Dissoziative Identitätsstörung

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Hallo liebe Gerlind,

ich lese deinen Beitrag jetzt erst. Am besten tauschen wir uns über persönliche Nachrichten aus, das wäre mein Vorschlag. Bis dahin werde ich Videos, die vielleicht nicht so gut geeignet sind, mit einer Triggerwarnung versehen, wie das gleich folgende (bitte dann nicht anschauen). Es gibt aber auch reine Erklärungen des Sachverhalts, der Identitätsstörung, das können wir gerne persönlich austauschen, okay?
😊




DIS Betroffene (Triggerwarnung)


Sie ist mit ihrer Therapeutin liiert?🙃
 
och nööh. danke.
Okay, es war nur ein Vorschlag. Für dich zur Info, für Endlosschleifen, wie du sie mit Joey in anderen Fäden praktizierst, nehme ich mir weder kostbare Zeit, noch habe ich Interesse daran.

Daher eine kurze Erklärung zur DIS, also zur dissoziativen Identitätsstörung.

Eine derartige Persönlichkeitsstörung ist eine Traumafolgestörung, die in der frühen Kindheit als Schutzmechanismus durch das Erleben schwerer Gewalt, sexueller Gewalt und auch Folter auftritt. Dabei spalten sich meist voneinander unabhängige Persönlichkeits-Identitäten ab, die im Wechsel die Kontrolle über den Körper übernehmen. Das heißt viele der "Innenpersonen" wissen nicht von den anderen, sondern haben einen Teil der Gewalt erlebt, überlebt und erinnern diesen. Das ist eine Folge der Traumen und damit das Überlebenskonzept eines Kindes, welches sonst vermutlich nicht überleben würde.

Gekennzeichnet ist die Störung u.a. durch

- wiederholte Amnesien
- Rückmeldung von anderen Personen aus dem eigenen Umfeld für nicht erinnerbares Verhalten
- Vorfinden von "fremden" Dingen im eigenen Besitz (hat dann ein anderer Anteil erworben)
- Notizen und Aufzeichnungen, an die man sich nicht erinnern kann
- Entdecken von Selbstverletzungen und Suizidversuchen
- Vorhandensein voll dissoziierter Selbstzustände z.B. in Untersuchungssituationen
- Auftreten von Depersonalisierung und Derealisation

Dabei unterscheidet man in Alltagspersonen, die häufig den Körper steuern, weiter gibt es auch reine Beobachter. Die Wechsel der Innenpersonen kann von einer Alltagsperson oft nicht bewusst gesteuert werden, es sei denn, man triggert sie heraus, was nicht zielführend und nicht gewünscht ist. Das Innenleben ist eigenständig, es gibt dort Orte und Gegenden, die allerdings nicht selten durch die Täter geprägt sind, es also nicht immer angenehme Orte sind. Die Identitäten können sich in Sprache, Verhalten, Stimme, Alter, Geschlecht und sogar physiologischen Parametern (z.B. Allergien, Handschrift) unterscheiden. Manche Anteile spielen ein Instrument oder sprechen z.B. nur englisch.

Im ICD10 werden in Deutschland 13 Klassifikationen für dissoziative Störungen benannt.

Es gibt Täter und auch Täterorganisationen, die Kinder bewusst derart quälen, dass sich abgespaltene Persönlichkeiten herausbilden, die dann für Zwangsprostitution durch ein gezieltes Training hervorgelockt werden können. Ein Problem in der Strafverfolgung ist häufig die Angst der Betroffenen in die Öffentlichkeit zu gehen und vor den Tätern, sowie der unvorhergesehene Wechsel der Identitäten, was die Aussagen wechselhaft erscheinen lässt und sie nicht unbedingt juristisch verwertet werden können.

Was leider zuweilen gerne dazu verwendet wird, die komplette Thematik ins Lächerliche zu ziehen und nicht ernst zu nehmen, wobei man sich fragen darf, wie diese fraglichen Intentionen zu interpretieren sind. DAS ist ein echtes gesellschaftliches Problem.

So @Gerlind - das dazu. Für alles weitere, du kannst ja selbst sicher ganz gut recherchieren.
 
Okay, es war nur ein Vorschlag. Für dich zur Info, für Endlosschleifen, wie du sie mit Joey in anderen Fäden praktizierst, nehme ich mir weder kostbare Zeit, noch habe ich Interesse daran.
Den Rest deines Beitrages habe ich nicht mehr gelesen.
Dieser erste Satz war mir zu unfreundlich.
Wenn dich dein Thema nicht so interessiert, ist das fuer mich o.k.
 
Eine derartige Persönlichkeitsstörung ist eine Traumafolgestörung, die in der frühen Kindheit als Schutzmechanismus durch das Erleben schwerer Gewalt, sexueller Gewalt und auch Folter auftritt. Dabei spalten sich meist voneinander unabhängige Persönlichkeits-Identitäten ab, die im Wechsel die Kontrolle über den Körper übernehmen. Das heißt viele der "Innenpersonen" wissen nicht von den anderen, sondern haben einen Teil der Gewalt erlebt, überlebt und erinnern diesen. Das ist eine Folge der Traumen und damit das Überlebenskonzept eines Kindes, welches sonst vermutlich nicht überleben würde.




 
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Wenn ihr euch einmal die Mühe machen würdet, Betroffenen vorurteilsfrei zuzuhören, (...)

Ob EmmaRa sich das vorurteilsfrei anhört?


Zitat von Chantal Frei:

"In England brachte mich Queen Elisabeth II. zur Westminster Abbey, wo sie zuschaute, wie ich auf der Streckbank gefoltert wurde. Mit 16 Jahren wurde ich in die Sagrada Familia (große Kathedrale/Basilika) in Barcelona gebracht, das war an einem 30. April, dem Geburtstag Satans. Angeleitet wurde diese Feier von dem österreichischen Schauspieler und Sänger Peter Alexander.
Bei dieser Feier waren sehr viele Leute dabei, einige berühmte Menschen habe ich erkannt, wie z.B. König Felipe von Spanien. Der französische Rugby-Spieler Serge Blanco, der Schauspieler Gérard Depardieu und die drei Tenöre Plácido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras. (...)"
 
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