Ein Fötus ist keine Person

Anevay, das Gummizupfi kann aber auch zb. porös sein, oder mit Absicht zerstochen werden, oder was auch immer, dann nutzt das gar nichts.

Im nachhinein betrachtet, wenn ich die Überschrift lese, hat alleine diese eine negative Wirkung auf mich, es würde sich viel besser anfühlen, wenn das Thema Föten sind auch Lebewesen heißen würde.;)
Dann würde vielleicht auch die Unterhaltung aus einer anderen Sicht betrachtet werden, ist jetzt aber nur ein Vorschlag.
Mir ist klar das die Überschrift deshalb so heißt weil jemand diese Bemerkung gemacht hat.
Das Thema hätte ja zb. genausogut, Herr oder Frau soundso, weiß nicht was er redet, oder sonst wie heißen können.
Ich meine ja nur, weil die Unterhaltung gar so schwer im Magen liegt.;)

Natürlich, und es ist ein Mensch, der sich da physisch ausbildet, was denn sonst.

Die Diskussion ist dermaßen verlogen, dass man es eigentlich nicht fassen kann. Jeder sucht nur seine Interessen zu wahren und definiert es anders oder gibt bei schuldhaftem Versagen anderen die Schuld. Das finde ich nur jämmerlich.

Denn das Entscheidende, dieser Fötus wird niemals ein Fisch oder eine Gazelle, es wird ein physisch ausgebildeter Mensch. Und ob dieser gesund ausgebildet sein kann, hängt häufig von der Pflege ab, die die Mutter diesem zukommen lässt. Ist diese Pflege ungenügend, bzw. sogar toxisch, entsteht Missbildung oder Tod.

Die Frage ist doch, kann man das verhindern? Wenn ja, wie? Wenn nein, warum nicht?
Oder will man überhaupt nicht, denn das ist doch alles nur halb so schlimm?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, jedes Leben hat einen Sinn. Sowie auch jede Krankheit einen tieferen Sinn hat, dennoch sollte man immer um Gesundheit bemüht sein.-
 
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Die Diskussion ist dermaßen verlogen, dass man es eigentlich nicht fassen kann. Jeder sucht nur seine Interessen zu wahren und definiert es anders oder gibt bei schuldhaftem Versagen anderen die Schuld. Das finde ich nur jämmerlich.

Bei 50:50 geht es um Verantwortung. Mann = Vater und Frau = Mutter des Fötus.

Irgendwie scheint diese einfache Wahrheit bei dir nicht durchzudringen. Denn nur wer sich vor Verantwortung drückt, steht unter Druck. ;)

LG
Any
 
Klar, lateinisch spricht ein guter Arzt nur mit seinen Kollegen - er weiss ja, dass das gemeine Volk das nicht versteht.

Und leider ist es so, dass viele Frauen da ganz furchtbar ihr Ego dran aufblasen und stolz drauf sind, Kinder kriegen zu können - grad so als wäre es eine besondere Leistung, und nicht einfach nur naturgegeben.
Naja was solls, gibt ja auch leute die stolz sind auf ihre Nationalität...

Wir beide werden uns nie einig!
Ich kenne zu viele Frauen die diese naturgegebene Leistung nicht vollbringen.
Was hätte ich denn sein sollen als ich erfahren hab dass ich schwanger bin?
Zu Tode betrübt??

Lass doch Leute, die deine Meinung nicht teilen, auch leben.
Ach dann, wenn sie auf ihre Nationalität stolz sind - ist nicht zwingend schlecht!
 
Und leider ist es so, dass viele Frauen da ganz furchtbar ihr Ego dran aufblasen und stolz drauf sind, Kinder kriegen zu können - grad so als wäre es eine besondere Leistung, und nicht einfach nur naturgegeben.

Heute ist es schon etwas besonderes Kinder zu bekommen. Hut ab vor jeder Frau, welche sich dazu entschließt!
 
Bei 50:50 geht es um Verantwortung. Mann = Vater und Frau = Mutter des Fötus.

Irgendwie scheint diese einfache Wahrheit bei dir nicht durchzudringen. Denn nur wer sich vor Verantwortung drückt, steht unter Druck. ;)

LG
Any

Die Frau 50% Schuld, das ist schon heftig? Sie kann doch nichts dafür.
Er hat doch sicher die Hauptschuld zu tragen, als nur diese lächerlichen 50%?
Wünschen sich doch alle Frauen die Entmündigung zurück und lieben es, vom Mann gefüttert zu werden.- Bezahlt er doch auch den gesamten Unterhalt und sie kauft nur das ein, was er erlaubt. Und was kann sie denn dann dafür, wenn er ihr auch noch während der Schwangerschaft Alkohol einflößt, obwohl sie es nicht mochte?

Nein, wenn schon dann 100% Fremdverschulden, die Frau und Mutter betrifft da keine Schuld.-
 
Heute ist es schon etwas besonderes Kinder zu bekommen. Hut ab vor jeder Frau, welche sich dazu entschließt!

Besonders in einer Gesellschaft, die Kinder in einer Familie nicht willkommen heißt. Weiß nicht, ob es hier im Allgemeinen so erstrebenswert ist, Kind zu sein. (Eher in Ausnahmefällen)

  • Keine wirkliche Familie
  • Kaum Wohnraum in Großstädten und wenn dann viel zu teuer oder zu klein
  • Kein Rasen auf dem man nicht vom Platz verwiesen wird
  • Kind muss still sein, darf andere Menschen nicht stören
  • Kind wird mit der digitalen, medialen, kalten Welt zu früh erträngt
  • Kind muss in der Schule funktionieren, wird nur am Negativen benotet.
............und und und
 
Klar, lateinisch spricht ein guter Arzt nur mit seinen Kollegen - er weiss ja, dass das gemeine Volk das nicht versteht.

Und leider ist es so, dass viele Frauen da ganz furchtbar ihr Ego dran aufblasen und stolz drauf sind, Kinder kriegen zu können - grad so als wäre es eine besondere Leistung, und nicht einfach nur naturgegeben.
Naja was solls, gibt ja auch leute die stolz sind auf ihre Nationalität...
die liebe zum leben, und die liebe leben austragen zu dürfen wirst du wohl nie nachempfinden können, wenn du da von stolz sprichst.
 
Besonders in einer Gesellschaft, die Kinder in einer Familie nicht willkommen heißt. Weiß nicht, ob es hier im Allgemeinen so erstrebenswert ist, Kind zu sein. (Eher in Ausnahmefällen)

  • Keine wirkliche Familie
  • Kaum Wohnraum in Großstädten und wenn dann viel zu teuer oder zu klein
  • Kein Rasen auf dem man nicht vom Platz verwiesen wird
  • Kind muss still sein, darf andere Menschen nicht stören
  • Kind wird mit der digitalen, medialen, kalten Welt zu früh erträngt
  • Kind muss in der Schule funktionieren, wird nur am Negativen benotet.
............und und und

Abgesehen,davon, dass wir hier in eine Grundsatzdiskussion abgleiten, hab ich mir grad gedacht, in meiner Kindheit war's eigentlich genauso wie Du das hier beschreibst. Das digitale ok - war noch nicht so ausgeprägt, das Fernsehen jedoch schon.....

Nachdenkenswert daran ist eigentlich nur, warum ändert sich nix?
 
Ja. Ich muß dazu sagen: nicht daß ich etwas in dem Thread hier oder jemanden von Euch ernsthaft in Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bringen will. Bitte nicht mißverstehen.

Aber der Zusammenhang ist eben der: in der Aktion T4 wurden über 70.000 Kranke und Behinderte von ärztlichem und pflegerischem Personal umgebracht. Warum? Weil man das lebensunwerte Leben erlösen wollte, weil der Volkskörper gesund sein sollte (verhindern von Vermehrung durch Zwangssterilisation oder Tötung) und weil es so teuer ist. Die Familien sind überfordert, die Kinder müssen in Heime, lebenslang. Das waren die Argumente, siehe die Bilder.
https://www.google.be/search?q=aktion t4 propaganda&client=firefox-a&hs=BJm&rls=org.mozilla:de:official&channel=nts&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=NXmIVKiFEMn5UJWbhJgN&ved=0CAgQ_AUoAQ&biw=1024&bih=610

Ihr seht, daß wir obige Aussagen teilweise auch hier im Thread hatten. Deswegen möchte ich darauf aufmerksam machen, daß das ein falscher Zusammenhang ist. Natürlich kann man diesen Blickwinkel einnehmen und gesundes Leben bevorzugen. Aber ich möchte doch anmerken, daß es in unserer heutigen Gesellschaft allgemein eigentlich kein akzeptabler Auslöser mehr zur Meinungsbildung sein sollte, ob ein Mensch behindert ist und was sein Leben uns dann eben kostet. Jedes Leben ist gleich viel wert, gleich schützenswert, gleich förderungswert und sollte uns lieb und teuer sein. Wir sollten das wirklich aus der Vergangenheit lernen und unsere Einstellung stets überprüfen, ob solches Anstreben von Gesundheit wirklich menschlich ist.

Zu den Heimbewohnern gehörten auch Frauen, die von ihren Familien aufgrund ihrer Alkoholerkrankung und damit verbundener Verhaltensauffälligkeit in die Heime gebracht wurden, um dort zu leben. Wenn weitere geistige Einschränkungen wie eine Intelligenzminderung vorhanden waren (die man recht rasch einfachen Menschen unterstellen kann), dann blieben die suchtkranken Geistesgestörten in den psychiatrischen Kliniken und wohnten dort, arbeiteten dort in Werkstätten oder in der Hauswirtschaft etc.. Da diese Personen laufend Kosten verursachten und eine Vermehrung nicht wünschenswert war, wurden die glücklicheren zwangssterilisiert und die Unglücklichen wurden ermordet. Man holte sie ab, versprach ihnen einen Urlaub, brachte sie in die Tötungsanstalt und vergaste sie. Den Familien schrieb man einen Brief mit einer falschen Todesursache, z.B. eine heftige Grippe im Urlaub.

Aus Respekt vor diesen Toten erscheint es mir wichtig, darauf hinzuweisen, was die Aufgabe und die Pflicht unserer Rechtsstaaten ist: die Würde des Menschen zu achten. Dies trifft insbesondere auf Menschen zu, die am Rande unserer Gesellschaft leben und weil sie im Leben keine andere Lösung sehen an einer Sucht nach einem Stoff erkranken, der ihr Leid zu lindern in der Lage ist. Woran die Gesellschaft scheitert, das löst der Alkohol. Flächendeckend, würde ich beinahe sagen.

Jetzt die Armen, die Hilfe brauchen, zu bestrafen, ist nicht menschlich. Und: Leben zu verhindern, weil es behindert ist: auch das muß gründlich überdacht werden. Ist das menschlich? Oder wirkt da nicht doch noch die Nazi-Ideologie?!

lg
trixi, ich bin bei deinen beiträgen immer so hin und her gerissen.
einerseits hast du völlig recht - andererseits nimmst du - für mich - einen zu absoluten standpunkt ein.

leben ist in jedem fall zu unterstützen und nicht auszugrenzen -
andererseits möchte ich auch nicht die möglichkeiten der modernen medizin missen und das mitspracherecht einer frau, die abtreibt, weil sie ein behindertes kind nicht zur welt bringen will.
 
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Klar, lateinisch spricht ein guter Arzt nur mit seinen Kollegen - er weiss ja, dass das gemeine Volk das nicht versteht.

Und leider ist es so, dass viele Frauen da ganz furchtbar ihr Ego dran aufblasen und stolz drauf sind, Kinder kriegen zu können - grad so als wäre es eine besondere Leistung, und nicht einfach nur naturgegeben.
Naja was solls, gibt ja auch leute die stolz sind auf ihre Nationalität...

PPMc, es ist auch was Besonderes ein Kind austragen und gebären zu dürfen - das wundervollste was ich je erleben durfte. Das würde mich jetzt aber nicht dazu veranlassen - wie Du es anscheinend wahrnimmst - mich als was Besonderes zu sehen. Es war schlicht eine meiner Aufgaben in diesem Leben. Und ich hab sie erfüllt wie alle anderen ihre Aufgaben hier auch erfüllen - egal ob Mann oder Frau.
 
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