Die Ur-Formel

Werbung:
Erzähl... ich hab das Buch nicht da...
:liebe1:
Schade - Dazu müßt ich das ganze Kapitel hier reinsetzen, damit das innaltlich erkannt werden kann, was Ende da sagen will.
Meine Interpretation davon bringt es da nicht. - Aber er trifft dort auf einen *Ton*
Besorg es dir mal - Stellt manches in den Schatten, was da so an *Spiritueller* Literatur auf dem Markt ist.
 
Aber er trifft dort auf einen *Ton*
Besorg es dir mal - Stellt manches in den Schatten, was da so an *Spiritueller* Literatur auf dem Markt ist.
Dieses Buch ist auch eins von denen, die der Hochschaubahn meins Lebens zum Opfer gefallen sind... aber ich werd es mir nochmal zulegen... denn daß ich das da jetzt lese und nicht auf Anhieb weiß, welche Stelle du meinst, alarmiert mich. Wird Zeit, das nochmal zu lesen.
 
Dieses Warten kenne ich auch. Ich nenne es aber "Aktives Warten", damit das Warten mir Energie und Körperbewusstsein bringt. Denn das bedeutet für mich Energiemehrung. Wenn ich lange genug aktiv auf etwas warte, das mir als Station auf meinem Lebensweg in irgendeiner Form bekannt ist, dann verdichtet sich mein Blick auf das Erwartete nicht in mir selber wie ein Tunnel- weil ich ja warte. Aktives Warten ist Fokusfreier Energiegewinn für mich. (also kann es nur etwas Inneres sein, auf das ich warte: Schmerzfreiheit oder Gesundheit zum Beispiel oder Glück oder Bares oder ein neues Auto oder ein neuer Job oder eine neue Liebe oder ein Urlaub oder ein neues Buch oder ein neues Wissen oder ein neues Kleid- alles für mich ein Inneres meiner Biographie, die ich irgendwie erinnere:clown:.)
 
Es gibt eine schöne Geschichte dazu.
Antony de Mello hat sie aufgeschrieben.

Ein Mann hatte gehört, daß es einen Bahnhof gäbe, von dem Züge zur Erleuchtung fahren, und er beschloss, diesen Bahnhof zu suchen, da er sich ein besseres Lebensziel nicht vorstellen könnte.
Und so suchte er. Fast sein ganzes Leben suchte er diesen Bahnhof, und als er die Hoffnung schon aufgeben wollte diesen Bahnhof jemals zu finden, da stand er plötzlich davor.
Ziemlich abgerissen und vom Leben gezeichnet setzte er sich auf eine der Bänke, die auf dem Bahnsteig standen, und wartete auf den Zug.
Schließlich, als es schon Abend wurde, sah er in der Ferne die Lichter des Zuges. Sie kamen schnell näher, und dann...ssssst, rauschte der Zug in voller Fahrt vorbei.
Und das geschah am nächsten Abend und an allen folgenden.

MIt der Zeit wären noch andere Leute angekommen, noch gezeichneter als er.
Sie hatten Hunger und Durst, sie waren müde oder froren.
Da er nichts zu tun hatte als zu warten, kümmerte er sich etwas um sie,
besorgte Nahrung und Decken, baute eine primitive Küche im Warteraum und kochte Tee und Suppe und plegte einen Kranken. Schließlich hatte er so viel zu tun, daß er den Zug zur Erleuchtung völlig vergessen hatte.
Und genau in diesem Augenblick hörte er das Zischen eine haltenden Zuges.
Alle Türen standen weit offen und ein lebendiges goldenes Licht strömte heraus. Und als er den Zug betrat, und als er sich setzte, merkte er plötzlich, daß er schon immer in diesen Zug gesessen, daß er ihn niemals verlassen hatte.
 
Es gibt eine schöne Geschichte dazu.
Antony de Mello hat sie aufgeschrieben.

Ein Mann hatte gehört, daß es einen Bahnhof gäbe, von dem Züge zur Erleuchtung fahren, und er beschloss, diesen Bahnhof zu suchen, da er sich ein besseres Lebensziel nicht vorstellen könnte.
Und so suchte er. Fast sein ganzes Leben suchte er diesen Bahnhof, und als er die Hoffnung schon aufgeben wollte diesen Bahnhof jemals zu finden, da stand er plötzlich davor.
Ziemlich abgerissen und vom Leben gezeichnet setzte er sich auf eine der Bänke, die auf dem Bahnsteig standen, und wartete auf den Zug.
Schließlich, als es schon Abend wurde, sah er in der Ferne die Lichter des Zuges. Sie kamen schnell näher, und dann...ssssst, rauschte der Zug in voller Fahrt vorbei.
Und das geschah am nächsten Abend und an allen folgenden.

MIt der Zeit wären noch andere Leute angekommen, noch gezeichneter als er.
Sie hatten Hunger und Durst, sie waren müde oder froren.
Da er nichts zu tun hatte als zu warten, kümmerte er sich etwas um sie,
besorgte Nahrung und Decken, baute eine primitive Küche im Warteraum und kochte Tee und Suppe und plegte einen Kranken. Schließlich hatte er so viel zu tun, daß er den Zug zur Erleuchtung völlig vergessen hatte.
Und genau in diesem Augenblick hörte er das Zischen eine haltenden Zuges.
Alle Türen standen weit offen und ein lebendiges goldenes Licht strömte heraus. Und als er den Zug betrat, und als er sich setzte, merkte er plötzlich, daß er schon immer in diesen Zug gesessen, daß er ihn niemals verlassen hatte.

die ist einfach schön diese Geschichte
und ich danke dir dafür... wir treffen uns am Bahnhof...
bring nen guten Roten mit:clown: :liebe1:


Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
Werbung:
Danke Sat Naam,
sehr aufschlußreich! Damit dürfte ja wohl klar sein, warum er sich für uns so interessiert. Und warum er deiner mehrmaligen Aufforderung, "endlich auszupacken", immer ausgewichen ist. Weil dann sein Spielchen nicht mehr funktioniert.
Übrigens: Sein Lieblingswort ist doch "Wahrhaftigkeit". Wie sieht´s denn jetzt damit aus?
Na mal sehen, vielleicht kommt da von ihm ja was dazu, wenn er mit seinen Hausaufgaben fertig ist.
Vielleicht ist ihm ja in der zwischenzeit auch klar geworden, das mit ihm ebenfalls die ganze Zeit gespielt worden sein könnte.
Wenn man schon solche Filme fährt, sollte man seine Mitspieler dabei nicht unterschätzen.

Frag mich sowieso schon die ganze Zeit wo unser Logenbruder O.H.O. der Vierte seit heute morgen geblieben ist.

Arbeitet wohl noch seine Spiegelbilder auf.
 
Zurück
Oben