Die Ur-Formel

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Wenn Du das tust, was Du vermeinlich nicht darfst, wird Dir einfach das Leben eine Lehre erteilen.
Vermeintlich, jaja, das ist klar, da würd' ich mir ja selbst ne Grenze setzen.

QIA S.O.L schrieb:
Die Menschen veregessen dabei immer, dass man vor dem, was wir göttlich nennen, sowieso nix verstecken kann....
Daher ist jegliche Heuchelei obsolet.
Eben. Und wenn ich sehe- das darf ich nicht, dann seh' ich auch den Grund, warum nicht. Seh' ich den nicht, dann ist's nur vermeintlich.

QIA S.O.L schrieb:
Wenn ich mir hier die Schimpfereien ansehe, dann schreit das doch die selbstunehrlichkeit gen Himmel.

Kein Mensch regt sich über etwas auf, dass ihn in wirklichkeit nicht betrifft.
Ja, stimmt beides, ich sehe es auch.

QIA S.O.L schrieb:
Und daher darf ich ehrlich sein.
Nun- ehrlich sein darf man immer, das ist nicht die Frage. Aber ist Ehrlichkeit das Motiv, mitzumischen? Ich könnte mitmischen, wenn ich wollte. Aber ich will nicht. Warum nicht? Ich würde beim "Du" landen, ratz-fatz. Das würde mich wegtragen von mir- also von Gott. Wie hältst du die Aufmerksamkeit trotzdem bei dir? Ist sie das dann überhaupt? Wäre die Wirkung dann nicht eine andere?

lg :)
 
Mal als Beispiel:

Ich halte Wahrhaftigkeit für DIE URFORMEL!

Deshalb auch mein nettes Spielchen hier...:weihna1
Mal eine ganz blöde Frage von Mensch zu Mensch: was bedeutet Wahrhaftigkeit für Dich? Ich habe ja oben mal angeregt zu überlegen, ob nicht jeder Mensch eine eigene Urformel hat, ein Wort, das ihm sein Ora et Labora gibt. So als Motivation im Leben, die man erst aufdecken muss. Wäre dann für Dich das Ur "Wahrhaftigkeit"? Dann müsste in Dir ja ein Text herangebildet werden, der "Wahrhaftig" ist: auf dem Buchdeckel steht "Wahrhaftig" und innendrin ist auch wahrhaftig und der Zustand, in dem Du das Buch schreibst, ist ebenfalls wahrhaftig. (Buchschreiben nur mal als eine mögliche Lebensaktivität, die Wahrhaftigkeit ganzheitlich ausdrücken könnte) Und alles was ich hier unter QIA lese würde dann auch mir Auskunft darüber geben, was Wahrhaftigkeit bedeutet. Wenn Du jetzt nicht QIA hiessest, sondern Wahrhaftigkeit, dann wäre das Ur Deines Wortleibes auch Dein Nick-Name. Wäre ein hoher Anspruch, gell? Also für mich. Was ist also Wahrhaftigkeit, sach ma.

:liebe1:
 
Ich dreh nix, Du...wusstest Du nicht, dass Du eh nur geben kannst, was DU hast....und Du sowieso immer 100% gibst?

Sollte doch klar sein.

Liebe Grüße
Qia:)
jou, ist es ja auch. Aber wenn der Schlüssel herumgedreht ist, kanns pressieren wie es will, das Hohe Türli wird nicht aufgehen.:weihna1 Aber wie Du es mir zuschreibst, habe ich ja bereits für Dich gedreht. Du schriebst ja: "ich dreh nix, Du drehst." Nun bitte, hiermit geschehen.:clown:
 
Nun- ehrlich sein darf man immer, das ist nicht die Frage. Aber ist Ehrlichkeit das Motiv, mitzumischen? Ich könnte mitmischen, wenn ich wollte. Aber ich will nicht. Warum nicht? Ich würde beim "Du" landen, ratz-fatz. Das würde mich wegtragen von mir- also von Gott. Wie hältst du die Aufmerksamkeit trotzdem bei dir? Ist sie das dann überhaupt? Wäre die Wirkung dann nicht eine andere?

Simi, du stellst hier zwar Fragen an Qia, aber mich interessiert deine Fragestellung und deswegen eine Antwort von mir:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit dem DU umzugehen.
Die eine, die dir wohl nicht ganz geheuer ist, nennt sich Einfühlung. Da kann man dann mal schnell im Andren verschwinden,
was gar nicht mal so doof ist, weil du dann bemerkst, dass du genauso der andre bist...
Es gibt aber auch die Möglichkeit ganz bei dir zu bleiben und auf das zu horchen, was zwischen dir und der andren Person geschieht.
Das lässt sich als Resonanz bezeichnen. Es entsteht ein Klang zwischen zwei Menschen und der gibt Auskunft über beide Menschen, letztlich über sich selbst am Meisten. In dem ich feststelle, was mich am andren interessiert oder abstößt, was ich bewundere oder verachte, ect. Von Gott trägt das alles nicht fort, da Gott sowohl hier wie dort ist.
Eine dritte Möglichkeit ist die Konfrontation mit dem DU. Da ist natürlich eine gesunde Verbundenheit nützlich, um sich vom Gegenüber nicht wegfegen zu lassen, wenn die Retourkutsche kommt...

:liebe1: K.S.
 
du, Du oder DU? Welche Bedeutung gibst Du Deinem Gegenüber? Oder auch dem, der in Dir spricht? Hund, Maus oder Katze?


nur noch mal so aus der Erinnerung:

0_XichIchICHDUDuduSELBST_1

Alles Dies ist Eins, was Du sein kannst
 
Simi, du stellst hier zwar Fragen an Qia, aber mich interessiert deine Fragestellung und deswegen eine Antwort von mir:
hahaha Saraswati, warum diese verbalen Samthandschuhe? Jetzt sach nich', das is' Einfühlungsvermögen in mich. :D

Saraswati schrieb:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit dem DU umzugehen.
Die eine, die dir wohl nicht ganz geheuer ist, nennt sich Einfühlung. Da kann man dann mal schnell im Andren verschwinden,
was gar nicht mal so doof ist, weil du dann bemerkst, dass du genauso der andre bist...
Es gibt aber auch die Möglichkeit ganz bei dir zu bleiben und auf das zu horchen, was zwischen dir und der andren Person geschieht.
Das lässt sich als Resonanz bezeichnen. Es entsteht ein Klang zwischen zwei Menschen und der gibt Auskunft über beide Menschen, letztlich über sich selbst am Meisten. In dem ich feststelle, was mich am andren interessiert oder abstößt, was ich bewundere oder verachte, ect. Von Gott trägt das alles nicht fort, da Gott sowohl hier wie dort ist.
Eine dritte Möglichkeit ist die Konfrontation mit dem DU. Da ist natürlich eine gesunde Verbundenheit nützlich, um sich vom Gegenüber nicht wegfegen zu lassen, wenn die Retourkutsche kommt...
Jaja, das Du. Das Du bin ich. Einfühlungsvermögen hab' ich nur in mich. Wenn ich mich denn fühle, da hapert's wohl noch. Ansonsten hab' ich ne echte Begabung- ich seh' sofort, wer wo steht. Aber das liegt auch nur daran, dass ich sehe, wo ich stehe. Mich im anderen verlieren? Nee, auch nicht. Was stört mich am Du, was zieht mich an, gute Frage. Der Öffnungsgrad ist entscheidend, würde ich sagen. Der eine ist offen, der andere vernagelt, das eine zieht mich an, das andere stösst mich ab.

Im Gespräch bleib' ich immer bei mir, naja, so gut es mir eben gelingt. Und dann achte ich auf Resonanz, wobei die ja nur dann entstehen kann, wenn ich nicht bei mir geblieben bin.

Konfrontation? Ja bitte, in der Sache. Und genau da wird's schwierig. Beispiel: Jemand fragt was, ich antworte. Auf die Antwort als solche wird nicht eingegangen, aber auf meine Person- mit übelster Projektion. Und warum? Die Person ist vernagelt. Und das Beste daran ist- ich hab' sie vorher gesehen, diese Vernagelung. Nun gut- das kann ich mir ziehen und dabei bei mir bleiben und mich in Gemütsruhe üben- oder es gleich lassen. Mittlerweile lass' ich es lieber gleich, das meinte ich mit "dürfen". Ich kann die Öffnung erzwingen, aber darf ich das? Soll ich das?

lg :liebe1:
 
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du, Du oder DU? Welche Bedeutung gibst Du Deinem Gegenüber? Oder auch dem, der in Dir spricht? Hund, Maus oder Katze?


nur noch mal so aus der Erinnerung:

0_XichIchICHDUDuduSELBST_1

Alles Dies ist Eins, was Du sein kannst

Der glücklichste Kontakt zum Gegenüber geschieht gewiss, wenn ich mich direkt auf's DU, auf die göttliche Essenz des Gegenübers einlasse. Das nennt sich ja auch Liebe oder Erkennen....

1+1=1=0

K.S.
 
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