Die Ur-Formel

Man kann auch mal im Inneren mit geschlossenem Mund singen und innerlich mit dem Sprachapparat verschiedene Laute sinden. (letztlich der gesamte Körperraum, aber orginär die Region vno Schlüsselbein bis zum Gaumen) So wie man in ein Didgeridoo bläst, einfach auf das Ausatmen ein Rohr setzen, einen Ton und dann die Obertöne auf unterschiedlichen Lauten sich entfalten lassen. So wie Worte und Geschichten unseren geistigen Raum gestalten, so gestaltet ihr Sound unseren Körper. Das fängt an, wenn Papa mal brüllt und wir unsere Ohren einziehen. Bombennächte sind wohl so ziemlich die schlimmsten Traumen, weil da die ganze Erde bebt und auch noch die Luft brennt und die Erde ja auch. Da verdichtet sich der gesamte Geist des Menschheitsbewusstseins zu einem einzigen Hölleninferno. Letztes Jahr konnten wir noch Kinder in Beirut erleben, die mit der Webcam filmten, was da los war und dazu erzählt haben, wie es ihnen geht. Sound- Wound- Round, klingt auf AU, dem Urschmerzlaut.

:megaphon: SOUND
 
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Da ich Gesang und Flöte nebeneinander studiert habe, war das für mich immer sehr schön, mir bewußt zu machen, das eine Mal schwingt die Luft in dem Instrument vor mir - und das andere Mal schwingt die Luft in mir, und ich bin das Instrument. Diesen Wechsel hab ich immer sehr genossen.

Es schwingt ja nicht nur die Luft. Es schwingt der ganze Körper. Die Kunst dabei ist, dem entstehenden Ton möglichst wenig Hindernisse in den Weg zu legen. Das fasziniert mich immer, wenn die großen Solistenkollegen vor mir stehen. Im Idealfall ist der Körper zu Gänze das Instrument, nichts hindert den Ton, alles wird eine Einheit, und die erfaßt alle rundum und auch das Publikum. Da verschwinden die Grenzen zwischen materiell und nicht materiell.
Nur "Bar" von Innen und Ton in einer Orgelpfeife. So hat da neulich ein Opernarzt sehr schön im Fernsehen gesagt. :)

Was ich da sehr interessant finde ist die "pressure"-Problematik ganz allgemein. Wieviel Druck kriege ich im Leben "gehalten" innerlich, bevor ich in Stress ausarte? Interessant finde ich in diesem Zusammenhang dann die Krankheit "Depression", wo man das "Nichts" und die Sinnlosigkeit sucht, um günstigenfalls die Kurve zu kriegen und dann ein "leuchtendes Beispiel" zu werden. Da ist dann das Licht in der Person immanent. Und der Klang auch, so ein Mensch füllt Sääle einfach nur durch Peanuts-Verteilen. Erdung. Klang und Wort, der nach Körpern greift und nicht nach Geistern. Die Kampfkünstler hier im Forum üben das teilweise noch auf Wortebene. Drück ich Dir die Nase, tret ich Dir gegen das Schienbein. Insgesamt ist aber in diesen Klöppern zuwenig "Bares". Ein Schlüsselproblem das Bare, auf allen Dimensionen. Sogar mein Ofen: sinkt der Luftdruck, zieht der wie hulle und russt wie Sau und die Flamme ist im Gelb des Individualchakras und wird lila, die Ebene des 3. Auges, in dem der Spiegel hängt. Steigt der Luftdruck, wird die Flamme blau, die Energie der 5. Dimension in einem freien Kehlkopf. Der ist da oben über der "Schild"-Drüse, an der die Kämpfer sich gerne herumfrickeln.

...
 
A G'schicht:

Screen On bitte für alle, die Spiegelverkehrt sind.

Wir stehen auf einer grünen Wiese, das Gras ist beinahe mannshoch und wir sehen nicht sonderlich viel ausser Steppe. Wir sind Männer und jagen. Wir sind schon lange unterwegs, eigentlich schon immer, weil wir Männer sind und unsere Aufgabe eben die Jagd ist. Wir ziehen umher in Horden und wir kommunizieren über das Anzeigen von Richtung mit dem Finger, auf das Deuten auf die Nase, wenn wir einen Geruch bemerken und kennen die Laute "oh" für Erstaunen, "au und ui" wenn wir uns wehtun, "ai", wenn wir uns nahekommen und sonst ist da noch nicht viel in unserem Geist los ausser einem Bild, das sich bewegt und ein Geräusch macht: die Natur, die uns umgibt. Wir sind noch "Urmensch", wir werden ständig "gepickt" von unserer Umgebung, wir sind noch nackt.
Aah und Mann in diesem Falle. Unsere Welt ist die Ehre, ein Tier zu erlegen und danach zu gröhlen und sich auf die Brust zu schlagen- in der Gemeinschaft unserer Horde. Und dann kommt das Grosse Fressen.

Eine andere Horde besteht aus Frauen. Wir leben in Gegenden, in denen Früchte wachsen, denn wir haben nicht so die Prädestinierung für das Jagen. Fallen gibt es noch nicht und so bleibt uns das Pflücken von Beeren und Kräutern. Wir probieren, was bitter schmeckt und auch wir reisen. Wir ziehen mit dem Wetter wie die Vögel und wandern von Flora zu Flora, die uns je nach Jahreszeit etwas zu essen gibt und uns in der kalten Jahreszeit eine Höhle anbietet. Wir haben hier die Kinder am Hals, denn die Männerhorden fallen mehr oder minder über uns her und lassen uns dann eh sitzen, bevor wir die Kinder gebören. Wir kennen "Schrei" nicht von der Jagd, wenn wir Erfolg haben, sondern von Schmerz und Geburt. Und von Vergewaltigung, beim Einfallen der Männerhorden. Wir bluten wie ein Tier, das die Männer stundenlang verfolgen und langsam zu Tode hetzen und sterben oft genug an der Geburt. Und wir müssen weiter, weil der Winter kommt. Wir haben ganz andere Nöte und deshalb auch andere Töne, die wir ausdrücken. Auch andere Freuden. IIIIIIII zum Beispiel, darauf hört das Kind am besten, wenn man will, das es aufmerksam wird. Wir kennen wie die Männer auch "schhh, schhh" als Zeichen für "Still sein", aber wir benutzen es nicht aus Freude, sondern aus Angst, wenn eine Meute Männer in der Nähe ist, die nicht freundlich aussieht.


Und jetzt begegnen sich unsere zwei Horden. Und zum Ersten Mal begegnen sich in unserem ganz speziellen Falle zwei Gruppen, die sich anfreunden und die beieinander bleiben. Und nun befruchten sich die Laute der Männer und Frauen. "Schhh" ist nicht mehr "Schh"- als Laut zwar schon, aber die Bedeutung, die das andere dem Wort gibt, ist eine andere. Wenn Frauen und Männer zum ersten Mal gemeinsam jagen gehen, werden die Männer "Schhh" machen und Achtsamkeit meinen und Kraftsammeln, während die Frau das "Schh" als Angstsignal kennt und zurückweichen wird. Aber sie sieht: ah, die Männer bleiben stehen. Ich muss mich diesmal nicht verstecken.

Und so wird eine gesamte Legende geboren, die bis heute fortdauert.


So und jetzt verliebt sich die Eine schöne Junge mit den schiefen Zähnen mit dem Muskelpaket, das so lieblich grunzt wie kein anderer und der, obwohl er pottdreckig ist, irgendwie dennoch gutartig riecht. Und dann liegen sie- in einem anderen Streifen dieses Films 120.000 Jahre später wieder so beieinander. Sie haben noch immer keine Hütte und leben noch immer mit den anderen gemeinsam- da ist Sex eine Sache der Dunkelheit und Zärtlichkeit geschieht leise. Denn es entwickelt sich Scham. Ganz automatisch, einfach nur so wegen dieser Sache, dass Männer und Frauen gemeinsam neue Geräusche machen können, die man bei den schnellen Einfällen in das Frauenlager und die Vergewaltigungen so gar nicht bemerkt hatte. Aaiiijjjaaaahh. mmuuuuaaaphhh. Und solche Sachen des Lustvollen Stöhnens, weil a) gerade nicht gejagt wird und b) gerade keiner Beeren sammelt. (ein Zustand der geistigen Freiheit, "Freizeit" genannt, der sich in der Durchschnittsbevölkerung beim Sex heute sicher nicht findet. Da ist der Geist voll mit Bildern beim Sex und die Medien beraten uns auch noch, was wir denken sollen, wenn wir poppen.)

Aber dieses junge Paar da, das geht eines Tages ganz alleine weg, denn sie "stehlen " sich Zeit, sie "stehlen" sich aus dem Gruppenbewusstsein fort an ein Seeufer. Und es ist hell und sie fühlen sich alleine und frei. Und er hat- na was wohl, einen Ständer, weil sie diese Geräusche und Töne und Frequenzen und Schwingungen und Pulsationen wieder spüren möchten. Und auf einmal lacht sie fürchterlich und haut mal so aus einer Laune heraus mit der Hand "da" gegen und es entsteht ein neues Geräusch: "Chaka". Sie hört es, denn sie hört noch: "Chaka". Dieser Penis da macht "Chaka", wenn sie ihn mal haut. Und sie lacht und strahlt ihn an und wiederholt das Geräusch des Pendels da vor ihren Augen mit ihrem Mund: "Chaka". Er lacht sich schlapp und nach weiterem Sich-Befreien und lachen "treiben" sie es schliesslich miteinander und er hört auf einmal mittendrin auf und lacht laut, so laut wie noch nie und zeigt auf die Stelle, wo sie da beide verbunden sind und sagt: "Chuba". Und er zeigt ihr noch ein paar Mal dieses Geräusch. Und sie lacht sich schlapp: "chuba".

Sie können nun nicht mehr weitermachen, denn sie haben das Bernsteinzimmer des Bewusstseins entdeckt und sind albern geworden. Die Angst vor der furchtbaren Einsamkeit in der mordenden Natur ist zum Ersten Male im Bewusstsein des Menschen in diesem Paar da vorüber und die Sexualität, die alberne Befreiung kreiert in dem aufspringenden Mann eine neue Wortschöpfung, denn er springt, von einer Albernheit betrieben, auf und schwingt seine Hüfte wild von rechts nach links. Das Ding geht rechts, links, rechts, links, rechts, links, flappflappflapp und er lacht sich noch mehr schlapp als zuvor und brüllt im Rhythmus seines Schwingers: "Chakaluka, Chakaluka, Chakaluka". Und sie "Schubadubba, Schubadubba, Schubbadubba". Und er dann "Yasabudu, Yasabudu, Yasabudu". Und sie schreit und klatscht in die Hände und findet: "HAYABUSAHAYABUSAHAYABUSA!" Und dann fallen sie sich in die Arme und machen Hayabusa.

:escape:
jjaaaaaaaaaahahahahahah. Da könnt ihr mal sehen, wie was wächst, wenn man im Gras beginnt.
 
Daran Deinerseits zu zweifeln würde bedeuten, dass Du es mir nicht zutraust und/oder damit die Idee der Lüge berufst. Ist aber hierfür egal.
Ich wüsste nicht, wozu ich hier lügen oder einen Fall überbewerten sollte.

Nein,ich denke nicht dass Du lügst,QIA.
Und was ich Dir zutraue,oder nicht spielt keine Rolle,weil ich das nicht sagen kann,da ich Dich nicht kenne.
Wenn ich Dich persönlich kennen würde,und Dich er-lebt hätte,dann könnte ich mir ein Bild von dir machen,und sagen was ich Dir zutraue,oder nicht.

Ich zweifel deshalb daran weil ich denke dass Du es nicht anders weisst.
Das heisst für mich,Du bist schon davon überzeugt was du sagst,und lügst nicht,weisst es aber auch nicht anders.
Und ich denke,du meinst dich am Ziel,deshalb sagst Du:
"Is die Wahrheit:)"

In meiner Signatur unter meinem Gruss siehst Du,wie ich über das Ziel denke.


Grüsse vom Narren
 
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Ist ein interessanter Betrachtungsansatz, den Lionéz oben auch schon mal angedeutet hat. Was hat Ton mit Ton zu tun.
Naja, Tonkrüge sind klangvoll... vielleicht entstand das Wort über diese Assoziation...

Deine Frage die dir bisher niemand beantworten konnte war:
"Wie wird Ton zu Fels" (sinngemäß)

Ich weiss ja,du meintest mit Ton den Klang bzw. die Schwingung,und mit dem Fels die Materie.
Ich habe dir dann erklärt wie der materielle Ton zu Fels wird.
Durch verdichtung des Tons (oder komprimierung)

Und als Gedankenvorschlag hab ich das dann auf den Klang-Ton übertragen,der evtl. auch verdichtet wird,oder komprimiert,oder halt nur lauter wird.
Was weiss ich?
Ich bin nicht erleuchtet,war halt nur ein Gedanke oder eine Idee von mir.

Grüsse vom Narren
 
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