Dieser Weg

Über das Betrügen von sich selbst und anderen


Wie gesagt kam ich zu dem Thema durch die Trauminterpretation, aber die Erkenntnis über einen TE Vers, die ich daraus gewonnen habe,

gefällt mir so gut, dass ich sofort dachte, DAS will ich auch hier herein schreiben


Die Interpretation

Ich befand mich im Traum in einer Bibliothek mit vielen Regalen und Büchern. Und es war mein Chef o. Mitarbeiter dort. (Ein Mann, der wie ein Bekannter von mir aussieht).





Eine Bibliothek ist ein WISSEN, abgeleitet von ERFAHRRUNG. Es gibt dem Spruch:
wenn ein Mensch stirbt, verbrennt eine ganze Bibliothek in dem Sinne, dass man nun auf seinen ERFAHRUNGSSCHATZ nicht mehr ZURÜCKGREIFEN kann.
Er ist nicht mehr verfügbar, er ist WEG.
Die Ägypter sagen daher: wer schreibt, der bleibt (der Teil vom Leben, der niedergeschrieben wurde, bleibt der Nachwelt bei Bedarf erhalten..)



Ich sehe es so:
Du stehst in diesem Traum IN Deinen Erfahrungen
und die Erfahrungen eines Menschen füllen RASCH eine ganze Bibliothek, nur dass er das VERGISST
(es sei denn er schreibt mit, lächel)
UND
diese Erfahrungen haben eine Gewisse ORDNUNG. DER MENSCH, der sich erfährt, bestimmen diese ORDNUNG
Was VORNE steht und wie die Erfahrungen (= Bücher) geordnet werden
daher begegnest Du dieser ORDNUNG in Form vom "Chef oder MA (der Ordnung machen hilft) oder Regalen, die AUCH Ordnung schaffen
der eine BESTIMMT, der andere HILFT (aktiv), das Regal ist ein passiver Helfer
so sind die Erinnerungen abgespeichert
manche sind "vorne gereiht" und man weiß nicht warum, mache WILL man vorne haben und manche MÜSSEN vorne sein,
ob man WILL oder NICHT



Er sagte mir irgendwas. Wahrscheinlich, dass ich vllt. Saubermachen gehen soll o. anderes (weiß nicht mehr genau).

Wenn man die Ordnung verändern will, so neue Ordnung schaffen will, bezüglich dieser Prioritäten (was ist im Leben WICHTIG WERTVOLL und was reihe ich HINTEN an)
dann muss ich erst einmal die Gefühle KLÄREN, die sich mit diesen Erfahrungen verbinden



Jedenfalls ging ich dort in das Badezimmer, um sauber zu machen.

Ich machte das Badezimmer so halbwegs sauber
Aber für mich war es schon gut sauber so.
Und ich dachte ich wäre fertig damit und es ist gut so und schön sauber.

Irgendwas störte mich doch irgendwie daran (weiß nicht was und warum / Gewissen?). Ich war nicht zufrieden. Irgendwas war nicht ok. Ich ging also nochmal rein ins Badezimmer.

Ich schaute nochmal genauer hin jetzt.
Ich sah das Waschbecken - doch da war noch Dreck und Haare ein wenig.
Und auch alles andere war nicht soo ganz toll sauber - nur so halbwegs.

Also ich kam VON ALLEINE auf die Idee (das wurde nochmal im Traum hervorgehoben, dass ich von alleine drauf kam) dort jetzt RICHTIG sauberzumachen.



Das auffälligste daran ist, ein Badezimmer ist primär da UM SICH SELBST zu säubern
und nicht um es sauber zu halten

Du solltest Dich bei Deine Gefühle nicht fragen, ob sie ANDEREN gefallen
(sie sauber genug sind FÜR ANDERE),

sondern WARUM Du sie hast, warum es Dir GEHT, wie es Dir geht. KÜMMERE DICH UM DICH!
UND
Du solltest Das auch mit Gefühlen so machen, die Dir durch andere begegnen (siehe Katzenpart im anderen Traum)
Diese Gefühle VON ANDEREN sind AUCH nicht da, damit DU DICH WOHL FÜHLST (oder nicht) > Du darfst einen solchen ANSPRUCH nicht erheben
es ist IHR LEBEN nicht Deines!
und das gilt (umgekehrt) auch für Dich und Deine Gefühle. Sind ZUALLERERST FÜR DICH DA!
um Dir einen HINWEIS zu geben

Also nicht sauber machen FÜR ANDERE!, den DRECK für ANDERER LEUTE wegzumachen
(zwing Dich nicht dazu Dich GUT zu fühlen, sondern finden heraus was es ist!)
NUR WEIL DER CHEF ES BEFIELT
Ich habe den Eindruck, Du solltest DRINGEND Deine Prioritäten überprüfen, denn

(ich geb Dir mal eine aktuelle Tagesnotiz von mir, die "zufällig" hier grad WUNDERBAR reinpasst):

Wenn Gutes mit Schlechtem vergolten wird, Freude mit Mißachtung, Liebe mit Neid,
fühlt man sich wie BESCHMUTZT.

Man fühlt sich wirklich DRECKIG, und ich MEIN DAS SO!
Es ist ein Gefühl, als ob man durch eine Kloake gezogen worden wäre
so fühlt man sich!!

Wenn man sich aber schlecht fühlt und beschmutzt und es widerfährt einem plötzlich GUTES, wenn man sich verachtet fühlt, ,
und jemand gibt einem plötzlich das Gefühl: es FREUT MICH das Du DA BIST (das genügt! NUR DER MENSCH!),
wenn man Missgunst erfahren hat oder darunter leidet und plötzlich ist da LIEBE, AKZEPTANZ oder ANGENOMMEN SEIN,
dann ERHEBT einen das!
Es hat die genau gegenteilige Wirkung!
Es ist als ob einer kommt, einem aufhebt, saubermacht und alles ist wieder gut (man fühlt sich GUT AUFGEHOBEN)
wenn Menschen das für einen tun, TUN KÖNNEN, dann fühlt man sich BESSER, wenn man sie verläßt!
Man sollte das BEACHTEN und es Ihnen DANKEN! (denn auch sie sind nur MENSCHEN und immer wieder AUCH verletzt...)

zurück zu Dir und Deinen Traum will ich Dir hier nur raten ACHTE MEHR DARAUF WIE DU DICH FÜHLST
DAVOR und DANACH bei Begegnungen!!
beobachte das WIRKLICH
denn manchmal WILL MAN DIE WAHRHEIT NICHT SEHEN!, der LIEBE WEGEN, die man FÜHLT und GEBEN WILL..



Doch es ist WICHTIG ein Problem zu erkennen und sich nichts vorzumachen



Nachdem ich fertig damit war, schaute ich mir nochmal alles an:
das war alles jetzt sehr schön, das Waschbecken blitzte, die Toilette war sehr sauber und vor allem die Badewanne blitzte.
Alles war blitzblank sauber.





Sehr schön, aber was ist mit Dir?
 
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Nun zum zweiten Traum (der Nacht), die aus vielen einzelnen Traumbildern besteht

Viele Rosetten, aus feinstem luxoriösen Stoff, verschiedene Rosetten, mit Spitze und ohne, stellte mir ein Mann vor, und teilweise wurden sie mit dem Finger weggeschnippt. Tausende solcher Stoffrosetten sah ich im Traum.



das erinnert mich doch an HÜBSCH
HÜBSCH SAUBER
aber ich würde das auch wegschnippen, das ist nicht der Punkt (so würde ich es sehen)



Stoppt den Marathonläufer:


bemühe Dich darum.. STOPPE diese VORSTELLUNG!



Ein Marathonläufer lief und lief, mitten auf der Autobahn. Er konnte nicht stoppen, das war sein Problem, er lief immer weiter, es gab kein Halt. Ich war auch da, da rief er mir zu: "Hey stopp mich!", ich rief "Wie denn?", er: "Du MUSST mich stoppen dringendst! Am besten nimmst du dieses dunkelblaue Auto - nur DAMIT kann man mich aufhalten!"





ja, guter Rat, blau steht für das Spirituelle
NUTZE DEINEN spirit. GEIST um diese VORSTELLUNG, die da immer weiter läuft und läuft –auf dem BREITEN WEG, den ALLE LAUFEN (> Autobahn) zu stoppen...





Dann folgte eine riesige Tortur, ich versuchte ihn zu stoppen, aber es kamen immer Autos und Hindernisse im Weg ständig, das war lange.





wie ich Eingangs sagte, manches dauert ein bischen...;-)



Dann am Schluß nahm ich das blaue Auto und stellte es ihm in seinen zukünftigen Laufweg.

Es war so ein großes Auto, fast so groß wie ein Lieferwagen.



ich stimme zu, bei Deiner Art zu Träumen, hat Dein blaues Auto Lieferwagenkapazität



Vorher (vor dem endgültigen Stopp) war da noch ein komisches kleines Trampolin (ich habe auch eins zu hause) da sollte er raufspringen, um irgendwie abgestoppt zu werden, danch stellte ich mit aller Kraft (per Hand, also nicht fahrend, weil ich im Traum auch keinen Führerschein hatte) das blaue Auto im Weg. Dann endlich wurde der Marathonlauf gestoppt. DAS war schwer - puhh.



DAS IST SCHWER!
Eine grundsätzliche Vorstellung WIRKLICH zu verändern
(keiner dreht sein Haus so einfach um!)



Parasitäre weiße Katze:

Ich war in meiner Wohnung (im Traum fremde Wohnung) plötzlich kamen Katzen hervor, ich hatte wohl viele Katzen. Aber habe mich nicht richtig immer um alle Katzen gekümmert



also ich verstehe das so: Du hast Dich nicht immer um die Menschen die Dir begegnet, sind, richtig (gerecht) gekümmert
das Problem hat mit Deiner Vorstellung von Sauberkeit zu tun
was hübsch ist und richtig



(--> DAS hatte ich schon ein paarmal geträumt! Was bedeutet das?). Ich mag auch keine kranke Katze.



ja, aber DAS IST ein PROBLEM, siehst Du das ein?
das Du mit einer Katze und den Gefühlen für Sie ein Problem hast, NUR WEIL SIE KRANK IST?



Nun, ich hatte einen Lieblingskater und andere schöne Katzen kamen hervor. Ich wartete noch auf 2 junge Kätzen, an die ich mich erinnern konnte, aber die kamen nicht. Aber insgesamt kamen 5-6 verschiedenen Katzen hervor.

Dann eine ganz weiße Katze namens Mimmi (so hieß auch damals eine meiner Katzen)
Eine Frau / Freundin war auch bei mir zu hause (teilweise).
Mimmi war ganz krank Sie ist eine schneeweiße Katze, aber so struppig und kränklich, sie ist krank und die Frau sagte, ja die Katze hat PARASITEN ! Und ich untersuchte die Katze, es stimmt. Ich fühlte mich schuldig, weil ich die Katze kaum genährt hatte und mich nicht viel um sie gekümmert, dennoch mag ich keine Krankheit. Das war mir irgendwie eklig.



DENK DARÜBER NACH! (über diesen Ekel > so würd ich es machen)



Ich fragte, wie ich denn wohl die Parasiten wegbekomme. Die Frau sagte, sie habe 5-6 Gegenstände dabei, die helfen garantiert und die Mimmi wird wieder gesund!

Sie ließ mir die Gegenstände da und ging.
Ich schaute mir die Gegenstände an - nöööö, was ist denn das? Das ist doch alles unbrauchbar! Kein richtiges Katzenfutter oder Medizin. Denn das waren, kleine Behälter aus Ton, Porzellan usw.! ????? WIE soll ich SOLCHE Medizin als Futter der Katze wohl verabreichen, aber die Frau sagte ja, dass es hilft.





Fällt Dir auf, auf wen Du HÖRST in so einer Situation!
Dein Ekel und Dein Schuldgefühl verleiten Dich dazu NICHT AUF DICH SELBST ZU HÖREN!
Du höst AUF ANDERE, selbst wenn Sie Dir SO EINEN UNSINN SAGEN!!
LASS DAS NICHT ZU!
MACH DICH SELBST SAUBER!
PRÜFE DEINE GEFÜHLE! Finde heraus was Dich VON DIR SELBST TRENNT!



Also gut. Ich nahm von den Gegenständen das kleinste Übel. Das bestand aus harter LAKRITZE (Salmiak oder so), ich zerkleinerte die Lakritze damit sie mundgerecht für die Katze wird und auch ein bischen weichgemacht.

Danach fütterte ich die Katze damit. Die arme Katze!



Du BEDAUERST die Katze, weil alles in Dir sagt:
das BRINGT NICHTS!
und es quält das Tier und DOCH MACHST DU ES!!!!!!!!!!
das ist DRINGEND zur Überprüfung fällig, warum das sein kann
denn das ist KEIN ZUCKERSCHLECKEN, so eine (quälende) Behandlung können manche Menschen ABSOLUT nicht verdauen!



Ich versuchte ihr die Lakritze 2-3 mal in den Mund zu legen, aber sie konnte es nicht mehr kauen, die Zähne waren nicht mehr so bissig, dass sie es kauen konnte, ich versuchte und versuchte, das ging nicht. Die Katze tut mir leid. Aber es war nichts zu machen. Also sind diese Sachen von der Frau nicht geeignet!



DAS WAR SCHWER, aber immerhin, Du hast DURCH DAS LEID DER KATZE den richtigen Schluss gezogen!
Die Ratschläge einer Autorität, die nicht AUS DIR (Deinem GEFÜHL, WISSEN, Erkennen) kommt, sondern IM WIDERSPRUCH dazu steht,

so von außen kommt, verursacht LEID!



Wichtel / Trolle in der Wohnung:

gaaanz kooomisch:
Ich hatte mich wohl nicht so gut um meine Wohnung gekümmert ordnungsmäßig, da entdeckte ich dass so Tiere / Wichtel /Trolle kleine Männchen in der Wohnung aus den Ecken herumliefen, braune glatte Haare überall am Körper mit großen Stacheln. Sie waren ganz klein und ganz aus brauner Farbe und hatten so wie Trolle angekleisterte braune Haare am Kopf. Ich empfand es als eine PLAGE, aber ich hatte wohl selbst schuld, weil ich mich nicht so um meine eigene Wohnung gekümmert hatte.







sehr schön ist, dass Du schon in der Überschrift Wichtel und Trolle gemeinsam nennst (vertraue immer Deinen Instinkten ;-))
aber bei genauerer Betrachtung ist ja doch ein Unterschied zwischen WICHTEL und TROLL

Ein Wichtel (zB Wichteln) ist ja jemand/etwas/das Unbekannte, das einem (wie im Leben) UNERWARTET
eben ein meist SCHÖNES Geschenk macht oder eine Situation, die sich wie ein Troll verhält (g)*
NICHT angenehm! zwar auch UNERWARTET das ganze, aber bei weitem lästiger

das eine hat man ja ganz gerne, das andere will man nicht
wie Du selbst so schön schreibst, man empfindet es als PLAGE, man wird GEPLAGT von dieser Situation
jetzt kommt ein interessanter Glaubensatz von Dir (etwas, von dem Du glaubst das es wahr ist)
DASS DU SELBST SCHULD BIST!
das Du es VERDIENT HAST

aber das wäre so, als würde ich durch den Regen laufen und sagen:
ich hab es VERDIENT, das ich jetzt ganz nass bin
und in der Sonne stehen und das gleiche sagen
fällt Dir was auf?
Das Wetter ist nicht nur für Dich da!
ES IST DA!!
WAS DU DARAUS MACHST, weil Du so darüber DENKST (=URTEILST) ist DEIN PROBLEM

Wie man solch einem Empfinden die Stacheln nimmt (auch wenn Stacheln da sind):
erkenne! DU BIS NICHT SCHULD!
das Ganze hat ÜBERHAUPT NICHTS mit SCHULD zu tun!
ES IST NASS, das ist alles
und
ES IST SCHÖNES WETTER, das ist alles

LERNE BEIDES ANZUNEHMEN und nimm DAS URTEIL RAUS!
Weder DU bist SCHULD noch der böser Regen
NIMM ES ALS EINE SITUATION mit der Du ZURECHTKOMMEN SOLLST!
DU LERNST dadurch GENAU DIESE SITUATION zu meistern!
Wenn Du das URTEIL raus nimmst, wirst Du STÄRKER dadurch, weil GESCHICKTER, ERFAHRENER
wenn Du das Urteil NICHT raus nimmst, gewinnst Du auch keine STÄRKE = RUHE daraus

NATÜRLICH ist es SCHWER!
ES IST SCHWER (sonst müsste man es ja nicht trainieren und bräuchte ZEIT dafür)
Tip: GENIESE die Sonne und wenn es nass wird und Du nichts Schönes oder Gutes darin sehen kannst,
sage Dir: die NÄCHSTE SONNE die genieß ich GANZ BESONDERS, die zelebriere ich
richtig und ich werd mir jetzt Regenbekleidung zulegen

und alles was nötig ist, um diesem Wetter zu widerstehen
Dieser POSITIVE STRESS macht Dich STÄRKER
jemand der noch nie im Regen gestanden ist, woher soll der über REGENKLEIDUNG bescheid wissen?
Aber der, der das kennst, packt dann die Ausrüstung aus
Ich hoffe, Du hast der Bildgeschichte (dem Tipp) folgen können

häng nicht am TROLL, halt aber auch nicht am Wichtel fest und Du wirst sehen,
der Kundenverkehr (die unerwarteten Bewegungen/Besucher) in Deiner Wohnung(Deinem Leben) oder dem eines anderen
stören Dich irgendwann überhaupt nicht mehr





Da plötzlich kam ein Falke / Adler (oder anderer großer Vogel) in meine Wohnung und schnappte sich einen von den Trollen blitzartig - huch.





Oh ja! SCHÖNES BILD
Der Falke steht für das ERKENNEN (das Beendet das Urteil)
der Adler für die Auferstehung (das Beendet den Zweifel)
genau so
wo Urteil und Zweifel verschwinden ist der Troll kein Troll mehr!



Automaten im Theater:

Ich war in einem großen Theater, dass hat ein Bekannter von mir gemietet, das war mehr so ein Kirchentheater, sehr groß. Mein Bekannter führte dort was vor (später).

Ich kam an einen kleinen Automaten vorbei. Da war ein Mann der zog etwas heraus. Er sprach mich an, dass er die Sache zwar bekommen hat, aber 50 Cent muß der Automat noch Rückgeld herauspucken. Wir schauten also zusammen in die Geldrückgabe usw. Oben entdeckte ich, was er noch nicht gesehen hat, dass da ja Geld drin war! 1 x 20 Cent und ich war erfreut, dass ich 1 x 1 Euro dazu in der Rille entdeckte, die 1 Euro mußten von früher jemand anderes sein.
Dann sah der Mann den Euro auch. Ich aber nahm mir den Euro und gab dem Mann nur die 20 Cent und sagte ihm, dass ihm der Euro nicht gehöre, denn er kriegt ja nur 50 Cent zurück, der Euro war von jemand anders da! Ich übergab ihm nur die 20 Cent. 50 Cent waren ja nicht drin. (ich weiß, gerecht ist es nicht).



hmm
Du weißt, dass das zwar DEINER LOGIK folgt, aber nicht gerecht ist
Das GLÜCK spielt Dir 1 Euro und 20 Cent zu
und das PECH NIMMT dem Mann 50 Cent
DU SAGST DIR (in dem Traum):
MEIN GLÜCK, SEIN PECH!

wenn Du es aber als EINE SACHE siehst, wirst Du das SO nie händeln
Du machst Dir da selbst was vor
wenn es nämlich EINE SACHE IST, dann stehen Dir von Deinem "Glück" zu dem Dir das Nachsehen und Helfen bei dem Problem verhilft
(eines Sache)
nicht 1 Euro zu, sondern nur 70 Cent.
Du gibst dem Mann 20 Cent und beruhigst Dein Gewissen,
ABER
DU WARST TROTZDEM NICHT GERECHT

Anmerkung:

Das Taten GEWOGEN und GEZÄHLT werden, findet schon im Alten Testament Ausdruck

Siehe zB

Mene mene tekel u-pharsin: Gott hat dein Königtum gezählt und beendet. Du wurdest auf einer Waage gewogen und für zu leicht befunden. Dein Reich wird geteilt

Buch Daniel, Kapitel 5 Das Gastmahl des Belsazar



Die Vorstellung des WÄGENS (auf einer Waage) ist aber auch aus dem ägyptischen Totenbuch bekannt bzw. dem Hinübergehen der Toten

Ich nahm den Euro und ging zu einem anderen Automat. Dort kaufte ich mir eine große Flasche COCA COLA im Werte von 80 Cent am Automat.



so GEWINNT MAN, so werden z.B. Unternehmen REICH in dieser Welt
indem sie andere für Ihr Glück ZAHLEN LASSEN



wer für solch ein THEATER (solch einem Schwindel) ein HAUS BRAUCHT, ist wie ein Mann der ein Haus AUF GELIEHENEN GRUND baut
so tut als wäre ein geknüpfter Strick GLEICHWERTIG einem UNBESCHÄDIGTEN
ein GELIEHENER GEGENSTAND GLEICHWERTIG seinem EIGENTUM

und als ob er FÜR DAS ALLES einem anderen nichts SCHULDIG WÄRE

wer sich auf diese Art BEREICHTERT muss das, was er so GEWONNEN HAT, zurückzahlen
er muss es NICHT mit ZINSEN zahlen, denn die Gerechtigkeit kennt keinen Dritten, der durch Ihr -zur Wirkung kommen- REICH wird



nur den der genommen hat und dem, dem genommen wurde



Ich zog mich um. Und ich packte 2 Colaflaschen von mir in eine Tüte, für die Pfandrückgabe, damit wollte ich nach unten zum Automaten und mir das Pfand zurückgeben lassen.
Nun es war spät, so dass ich die Pfandflaschen dann doch zurücklies.

Ich schaute auf die (analoge) Armbanduhr, es war 18.15 Uhr also eine viertelstunde zu spät schon. (der kleine zeiger war auf der 6, der große Zeiger war auf der 3)
Ich ging dann trotzdem runter zum Theater.


ENDE.



es ist NIE ZU SPÄT dafür GERECHT zu sein..

wie immer meine persönliche Art Traumbilder zu lesen

ich hoffe es war/ist hilfreich
 
Das letzte Traumbild findet sich FÜR MICH in ähnlicher Weise im TE




(109): Jesus sagte:

"Das Königreich gleicht einem Menschen, der auf seinem Acker einen Schatz hat, von dem er nichts weiß.

Und nachdem er gestorben war, hinterließ er ihn seinem Sohn.

Der Sohn wußte nichts. Er nahm jenen Acker und verkaufte ihn.

Und der, welcher ihn gekauft hatte, kam pflügen und fand den Schatz. Er begann, denen Geld auf Zinsen auszuleihen, die er wollte."


Und GENAU HIER ist das Bild das ich meine (und durch die Trauminterpretation wieder erkannt habe)

Das Automatenproblem!

Der Mensch ist ja allgemein der Ansicht, das mit dem Glück und Pech, das geht eh „automatisch“ = von selbst, daher bin ich für das Glück

oder Pech des anderen auch nicht verantwortlich



der Mensch redet sich immer "auf das System" aus, wenn er ungerecht ist oder ungerecht sein will oder denkt,
dass er es sein muss. Das System oder der Automat, oder eben das Glück und Pech sind AUSREDEN DAFÜR nicht GERECHT sein zu müssen

DOCH ALLEIN IN DIESER GERECHTIGKEIT LIEGT DAS HEIL DER GANZEN WELT

so mein Überzeugung, zu der ich auch durch meine Lehrer gefunden habe
(würde SOLCH EINE GERECHTIGKEIT WALTEN, würde die Welt HEIL WERDEN und FRIEDEN FINDEN)



(90): Jesus sagte:

"Kommt her zu mir, denn sanft ist mein Joch und meine Herrschaft ist mild, und ihr werdet Ruhe für euch finden!"


dem Gesetz, das der ganzen Schöpfung innewohnt zu gehorchen, ist nicht schwer und auch nicht hart
es ist LEICHT
wie Lao Tse schon sagt
den richtigen Weg zu gehen ist LEICHT, so wie es LEICHT ist einen Fuß vor den anderen zu setzen
nur den FALSCHEN Weg zu gehen ist SCHWER, so wie es SCHWER ist breitbeinig voranzuschreiten



Tao, Auszug, wie immer meine Übertragung


(24)

Das Wahre zu erlangen ist LEICHT,
das Unwahre zu erhalten ist SCHWER.

So ist der WAHRE WEG LEICHT,

denn er fordert kein Mühsal,

keine Schwermut, keine Traurigkeit und keine Opfer...

Den Weg des Einen zu gehen ist LEICHT, so wie es LEICHT ist,

einen Sonnenaufgang zu sehen.


Es ist LEICHT den Sonnenaufgang zu sehen,

denn die Sonne geht VON SELBER auf.



So ist es LEICHT den Einen zu fühlen,

denn das Gefühl der Einheit mit dem Einen tritt VON SELBST in Erscheinung.



Wer sich in die Liebe zu allem einfügt,

lebt LEICHT,
wer gegen die Liebe zu allem ankämpft,

lebt SCHWER.


Der, der gegen den Einen ankämpft, kämpft gegen SICH SELBST an!
Auf diese Weise lebt er SCHWER.



Der, der sich in die Einheit mit dem Einen einfügt, FÜGT SICH IN SICH SELBST EIN!

Auf diese Weise lebt er LEICHT.

Gegen den Einen anzukämpfen, ist wie auf Zehenspitzen zu stehen

und dabei Halt zu suchen.
Der, der auf den Füßen ruht, steht LEICHT und fest.
Der, der auf den Zehenspitzen seines Fußes steht, MÜHT SICH um sein Gleichgewicht.

Gegen den Einen anzukämpfen, ist wie mit gespreizten Beinen gehen.
Der, der ein Bein neben dem anderen führt, kommt LEICHT voran.
Der, der mit gespreizten Beinen geht, MÜHT SICH voranzukommen.

Einer, der sich bemüht die Einheit mit dem Einen zu erlangen,

der erlangt sie nicht.
Einer, der sich in die Einheit mit dem Einen einfügt,

da er sich IN SICH SELBST einfügt,

der wird sie erlangen.

Die Einheit mit dem Einen IST, sie muss nicht erlangt werden!
So wie es nicht ERLANGT werden muss, dass man auf sicherem Grund Halt findet.
So wie es nicht ERLANGT werden muss, dass man vorankommt,

wenn man ein Bein neben dem anderen führt.

Alles was es "zu tun" gilt, ist sich in diese Ordnung einzufügen,

damit die Einheit mit dem Einen sich VON SELBST verwirklichen kann.
Auf diese Weise wird der wahre Weg LEICHT
und das Erhalten des Weges, der nicht wahr ist, bleibt SCHWER.





jetzt zu Dem Vers, der das Automatenproblem behandelt...



"Das Königreich gleicht einem Menschen, der auf seinem Acker einen Schatz hat, von dem er nichts weiß.“



dass er von dem Schatz nichts weiß, kann man SEIN PECH nennen
so wie es für den PECH war, dass er übersehen hat,
dass der Automat noch Geld für Ihn bereit gestellt hat..und es so im Automaten blieb


Aber weil der Vater es nicht wußte, wußte es der Sohn natürlich auch nicht



„Und nachdem er gestorben war, hinterließ er ihn seinem Sohn. Der Sohn wußte nichts. Er nahm jenen Acker und verkaufte ihn.“



man kann das das Pech des Sohnes nennen, dass sich auf das Pech des Vaters gründet



„Und der, welcher ihn gekauft hatte, kam pflügen und fand den Schatz.“



Der Sohn hat seine Cola (seine Kohle, sein Geld) JA BEKOMMEN, dass er TROTZDEM PECH hatte, weil er nichts von dem Schatz wusste,

ist nun DAS GLÜCK des KÄUFERS
das GLÜCK des KÄUFERS baut auf den VERLUST des PECHVOGELS AUF
und da ER nicht gerecht ist, verleiht er nun seinen (ungerechten)
Gewinn mit Zinsen
nicht an ALLE GLEICH (wie Regen und Sonne) sondern nur an die, die er wollte



„Er begann, denen Geld auf Zinsen auszuleihen, die er wollte."



Man stelle sich vor ein GERECHTER MANN kauft den Acker
Was würde er tun?

Das Glück von sich selbst verringern um das gleiche Maß, wie das Pech des anderen
damit es sich AUSGLEICHT
GERECHT WIRD
jeder bekäme DIE HÄLFTE und JEDER HÄTTE SO GLÜCK!
und JEDER
WÄRE ER EHRLICH müsste ZUFRIEDEN SEIN über dieses GLÜCK
(Gier und Neid erst erschaffen die Ungerechtigkeit
Ungerechtigkeit Unzufriedenheit
Unzufriedenheit Auflehnung usw...)



(72):Ein Mann sagte zu ihm:

"Sage meinen Brüdern, daß sie die Sachen meines Vaters mit mir teilen."
Er sagte zu ihm:

"Oh Mensch, wer hat mich zu einem Teiler gemacht?"

Er wandte sich an seine Jünger; er sagte zu ihnen: "Bin ich denn ein Teiler?"



Der Punkt ist hier für mich: es sollten immer nur DIE, die am Automaten stehen und BETEILIGT waren oder sind,
sich mit der Lage auseinandersetzen
KEIN DRITTER!

das Problem UNTER SICH AUFTEILEN, denn JEDER KENNT SEINEN GERECHTEN ANTEIL!
(nur der, der NICHT BETEILIGT IST, kennt SEINEN ANTEIL NICHT)
es AUSZULAGERN auf einen ANONYMEN UNBETEILIGTEN DRITTEN dient NICHT der GERECHTIGKEIT sonder der Argumentation,
wie Du sie auch führst (im Traum)
die aber nichts mit GERECHTIGKEIT zu tun hat
In Alten China wußte man "Je mehr Gesetze im Land, um so größer das Unrecht"

Es gibt Urteile, da schüttelt jeder den Kopf
und trotzdem MÜSSEN sie anerkannt werden
das AUSLAGER der WAHRHEIT auf "befugte Dritte" ist am Ende nur ein ABSCHIEBEN der EIGENEN Verantwortung
und öffnet dem BETRUG und der UNGERECHTIGKEIT Tür und Tor

Da lob ich mir die Indianer
die gehen (in meiner Vorstellung :-))in die PALAVERHÜTTEN (nehmen sich viele Friedenspfeifen und Tee mit)
UND REDEN SO LANGE BIS ALLES nicht nur AM TISCH sondern auch KLAR IST

da kann dann JEDER argumentieren und wird (am runden Tisch) gehört
eine LÜGE kann man im ANGESICHT ALLER BETEILIGTEN und BETROFFENEN
nur SCHWER VERSTECKEN oder VERBERGEN
wenn sie ZU GLEICHEN ANTEILEN redeberechtigt sind

so ist diese ART Recht zu sprechen
(durch einen UNBETEILIGTEN DRITTEN = VON OBEN)
und nicht von einem DER DABEI WAR
das größte Schlupfloch geworden
für die, die ungerecht sind



(darum sagt er –für mich hier- bin ich ein TEILER?)
 
ich denke, es geht mir gut genug für ein posting heute :-)


Ich habe lange überlegt wie anfangen, aber ich denke, dass ist wirklich ein GUTER Anfang, denn er passt für mich

und die Art, wie ich mich wieder eingefunden habe, in diese Arbeit..


Am 23/08 war in der Krone am Sonntag folgendes zu lesen

(ich gebe nur die für mich interessanten Passagen wieder, weil sie mir dann wieder einfielen

..und die Klammer ergänzt das Ganze, um zu zeigen, wie ich sie FÜR MICH lese)


"Wollt auch Ihr gehen?"



Viele seiner Jünger, die Ihm zuhörten, sagten: Was er sagt ist UNERTRÄGLICH. Wer kann das anhören?

Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: DARAN nehmt ihr Anstoß? (....)


Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch (das man anfassen kann) nützt nichts.

Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist (ungeboren)und sind Leben (lebendig).

(...)

Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher.
Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen?
Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du (der Geist) ha(s)t Worte des ewigen Lebens.
(Joh 6,60-68)


Zuerst war es so. Ich träumte nichts. Ich war zu erschöpft. Man träumt immer, aber ich war zu müde, um es zu erfassen.

Dann erkannte ich wieder, dass ich träumte, fühlte es wieder, schwach, war aber immer noch zu erschöpft, um danach zu greifen.

Dann kam eine Nacht, da sah ich, dass ich wieder geträumt hatte und wieder zu müde war.

GLEICHZEITIG nahm ich aber wahr, dass mir geholfen wurde. Man kann das mit einem Gefühl des "geliebt werdens"

oder "Trostes" umschreiben.

Ich wachte also kurz auf (am 31/08), konnte es aber nicht fassen, fühlte mich aber dennoch getröstet und geliebt und schlief wieder ein.


Und als ich kurz darauf aufwachte, hatte ich endlich wieder Zugriff auf meinen Traum, so wie ich es gewohnt war und schrieb es auf.

Die Erkenntnis daraus erfüllte mich selbst mit Ehrfurcht. NIE wäre ich selbst auf diese Weise darauf gekommen, es so zu sehen

(so kommt es mir zumindest vor) oder es SO zu erfassen.



Die nächste Nacht, der nächste Traum. Ach, es erschien mir SO UMWICHTIG und KLEIN! Nur die Ehrfurcht bezüglich der letzten Erkenntnis

bewog mich, mich aufzusetzen und zum Notizbuch zu greifen und es DOCH aufzuschreiben

aber wieder zeigte sich, es war ein Gewinn!



Ich stellte erstaunt fest WIE SCHWER ES WAR N I C H T zu gehen! (erinnerte mich an diesen Artikel).

Denn es scheint SO SIMPEL und ist doch SO SCHWER. Es ist SO LEICHT, NEIN zu sagen und alles zu verwerfen!

Darum fielen mir diese Worte ein. "Wollt auch Ihr gehen?"

NEIN, natürlich wollte ich NICHT gehen, aber es war NIE LEICHT diese Entscheidung zu treffen, stellte ich erstaunt fest.

Das Ego oder erwachende ich verwirft dieses kleine zarte Raunen SO RASCH, obgleich es (mir) doch so viel bringt!


Meine Erkenntnis daraus: es ist GANZ LEICHT weg zu gehen, wegzusehen, sich abzuwenden und man muss immer darauf achten
dieser Versuchung nicht zu erliegen und sich bemühen seine Sinne und Kräfte zusammen zu halten.

Langsam, denke ich, gelingt es mir wieder besser...



Die hier angesprochenen Träume will ich noch schildern, zunächst will ich aber bei dem Alptraum weitermachen,

den ich bereits geschildert habe
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=2223873&postcount=1537

Diesbezüglich bin ich noch eine Ergänzung schuldig, denn der Traum hatte mehrere Ebenen

UND

Ich habe auch erkannt WANN DIESES GEFÜHL (der Härte und als Folge die Angst) entstanden ist, in Bezug auf den Arzt,
wann es war, dass ich es GENAU SO empfunden habe

Aber nun, nachdem ich eigentlich schon geschildert habe, was ich nun schreiben werde, (zumindest in groben Zügen) nun der Reihe nach…

Die anderen Ebenen des Traumes vom 18.08.2009


(In dieser Ebene nehme ich NUR die Rolle des BEOBACHTERS war. Das WAS ich aber beobachte ist WIRKLICH SELTSAM.
Und das drückt auch schon der erste Satz der Notiz aus, mit der ich die Traumebene beschreibe):



Das Bild ist SELTSAM!

Da kreuzigt ein KIND seinen VATER!

Es ist als wolle er (der Junge) die Jesus Geschichte nachspielen. Aber auf MODERNE Weise. Doch nur so scheint das Buch,

dass dann darüber erzählt, auch das Buch zu werden(?)

Das Kind selbst sieht das ganze VOLL GELASSEN, denn für Ihn ist es so: er macht es AUF WUNSCH DES VATERS, weil ER das so WILL.

Für IHN SELBST (sein Leben) hat die Jesus Geschichte aber wenig Bedeutung. Der Junge wirkt daher eher gelangweilt und etwas genervt,

weil er nun diese Geschichte SEINEM VATER ZU LIEBE nachspielt.

Aber weil das Stück ja ein MODERNES Stück ist, ist es kein HOLZKREUZ, sondern ein EISENKREUZ.

Und man muss die Enden (will man jemanden da dran machen) anbohren und dann den Mann anschrauben.

Aber als er dann den Vater daran fest machen will (man sieht weder Blut noch etwas von einem Schmerz), verändert sich plötzlich ALLES!



Der Ausdruck des Vaters wird plötzlich ZORNERFÜLLT (als hätte er etwas FALSCH(ES) gemacht), nimmt die 4 Muttern und schlägt sie Ihm (den Kind)

mit voller Wucht in den Rücken. Im Traum sind diese Muttern riesengroß und die Folge ist dramatisch. (Ich bin mit erschrocken!).

Das Kind erleidet einen Schock (wer sollte SO ETWAS auch erwarten!) und bleibt mit den 4 großen Muttern im Rücken

gekrümmt und fötusartig zusammengerollt wie tot liegen.

Jemand kommt, findet Ihn (eine Frau) und trägt das Kind fort.



Ich erkenne:

er dachte immer er macht es FÜR SEINEN VATER, nun erkennt er aber, dass ER SELBST es ist.

(???)

Der Traum ist mir immer noch ein großes Rätsel, er beinhaltet aber einige Umkehrungen.

z.B. ist ja einer der verwirrendsten Tatsachen im Christentum die (für außen Stehende),
dass EIN VATER (noch dazu GOTT!) SEIN KIND KREUZIGEN WILL(!)

(Der VATER es WILL, siehe auch> Jesus und sein: „Vater, DEIN WILLE geschehe!“)

Aber welcher Vater MACHT so etwas?

In meinem Traum wird das Bild zunächst umgedreht, es wird aber dadurch nicht weniger seltsam.
(weil ja jetzt der Vater will, dass sein Sohn IHN kreuzigt)

Das nächste, das auffällt, ist dass das Material sich ändert, weil es ja jetzt MODERN sein soll, ein MODERNES Stück!

Aus HOLZ (welches ein im Grunde lebendiges, gewachsenes Material ist, wird Eisen, ein totes, künstlich hergestelltes Material)

Vergleicht man SCHRAUBEN und BOHREN und NÄGEL lässt der Volksmund ein wenig erkennen,

dass das eine eher im POSITIVEN Licht gesehen werden kann, als das andere

Stichwort Notnagel, „den Nagel auf den Kopf treffen“

„Nägel mit Köpfen machen“

Es zeigt eher FÄHIGKEITEN an, VERMÖGEN das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zusammenzubringen..

Wenn ich aber etwas ZUSAMMENSCHRAUBE, dann ZWINGE ich dem ganzen eine Verbindung auf, dass sich mehr wie im SCHRAUBSTOCK anfühlt,

man denke auch an das Wort „verbohrt sein“

Auch ist Holz WEICH, elastisch und lässt sich gut bearbeiten, während Eisen HART und STARR ist..

So wie das Kind den Vater sieht und es für den Vater macht, das erinnert mich (vom Gefühl her)
sehr an das, wie viele Menschen die ich kenne, Ihre Religion ausüben.

SIE MACHEN ES NICHT FÜR SICH, z.B. in die Kirche gehen, SONDERN FÜR GOTT!

Sie machen es (meiner Empfindung nach ..die Mehrheit) mit der gleichen Empfindung wie das Kind dem Vater anschrauben wollte,
bevor er der Rückseite dieser Schrauben (oder dieses Festschraubens)

„zum Opfer fiel“

..eher GELANGWEILT und ohne echtem Interesse, aber "weil Gott das eben so will" (z.B. in die Kirche gehen) beziehungsweise hier der Vater



Nun zu einer weiteren Ebene des Traumes:

Ich sehe auf eine Straße, sie ist beleuchtet, sie führt zum Markt, dorthin, wo meine Großmutter arbeitet.

Ich sehe Bäume rechts und links von der Straße und ich sehe, dass sie sterben und denke mir im Traum nur:

„ja, ich weiß(!), die Bäume sterben“


Dazu fällt mir folgendes ein: ich habe ja auf meinem Nachbargrundstück einen Baum, der gestorben ist. Am Anfang sah er noch so aus,
wie Bäume im Winter eben aussehen. Man hätte meinen können, es würde nur einen Moment dauern und er würde im Frühjahr
wieder austreiben. Aber er trieb nicht mehr aus, obgleich die feinen Äste und die Rinde und der ganze Baum eigentlich so aussahen.

Dann, mit der Zeit brach der Wind die feinen kleinen Verzweigungen ab und der Baum begann zu verwittern.

Immer mehr, mit jedem neuen Sturm der kommt, brechen mehr Äste ab und mit jedem Monat schält sich der Baum, die Rinde, nun mehr ab.

Bald wird man nicht mehr sehen können, welche URSPRÜNGLICHE Form er hatte oder wohin seine Äste zeigten.

Je mehr Zeit vergeht, um so weniger wird man von seinem einstigen Dasein sehen können.

Den BAUM sehe ich -das Traumsymbol- dabei als die STRUKTUR eines Lebens. Aber das Leben von Menschen, die VERGANGEN SIND
(also zur Vergangenheit gehören), das was man darüber WEISS, das ist am Ende, wie bei diesem Baum.

Je mehr ZEIT vergeht, um so weniger davon weiß man WIRKLICH.

Und darum, denke ich, hat Jesus auch so "hart" reagiert, als sie Ihn nach den Propheten fragten, die Ihnen in Ihrem Glauben

so wichtig waren.



(52): Seine Schüler sagten zu ihm:

"Vierundzwanzig Propheten haben in Israel gesprochen, und alle haben gesprochen von dir."

Er sagte zu ihnen:

"Ihr habt den, der in eurer Gegenwart lebt gelassen, und ihr habt von den Toten gesprochen."


nun aber weiter im Traum....


...und ich sehe auf meine Großmutter, auf Ihrem Marktstand UND GENIESE IHREN ANBLICK!

Mir wird im Traum bewusst, dass ich das nicht mehr lange oder normalerweise nicht mehr sehe (Anmerkung: sie ist ja schon gestorben)

Wie sie die Plane zusammenrollt


(Anmerkung: die ist schwer und es ist schwer sie dann tatsächlich sich auf die Schulter zu legen und zum Wagen zu tragen
und dort auf den Kisten zu placieren

ich erinnere mich noch wie mir das als Kind zum ersten Mal gelang und wie stolz ich darauf war, es ab nun auch machen zu dürfen

..denn das ist der SCHWERSTE TEIL beim Aufräumen des Standes am Abend (und natürlich am Morgen)
und sie brauchte am Schluss immer Hilfe dabei:
beim Her- und Wegräumen)


Im Traum aber stehe ich daneben und sehe zu. Normalerweise sollte ich Ihr helfen! Dafür bin ich DA, dafür hat sie mich auch bezahlt.

Ich aber stehe bei einem benachbarten Verkäufer. Dieser war LANGE unser Nachbar, aber bei einem anderen Stand angestellt.

In der Realität ist er dann, als sein Stand verkauft wurde, in Pension gegangen, im Traum aber, konnte er noch nicht in Pension gehen

Und da sein Stand mit dem Süßwaren und Eiern nun verkauft worden ist, steht er auf einem dieser billigen Stände, am selben Platz,

die aber jetzt nur mehr „Fetzen“ verkaufen, wie wir Marktleute sagen, da wir gerne GUTE LEBENSMITTEL verkaufen

und das nicht gut finden, dass der ganze Markt nun zum Flohmarkt für solche Stände wird (so ist wirklich die Entwicklung dort).

Ich habe den Nachbarverkäufer immer gemocht, schon als Kind, wegen seiner beständig guten Laune und weil er auch gut singen konnte.

Darum tut er mir (im Traum) nun leid, weil ich genau weiß, DAS DA, auf einem solchen Stand zu arbeiten, raubt Ihm diesen Frohsinn..

Aber dann macht er etwas, dass mich überrascht. Er zieht mich „aus Spaߓ über den Tisch und küsst mich (!!!)

DAS ist ein SCHLECHTER SPASS, so was mag ich nicht. Das ist RESPEKTLOS, denn er macht es nur, um über mich mit den anderen lachen zu können


(dieser Traumpart hat mich WIRKLICH ziemlich verunsichert, seufz)


Nun aber komme ich zu mir!

Ich hätte mich NICHT durch meine freundschaftlichen Gefühle und mein Mitgefühl für Ihn VON MEINER AUFGABE ablenken lassen sollen!

Ich erkenne:

Er hat mich nur auf den Arm genommen! Bei Ihm zu stehen, um Ihm Trost zu spenden, war eine VERSCHWENDUNG meiner ZEIT,

denn er hat es KEINEN AUGENBLICK zu würdigen gewusst! Daher hat es weder Ihm etwas gebracht noch mir.



Noch eine Ebene hat dieser Traum, eine GEFÜHLSEBENE (als weitere Ebene des Ganzen).

Auch hier habe ich das Gefühl vom Weg abgekommen zu sein!

Das ich jetzt wo bin, wo ich gar nicht sein sollte!



Das Bild springt erneut:

Der Sohn des Stallbesitzers macht LÄRM und mein Hund oder meine Katze erschrecken und laufen HINTER meinen Gartenzaun

(wo ich sie nicht mehr beschützen kann). Ich ermahne Ihn, das nicht zu tun, aber er meint nur pampig: „ist eh versichert!“

(und meint, der Schaden wird eh von der Versicherung bezahlt, wenn etwas passiert).

Ich versuche Ihm zu erklären, dass ich nicht von Geld spreche, sondern davon, dass man ACHTSAMKEIT walten lassen muss!

(Ein Tier ist ein LEBEWESEN und keine TOTE SACHE!)



Zum letzten Mal springt das Bild:



Ich bin wieder in einem KH. Ich bin dort zu Besuch. Eine Patientin, die ich kenne, ist dort. Es geht Ihr nicht gut.

Sie wirkt sehr schwach, müde und blas. Vor allem das mit der Blässe beunruhigt mich sehr, denn sie kommt in Schüben und ist

dann sehr stark sichtbar. So als würde das Blut aus Teilen Ihres Körpers und Kopfes kurzzeitig einfach WEG SEIN.

Ich überwinde mich dazu deshalb einer der Schwestern (oder Ärztin) anzusprechen und sie sagt:

„ja, ja, die Vene ist verstopft oder verklebt, wir müssen das noch sanieren (operieren)“


Der Traum verunsichert mich wirklich. Das Gefühl vom Weg abgekommen zu sein, auf den Arm genommen worden zu sein,
meine Aufgabe vernachlässigt zu haben, weil das nicht erkannt zu haben
(eine ganze Menge Vorwürfe oder Ängste stehen da im Raum). Dabei bemühe ich mich WIRKLICH!

aber ich kann das nicht alles wissen, nicht jeden Betrug durchschauen, nicht alles können

und

ich bin auch nur ein Mensch, der hier versucht sein Leben zu meistern..


Ich vermute, der Traum zeigt mir meine Ängste..


(Fortsetzung folgt)
 
Ich versuche Trost zu finden und mich davon abzulenken, indem ich noch einmal an die Erkenntnis über den Schatz im Acker nachdenke,

denn sie hat mich doch erfreut, während mir der Traum eher das Gefühl gibt, versagt zu haben…oder eben meine Angst davor zeigt.

Der Acker-Schatz Vers sagt nun für mich aus:


„Werde nicht REICH durch das UNGLÜCK eines anderen.

Schlage keinen GEWINN daraus

und verleihe das GEWONNENE nicht nur an die, die Du selbst willst.

Sei GERECHT!

Teile Dein GLÜCK, auf das das Unglück in Maßen gehalten wird“



spontane Anmerkung:

Wenn ich sagte: es ist SCHWER Gott zu erfahren, dann will ich NICHT sagen, dass es ein UNGLÜCK IST.

Gott wiegt dieses UNGLÜCK (keinen Schutz mehr zu haben, für eine Zeit) gemessen daran MIT GLÜCK AUF (die FREUDE und das GLÜCK,
das es bringt, Gott wirklich in seinem Geist zu erfahren)

Es ist am Ende so: ich denke NICHT, dass es auch NUR EINER als UNGLÜCK bezeichnen würde, obgleich es auch unglücklich macht,
in dieser Welt.
Aber das große GLÜCK Gott WIRKLICH ERFAHREN ZU HABEN, ist und bleibt IMMER das GRÖSSERE dabei!

(so war es zumindest für mich)

Das Unglück oder der Schmerz wird durch Gott IMMER MEHR als nur ausgeglichen. Das GLÜCK bleibt immer das Größere.

Ich sehe es daher so:

Wenn man sein GLÜCK aus dem UNGLÜCK anderer schöpft, aber dieses Glück dann NICHT mit den UNGLÜCKLICHEN TEILT,

dann hat man diese Unglücklichen um Ihren „gerechten Lohn“ geprellt..


Ob BEDARF und REICHTUM daher in BESITZ (etwas zum anfassen) gemessen wird

oder im MENSCH(lich)SEIN gesehen wird, entscheidet so über das, was für den Menschen

Wirklichkeit wird, was er dann anfasssen kann und seine Welt bestimmt


(7): Jesus sagte: "Selig ist der Löwe (Bedarf), dieser, den der Mensch essen wird.

Und der Löwe (Bedarf) wird Mensch (werden).

Und verabscheuungswürdig ist der Mensch, dieser, den der Löwe (Bedarf) essen wird.

Und der Löwe wird Mensch werden (BEIDES wird sich so verwirklichen, bzw. zeigen)."


Wenn das Menschsein IM VORDERGRUND BLEIBT und so der Verschlinger/Bezwinger/Begrenzer des Bedarfes (nach Reichtum und Besitz)

die Menschlichkeit ist (der Mensch)

wird der MENSCH und sein DASEIN (seinen MENSCHLICHKEIT) so im Vordergrund des alltäglichern Lebens bleiben,

dieser VORRANG der Menschlichkeit wirkt selig machend (= glücklich machend) auf den Bedarf, denn es ist immer der BEDARF SELBST,
der die Wirklichkeit des Menschen bestimmt.

Wird aber der BEDARF nach REICHTUM und BESITZ der Verschlinger der Menschlichkeit,
wird diese Unmenschlichkeit zur Wirklichkeit, die dann die Welt der Menschen bestimmt.


Zu beachten ist dabei, dass nicht immer erkannt werden kann, welcher Bedarf nun wirklich „schlecht“ ist,
dem Mensch sein und seinen TATSÄCHLICHEN BEDÜRFNISSEN zuwider läuft.

Das Leben und seine Erfahrung sind viel mehr so aufgebaut, wie das Bild von Unkraut und Samen es zeigen.

Mann muss es zuerst ausprobieren, gedeihen lassen, es versuchen.

Erst dadurch kann man ERKENNEN, das es NICHT GUT IST, bzw. OB es gut ist (an der AUSWIRKUNG).

Das Glück ist also in der Erfahrung so zu verstehen, dass es auf dem Unglück der schlechten Erfahrung aufbaut.

Nur so geschehen KANN, weil man es sonst gar nicht TRENNEN kann, erkennen kann, wisssen oder ahnen kann.

HAT man es aber einmal erkannt, wirkt die Erkenntnis darüber im doppelten Maß,

(siehe auch:

"Und andere fielen auf gute Erde. Sie brachte gute Frucht hervor. Sie kam auf 60 je Maß und 120 je Maß."
a.d. (TE)


denn JETZT, wenn man einmal WEISS was Unkraut ist und wie es aussieht MUSS MAN ES NICHT MEHR WACHSEN UND KEIMEN und
zur AUSWIRKUNG kommen lassen, damit man es erkennt!

(Man muss es nicht immer wieder NEU ausprobieren!)

Denn JETZT kann man es SOGLEICH erkennen, auch wenn es noch jung ist. Man kann die Auswirkung nun VERHINDERN,
indem man es ausreißt und verbrennt.

(so kann man sich dagegen VORSEHEN, dass das Feld oder die Weide verdirbt).

Wenn daher jemand das System so sieht, dass er es sich LEICHT machen will, sieht er das Leben, wie eine Glücksspielhalle an
und hat die Vorstellung von „Glück“ und „Pech“ und weil das „die Natur ist“ (seiner Vorstellung nach) erhebt er sich so
selbst über die Unglücklichen und enthebt sich so jeder Verantwortung und dem verantwortungsbewusstem Handeln.

Wenn die Natur oder das System aber so gesehen wird, dass es die Lernaufgabe beinhaltet „Glück“ und Pech“ gerecht auszugleichen,
und daraus eine ERKENNTNIS zu gewinnen, dann drückt das Verantwortungsbewusstsein, aber auch Vertrauen gegenüber
dem großen Ganzen aus.


Ich versuche mich noch einmal in diesen Kreuztraum zu versenken und erkenne verblüfft spontan einen Zusammenhang

(ich drück das jetzt so aus, wie es mir spontan gekommen ist)

„Wenn Du Gott FESTMACHEN WILLST, auf dass, was DU DENKST, dass GOTT IST UND WILL, wirst Du denken,

dass Gott –aus unbekannter Ursache- zornig geworden ist, auf Dich.

Du wirst sehen, das GLÜCK oder Glücksgefühl verlässt Dich unerwartet und Du wirst Dich über den Tisch gezogen fühlen.

Wenn Du Gott aber NICHT FESTMACHEN WILLST, auf dass DU DENKST, dass GOTT IST UND WILL, wirst Du auch nicht denken,

dass Gott –aus unbekannter Ursache- zornig geworden ist, auf Dich.

Du wirst sehen, das GLÜCK oder Glücksgefühl verlässt Dich unerwartet, aber Du wirst Dich nicht mehr über den Tisch gezogen fühlen,

sondern es als AUFGABE verstehen, etwas NEUES zu lernen.

Du wirst keine Angst mehr haben und gedeihen können“



Ich sehe mir nun den ganzen Traum an (alle Ebenen). Denke an den überheblichen Ton der Schwester oder Ärztin,
als ich wegen der Patientin fragte,

den Sohn des Stallbesitzers, der nicht auf meine Ermahnung hört, dem Verkäufer, von dem ich mich über den Tisch ziehen habe lassen,
da ich seine niedere Gesinnung nicht erkannte und am Schluss an das Erschrecken, als ich diese HÄRTE (im Traum)
im Gesicht meines Arztes oder Lehrers sah.


Ich musste lange nachdenken, um den Punkt zu finden, wie mein Geist zu dieser Verknüpfung mit dem Arzt kommt.

Aber die Empfindung selbst (das Gefühl im Traum) hat mich schließlich zu dem Ereignis zurückgeführt, und ich habe gesehen,
wo es seinen Ursprung hat.

Tja, wann war das eigentlich?


Es war nach meiner 1. Hand-OP, der Bohrdraht war noch drinnen und sollte entfernt werden.

Ich hatte ANGST, ich hatte wirklich Angst

und ich wolle auf MEINEN Arzt warten, damit er diesen Bohrdraht entfernt.

Ich musste dafür etwas länger warten, aber das machte mir nichts aus. Hauptsache es war kein FREMDER, dem ich gleichgültig war.
Diesen Arzt fand ich nett und ich vertraute Ihm.

Misstrauisch wurde ich erst, als ich die Ärztin in seiner Begleitung bemerkte. Ich aber wollte nicht, das Sie es machte!

Ich wollte das aber jetzt nicht wiederholen, von wem ich mir den Draht entfernen lassen wollte.
Es war ja KLAR, ich hatte extra deshalb ja gewartet (es so mit dem Arzt vereinbart).
Meine Erfahrung hatte mich gelehrt, dass es sinnlos ist, eine Erklärung zu wiederholen.

Ich schwieg daher und harrte der Dinge, die da unerwartet auf mich zurollten. Schon war sie da, diese Ärztin, die ich nicht kannte,
und der ich mich auch NICHT anvertraut hatte.

Ich traute meinen Augen nicht, als Sie es war, die plötzlich selbstverständlich zum Skalpell griff.
NEIN. Ich KONNTE das einfach nicht! Ich wollte das nicht!

Ich zog die Hand weg und sagte „NEIN!“.

Jetzt waren die anderen dran, aber meine Schmerzgrenze war erreicht worden. Nun war es an Ihnen auf mein „Nein“ zu reagieren.

Sie waren überrascht (die Lokalanästhesie war bereits gesetzt), aber nun griff der Arzt (zu meiner Erleichterung) selbst zum Skalpell.

Aber dann, als der Bohrdraht mehr oder weniger draußen war, gibt er plötzlich wortlos und ohne mich zu fragen,
der Ärztin das Ganze in die Hand.

Und ließ es Sie zu Ende führen.
Ich WOLLTE protestieren, aber die plötzliche Härte oder Strenge in seinem Blick hat mich gestoppt.

Ich hatte nicht erwartet, dass man mich zwingen würde. Es hat mich überrascht!


Natürlich WEISS ich, dass dieses Ärztin ausgebildet wurde (das sagt mir mein Verstand), meine Seele fühlte sich dadurch aber nicht getröstet.

Es hat mir Angst gemacht...


Ich hoffe, das Beispiel hier HILFT zu verstehen, dass etwas das SINNVOLL erscheint, (zB das Ärzte nun einmal lernen müssen)
nicht immer SINN HAT, weil nicht das WESENTLICHE (das fühlende WESEN bzw. der MENSCH) im Mittelpunkt steht.


Ich denke, es ist wichtig, einem der „nein“ sagt, auch zu zuhören und darauf einzugehen, weil es wirklich schlimm ist, wenn es anders ist.


(Fortsetzung folgt)
 
Das ist auch der Unterschied zwischen einem HARTEN, STARREN und einem WEICHEN, FEXIBLEN Blickwinkel.

Bei der STARREN Sicht ist es ENTWEDER SO (zB gut) oder SO (z.B. schlecht).

Bei einem flexiblen Blickwinkel, wird das aber erst durch die EMOTIONEN definiert, die damit verbunden sind.

So muss es nicht gut sein, so muss es nicht schlecht sein. Man bleibt dadurch aber WACH, aufmerksam und sensibel dafür.

Man achtet darauf, ob man Schmerzen nun verursacht oder tatsächlich verhütet.


Die Unachtsamkeit ist stets mit einem starren Blickwinkel verknüpft, denn dieser erfordert keine diesbezügliche Achtsamkeit

Und Achtsamkeit wiederum ist stets mit einem flexiblen Blickwinkel verknüpft, denn dieser erfordert dann einfach die Aufmerksamkeit eben darauf.


(46)
Wenn die Menschen auf Erden
sich nach der Schöpfung und der Lehre ausrichten,
so werden die Starken für die Schwachen auch geringe Dienste tun,

so wie eine Gattin oder Mutter auch geringe Dienste tut.


Wenn die Menschen auf Erden

sich aber nicht nach der Schöpfung und der Lehre ausrichten,
so werden die Starken sich über die Schwachen erheben,
so wie ein schlechter Herr sich auch über seine Diener erhebt.

Kein größerer Verlust ist möglich,

als den Sinn der Schöpfung und der Lehre zurück zu weisen

und nur sich selbst zu dienen,

wie ein schlechter Herr.

Der Verlust wird zum Unglück, das Unglück zum Unheil,
wenn der Mensch so über sich selbst verfügt.

Dem Unglück folgt das Unheil,
denn:
je größer das Streben nach Besitz,
um so größer das Streben nach Gewinn.

Je größer der angestrebte Gewinn,
um so größer der gefürchtete Verlust.

Wer dem Ewigen dient, genügt sich selbst.

Wer aus Liebe dient, fordert keinen Gewinn.

Wer sich selbst genug ist, verursacht keine Mangel.

Wem sein Dienst genug ist, erfährt keinen Verlust.

So folgt dem, der sich selbst genügt

oder dem, der sich selbst begnügt,

oder dem, dem sein Dienst genug ist,

keinen Mangel

und es offenbart sich Ihm kein Unheil.

Wer so dient und herrscht genügt der Schöpfung und der Lehre.


(aus dem Tao, wie immer meine Übertragung)​


Wer in der Rolle des Starken ist, muss immer achtsam sein, den Schwachen nicht zu erniedrigen. Denn dies geschieht leichter als man denkt.

Eine einzige STARRE Vorstellung über das RECHT und schon sind dem Unglück Tür und Tor geöffnet.

Wenn aber ein STARKER seine Kraft einem SCHWACHEN zur Verfügung stellt, dann hilft er Ihm aus (s)einer Grube.

Er macht Ihn glücklich für diesen Tag und macht er es richtig, reicht es für mehr.

Wenn aber ein STARKER sich über einen Schwachen erhebt und seine Überlegenheit ausnützt, macht er Ihn unglücklich für einen Tag

und ist es wichtig, reicht es für mehr

Ich bekomme bei diversen Gedanken und Nachgedanken eben darüber einen wirklich schönen Satz, den ich gerne weiterschenken will:


Gleich welchen Weg Du wählst, möge er aus Liebe gewählt sein, mit Liebe begangen werden und in der Liebe seine Begründung bewahren.

Dann kannst Du Dein Ziel nicht verfehlen.​


GLAUBEN ist i.ü. etwas ganz anderes (für mich) als man in der Regel darunter versteht.

Wenn man DAS wirklich SO SIEHT

Wenn Du Gott aber NICHT FESTMACHEN WILLST, auf dass DU DENKST, dass GOTT IST UND WILL, wirst Du auch nicht denken,

dass Gott –aus unbekannter Ursache- zornig geworden ist, auf Dich.

Du wirst sehen, das GLÜCK verlässt Dich unerwartet, aber Du wirst Dich nicht mehr über den Tisch gezogen fühlen,

sondern es als AUFGABE verstehen, etwas NEUES zu erkennen.

Du wirst keine Angst mehr haben



Dann braucht man GENAU DAS, was ICH „Glauben“ nenne, dass Vertrauen in genau das, was man AUF WEICHE WEISE

fühlt, das GOTT oder die Schöpfung IST

Es ist dann nicht FESTZUMACHEN an einem EISENKREUZ und so ANZUFASSEN, sondern es ist FLEXIBEL wie das HOLZ

mehr wie „Nägel mit Köpfen machen“

In der Art: wenn Gott die Liebe ist, dann vertraue ich darauf („glaube ich daran“)
und ich GLAUBE, dass ich daraus etwas ERKENNEN KANN UND SOLL!!!

(5): Jesus sagte:
"Erkenne, was vor deinem Angesicht ist, das, was dir verborgen ist.
Es wird sich dir offenbaren, denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht geoffenbart wird."

In der Regel verstehen Menschen GLAUBEN aber so, dass sie GENAU DAS NICHT KÖNNEN (den SINN darin ERKENNEN!)


(92): Jesus sagte:
"Sucht, und ihr werdet finden. Aber das, wonach ihr mich in diesen Tagen fragtet, sagte ich euch an jenem Tag nicht.

Jetzt will ich es sagen, und ihr fragt mich nicht danach."


Vielen Menschen macht die Vorstellung eines REALEN LEBENDIGEN Gottes, der GANZ KONKRET Auswirkungen
auf die Entscheidungen und Haltungen des Alltags nimmt ANGST

ABER

auch den meisten THEOLOGEN nacht ein LEBENDIGER, GEGENWÄRTIGER, EXISTENTER Gott in Ihrem Inneren
oder dem Inneren von anderen Angst,
weil sich das nicht in den starren Blickwinkel einfügen lässt, den sie bezüglich GOTT einzunehmen GEWOHNT SIND



Und das bringt mich nun wieder zurück zum Anfang dieses newsletters..

Viele seiner Jünger, die Ihm zuhörten, sagten: Was er sagt ist UNERTRÄGLICH. Wer kann das anhören?

Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: DARAN nehmt ihr Anstoß? (....)


Der Geist ist es (das UNGEBORENE), der lebendig macht; das Fleisch (das Geborene) nützt nichts.

Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist (ungeboren)und sind Leben (lebendig).

(...)

Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher.
Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen?
Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.
(Joh 6,60-68)

(Fortsetzung folgt)
 
aus "food for thought"

Washington, D.C.

Metro Station on a cold January morning in 2007.
The man with a violin played six Bach pieces for about 45 minutes. During that time approx. two thousand people went through the station, most of them on their way to work.
After three minutes a middle aged man noticed there was a musician playing. He slowed his pace and stopped for a few seconds and then hurried to meet his schedule.


4 minutes later:
The violinist received his first dollar: a woman threw the money in the hat and, without stopping, continued to walk.

6 minutes:
A young man leaned against the wall to listen to him, then looked at his watch and started to walk again.


10 minutes:
A three-year old boy stopped but his mother tugged him along hurriedly. The kid stopped to look at the violinist again, but the mother pushed hard and the child continued to walk, turning his head all the time.
This action was repeated by several other children. Every parent, without exception, forced their children to move on quickly.

45 minutes:
The musician played continuously. Only six people stopped and listened for a short while. About 20 gave money but continued to walk at their normal pace. The man collected a total of $32.


1 hour:
He finished playing and silence took over. No one noticed. No one applauded, nor was there any recognition.

No one knew this, but the violinist was Joshua Bell, one of the greatest musicians in the world. He played one of the most intricate pieces ever written, with a violin valued at $3.5 million dollars.
Two days before Joshua Bell sold out a theatre in Boston where the seats averaged $200.
This is a true story. Joshua Bell playing incognito in the metro station was organized by the Washington Post as part of a social experiment about perception, taste and people's priorities.
The questions raised: in a common place environment at an inappropriate hour, do we perceive beauty? Do we stop to appreciate it? Do we recognize talent in an unexpected context?

One conclusion reached from this experiment could be this: If we do not have a moment to stop and listen to one of the best musicians in the world, playing some of the finest music ever written, with one of the most beautiful instruments ever made... How many other things are we missing?
 
Und ich weiß, ich war immer noch nicht bei meinen Träumen, ich bin selbst über mein Notizbuch erstaunt!

Aber weiter in den Notizen :-)

„Von einem WEISEN in einer Höhle erwartet man, dass er WEISS, wie etwas IST und wie es ZU TUN IST, auch wenn er es selbst nicht tut.

Weiß er es aber nicht oder versteht er nichts davon, ist er am Ende nicht viel mehr als einer, der sich in einer Höhle verbirgt.“



(81): Jesus sagte:

"Wer reich geworden ist (durch seine Gabe, Begabung), möge (lernen sie zu be) herrschen.

Und wer Macht hat, möge darauf verzichten."


Es gibt zwei Arten von Mächtigen

Einmal die, die STARK SIND und einmal die, die NICHT STARK genug SIND, sich aber nun bemühen andere ZU SCHWÄCHEN um mächtig(er) zu werden

Das funktioniert indem man den anderen z.B. PERMANENT erniedrigt oder SCHLECHT macht oder ein schlechtes GEWISSEN EINREDET,

obgleich dessen Tätigkeit (das was er tut) NICHT SCHLECHT IST, sondern nur sein VERMÖGEN STÄRKT(!).

GENAU DAS verursacht aber nun dem anderen UNBEHAGEN, weil er nur weiss, wie ER SELBST mit MACHT umgeht oder umzugehen wünscht oder es kann.

Er hat Angst vor der Position der Unterlegenheit, darum fürchtet er das, wenn ein anderer neben Ihm gedeiht, Größe gewinnt.

DIE LIEBE würde das aber nicht tun, (den anderen daran HINDERN zu gedeihen), der nach MACHT STREBENDE SCHON!

Diese so „angestrebte Macht“ begründet sich aber nicht auf SICH SELBST (das EIGENE, das DASEIN der Person) sondern auf Ihre TÄTIGKEIT

Ob jemand tatsächlich mächtig ist, erkennt man daher daran, ob er etwas dafür tun muss, um seine „Machtposition“ zu erhalten.

AUF WAHRE MACHT KANN MAN DAHER GAR NICHT VERZICHTEN, denn sie kommt aus TEILEN DES eigenen WESENS, des eigenen SEINESZUSTANDES

man kann diesen Zustand, weil das Wissen darüber, aber durch solche einbüßen (durch nach Macht strebende verunsichert werden)

Das WISSEN um die RICHTIGKEIT der eigenen Handlung SCHÜTZT gegen diese Art der eigenen Verunsicherung und bewirkt nun, das diese Starken
Ihr VERMÖGEN ENTFALTEN (es zu beherrschen lernen), sich nicht verunsichern lassen, auf das andere bei solchen ZUFLUCHT suchen, finden oder erbitten können.

Bei solcher Gelegenheit soll man nun aber darauf VERZICHTEN (als Mächtiger, in dieser Position(!)) tätig zu werden,
weil das dem anderen die Gelegenheit und den Mut zum GEDEIHEN nimmt. Dieser fühlt sich ja sonst PERMANENT unterlegen

Das höhere Ziel dabei ist nun nicht mehr EINER der gedeiht (wie beim Machtstreben),
sondern DAS GEDEIHEN an sich in den vielen Einzelnen ZU FÖRDERN,
dem individuellen inneren Wachstum kollektiv RAUM zu geben.

Der Machtstrebende tut genau das NICHT, er NIMMT einem daher den Gedeihensraum, der Mächtige aber STELLT IHN ZUR VERFÜGUNG

Man STÖRT sich daher nicht an der MENSCHLICHKEIT, denn FEHLERN anderer,
wenn man sich bemüht, die richtige Perspektive dazu einzunehmen.

Wenn einer TRIUMPHIERT, wenn er eine SCHWÄCHE erblickt, hat er seine Zuflucht verwirkt. Er hat die falsche Perspektive dafür.

Es liegt daher an jedem selbst, ob man sich durch die seelische STÄRKE eines Menschen bedroht oder angehoben und bereichert fühlt.

Erst der Machtverzicht ermöglich dieses Gedeihen

So gibt es hierzu aber zwei Perspektiven.

Der Machtverzicht öffnet einem das Erweitern der Erfahrung „nach oben und unten“
indem man DAS WAS OBEN IST (unbekannt) oder nach oben WILL (bekannt) nicht beschränkt, weil man ES SELBST BESTIMMEN WILL
(Stichwort Machtverzicht)

sondern einfach ZULÄSST

ZUGLEICH

öffnet der Machtverzicht so das Gedeihen für den der UNTEN IST (bekannt), und das was noch nicht gesehen wird (die Entwicklung)

Wenn man es aber z.B. VERWIRFT und sagt MAN WEISS ES,
aber nur, weil man es SELBST BESTIMMEN WILL!
..verhindert man genau das.
So wird das GEDEIHEN durch einen Mächtigen nicht beschränkt und kann FREI nach oben streben,
durch einen der NACH MACHT STREBT aber schon.


MACHT und STÄRKE ist daher nicht das gleiche.

MACHT bezieht sich auf etwas, das nicht gesehen werden kann, aber in seiner Auswirkung erkannt wird

STÄRKE hingegen bezieht sich auf etwas, das gesehen werden kann und in seiner Auswirkung erkannt wird.

Ob diese Stärke aber durch ein STREBEN nach MACHT
oder tatsächlicher Macht zustande kommt sieht man erst daran, dass im einen GEDEIHEN STATT findet, obwohl da auch ein Starker ist,

im anderen KEIN Gedeihen stattfindet, WEIL da ein Starker (Stärkerer) ist.

(auch DAS zeigt der Bildervers von Löwe und Mensch)

Während MACHT ein flexibles Element hat und sich daher dem direkten Zugriff entzieht, gilt dies für Stärke nicht.

Stärke und Schwäche sind OFFENBAR. Macht selbst nicht. Sie wird erst durch Ihre AUSWIRKUNG erkannt.

MACHT verleiht RAUM

sich selbst und anderen,

MACHTLOSIGKEIT aber nimmt sich selbst und anderen diesen Raum.

Das Gefühl von Machtlosigkeit wirkt daher dem Gedeihen entgegen.

(Fortsetzung folgt)
 
Und nun endlich zu meinen Träumen...


Traum vom Montag, den 31/08/2009

Ich war mit meinem Freund mit dem Zug zu meinen Pflegeeltern unterwegs. Im Traum lebten diese in der Türkei, in der Hauptstadt der Türkei, die einmal

Ankara, dann aber eher Istanbul hieß.

(Das eine aber (Istanbul) –fiel mir später auf- ist real die Hauptstadt, das andere aber nur die größere bzw. größte Stadt der Türkei.)

Und EIGENTLICH war es im Traum so, dass die Stadt auf türkisch sowieso wieder anders hieß.
Daher war die richtige Zugverbindung gar nicht so leicht herauszufinden, da sie immer so angeschrieben war, am Bahnhof, wie die Leute selbst die Stadt benannten.

Ich stelle fest: es gefällt mir dort (bei meinen Pflegeeltern) NICHT! (obwohl ich ja nun erwachsen bin und ohnehin nur auf Besuch).

Das Haus ist eigentlich dreckig, speziell das Bad, wo man sich sauber macht. Daher fühle ich mich nicht wirklich wohl dort.

Auch eine Pflanze von mir ist dort (in dem Haus) eingegangen.

Die Putzfrau sagt: „ich war jetzt 14 Tage nicht da(!), Sie hat keine Zeit MEINE Pflanzen auch noch zu gießen!"

(kurz überschneidet sich hier der Eindruck mit der Arbeit, bzw. meiner Arbeitsstelle


Der Zusammenhang dabei ist, denke ich, die Sicherheit.

Eine Arbeit gibt einem genau so eine RELATIVE Sicherheit, eine Alltagsordnung, so wie eine Pflegestelle

Es ist nicht auf Dauer ..und auch nicht so gedacht, aber eben für eine Zeit)


Ich/wir (mein Freund und ich) brechen nun auf, wir wollen wieder zurück nach Wien.

Hier springt die Szene kurz und ich habe meine beiden Katzen mit und mache mir deshalb Sorgen

(weil das ja alles FREMD für sie ist), aber sie benehmen sich gut in diesem Haus, obwohl so viel los ist und auch ein großes Kommen und Gehen herrscht

(das war auf der Pflegestelle auch so, bezüglich der Kinder, aber auch in der/einer Arbeit ist es so bezüglich der Kollegen).

Ich mache mir also Sorgen, denn hier wird gearbeitet bzw. hier gehen Kinder ein und aus, auch solche die keine Katzen mögen..

Den einen sind sie daher egal, die anderen mögen sie nicht (deshalb die Sorge).

Dann (das Bild springt) bin ich mit meinem Freund am Bahnhof und auf den Rückweg.

Ein Türke dort ist SEHR gefällig und hilft uns den richtigen Zug zu finden.

Aber ich sage plötzlich, weil es mir einfällt: „Meine Taschen! Ich habe meine beiden Taschen im Zimmer im Haus vergessen!“

Aber mein Freund meint ganz ruhig und so, als wäre es die sicherste Sache der Welt:

„Die werden nachgeschickt!“

UND ICH GLAUBE IHM!

Organisiert hat er aber (wie sich dann zeigt) natürlich NICHTS! Und WISSEN tut er es auch nicht.

Es war so wie immer. Er hat eine VERMUTUNG ausgesprochen, sie mir aber als Wissen „verkauft“.

Er wollte sich mir gegenüber nur wieder einmal durchsetzen und nicht von meinen Wünschen unnütz aufgehalten werden..

In Wien angekommen (ich kann jetzt nicht mehr aussteigen aus dem Zug, der fährt nonstop von der einen Hauptstadt zur anderen)
beschließe ich daher zurück zu fahren.

Mein Freund wollte eigentlich zu mir nach NÖ kommen, aber dabei ist er auf mich und mein Auto angewiesen...

Ich gebe Ihm aber zu verstehen: da kann man jetzt nichts machen, jetzt muss er warten.

ZU HAUSE bei sich ist er ja (in Wien) ..er kann ja in seine Wohnung fahren.

Mit mir aber darf er jetzt nicht rechnen, weil ICH muss, will zurück zu meinen Taschen.

Kurz mache ich mir in Wien Sorgen, ob mein Geld reichen wird (ich HOFFE es) denn ich muss mir ja jetzt NOCH EINMAL Fahrkarten kaufen.

Eine für HIN und eine für RETOUR. Aber ich fahre, riskiere es und als ich wieder im Haus bin und im Zimmer stehe, sehe ich,
meine Taschen sind nicht einmal noch gepackt.

Ja wie auch, es kam ja so plötzlich, dass mein Freund zurück wollte! (ich habe nicht damit gerechnet).

Im Vorraum oder der Diele greife ich kurz nach de Handy meiner Pflegemutter. (Sie hat ein schönes modernes Handy)
und ich hab keines mit und muss nur EINEN ganz kurzen Innlandanruf tätigen. Und weil ICH das SOFORT machen würde, es für mich ok wäre,
wenn das jemand braucht, meine Pflegemutter aber nicht da ist, mache ich es einfach, diesen ganz kurzen Anruf.
Und weil ich wissen muss, wie spät es ist, greife ich GANZ KURZ nur nach der schönen (teuren?) Armbanduhr meines Pflegevaters, die da auch liegt
NUR UM DRAUFZUSCHAUEN(!), damit ich weiß, wie spät es ist (ich muss ja die Rückfahrt nach Wien planen).

Aber als sie zurückkommen und ich es Ihnen sofort sage, merke ich gleich, RECHT war Ihnen das nicht, das sind IHRE Sachen!

Ich versteh das nicht wirklich und es verstärkt mein Gefühl, das ich mich dort nicht wohl fühle.
Ich habe es doch nur für die kurze Zeit gebraucht und nur um einen Anruf zu machen.

Ich mache mir Gedanken darüber ob mein Geld reicht für die Rückfahrkarte und finde es schade, dass ich niemanden mit einem Auto kenne
oder weiß, der in meine Heimatstadt fährt

Es wär schön eine Mitfahrgelegenheit nach Hause zu finden, es wäre sicher viel billiger, aber ich verwerfe den Gedanken gleich wieder,

denn ich kenne hier in der Türkei niemanden. Ich bin hier EIN FREMDER unter FREMDEN, in einem FREMDEN LAND.

AUSSERDEM beschließe ich (für mich) meine Pflegeeltern nicht mehr IN IHREM HAUS zu besuchen und auch nicht mehr so oft.

WENN ich sie wieder kurz besuche, werde ich mir ein HOTEL nehmen.

Das kostet mich zwar etwas, aber dafür bin ich dann viel entspannter und fühle mich wohler, weil es sauber ist.

Dann fühle ich mich mehr wie ein GAST und kann mich auch besser entspannen
(weil es ja dann MEIN Hotelzimmer ist und ich es bezahlt habe.)



Ich wache auf und denke über den Traum nach (beim Niederschreiben, auch über die Gefühle im Traum)

Mir fallen sofort zwei Fehler von mir auf. Auf diese Fehler weist der Traum mehr als deutlich hin.

Der eine Fehler ist, meinem Freund zu GLAUBEN.
Ich sollte Ihn inzwischen wirklich KENNEN!

Und

Meinen Pflegeeltern zu glauben, was Ihnen wichtig ist, obwohl es in Wahrheit nicht so ist.

Der Traum fordert mich dazu auf, mich von Menschen, die sich nur DURCHSETZEN WOLLEN (wie mein Freund),
nicht überrumpeln zu lassen, da sie Sätze sagen, die wie Argumente klingen, sondern NACHZUFRAGEN, das ARGUMENT zu HINTERFAHEN
und es so auf seinen Wahrheitsgehalt ZU ÜBERPRÜFEN!

Das hätte dann z.B so ausgesehen, dass ich meinem Freund den Satz: „Deine Taschen werden nachgeschickt“ nicht einfach bar abgenommen hätte,
sondern NACHGEFRAGT HÄTTE (das wäre BESSER gewesen)!

zu fragen: WARUM er das glaubt!? Was sein GRUND für diese Behauptung ist.

UND

Dass ich Menschen nicht Ihre ROLLE glauben soll, nur weil sie sich selbst SO DARSTELLEN und ein ARGUMENT dafür haben (nämlich Ihre Rolle)

Denn in Wahrheit ist es so:

Eine ECHTE EMPFINDUNG, wie sie spontan aus dem Herzen aufsteigt, KENNT KEIN ARGUMENT, WARUM dass jetzt so ist

Kennt die Empfindung aber ein ARGUMENT, warum das jetzt so ist, ist sie nicht WAHR (rein).


UND

Überprüfe ein Argument, das Du hörst, NICHT MIT EINEM GEFÜHL, einer HOFFNUNG, die Du hast, (wie bei meinem Freund,

denn ich WÜNSCHTE ja, dass es anders wäre und es Ihm nicht immer nur darum ginge sich „gegen mich“ durchzusetzen)

sondern mittels des Argumentes, aus dem es entsteht.

DENN

EIN ECHTES ARGUMENT ist nämlich UNABHÄNGIG von dem GEFÜHL, das man dafür oder dagegen hat

Und ein ECHTES GEFÜHL ist unabhängig von dem ARGUMENT, das man dafür oder dagegen hat.



Das ist also die Erkenntnis aus dem Traum, wie Eingangs beschreiben und sie machte mich staunen,

denn ich sah, es ist wahr, es stimmt.
 
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Der zweite Traum vom Dienstag, den 01/09/09:



IM Traum springen die Ebenen, aber eine ist dominierend, die andere unterlegt das Bild nur.

Die eigentliche Ebene:

Ich bin bei einem Arzt und ich weiß, was er mir gesagt hat: ich habe Krebs.

Ich sehe es selbst(!). Eine Brust wird entfernt werden müssen und außerdem sind da Metastasen in Lunge, Darm und Kopf.

Das Bild ist unterlegt mit dem Bild des Wasserschadens und da ist der Arzt ein Sachverständiger, der den Schaden begutachtet.

Ich habe seltsamerweise keine Angst und denke im Traum darüber nach, warum das wohl so ist.

Aber ich erinnere mich im Traum an meine vielen Begegnungen mit dem Tod und Sterbephasen und denke mir, dass das wohl
die Begründung dafür ist, das ich keine Angst habe.

Ich erkenne:
SEINE Angst oder Vorstellung wovor ICH ANGST HABEN SOLLTE, ist der KREBS.
MEINE Angst aber ist nicht der Krebs, der ist nebensächlich für mich!!
MEINE Angst ist es NICHT ERNST GENOMMEN ZU WERDEN VON DEM ARZT!

Aber DAS ist FÜR DEN ARZT NEBENSÄCHLICH, ob er mich ernst nimmt oder nicht.

Wir (der Arzt und ich) haben daher eine GANZ VERSCHIEDENE PERSPEKTIVE DAVON was uns WICHTIG IST.

Ich habe das Gefühl, dass man mich (auch der Arzt) nur GANZ SCHNELL LOS WERDEN WILL. Und er will mich los werden,
weil Ihn meine Reaktion irritiert, das ich keine Angst habe, nicht so reagiere, wie alle anderen.

Hier mischt sich eine neue Ebene hinzu von meiner Chefin (Arbeit) und meine EINSTELLUNG zur Arbeit.

ICH sehe das LOCKER, das Bild springt auf einen Arbeitskollegen, der das LOCKER sieht.
Man will Ihn deshalb los werden und er versucht sich zu erklären (warum er es nicht so tragisch nimmt).

Ich denke über den Traum nach, die Teile: (Krankheit) Körper, Arbeit, Haus, das ist für viele wie TEILE Ihres ich's

wenn darum etwas von diesen entfernt werden muss oder beschädigt wird, ist es den meisten Menschen ESSENTIEL wichtig.
Denn das Haus, die Arbeit oder seinen Körper zu verlieren, empfinden sie dann so, als würde es SIE SELBST betreffen.

MIR ist es aber v.a. wichtig VERSTANDEN und ERNST genommen zu werden!

Ich erwarte dass der Arzt mich ERNST nimmt, DOCH DAS TUT ER NICHT!

Der ARZT erwartet, das ich MEINE KRANKHEIT ERNST NEHME, doch dass tue ICH nicht!

Das ist unser Problem :-)

So bin ich Ihm "wie ein Fremder aus einem fremden Land" (Buch Exodus)

Ich denke darüber nach, was den meisten Menschen wichtig ist, Ihre WERTBEMESSUNGSGRUNDLAGE.

Und da sind sie: der Körper (wie "schön" oder "gut" er ist), das Haus oder Heim (wie "groß" es ist)
und die Arbeit, Ihre Funktion (wie "wichtig" sie ist).

Seufz.

Mit meiner Einstellung KANN ich nur befremden!

Weil das so ist, werde ich im Traum weder vom Arzt, noch vom Versicherungsmenschen, noch von meinem Arbeitgeber verstanden

und als klein (unwichtig) und seltsam angesehen.



Ich denke an Jesus (den Eingangsvers).

Das alles kann man anfassen.

Das alles ist unnütz.

Damit kann man es nicht erfassen.

Das was IN IHNEN IST, der GEIST ALLEIN nur, kann das erfassen.

Nur der Geist sieht den Geist, nur der Geist ist LEBENDIG.



ich kann Dich sehen
im Glanz der Erde
ich kann Dich sehen
im Licht der Sterne

ich kann Dich sehen
wie das Schnauben der Herde
wie das Wiehern der Pferde

ich brauche meine Augen
nicht
dafür

ich kann Dich hören,
wie den Duft der Erde, den Glanz der Sterne

ich brauche meine Ohren
nicht
dafür

ich kann Dich schmecken,
im Licht der Erde und der Sterne
ich brauche meine Zunge
nicht
dafür

Du bist
IN MIR
Du bist
IN MIR

ich brauche
NICHTS
dafür



R.S. 31/08(09
 
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