Wanne
Die Wanne enthält drei grüne, zwei blaue und einen roten Aspekt. Menschen, bei denen das Grün überwiegt, sind immer sehr sensitiv, kommen aber nicht so ohne weiteres mit dem Leben zurecht. Sie geraten leicht ins Chaotische, wobei die Umwelt ständige Anpassung fordert. Die Wanne zeigt den konstruktiven Versuch, „das Wasser nicht ablaufen zu lassen“. Psychologisch bedeutet dies, dass Menschen mit einer Wanne im Horoskop danach streben, das, was sie haben, um jeden Preis zu erhalten. Sie vermeiden geschickt Verluste, wollen alles zusammenhalten und bemühen sich, nicht zu „zersplittern“. Ein stabiler, energiereicher Boden mit zwei massiven Wänden bildet den Rahmen für das ( grüne ) „Schaumbad“.
Es ist eine Großfigur, bei der das Wesenszentrum im Inneren der Figur liegt, und bestimmt daher, auch wenn noch andere Aspekte vorhanden sind, das Profil eines Menschen. Da dieser Figur eine gewisse „vertrauensselige Schläfrigkeit“ innewohnt, gerät der Mensch leicht in Schwierigkeiten, wenn er eine zu einfache Mentalität an den Tag legt. Hat man bei sich alles einigermaßen in Ordnung gebracht, scheint die Welt in Frieden. Doch die Umwelt kann diesen Frieden sehr empfindlich stören, da die Wanne eine große Öffnung hat: sie wird nach der größeren Seite mit einem grünen Quincunx abgeschlossen, nach der anderen mit einem Quadrat – Aspekt. Rot – grüne Kombinationen ergeben Reizaspekte, die ein erheblicher Störfaktor sein können.
Mit den zwei grünen Aspekten im Innern neigt der Mensch zur Subjektivität und Empfindlichkeit in der Wertung des Wahrgenommenen. Durch die eigene Blauäugigkeit sieht er die Dinge unter Umständen zu positiv, zu rosig und zu vertrauensselig. Man kann noch eine andere Neigung feststellen, die aber von den beteiligten Planeten abhängt: Zeigt die Wanne im Aspektbild mit der grünen Seite zum DC, kann das eine starke Abhängigkeit von der unmittelbaren Umwelt anzeigen, das heißt von dem, was um den Menschen herum geschieht. Wie eine „Schröpfglocke“ hat diese Figur dann die Tendenz, alles in sich hereinzuziehen und auszusaugen. Somit fühlt sich dieser Mensch häufig ausgelaugt und energielos.
Das Lernen in dieser Figur ist durch lange und harte Erfahrung, sowie eine gewisse Lernunwilligkeit gekennzeichnet. Die Schutzphilosophie heißt: Schnell mit den einfachen Dingen im Leben in Ordnung kommen. Damit überhaupt etwas geschieht, wird man vom Leben in seiner Empfindlichkeit geplagt, um vielleicht, wenn auch nur passiv, etwas dazuzulernen.