ihr denn drauf?
 
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kennst du noch andere (leibliche) eltern als mutter und vater?

Diese mangelnde Logik immer!
Und dieses Missverstehen wollen.

Du meinst also allen Ernstes, weil auch der Vater im Nachhinein für das Kind in der Pflege des Behinderten Kindes verwantwortlich ist, deshalb ist er auch dafür verantwortlich zu machen, wenn die Frau während der Schwangerschaft Alkohol zu sich nimmt.

Nach dem Motto, wenn er schon das Leid teilt, soll er auch die schuldhafte Täterschaft teilen!


Wer von den Frauen, Frauenverbänden und Feministinnen, die solche Schuldzuweisung an den Erzeuger und Mann erheben, würde denn dem Erzeuger und Vater des Kindes das Recht einräumen wollen, über den Alkoholkonsum der Frau zu bestimmen?

Wenn nach Euren Vorstellungen der Mann dafür verantwortlich gemacht werden soll, dass die Frau während der Schwangerschaft Alkohol trinkt, dann geht das doch nur, wenn man ihr das Recht nimmt, während der Schwangerschaft alleine darüber zu bestimmen, ob, wieviel und wann sie Alkohol zu sich nimmt. Wenn man die Frau sozusagen in diesem Punkt entmündigt!

Das wäre die Logik die aus Eurer verquaksten Theorie hervorgehen würde!!!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Erzeuger ist dafür verantwortlich, daß die Frau überhaupt schwanger werden kann. Und wenn sie Alkoholikerin ist muss er eben sehr darauf achten sie nicht zu schwängern.
 
Diese mangelnde Logik immer!
Und dieses Missverstehen wollen.

Du meinst also allen Ernstes, weil auch der Vater im Nachhinein für das Kind in der Pflege des Behinderten Kindes verwantwortlich ist, deshalb ist er auch dafür verantwortlich zu machen, wenn die Frau während der Schwangerschaft Alkohol zu sich nimmt.

Nach dem Motto, wenn er schon das Leid teilt, soll er auch die schuldhafte Täterschaft teilen!


Wer von den emanzipierten Frauen würde denn dem Erzeuger und Vater des Kindes das Recht einräumen wollen, über den Alkoholkonsum der Frau zu bestimmen?

Wenn nach Euren Vorstellungen der Mann dafür verantwortlich gemacht werden soll, dass die Frau während der Schwangerschaft Alkohol trinkt, dann geht das doch nur, wenn man ihr das Recht nimmt, während der Schwangerschaft alleine darüber zu bestimmen, ob wieviel und wann sie Alkohol zu sich nimmt. Wenn man sie sozusagen in diesem Punkt entmündigt!

Das wäre die Logik die aus Eurer verquaksten Theorie hervorgehen würde!!!
nein, wie aneway dir immer und immer wieder vergeblich begreiflich zu machen sucht, hat der mann eine verantwortung dafür welche frau er zur mutter seiner kinder macht.
 
ein weites Feld und
der Zwiespalt zwischen theoretischem Ideal und den Dramen in der Realität klafft abrungtief ...

ich halte die moralische Forderung,
jedes Lebewesen ( im Grunde fast noch ´ vor ´ der Befruchtung der Eizelle ) zu respektieren und
vor jeglichem Schaden zu bewahren
für angebracht,
da allerdings
die materielle Wirklichkeit für viele Menschen durch
viellerlei Gründe so beschaffen ist, daß sie diesem Ideal ohne Unterstützung
nicht folgen ( können )
stellt sich mir die Frage, was ich als Einzelner
oder was die Gesellschaft tun sollte, um diesem Ideal in jedem konkreten Fall so nah wie möglich zu kommen

meine Schwiegereltern haben 14 Jahre lang die Erstgeborene mit Hydrocephalus gepflegt,
wobei hier nicht Alkohol,
sondern ( unbewiesen ) die zahlreichen oberirdischen Atomversuche
Anfang der sechziger Jahre eine Rolle gespielt haben ( ? )

sicher sollten Schwangere während der Schwangerschaft bereits die volle Verantwortung für das ungeborere Leben übernehmen
inwieweit sie das schaffen hängt aber auch von der Unterstützung durch den Partner und das Umfeld ab

was sollte denn die Folge sein, wenn sie das nicht schaffen ?
wer wollte sagen : lieber abtreiben als ein Kind mit eingeschränkten Entfaltungsmöglichkeiten zur Welt bringen ?
Wer hat die Konsequenzen zu tragen ?
Im Streit mag der Keim der Klärung solcher Fragen liegen
aber eine pauschale Lösung halte ich für unmöglich

das Gerichtsurteil macht auf mich einen unmenschlichen Eindruck
und es sollte nicht als faule Ausrede und als Freibrief für unmoralische Verhalten ausgenutzt werden,
aber um ein menschliches Miteinander zu gestalten sind wir alle gefodert
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat also jemand -offenbar erfolglos- versucht, die Gerichte dazu zu funktionalisieren, um die Reduzierung der Bürger auf ordnungsgemäß funktionierende Gebärmaschinen zwecks Befüllung des Vaterlandes mit frischem Konsumvieh rechtlich zu erzwingen.
Aber nicht etwa, dass die Position der Gerichte nun geteilt und das Ansinnen auf rechtliche Durchsetzung einer korrekten Erfüllung der Brutpflicht entschieden zurückgewiesen würde - nein, ganz im Gegenteil, wird stattdessen darauf abgestellt, dass selbstverständlich nur Männer schuld daran sein können, wenn Frauen an der Verwirklichung ihrer männerfeindlichen Gebärwut scheitern.
 
Der Erzeuger ist dafür verantwortlich, daß die Frau überhaupt schwanger werden kann. Und wenn sie Alkoholikerin ist muss er eben sehr darauf achten sie nicht zu schwängern.

Weil Du in typischer Weise IMMER wieder ablenkst. Beantworte mir, geht es bei diesem Thema nur um alkoholkranke Frauen, die sich nicht im Griff haben und diesbezüglich entmündigt gehören?

Zudem, um Deine Logik auszubauen, was würdest Du den Alkoholikerinnen den dann verbieten wollen?
Z.B. nur mit jenen Männer ins Bett steigen zu dürfen, die WISSEN, dass sie eine Alkoholikerin ist?
Man sollte also alkoholkranken Frauen den offenen Sex und ein One-Night-Stand verbieten? Und welche Rechte würdest Du den beschuldigten Männern einräumen wollen?

Oder meinst Du gar, auch da ist der Mann verantwortlich zu machen ob er davon weiß oder nicht? (Wie war das mit dem Mittelalter?)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Da hat also jemand -offenbar erfolglos- versucht, die Gerichte dazu zu funktionalisieren, um die Reduzierung der Bürger auf ordnungsgemäß funktionierende Gebärmaschinen zwecks Befüllung des Vaterlandes mit frischem Konsumvieh rechtlich zu erzwingen.
Aber nicht etwa, dass die Position der Gerichte nun geteilt und das Ansinnen auf rechtliche Durchsetzung einer korrekten Erfüllung der Brutpflicht entschieden zurückgewiesen würde - nein, ganz im Gegenteil, wird stattdessen darauf abgestellt, dass selbstverständlich nur Männer schuld daran sein können, wenn Frauen an der Verwirklichung ihrer männerfeindlichen Gebärwut scheitern.

Den ersten Teil würde ich so nicht sehen. Denn es geht darum, ein Kind nicht zu schädigen, wenn man schon im Vorfeld weiß, dass eine Schädigung des Fötus und Kindes durch Alkohol herbei geführt wird. Sozusagen einen mündigen Menschen für seine Taten verantwortlich machen wollen!

Beim zweiten Teil gebe ich Dir recht.;-)
 
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