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Musikuss
Guest
Danke für das Auslassen einer Weiterführung dieses Satzes.
Wenn ein Mensch zur Freude fähig ist, oder vielleicht auch nur zum Hören, zum Schauen, oder auch nur zum stillen Ruhen mit offenen oder geschlossenen Augen, dann hat für mich dieses Leben eine Qualität, eine Eigenschaft, eine individuelle Beschaffenheit, die einzigartig ist.
Muß ein Mensch gesund sein, alles können was andere können und Glück so empfinden wie alle (Haus, Auto, Boot, Frau, Kinder, Rente, Reisen, Tod)? Oder ist das nicht eine vollkommen falsche Vorstellung von Leben, daß Leben so oder so sein müsse und daß es erstrebenswert ist, gesund und nichtbehindert zu sein?
Du betonst in Deinem Post zweimal: die Behinderten müssen gepflegt werden. Leider führst Du nicht aus, was genau Du damit meinst. Meinst Du, daß unsere Gesellschaft das nicht schaffen könnte, die Behinderten ansprechend zu pflegen? Ist es uns Menschen nicht möglich, Hilfe zu Menschen zu bringen, wenn diese sie benötigen und wann immer wir davon erfahren?
Ich kann meine Frage nur immer wiederholen: was ist richtig: die Abtreibung behinderten Lebens und das Unterstrafestellen seiner bewussten oder unbewussten Zeugung?
Oder ist doch wichtiger, Menschen zu helfen ungeachtet ihrer sozialen Herkunft und Krankheit und ungeachtet ihrer Fähigkeiten und ihres Vermögens?
lg![]()
Bin ich hier eigentlich im Irrenhaus?
Und was unterstellst Du mir hier?
Dass Behinderten geholfen wird ist eine moralische Selbstverständlichkeit, ebenso, dass man ein Kind nicht zu Behinderten macht!
Wenn man die Verabreichung durch Contergan verurteilt, heißt das doch keinesfalls, dass man mit Contergan geschädigte Menschen ein Lebensrecht abspricht. Wie krank seid Ihr denn drauf?