Die Ur-Formel

15 Jahre Brasilien.
Der Ur-Wald wird da zwar immer weniger.
Aber das Leben pulsiert da noch voll im Ur.
Da erlebst du das gesamte "Resonatorische Feld", das wir hier im äußeren nur theoretisch-kalendarisch in Symolen erfassen, live.
Ich kann dir sagen :party02:
hm. Natur ist Natur. Da kannste eigentlich überall draufgucken. Selbst im Fernseher. Der Takt ist überall gleich und das Informations-Muster der Energie ja auch. Ich habe aber den Eindruck, dass man in einer technisierten Welt mit einer 4-elemente-Lehre nicht weit kommt. Mit der 5-Elemente-Lehre habe ich eigentlich hierzulande kein Problem, dem TAO jederzeit zu begegnen.

:liebe1:
 
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Da ich keine Maschine bin, wirds wohl auch nicht klicken. Hm.

Det Qia:)
siehste mal, da hab ich ja schon den Irrtum gefunden, der Dich ausmacht. Selbstverständlich bist Du eine Maschine. Du bist z.B. ein Apparat, der immer gleich funktioniert, wenn er Informationen aufnimmt und verarbeitet. Ob Du das dann wahrnimmst oder nicht, was da geschieht in Deinem Körper, das ist wieder eine andere Sache. Du weisst: jede Maschine hat einen Schlüssel...
 
Ja, wickeln ist ja nichts Schlimmes. Man wickelt da ja was ab, gelegentlich ;). Ich frag mich nur, woher kommt das, dieses verbissene Ordengründen und Meinungen haben und Rechtbehaltenwollen... warum machen wir das? Wennst dich in Thailand mit einem Thai zusammensetzt und redest, da wird NIE ein Rechthabenwollen draus, da redest du immer über das Leben und mit dem Leben. Vielleicht hat der Mixitrixi recht - und es ist eine Frage der Sprache? Wenn ich mir vor die Ohren halte, wie die Thais reden, das klingt immer, als wären die einzelnen Silben Spielzeug, aus denen sie Sätze basteln, und es ist auch so. Ihre Sprachstruktur ist ganz anders, jedes Wort wie ein Gummiball, den du quetschen und knautschen kannst und mit anderen Wört ern zusammen plötzlich eine ganz andere Bedeutung hat... sprechen ist dort wie spielen...

Auf das bin ich jetzt nach der Spielerei mit der Manneskraft und der Frowenpauer gekommen ;)
Kinni :)

Weil wir hier im "Westen" Inhalte, Wesentliches zu austauschbaren Gegenständen : Geld, Liebe u.s.w , also zum Fetisch machen, welche sich bloss aufs Detail beziehen und nicht mehr auf den Inhalt : das Ganze.

Wir werden so selbst zu den TauschObjekten, die wir selbst schaffen. (Der Mensch ist das Billigste auf dem freien Markt.)

Daraus ersteht eine Art Leblosigleit. Lieblosigkeit. Kraftlosigkeit.

Die Angst davor keine Kraft zu haben(und damit zu glauben, jemand hätte sie einem gestohlen) und deswegen der Neid auf alles was diese Kraft verkörpert:

zB: Urwald
Tiger
starke Frauen... ;)

u.s.w...

Sprache?

Ist Ausdruck von Kultur.

Caya :liebe1:
 
Aber es ist doch noch da, Sati, ich spür das doch. Es ist alles noch unter unseren Füßen. Ich geh durch den Wienerwald - es ist alles da, was wir brauchen würden, das ganze UR. Wir müssen nur... ja WAS denn eigentlich? Es kann doch net die Lösung sein, daß wir alle nach Asien und Brasilien abhauen. (obwohl die Idee verlockend ist.) Und es sind nicht nur die Missioniere. Schau dir an, was aus dem lebenden Buddhismus wird, wenn einer dafür in Europa einen Orden gründet. Eine Ansammlung von toten Pappkameraden mit einer hierarschischen Ordnung (so ich laß den Freud'schen Verschreiber jetzt da stehen). Weg ist das Lachen und das Leben - was ist mit uns LOS?
Wir konsumieren. Wir summieren nicht mehr. Wir wachsen durch "Aufnahme" und nicht mehr durch Wahrnehmung. Das ist ein ganz entscheidender Unterschied. Wir müssen auch erst lernen, uns zu konzentrieren. Andere haben das zen schon eingebaut durch die Sprache, z.B. die Völker, die Du meinst. Die singen ja ihre Sprache, weil sie sich sonst nicht verstehen. Der Ton der Sprache, ihr Singsang, ist in diesen Kulturen ja Teil der Bedeutung.

In unserer Sprache ist es möglich, das Wort "Freude" traurig zu sagen. Bei denen musst Du e3s singen und dabei singst Du auch noch eine freudige Melodie. Da wird das Bewusstsein für Kommunikation und was ihre Bedeutung ist natürlich sehr viel körperlicher erlebt und die Leute kommen durch ihre Sprache in einen einheitlichen Tonus. Sie lächeln...

Und haben deshalb auch nicht Albert Einstein hervorgebracht, sondern Einpenis und Einvagina. Es ist wohl eine Frage der Durchreifung des ganzen Käses, den der Geist so bewegen kann, wenn er nicht im Körper zentriert ist und geistige Bewegung immer aus Äusseren Anlässen gewinnt und sie dann innen nicht vollständig zu Ende führt und wieder ausgibt bzw. in die Erde führt, bis der Anlass zur Bewegung versiegt.

Wenn Du sitzt, sitze.
Wenn du stehst, stehe.
Aber schwanke nicht.

Das finde ich ein sehr schönes, sehr körperorientiertes Koan. Das kann man förmlich mit dem Mittelkanal greifen und muss es nicht verstehen wollen. Man kann sich auf diesen Koan setzen wie auf eine Schlange...
 
Andere haben das zen schon eingebaut durch die Sprache, z.B. die Völker, die Du meinst. Die singen ja ihre Sprache, weil sie sich sonst nicht verstehen. Der Ton der Sprache, ihr Singsang, ist in diesen Kulturen ja Teil der Bedeutung.

In unserer Sprache ist es möglich, das Wort "Freude" traurig zu sagen. Bei denen musst Du es singen und dabei singst Du auch noch eine freudige Melodie. Da wird das Bewusstsein für Kommunikation und was ihre Bedeutung ist natürlich sehr viel körperlicher erlebt und die Leute kommen durch ihre Sprache in einen einheitlichen Tonus. Sie lächeln...
Das haargenau hab ich erlebt, das Lächeln aus der Sprache. Was heißt Lächeln. Das ist in Silben gefaßtes Lachen.

Das hatten wir in unserer Sprache aber ja auch, die Melodie. Die war ja drin. Hör dir doch die alten Schauspieler an. Wir grinsen heut drüber, weil uns das so pathetisch vorkommt, aber die haben Arien gesungen beim Reden. Gestern hab ich im Fernsehen ein Interview mit der Elisabeth Orth gehört, die über ihre Mutter sprach, und wie sie geübt hat an ihren Rollen. Da war eine Sprach-Musikerin am Werk, war die Aussage. Und wenn du der Wessely zuhörst, dann ist das auch so. Da ist Melodie in der Sprache.

Können wir das denn nimmer?
 
Worte sind nur Zippfiles für Bedeutung.

Jeder der allzuviele unterschiede macht erschafft eine Welt der Dualität und somit auch Gut und Schlecht. Dann übersieht er die wahre Bedeutung der Dinge und erschafft Leid abseits seines natürlichen Zustandes....Glück.

Qia:)
Geistig betrachtet ja, Eben betrachtet Nein. Worte öffnen Körperräume und bilden in der Gesamtheit, vorgestellt als Körper, das, was die Menschen Seele nennen. Wusstest du das noch nicht? Es kommt auf die Menge des Körperbewusstseins an, ob man Worte im Körper spüren kann. Deswegen fasel ich Dir ja von Schlüsseln die Ohren voll.
Worte und Orte bewegen unser gesamtes Bewusstsein durch die Geschichte und die Materie. Wir sind in einem Universum, das eine einzige Verdichtung von Sound ist. Die Kinnarih erzählt Dir gerade davon, Du musst es nur sehen wollen.

:liebe1:
Worte nur Bedeutung- ich lach mich schlapp und genauso schlapp bist Du in Deinem Körper da.:)
 
Ja, wickeln ist ja nichts Schlimmes. Man wickelt da ja was ab, gelegentlich ;). Ich frag mich nur, woher kommt das, dieses verbissene Ordengründen und Meinungen haben und Rechtbehaltenwollen... warum machen wir das? Wennst dich in Thailand mit einem Thai zusammensetzt und redest, da wird NIE ein Rechthabenwollen draus, da redest du immer über das Leben und mit dem Leben. Vielleicht hat der Mixitrixi recht - und es ist eine Frage der Sprache? Wenn ich mir vor die Ohren halte, wie die Thais reden, das klingt immer, als wären die einzelnen Silben Spielzeug, aus denen sie Sätze basteln, und es ist auch so. Ihre Sprachstruktur ist ganz anders, jedes Wort wie ein Gummiball, den du quetschen und knautschen kannst und mit anderen Wört ern zusammen plötzlich eine ganz andere Bedeutung hat... sprechen ist dort wie spielen...

Auf das bin ich jetzt nach der Spielerei mit der Manneskraft und der Frowenpauer gekommen ;)
du hast beim Schreiben über Manneskraft und Frauenpower den SOUND benutzt und damit einen Körperraum in Dir geöffnet, der gleichzeitig ein Bewusstseinsraum ist, denn Dein Körper ist ja die Essenz Deines Bewusstseins. Öffnest Du den Körperraum- das kannst Du als Sängerin ja- dann öffnest Du alle Dimensionen und das komplette morphogenetische Feld mit allen seinen Bedeutungen fällt Dir vor die Füsse.
Anders wenn Du nicht den Sound benutzt, sondern die Bedeutung eines Wortes: da erschliesst sich Dir nur ein persönliches VER-Stehen und davon ist in meinem Zen-Koan nicht die Rede. Da ist die Rede von Sitzen (der Ton/Klang "sitzt" auf einer "Stütze") und von Stehen (die Luft in der Röhre, wie beim Didgeridoo-Spielen so ist das auch beim Singen und bei akkurater Atmung) und von Schankung (das Vibrato, das alleine entsteht, wenn der Druck innen akkurat ist und man selber nicht schwankt wie der Ton, gell? Sonst wird's "Geeiere".)
 
Dazu frage ich mich schon lang immer wieder eines. Mir ist diese Intensität des Naturerlebens in Asien sofort aufgefallen, es wird wohl ganz ähnlich sein in Südamerika. Und damit die Intensität des Lebens. Ich hab immer empfunden, in diesen Regionen ist man so nah an ALLEM dran.

Nun gibt es doch bei uns zu Haus, direkt um die Ecke, genausolche gewaltige Naturkräfte. Wenn ich am Almsee steh, ist das nicht anders. Da pulsiert der Felsen und das Wasser und die Wolken sind zum Angreifen und...

Wiesooooo konnten wir uns so vom Leben abschneiden??? Die Kraft unter unseren Füßen ist keine andere als die in Asien oder Südamerika. Warum leben wir hier nicht? (ich rede nicht von Einzelnen, die sich das bewahrt haben, sondern vom Stil?)


es sind tellurische Kräfte
die auch wirken
und es ist die Sonne
sie steht in einem anderen Winkel im Norden
als mehr am Äquator...

und es ist die daraus resultierende Dunkelheit
und die daraus resultierende Kälte im Innern

aber heute kann man sich dies bewusst machen
und selber einfach noch mehr lieben...


ich fahre oft im Bus...
in Gedanken schenke ich dann allen Menschen
Bonbons... stelle es mir vor...und sehe die Freude...:liebe1:

... habe ich von den Lamas...:stickout2



Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
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