Ein Fötus ist keine Person

Ein Fötus ist kein Lebewesen.

Ein Fötus ist eine Vorform, aus der möglicherweise ein Lebewesen entstehen kann; ist mithin also ein Versuch der Natur, auszuprobieren, ob eine bestimmte Genkombination dazu taugt, ein Lebewesen entstehen zu lassen. Oft trifft dies nicht zu, und der Fötus hört dann einfach wieder auf zu existieren - ein ganz normaler Vorgang.
Daher fehlt dem Fötus noch etwas wesentliches, was ein Lebewesen ausmacht: der eigene Wille zur Existenz.

Mann, du hast es wohl nicht so mit Lebewesen jeglicher Art??
Ich bleibe jetzt beim Lebewesen, unabhängig vom Fötus;
also sollen wir Selbstmordgefährdete im Selbstmord bestätigen?
Depressionen können so ein wollen sehr negativ beeinflussen.
Wer Hyazinthara Eier hat, bitte nicht zerschlagen, bei mir abliefern!
Sind zwar keine Lebewesen die ihren Willen zur Existenz bekunden können,
ich werde mir trotzdem beide Haxn für deren Wohl ausreißen!!
 
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Ein Fötus ist kein Lebewesen.

Ein Fötus ist eine Vorform, aus der möglicherweise ein Lebewesen entstehen kann; ist mithin also ein Versuch der Natur, auszuprobieren, ob eine bestimmte Genkombination dazu taugt, ein Lebewesen entstehen zu lassen. Oft trifft dies nicht zu, und der Fötus hört dann einfach wieder auf zu existieren - ein ganz normaler Vorgang.
Daher fehlt dem Fötus noch etwas wesentliches, was ein Lebewesen ausmacht: der eigene Wille zur Existenz.
Geschmackssache.

In demjenigen Moment, in dem etwas Neues entsteht, entsteht das Neue. Und nicht erst zu einem beliebig gewählten Zeitpunkt danach. Eine lebende Zelle ist ein Lebewesen.

lg
 
Nee danke, die hab ich schon. Und mein Kollege noch viel mehr. Der hält täglich (berufsgezwungendermaßen) die Originalbücher von damals in der Hand. Der haut genausolche Sprüche raus wie Du weiter oben. Da lag ich mit meiner Vermutung also nicht ganz so falsch ... ;)
 
Geschmackssache.

In demjenigen Moment, in dem etwas Neues entsteht, entsteht das Neue. Und nicht erst zu einem beliebig gewählten Zeitpunkt danach. Eine lebende Zelle ist ein Lebewesen.

lg

Natürlich!
Ich überlege gerade wie ich reagiert hätte, hätte mir ein Arzt mein Kind Fötus genannt,
während der Schwangerschaftsuntersucheungen.
Nur, so viel Menschlichkeit hatten die, keiner sagte "ihr Fötus" - es waren immer meine Kinder, von der ersten Sekunde an.
 
Natürlich!
Ich überlege gerade wie ich reagiert hätte, hätte mir ein Arzt mein Kind Fötus genannt,
während der Schwangerschaftsuntersucheungen.

Klar, lateinisch spricht ein guter Arzt nur mit seinen Kollegen - er weiss ja, dass das gemeine Volk das nicht versteht.

Und leider ist es so, dass viele Frauen da ganz furchtbar ihr Ego dran aufblasen und stolz drauf sind, Kinder kriegen zu können - grad so als wäre es eine besondere Leistung, und nicht einfach nur naturgegeben.
Naja was solls, gibt ja auch leute die stolz sind auf ihre Nationalität...
 
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Geschmackssache.

In demjenigen Moment, in dem etwas Neues entsteht, entsteht das Neue. Und nicht erst zu einem beliebig gewählten Zeitpunkt danach. Eine lebende, befruchtete Zelle, die sich einmal geteilt hat, ist schon ein Lebewesen.

lg
Nee danke, die hab ich schon. Und mein Kollege noch viel mehr. Der hält täglich (berufsgezwungendermaßen) die Originalbücher von damals in der Hand. Der haut genausolche Sprüche raus wie Du weiter oben. Da lag ich mit meiner Vermutung also nicht ganz so falsch ... ;)
Ja. Ich muß dazu sagen: nicht daß ich etwas in dem Thread hier oder jemanden von Euch ernsthaft in Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bringen will. Bitte nicht mißverstehen.

Aber der Zusammenhang ist eben der: in der Aktion T4 wurden über 70.000 Kranke und Behinderte von ärztlichem und pflegerischem Personal umgebracht. Warum? Weil man das lebensunwerte Leben erlösen wollte, weil der Volkskörper gesund sein sollte (verhindern von Vermehrung durch Zwangssterilisation oder Tötung) und weil es so teuer ist. Die Familien sind überfordert, die Kinder müssen in Heime, lebenslang. Das waren die Argumente, siehe die Bilder.
https://www.google.be/search?q=aktion t4 propaganda&client=firefox-a&hs=BJm&rls=org.mozilla:de:official&channel=nts&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=NXmIVKiFEMn5UJWbhJgN&ved=0CAgQ_AUoAQ&biw=1024&bih=610

Ihr seht, daß wir obige Aussagen teilweise auch hier im Thread hatten. Deswegen möchte ich darauf aufmerksam machen, daß das ein falscher Zusammenhang ist. Natürlich kann man diesen Blickwinkel einnehmen und gesundes Leben bevorzugen. Aber ich möchte doch anmerken, daß es in unserer heutigen Gesellschaft allgemein eigentlich kein akzeptabler Auslöser mehr zur Meinungsbildung sein sollte, ob ein Mensch behindert ist und was sein Leben uns dann eben kostet. Jedes Leben ist gleich viel wert, gleich schützenswert, gleich förderungswert und sollte uns lieb und teuer sein. Wir sollten das wirklich aus der Vergangenheit lernen und unsere Einstellung stets überprüfen, ob solches Anstreben von Gesundheit wirklich menschlich ist.

Zu den Heimbewohnern gehörten auch Frauen, die von ihren Familien aufgrund ihrer Alkoholerkrankung und damit verbundener Verhaltensauffälligkeit in die Heime gebracht wurden, um dort zu leben. Wenn weitere geistige Einschränkungen wie eine Intelligenzminderung vorhanden waren (die man recht rasch einfachen Menschen unterstellen kann), dann blieben die suchtkranken Geistesgestörten in den psychiatrischen Kliniken und wohnten dort, arbeiteten dort in Werkstätten oder in der Hauswirtschaft etc.. Da diese Personen laufend Kosten verursachten und eine Vermehrung nicht wünschenswert war, wurden die glücklicheren zwangssterilisiert und die Unglücklichen wurden ermordet. Man holte sie ab, versprach ihnen einen Urlaub, brachte sie in die Tötungsanstalt und vergaste sie. Den Familien schrieb man einen Brief mit einer falschen Todesursache, z.B. eine heftige Grippe im Urlaub.

Aus Respekt vor diesen Toten erscheint es mir wichtig, darauf hinzuweisen, was die Aufgabe und die Pflicht unserer Rechtsstaaten ist: die Würde des Menschen zu achten. Dies trifft insbesondere auf Menschen zu, die am Rande unserer Gesellschaft leben und weil sie im Leben keine andere Lösung sehen an einer Sucht nach einem Stoff erkranken, der ihr Leid zu lindern in der Lage ist. Woran die Gesellschaft scheitert, das löst der Alkohol. Flächendeckend, würde ich beinahe sagen.

Jetzt die Armen, die Hilfe brauchen, zu bestrafen, ist nicht menschlich. Und: Leben zu verhindern, weil es behindert ist: auch das muß gründlich überdacht werden. Ist das menschlich? Oder wirkt da nicht doch noch die Nazi-Ideologie?!

lg
 
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