Die Ur-Formel

Danke Saraswati, Du hast mich gerade auf einen Gedankenfluss gebracht, den ich bis heute intuitiv noch nicht klar wahrgenommen habe. Jetzt hab´ ich´s. Das mit dem Singen und Stimme. Wenn man singt, und zwar aus der Seele, so ändert sich sogar der Gesichtsausdruck des Sängers. Er taucht irgendwohin ein, wie es manchmal scheint. Eigentlich habe ich noch nie Singen mit Spiritualität verbunden. Das war für mich etwas eher Abstrakteres. Etwas, was mich angenehm von Sorgen erlöst, wenn ich z. B. meine russischen Lieder singe. Aber auch nicht mehr. Jetzt, wo Du darauf hinweist… Offensichtlich ist auch Singen wieder eine andere Ebene. Stimmt, nicht mehr eine materielle Ebene. Bei Gebrauch der Stimme vibriert die Luft. Wir hören das, aber wir können es nicht abtasten. Wir genießen es, aber wir können auf der Zunge keinen Geschmack testen. Es ist so, als genießt unser Geist das Akustische.


Ich habe schon einige Menschen kennengelernt, die mit sog. Esoterik und Spiritualität nichts am Hut hatten, die aber sehr freundliche, gütige und liebevolle Wesen waren. Diese Wesen waren ganz einfach nur sie selbst, und ohne daß sie sich dessen wohl bewußt waren, strahlten sie in ihrem ganz natürlichen, einfachen So-Sein Spiritualität pur aus. Man fühlt(e) sich in der Nähe solcher Wesen einfach nur wohl und angenehm berührt.


LG:)
A.


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Wenn Du auf einer Insel hockst und nur die Bedienungsanleitung eines Ohrhaarschneiders als Schrifttum besitzt, dann wirst Du auch durch wiederholtes/ununterbrochenes Studium deser Bedienungsanleitung zur Erleuchtung gelangen. Man muss eigentlich nur auf die Zeichen gucken, das reicht doch sch-on. srrrsssrrrssrrrsssrrrssssrr und schon läuft das Döppchen, der Würdenträger des Ohrhaarschneiders. Und schon kommt das Buch der Bücher von sony und reality wird zur playstation für Verrückte. Ballerballer, ballaballa. Deutschland, Deutschlang, SIIEG! (keine Angst, kommt aus dem Fussballstadion).

Vür sönd allemoele Öcher Jonge
Weä jett well, deä ka jo komme
Heierassassa, vallerallala
Stecke en Jeweähre met ene Wißquaaß dra.
Laderitschumdei, nojjene Paaß ereen!
Laderitschumritschumritschumritschumdei - juchei!
Laderitschumdei, nojjene Paaß ereen!
Laderitschumritschumritschumritschumdei - juchei!

:liebe1: aus dem Ur meines Geb ur tsortes, et Öcher Platt. Ur gegeben, wa.
 
Wenn Du auf einer Insel hockst und nur die Bedienungsanleitung eines Ohrhaarschneiders als Schrifttum besitzt, dann wirst Du auch durch wiederholtes/ununterbrochenes Studium deser Bedienungsanleitung zur Erleuchtung gelangen. Man muss eigentlich nur auf die Zeichen gucken, das reicht doch sch-on. srrrsssrrrssrrrsssrrrssssrr und schon läuft das Döppchen, der Würdenträger des Ohrhaarschneiders. Und schon kommt das Buch der Bücher von sony und reality wird zur playstation für Verrückte. Ballerballer, ballaballa. Deutschland, Deutschlang, SIIEG! (keine Angst, kommt aus dem Fussballstadion).

Vür sönd allemoele Öcher Jonge
Weä jett well, deä ka jo komme
Heierassassa, vallerallala
Stecke en Jeweähre met ene Wißquaaß dra.
Laderitschumdei, nojjene Paaß ereen!
Laderitschumritschumritschumritschumdei - juchei!
Laderitschumdei, nojjene Paaß ereen!
Laderitschumritschumritschumritschumdei - juchei!

:liebe1: aus dem Ur meines Geb ur tsortes, et Öcher Platt. Ur gegeben, wa.
Um das jetzt zu verstehen muß man sich aber schon ziemlich oft im Satori aufhalten :)
 
Ich habe schon einige Menschen kennengelernt, die mit sog. Esoterik und Spiritualität nichts am Hut hatten, die aber sehr freundliche, gütige und liebevolle Wesen waren. Diese Wesen waren ganz einfach nur sie selbst, und ohne daß sie sich dessen wohl bewußt waren, strahlten sie in ihrem ganz natürlichen, einfachen So-Sein Spiritualität pur aus. Man fühlt(e) sich in der Nähe solcher Wesen einfach nur wohl und angenehm berührt.


LG:)
A.
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Ich weiß, was Du meinst. Solche Menschen haben mich früher fasziniert. Ich fühlte mich zu ihnen, wie auch alle anderen, hingezogen. In ihrer Nähe hat man das Gefühl des Glücks gehabt. Nun bin ich auf dem Weg, zu verstehen, was diese Menschen von mir unterscheidet. Nur ist es aber für mich kein Ziel mehr, so zu sein, wie sie. Denn ich habe das Gefühl, dass dessen unbewußtes Glücklich-Sein nur ein schönerer Traum ist, als es meiner bis vor 2 Jahren war. Ich möchte aber aufwachen. Es stimmt, ich habe oft in der letzten Zeit über solche Menschen nachgedacht. Die ihr Leben leben, ohne Ärgernisse mit Anderen, mit vollem Einklang. Sie strahlen Liebe wie kleine Sterne aus. ABER: es interessiert sie nicht die Bohne, WOHER sie diese Liebe haben. WARUM sie diese Liebe haben. Das ist wie ein spiritueller 6ser im Lotto: ich werde Millionär mit Geburt. Ich bekomme alles. Nur bekommen sie eben angeboren ihre Licht-Fähigkeit. Hast Du aber schon versucht, diese Menschen aus ihrem wunderschönen Traum aufzurütteln? Ich kann Dir nur raten: mache es lieber nicht. Denn gerade da können sie sehr unbequem werden. Wer will schon aus einem wunderschönen Traum aufwachen?

Ein spiritueller Weg muss m. E. nach kein Leidensweg sein. Aber es muss ein Weg sein, der Verständnis und Verinnerlichen der universellen Vorgänge beinhaltet. Wenn ich anfange, zu vestehen, dass es kein Gut und kein Böse ist, so muss ich auch mein eigenes physisches Leben hier auf der Erde so betrachten, ob ich das nun will oder nicht. Und stell Dir vor, man sagt solchen wunschlos-glücklichen, dass es eigentlich gar keine Tugend in diesem Sinne ist, wie sie leben. Denn alles sollte neutral sein. Das wird sie verletzen. Denn sie lebten bis dahin im wunderschönen Gefühl, WIRKLICH gebraucht zu werden, WIRKLICH geliebt zu werden, WIRKLICH AUS GANZEM HERZEN angehimmelt zu werden, WIRKLICH UND AUFRICHTIG das Richtige zu tun. Daran gewöhnt man sich sehr leicht. Nicht zuletzt hat mir ein Auszug aus „Autobiographie eines Yogi“ gefallen. Die Stelle, wo der Meister nach seinem physischen Tod seinem Schüler Paramahansa Yogananda erscheint und erzählt, welche Aufgaben er jetzt in den anderen höher schwingenden Welten übernommen hat. Er erzählt von herrlichen Welten, in denen Illusion von Licht und Güte so perfekt ist, dass die Seelen dort oft auf ihrer spirituellen Entwicklung stecken bleiben, denn man will einfach diese perfekte Welt immer und immer aufs Neue genießen. Nun besteht aber der Inkarnationsweg aus den Aspekten Gut UND Böse. Plus und Minus. Es dauert Zeit, bis ich vom Verständnis Gut-Böse zum Plus-Minus gelange, aber es passiert irgendwann. Nur möchte ich in keinem dieser Abschnitte stecken bleiben. D. h. einen der Aspekte: Plus oder Minus nicht verstanden zu haben und darin sich zu verzetteln.

Ich blieb auch einige Jahre blind im dunklen Bereich der Vergessenheit und Gewalt stecken. Jetzt habe ich mich zum Licht gedreht. Jetzt lerne ich diesen Aspekt. Und ich BITTE INSTÄNDIG GOTT, dass ich das schaffen werde, auch Licht zu verstehen, um neutral zu werden. Das ist aber ein Haufen Arbeit, das ist mir nun bewusst. Man meint deswegen, dass die Erde eine der besten Institutionen ist, wo man die Illusion am Schnellsten durchschauen kann. Wenn ich schaue, mit welcher Geschwindigkeit mir beide Aspekte von Gut-Böse vor die Nase jeden Tag gelegt werden, wundert mich diese Aussage nicht im Geringsten. Denn nur ein Blinder (Schlafender) kann nicht merken, dass hier etwas mächtig im Gange ist. Eigentlich sollte ich im vollen Maße dankbar sein, dass ich hier inkarniert bin. Nur aber besteht erst mal meine Aufgabe darin, diese Dankbarkeit zu lernen. Dankbar zu sein, dass ich viel habe und das ich doch nichts habe. Dankbar zu sein, dass ich Gewalt erfahren durfte und dass ich menschliche Liebe erfahren durfte. Das ist hart, aber doch erlösend.

Liebe Grüße
:liebe1:
 
Hast du mal selbst das Oooommmmmmmm gesungen? Erlebt, was da innerlich geschieht, die Vibration des Körpers, besonders des inneren Energiekanals, und was mit der Athmosphäre im Raum geschieht?

Ja, das durfte ich bereits. Vor ca. 1 Jahr haben wir uns spontan getroffen. Wir – das sind die Teilnehmer eines Lichtnahrungs-Forums bei Yahoo. Es waren ca. Dutzend Leute in Berlin versammelt. Wir gaben Interviews zum Thema Lichtnahrung, weil der größte Teil der Teilnehmer beim Treffen Lichtnahrungsprozess (LNP) gemacht hat und einige zeitweise Nahrungslosigkeit praktizierten, worüber auch gesprochen wurde. Interessanter Weise stellte sich heraus, dass Diejeinigen, die gerade so spirituell ausgerichtet waren, noch keine Nahrungslosigkeit ausprobierten. Und umgekehrt die bis dahin „normale“ Sterbliche aus allen Gesellschaftsschichten :) haben eben aus heiterem Himmel LNP gemacht. Also waren wir, LNP-Erfahrenen erst mal überrascht, was uns die s. g. die spirituell Interessierten so alles beibringen konnten. Es erfolgte ein Austausch. Wir erfuhren mehr aus ihrer spirituellen Praxis, spirituellen Ausrichtung. Und wir erzählten eben von Erfahrungen mit Nahrungslosigkeit.

Und danach wurde MEDITIERT. Aber wie! Wir, in Meditation Unerfahrenen, waren hin und weg. Viele von uns haben schon zwar meditiert, aber es waren meistens nur Versuche. An diesen beiden Tagen wurde RICHTIG meditiert. Mit Oooooommmm. Es war gewaltig, wie die Melodie entstand. Ich konnte plötzlich dieselbe Schwingung spüren, wie damals, als ich einige Doku-Reportagen aus Tibet vor vielen Jahren als Kind gesehen habe. Genauso, sehr reich an Facetten und Melodie. Es ist sowieso leichter für mich, in der Gruppe zu meditieren. Aber mit solchen „Profis“ war es ein gewaltiges Erlebnis. Was man alles mit Akustik machen kann, was Einen dabei in einen anderen Zustand versetzt! Faszinierend! :kuesse:
 
Mit Oooooommmm. Es war gewaltig, wie die Melodie entstand. Ich konnte plötzlich dieselbe Schwingung spüren, wie damals, als ich einige Doku-Reportagen aus Tibet vor vielen Jahren als Kind gesehen habe.

:)
Wer das OM singt, spürt die enthaltene Obertonreihe. OM singen ist wie Weiß und alle enthaltenen Farben hören.
 
Eigentlich habe ich noch nie Singen mit Spiritualität verbunden. Das war für mich etwas eher Abstrakteres. Etwas, was mich angenehm von Sorgen erlöst, wenn ich z. B. meine russischen Lieder singe. Aber auch nicht mehr. Jetzt, wo Du darauf hinweist… Offensichtlich ist auch Singen wieder eine andere Ebene. Stimmt, nicht mehr eine materielle Ebene. Bei Gebrauch der Stimme vibriert die Luft.

Da ich Gesang und Flöte nebeneinander studiert habe, war das für mich immer sehr schön, mir bewußt zu machen, das eine Mal schwingt die Luft in dem Instrument vor mir - und das andere Mal schwingt die Luft in mir, und ich bin das Instrument. Diesen Wechsel hab ich immer sehr genossen.

Es schwingt ja nicht nur die Luft. Es schwingt der ganze Körper. Die Kunst dabei ist, dem entstehenden Ton möglichst wenig Hindernisse in den Weg zu legen. Das fasziniert mich immer, wenn die großen Solistenkollegen vor mir stehen. Im Idealfall ist der Körper zu Gänze das Instrument, nichts hindert den Ton, alles wird eine Einheit, und die erfaßt alle rundum und auch das Publikum. Da verschwinden die Grenzen zwischen materiell und nicht materiell.
 
Hi Sat Naam :)

Eben, weil in dem Augenblick wo er sich polarisiert, hälst du in quasi fest.
Nee, ich spreche nicht von nem Augenblick, das war früher so, da hat das Ganze so 2-3 Sekunden gedauert. Mit viel Glück vielleicht zehn. Von daher weiss ich: festhalten geht nicht. Weil gerade das festhalten Wollen es kaputt macht.

Sat Naam schrieb:
Das ganze ist ein Film, der mit z.b. 24 Bilder/sek abläuft. Im Augenblick der Erkenntnis nimmst du dort als Beobachter lediglich 1 Bild raus und und schaffst dir darüber eine Erklärung. Nur ist es das dann schon gar nicht mehr. Beim nächsten Bild sieht das eben schon wieder ganz anders aus.

Darin liegt der Unterschied zwischen Erfahren und verstehen
Genau, jetzt ist es ein Film, der sich über Stunden zieht. Nix- ein Bild und dann mach' ich mir ne Erklärung auf das eine Bild, nee, nee. Ich erfahre dem Film- und wenn er vorbei ist, dann ist er Vergangenheit- also Erinnerung. Aber erfahrene Erinnerung, nicht verstandene. Verstehen kommt aus dem Verstand, ist also reine Theorie- nix erlebtes.

Sat Naam schrieb:
Wahre Erleuchtung in ihrer Meisterlichkeit liegt darin permanent in diesem Film mitzufahren, von Bild zu Bild wenn du so willst.
Erst dann erfährst du den Film in seiner Totalität.
Mhm. Da stören mich zwei Worte: 1. permanent.
Also- ich fahr' den Film - alles, was ich sehe, entspringt meinem Geist - und er läuft und läuft und ich staune und lache und mag auch manchmal gar nicht hinsehen - das bin wirklich auch ich? - mit der Frage wird er blasser, also- ja, verdammt noch mal, das bin auch ich- dann wird er wieder kräftiger und ich schaue mir alle möglichen Einzelheiten meiner selbst genau an. Ich möchte dann gar nicht aufhören zu schauen, es wird spät und später und irgendwann werde ich doch müde, ich geh' also schlafen, glückselig. Tja- und am nächsten Morgen wache ich auf- und ich bin wieder die alte. Nix is' mit Film, es bleibt nur die Erinnerung. Warum geht der Film nicht weiter? Wie ist das denn bei dir? Was tust du, um ihn anzuschalten? Was schaltet ihn wieder aus? Allerdings- ich hab' ja was erfahren während des Films. Und diese Erkenntnisse umzusetzen im Alltagsbewusstsein ist gar nicht so einfach. Finde ich. :D

2. Totalität. Nö, darum sag' ich ja: es ist jedesmal anders. Weil der Film jedesmal ein anderes Thema hat. Kommt drauf an, worauf ich gerade schaue, wenn er sich auftut. Das einzig Totale daran ist der Geist- es entspringt alles meinem Geist. Und mein Geist ist eben noch nicht in der Lage, total zu schauen- ich schaue parziell.

Sat Naam schrieb:
Und da in dieser holografischen Totalität in jedem Einzelbild (als Teil-Information) auch gleichzeitg die Gesamtinformation enthalten ist - Erlebst du quasie alles und nichts auf einmal.
Die Gesamtinformation ist im Geist, in ihm ist alles enthalten, ja sicher. Ich hab' meinen Geist eben noch nicht so ausgeweitet, dass er alles umfasst.

Sat Naam schrieb:
Nur wirst du darüber auch gleichzeig niemals wieder eine totale Aussage machen können, weil du selbst als erleuchteter Meister auch nur wieder lediglich ein einziges Bild rausgreifen könntest.
Deswegen grinsen die meistens auch alle immer nur wortlos, wenn man sie direkt danach fragt. :)
Doch, ich denke schon, dass das möglich ist. Wie gesagt- ich bin nicht in der Lage, total zu schauen. Aber was ich parziell sehe, das kann ich auch beschreiben. Gerade dann, wenn der Film läuft. Es ist schon manchmal sehr witzig, klar. Aber das die vollkommenen Meister alle nur wortlos grinsen, halte ich für ein Gerücht. Wo kommen all die Bücher her, Sat Naam? Oder denke nur an Krishnamurti, von Nisargadatta ganz zu schweigen- die haben ja nun wirklich gesprochen, nicht geschrieben. Ich selber bin mal einem begegnet, da wusste ja noch nicht mal, dass es nen Weg gibt. Hat der mir nämlich erst erklärt in seinem Vortrag. Vorher hab' ich einfach Schritt für Schritt gemacht, erschien mir logisch so. Dann war ein sehr grosser Schritt nötig- und ich hab' die nächste Stufe nicht gesehen- da hab' ich ihn getroffen, er hat sie mir beschrieben. Da konnte ich dann den Fuss blind ins Leere setzen, denn selber gesehen hab' ich die Stufe ja immer noch nicht. Erst, als mein Fuss draufstand. Ohne die Beschreibung wär's mir nicht möglich gewesen. Also erzähl' mir hier nix von Schweigen.

Trotzdem haste recht- wenn mich jemand fragt, dann seh' ich ja bereits anhand der Fragestellung und Wortwahl, ob da Ersthaftigkeit hinter ist oder Spielerei. Spielen tun wir doch alle gerne, obwohl das ja eher traurig ist als zum Lachen.

lg :)
 
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