Die Ur-Formel

Hilf Himmel, was für ein nichtendenwollender Worteschwall. Wo man die Urformel doch in der Stille findet... in der Stille...
 
Werbung:
Hilf Himmel, was für ein nichtendenwollender Worteschwall. Wo man die Urformel doch in der Stille findet... in der Stille...

Nu verdirb uns doch nicht den Spaß, Kinny:rolleyes:... Über das Thema lässt sich endlos reden, das wird ein Endlosthread... Ich find es klasse all die Aspekte aufzufächern, die sich bei der Entschlüsselung des Ur-Codes ins Bewusstsein begeben... Völlig belanglos, ob wir da jemals ankommen... Eigentlich sind wir schon gelegentlich angekommen, aber dann zeigen sich wieder andre Perspektiven...
Da durch die Ur-Formel ja alles entschlüsselt werden soll, bzw. alles zugänglich werden soll, können wir hier an ALLEM mal vorbeikommen und es auf Ur-sächlichkeit abklopfen. Still sein kann ich auch alleine und kann ich sogar bisweilen beim Schreiben...
auch wenn du letztlich auch recht hast, Kinny...

:liebe1: K.S.


Was hälst du von dem Wort auch, Trixi? Für nicht Muttersprachler klingt das unanständig...
 
Wovor fürchtest du dich, Simi? Wer sollte darüber bestimmen, was du darfst, wenn nicht du selbst?

Es geht, so erlebe ich das, nicht darum, dass wir Spielregeln zu erraten haben, an die wir uns unmündig zu halten haben, sondern eine Offenheit zu entwickeln, in der wahrnehmbar wird was jeweils JETZT dran ist. Nicht festlegen, sondern Wandlung zulassen... in unmittelbaren Kontakt kommen.
Es gibt ja eine Reihe von Gesetzen, an die man sich halten kann, wenn die Unsicherheit quält: Es gibt die berühmten 10 Gebote, die uns früh eingeprägt wurden, oder die hier eher unbekannten 7 Gebote der Sufis und es gibt die staatlichen Gesetzbücher als Richtmaß für verbindliches Dürfen und Nicht-dürfen ect. ... alles sehr gute Krücken.
Aber letztendlich, durch die Kenntnis der Naturgesetze, aber besonders durch die tiefererfahrbare Verbindung von Allem mit Allem und gleichermaßen durch die Verbindung mit der gemeinsamen Quelle von Allem, erübrigt sich die Frage des Dürfens. Wobei, (und das brauch ich hier niemandem zu erzählen, sag es nur der Vollständigkeit halber) das Auflösen der Programme, die unser Dürfen und Sollen von außen geprägt haben, einen direkten Weg in diese Offenheit für die Wahrheit des Moments ermöglicht.

:liebe1: K.S.
Nein, an starre Regeln hab' ich dabei nicht gedacht, auch nicht an Angst. Ich hab' aber noch weiter nachgedacht, seit ich das geschrieben habe. Das Mass der Wahrheit ist Effizienz- und wenn ich ehrlich bin, dann sehe ich, was wirkt. Und was nicht. Und das, was nicht wirkt, warum sollte ich es wirken? Weil ich es kann? Das wäre dann aber ich, nicht Gott. Im inneren Erleben macht das einen grossen Unterschied aus. Ich wirke lieber das, was gewirkt sein will- und nicht das, von dem ich meine, ich kann es.

Ich sehe allerdings keine Prägung von aussen- das Programm ist ein inneres. Und es löst sich auch nicht auf, es ist Bestimmung- der individuelle Selbstausdruck.

:liebe1:
 
Ich frage mich eher, ob sie mal gemeinsam in die Versenkung gehen über die Bedeutung dieses Threads hier oder ob QIA den Thread weiter zuspämt. Da ist ein ganz gewaltiger Ego-Wichser zu uns gestossen- was uns das wohl sagen soll? Hm. *wart, den Sinn dafür öffne* Nun gut, geduldig soll uns sein Verhalten machen. Er ist ein Clown, das sieht man ja, er füllt die Lücke seines Geistes mit Worten- das funktioniert in diesem Apparat da drüben. Nur das Absonderungsverhalten ist ein bisschen *fehlt das Wort*, die Wortdrüse ist irgendwie, hm, wie ist diese Drüse--- retardiert. Ce ca. Er verhält es und dann schiesst er. Mal sehen, wohin zielt diese Drüse da eigentlich? Auf Sol, das ist klar. Auf das Gold im Lichtkörper. Naja, mal sehen, ob er etwas Dichter wird im Laufe der Zeit, das wird sich schon synchronisieren. Immer guter Dinge sein. Es ist nur immer so mühsam, aus jahrelanger Arbeit heraus zu suchen, wo nochmal die interessanteren Beiträge waren, wenn man sich durch unnützes Ego-Ich-Du-Selbst-Gerülpse durchscrollen muss.

:liebe1:

Du bist ja Süß! :clown:

So sieht das also aus mit der Anerkennung des Spiegels im Anderen *ich lach mich schlapp*

SPÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM!

Jetzt weiß ich wenigstens, wie weits da her ist mit der (h) eiligkeit!

Ich verneige mich vor der Ehre und Kraft die Du mir damit einräumst in Deinem Leben.

Her damit!

Das liebe Qia:)
 
Wegen der Einfachheit fiel mir gestern das englische Wort für Leiden ein, disease. Da geht das Einfache/ weg und die Krankheit kommt. Holla, die Waldfee ruft aber da ganz schön gegen geistigen Guru-Firlefanz und gegen Licht, das nicht Sonne und Glühbirne ist, an. Den guru der Einfacheit ;-) den gibt es Gott sei Dank nicht. Einfache Menschen bringen es höchstens bis zum Propheten in der menschlichen Ur. Gell Haris?:)

Jaja, wir wissen ja nu, dass Du immernoch n pubertäres Autoritätenproblem hast. Muss man aber nicht so auswalzen, wird ja auffällig langsam.


Wie kann man sich über geschriebene Worte so echauffieren? Gibts sonst keine Probleme?

Liebe Grüße
Qia:)
 
Die Antwort kennst du doch bereits, also warum fragst du noch.

Eben, es ist mein Gehirn was in Bildern denkt - das heißt aber noch lange nichts - auch wenn du meinst daraus was schließen zu können.
Und was die beiden Fragen von Frater betrifft - Da können wir uns ja auch ohne Antwort drüber einig sein, oder ? :) (so frech bin ich auch)

Öh...Jo! Stimmt.
 
Hi Qia :)




Hmmmm.
Herausforderungen annehmen? Ja.
Herausforderungen selber erschaffen? Nein.

Wobei- ist das nicht dasselbe? :D

Ich kann alles- Herausforderungen erschaffen- und sie dann annehmen. Nur- darf ich das auch, bloss weil ich's kann? Wie Abraxas schon sagte- ich darf alles? Woher weiss ich, was ich darf? Das zeigt sich am Ergebnis. Aber das sehe ich erst hinterher. Kann ich's denn vorher sehen? Nö, auch nicht. Aber was ich vorher sehen kann ist, was ich nicht darf.

Das ist bei mir immer so ne Sache- wenn ich einen Theoretiker sehe, dann bin ich ja mit der Aufmerksamkeit bei dem anderen- nicht bei mir. Wenn ich bei dem anderen bin, dann sag' ich- Du. Das kann ich natürlich- Du sagen- aber ich denke, das darf ich nicht.

Ich denke, ins "ich darf" komme ich dauerhaft nur über die Erkenntnis dessen, was ich nicht darf. Was meinst du?

lg :)

Wenn Du das tust, was Du vermeinlich nicht darfst, wird Dir einfach das Leben eine Lehre erteilen.

Die Menschen veregessen dabei immer, dass man vor dem, was wir göttlich nennen, sowieso nix verstecken kann....
Daher ist jegliche Heuchelei obsolet.

Wenn ich mir hier die Schimpfereien ansehe, dann schreit das doch die selbstunehrlichkeit gen Himmel.

Kein Mensch regt sich über etwas auf, dass ihn in wirklichkeit nicht betrifft.

Und daher darf ich ehrlich sein.

Liebe Grüße
Qia:)
 
Werbung:
Wenn das Ur ein Wort wäre, dann wäre mein Ur das Wort "care". Das ist mein Ora et Labora und meine liberation. Wenn ich das care "meistere", dann bin ich in diesem Leben, das ich zu führen habe, an meinem Ur angekommen- wenn aller Anfang von Bewusstsein ein Wort ist. Bei mir steht die Uhr auf "care". Die Printmaschine Gottes hat meinem Wortleib für dieses Leben das Care eingestanzt. Das ist das Ur meines Lab-Ora. Nicht h-ora, die Stunde, sondern Lab- ora. L(iebe) AB (C...) ora (höre/bete).
Mein Körper ist dabei auf Cis gestimmt- allerdings nur, wenn er verhalten ist. Wenn er frei ist, dann hört er auf C. (so im Rahmen des absoluten Gehörs). C is. C ist. C-Are. C sind- wir sind Kristall. Naja und nix anderes bete ich ja und bete ich und das knetet mein Knetmännchen, meinen Golem-Körper.

Care- sich pflegen. Das stellt sich im Bereich der Selbstpflege für mich immer wieder die Frage: was ist die höchstwertigste Pflegemassnahme, die ich in mir selber für mich anwenden könnte? Was macht in mir "Gepflegt-Sein" an?

Nun, da muss ich mich erst mal hinab ins menschliche Tierreich begeben, wenn ich persönlich das betrachten möchte. Wie pflege ich ein Wesen, das sich Mensch nennt? Wenn ich das weiss, dann weiss ich auch, wie ich mich selber pflege. Was für Bestandteile hat der Mensch eigentlich als ganzheitliche Wesenheit? Was macht das Individuum so, wie es gerade ist? Erst wenn ich weiss, wie das Individuum gerade ist, weiss ich ja, was die beste Pflegemassnahme wäre. Wie kann ich alle gerade zur Zeit vorhandenen Ressourcen nutzen? Was ist eigentlich alles da, was ist möglich? Wie voll ist die Gieskanne in dem Menschen, die etwas "kann"? Wieviel Quelle hat er noch, wie ist seine Fähigkeit, sich auf den Punkt genau auf seine Source zu besinnen, in Ressource zu gehen und mitzugestalten, was ihm hilft? Was sieht der Mensch von seinen Möglichkeiten und was nimmt er davon wahr und setzt es in eine selbstpflegende Tat um und was nicht?

Die Disziplinierung des Care ist so ganz anders als die Disziplinierung des Medi-Bereiches. Der Care-Bereich ist nicht heilend, er ist heilhelfend. Der Care-Bereich sieht die Heilkraft im Menschen selber und nicht in irgendetwas, das heilen könnte. Alle Medizin ist nur Beiwerk zur Gestaltung der Ressourcen zur Selbstpflege. Der Medi-Bereich setzt sich da ganz anders. Er sagt: krank muss gesund werden. Der Care-Bereich tut das nicht, er schaut: was ist gesund und verstärkt dieses. Er betrachtet Problem konkret, setzt Ziele realitäts-orientiert an der energetischen Essenz des Menschen, am Körper und seiner vitalen Handlungsfähigkeit im Leben insgesamt. Man könnte auch sagen: der Care-Bereich hat den Wellness-Bereich internalisiert, der aus dem Medi-Bereich heraus nicht zu empfinden ist, da der Medi-Bereich ein Bereich mit Krankheits-Diagnose ist. Der Care-Bereich dagegen hat eine Diagnoseform, die sich auf Potentiale und Gefahrenvermeidung stützt und auf Einschränkungen der selbständigen Bedürfniserfüllung und der Selbstpflegefähigkeit.

Mir fällt eben auf, so als ich Mensch hier, dass ein geistiges System nur mittelbar auf den Körper durchgreift. Ich beobachte das immer wieder. es kommt zum Ausdruck durch dieses "Sich-Zurückziehen"- ein gestresst sein, einen Mangel letztendlich. Dieses Mangel-Erkennen kommt aus dem Medi-Bereich, da wird der Mangel diagnostiziert. Im Care-Bereich würde man den Mangel in seinen Auswirkungen im direkten, fassbaren Leben diagnostizieren und ein Pflege-Programm entwerfen, das individuell aus dem Mangelerleben, aus dem geflüchtet wird, herausführt. Ein Knie zum Beispiel funktioniert nur so gut, wie man es innerlich spürt. Flüchtet man immer wieder aus dem Knie, weil es weh tut, dann wäre ein Pflege-Programm notwendig, welches das Knie wieder bewusst macht. Umschläge, Einreibungen, Hände draufhalten, über früher sprechen, Bewegungsübungen, ein Stützstrumpf. Und natürlich bei Schmerzen ein Medikament, damit der Schmerz überwunden und das Knie bewegt werden kann- wenn der Gott in Weiss es denn gibt.

gtt ist übrigens die Abkürzung für "Tropfen", guttae. Schön ne, wie in den Tropfen gtt das Gott und die glottis passt. Die 5. Dimension im Halschakra (und wenn man als Vater im Himmel auf den Menschen herabschaut und von oben abwärts zählt im Sexual-/Sakral-Chakra) lässt grüssen.

:morgen: urmelurmel, eben ging mir das Thema mal fürchterlich auf den Sack, aber ich hab das für mich noch nicht abgeschlossen. Das Thema ist für mich "Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen", das 13. Element dieser Pflegetheorie, die ich verurmele/which I care for).

Das Ur, das Natus Sein, das Natur-Sein, dieses Rei, das japanische, das geht mir durch den Kopf. Wie ein Rei-Sender. Sen. D e r .

glüütings,
reductens
 
Zurück
Oben