Die Ur-Formel

Dazu passt die Wahrhaftigkeit.
Gehe ich vollkommen aufrichtig
begebe ich mich hinein
in die Wahrheit des Spiegels
dann habe ich den Schlüssel
für absolute Klarheit
die erkennen lässt.

Ein langer Weg folgt
wenn die Tür geöffnet ist.
Der aufmerksame Beobachter
verwandelt zum Diamanten.
Denn der Spiegel ist außen
und erst wenn der leer bleibt
sind wir angekommen.

eine Ur-Formel
 
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und schon taucht der Fisch in das Wasser des Bewusstseins

Trixi Maus (über Qia) schrieb:
Er verhält es und dann schiesst er. Mal sehen, wohin zielt diese Drüse da eigentlich? Auf Sol, das ist klar. Auf das Gold im Lichtkörper.

Nochmal zur Astrologie.
Trixi ist Fisch
Qia ist Schütze
Beide sind bewusst,
bewegen sich zwischen Punkt und Unendlichkeit.
Der Eine mit Tauchen (in die Weite)
der andre mit Schießen. (in die Konzentration)

(Ja, ihr könnt auch anders, aber die Tendenz ist nicht zu übersehen)

:liebe1: K.S.
 
hahaha Saraswati, warum diese verbalen Samthandschuhe? Jetzt sach nich', das is' Einfühlungsvermögen in mich. :D
Samthandschuhe? Wie meinst du das? Ich sah deine Frage, sie sprach mich innerlich an und ich fühlte Lust eine Antwort zu formulieren, das war alles.
Jaja, das Du. Das Du bin ich. Einfühlungsvermögen hab' ich nur in mich. Wenn ich mich denn fühle, da hapert's wohl noch. Ansonsten hab' ich ne echte Begabung- ich seh' sofort, wer wo steht. Aber das liegt auch nur daran, dass ich sehe, wo ich stehe. Mich im anderen verlieren? Nee, auch nicht. Was stört mich am Du, was zieht mich an, gute Frage. Der Öffnungsgrad ist entscheidend, würde ich sagen. Der eine ist offen, der andere vernagelt, das eine zieht mich an, das andere stösst mich ab.

Im Gespräch bleib' ich immer bei mir, naja, so gut es mir eben gelingt. Und dann achte ich auf Resonanz, wobei die ja nur dann entstehen kann, wenn ich nicht bei mir geblieben bin.
Du meinst jetzt das Erleben des Klangkörpers deines Gegenübers... Wenn du bei dir bleibst, spürst du Resonanz im eigenen Klangkörper. Einen Nachhall, der deine spezielle Wahrnehmung ist. Ich stelle mir auch gerne vor (und erspüre das bisweilen bewusst), dass die andre Person klingt und ich selber klinge und dann entsteht ein Intervall, ein Zusammenklang. Zwei Töne beziehen sich aufeinander und harmonieren oder disharmonieren... jedes Intervall hat seine Charakteristik und löst spezielle Empfindungen aus. Wobei es auch sehr aufschlussreich sein kann, die Hörgewohnheiten mal umzudeuten und die Schärfe in der Quint und die Verbundenheit in der Sekund (oder Septim) zu erhören...
(Heute Nacht hab ich geträumt, ich hätte mein Instrument zum ersten Mal seit Monaten wieder ausgepackt, um in einer kleinen Gruppe mitzuspielen, die ganz einfache, aber sehr aufeinander bezogene, ruhige, sensible Musik aus der eigenen Tiefe spielte... hmm... mal wirken lassen)

Konfrontation? Ja bitte, in der Sache. Und genau da wird's schwierig. Beispiel: Jemand fragt was, ich antworte. Auf die Antwort als solche wird nicht eingegangen, aber auf meine Person- mit übelster Projektion. Und warum? Die Person ist vernagelt. Und das Beste daran ist- ich hab' sie vorher gesehen, diese Vernagelung. Nun gut- das kann ich mir ziehen und dabei bei mir bleiben und mich in Gemütsruhe üben- oder es gleich lassen. Mittlerweile lass' ich es lieber gleich, das meinte ich mit "dürfen". Ich kann die Öffnung erzwingen, aber darf ich das? Soll ich das?

lg :liebe1:
Ich würde nicht von Dürfen sprechen und auch nichts erzwingen. Du kannst dich ganz einfach entscheiden, ob du dich einlässt oder nicht... Wenn das Gegenüber anders, als gewünscht auf dich reagiert, dann kannst du, wenn du nicht mitmachen willst entweder selbst neue Akzente setzen oder eben zurückzutreten. Oder einfach benennen, was du dir wünschst... Das Hauptproblem liegt aber im Erwarten, meine ich. Das Abenteuer der Kommunikation besteht ja darin, selbst flexibel und offen zu sein (mal ohne Samthandschuhe: unvernagelt) für das, was entstehen kann. Freie Improvisation des Lebens...
 
Trixi,

die Care-Aufgabe im universalen Sinn zu betrachten bedeutet ja, das Allgemeine (allem gemeinsame) im Speziellen zu entdecken. Insofern urformeltauglich.
Ebenso, wie ich die Freie Improvisation in der Musik als Zugang verwenden kann.
Beide Möglichkeiten erfahren sich in der Aktion und Interaktion im Materiellen, sind seelisch erlebbar, geistig durchdringbar und führen in spirituelle Essenz.
Vielleicht ist die Universalität genau daran erkennbar, nämlich ob das Fundament zwanglos trägt, auf allen erfahrbaren Ebenen...
Werde ich mal in mir bewegen den Gedanken...

Aber wenn dem so ist, kann ich vom Allgemeinen auch auf das Spezielle schließen? Und kann sich die Wahrhaftigkeit daran erkennen, ob sie auf allen Ebenen trägt, ohne zusammenzustürzen? Was ist dann mit der Wahrheit der Paradoxen? - Pause -

K.S.
 
Gefällt mir gut, Alice!
Das Hängen als Bild,
das Aufgeben,
die auf den Kopf gestellte Perspektive,
die Erkenntnis des Angebundenseins,
das Stillhalten
nur wahrnehmend, was IST
und dadurch das SELBST erkennend,
dann abzufallen
frei

hallo saraswati

in diesem bild habe ich lange verweilt.
unbeweglichkeit kann sich in innere freiheit verwandeln.
mit dem kopf für längere zeit nach unten hängend, nimmt man den herzrhytmus stärker wahr. der rhytmus des ICH BIN oder des NADA (mikrokosmos=makrokosmos) entpricht dem herzschlag des universums.
es bedarf einer unmöglichen situation, um den mensch dazu zu zwingen, sein allerbestes zu geben, in dem man seinen eigenen willen und sein denkvermögen aufheben muss und nichts tun kann, als der unpersönlichen kraft des wachsens und der entwicklung zu vertrauen.

ich nehme wahr das du aus dir raus kommst. schön.:liebe1:
alice
 
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gell warten kann schön sein, wenn man ausgerichtet ist.:liebe1:

hhm ich empfindes es so... mit dem aus dir raus.... da kommt die chuzpe durch, die mauser
neigt sich dem ende, dass gefieder wächst neu, bereit zum flug in die freiheit.
alice
und @WC


Haha,
der Frühling naht.
Warten tu ich nicht.
Aber schön ist es...:)

(meistens)
:liebe1:
 
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