Die Seele und ihre Energiekörper

So genießt der eine die Nicht-entwicklung,
und der andere freut sich der Ent-wicklung,
ein jeder sei aber in seinem Sinne völlig überzeugt.

Doch ob so. oder so, oder so,
es sind alles nur Bilder, die dem primären Dualismus
vob Subjekt und Objekt entspringen.
Die Wahrheit, die man auch Gott nennen kann,
ist ungeteilt.
 
Werbung:
Doch ob so. oder so, oder so,
es sind alles nur Bilder, die dem primären Dualismus
vob Subjekt und Objekt entspringen.
Die Wahrheit, die man auch Gott nennen kann,
ist ungeteilt.
Ja, aber wenn man die Wahrheit das Leben nennt, dann ist es durchaus von Bedeutung, ob man sich entwickelt und wie und wo und warum und so weiter.

Es ist ja, wie Oriano immer wiederholt, die Frage, ob Spiritualität in das Leben integriert wird und werden kann oder nicht. Ich behaupte, daß diejenigen, die keinen Zugang zur Mehrkörperlichkeit des Menschen haben, kaum spirituelle Erfahrungen gemacht haben können. Denn wer sich nur als plumpen, unveränderlichen Haufen empfindet, der kann wohl kaum Spirituelität von Körperlichkeit unterscheiden, geschweige denn die Seele, die ja beide verbindet.

Ein Leben, in dem sich etwas nicht entwickelt, ist eine theoretische Fehlannahme. Man muß nur mal darauf achten: in allen Bereichen des Lebens entwickelt sich laufend irgendetwas. Und irgendwie ist es doch interessant herauszufinden: was von den vielen Dingen, die sich da entwickeln, ist es wert, daß ich es weiter verfolge? Weil ich es ggf. verändern kann? Oder aber weil ich dadurch eine bleibende Basis für mich selber empfinde?

Unveränderliches existiert nicht, selbst das Bleibende verändert sich ständig. Wer das noch nicht beobachtet, muß geistig stumpf sein meines Erachtens.

Einzig von Bedeutung ist dieses Phänomen des Stillstands und der Nichtentwicklung bei der Betrachtung der Stille. Aber über die Betrachtung der Stille kommt man eben in die Beobachtung der ständigen Bewegung, in der alles ist. Um das zu entdecken muß man Eins nach dem Anderen in sich loslassen - im Geist, im Körper und in der Seele. Ansonsten ist man blockiert, man stagniert, es tut sich weiter nichts.


Alles was ich in den letzten Jahrzehnten an Gesundheitsübungen und Meditationsübungen gelernt und ausprobiert habe, beschäftigt sich mit dem Wandel im Menschen und mit seiner Fähigkeit zur Wandelbarkeit. Mit der Idee, daß man sich verbessern kann, durch eine bestimmte Übung. Und die Übungen, die da existieren, sind so vielschichtig wie die Gesteinsschichten eines Berges.

Alle diese Übungen beschreiben Wege zur menschlichen Transformation. Sie alle beschreiben einen Körper, einen Geist und etwas, das Beides verbindet und sich den deutschen Übersetzungen dieser Texte die Seele nennt. Der Grieche nennt es Psyche.

Ich habe die Transformationsprozesse des Körper, des Geistes und der Seele alle drei schon ein paar Mal erlebt. Es sind ja kreisförmig angelegte Regelkreise, in denen man transformiert, und nicht lineare Prozesse des Lernens und des Wachstums. Was lernt, ist das Wiedererkennen des bereits Gelernten, und dieses kreiert ein neues Weltbild. Diese Transformation des Inneren muß dann in einem zweiten Schritt in's Außen gebracht werden, in das reale Leben. Das ist das Ziel von Transformationsprozessen, sie haben keinen Selbstzweck, sondern sind menschliche Handwerkszeuge, um etwas ganz Bestimmtes herzustellen, nämlich die Transformation.

Entscheidend ist also bei Transformationsprozessen nicht ein bestimmter Weg oder Werdegang, sondern die Zeit ist das, was entscheidet. Erfahrung wächst mit der Zeit, in der man etwas ausübt. Und auf keine andere Weise. Es sind ansonsten nur Erlebnisse.

Erst das Reflektieren vieler Erlebnisse auf ihre wiederkehrenden und gleichbleibenden Muster führt ja zum Erkennen von Bedeutungen und Zusammenhängen. Und schließlich zum Loslassen der Erfahrung und zum Aufgehen in etwas Neuem. Jeder, der das erlebt, berichtet in diesem Prozeß von einschneidenden existentiellen Erfahrungen, von Veränderungen in allen Bereichen des Lebens und einer vollständigen Neuorientierung. Das ist das Wesen der Transformation, daß es passiert, daß sich die Sinne neu ausrichten, was man Neuorientierung nennt.


So. Und zum Abschluß dieser netten Beschäftigung mit Euch beim Schreiben noch ein Slogan: Das Zukunft ist veränderbar und gestaltbar. Freuen wir uns also. :)


lg,
Trixi Maus
 
:
Das Zukunft ist veränderbar und gestaltbar. Freuen wir uns also. :)

Was ein Text!
Wir sollten froh sein, dass wir solche Texte lesen können.
Ich habe ihn zigmal gelesen, weil ich mich so darüber gefreut habe.
Selbst Gott, ja gerade Gott - das göttliche Bewußtsein - ist in ständiger Fortentwicklung begriffen. Das ist das Wesen der Göttlichkeit - die immerwährende Entwicklung.

Ich möchte Euch auch allen sagen:
Freuet Euch, dass Ihr nicht so bleiben müßt, wie Ihr jetzt seid.
Freuet Euch, dass alles Leid und Leiden ein Ende nehmen kann.
Freuet Euch, dass es eine Energie gibt, die alles verändern kann.
Freuet Euch, dass Ihr den Urgrund Eurer Seele finden könnt.
Freuet Euch, dass Ihr jede Sekunde glücklich werden könnt.
Freuet Euch, dass Ihr lebt und Euer Bewußtsein entwickeln könnt.

Ich freue mich von meinem ganzen Herzen!

Euer Oriano
 
Doch ob so. oder so, oder so,
es sind alles nur Bilder, die dem primären Dualismus
vob Subjekt und Objekt entspringen.
Die Wahrheit, die man auch Gott nennen kann,
ist ungeteilt.

Lieber Reisender,

lies einmal meine Texte und Du wirst herausfinden, wie der Dualismus überwunden wird, so daß alles Getrenntsein, alle Dualität durch die völlige Einheit aufgehoben wird. Da gibt es kein Subjekt-Objekt-Beziehung mehr.

Um das zu erreichen, muß eine unglaubliche Energie in unser Bewußtsein hineinkommen. Theoretische Gedanken und Vorstellungen darüber bringen uns keinen Schritt dieser Einheit näher. Ohne Energie wächst nichts - auch hier auf dieser Erde. Für alles ist sie notwendig und noch viel mehr dazu, die Dualiät zu überwinden. Stimmst Du mir da nicht zu?

Ich möchte Dich nur ermuntern, mehr von dieser bewußtseinsverändernden Energie zu suchen, denn ich glaube Dir gern, dass Du diese Einheit und die Überwindung der Dualität auch suchst.

Liebe Grüße von Oriano
 
Hallo alle:)

Danke oriano für deine ausführliche Beschreibung deiner Erfahrungen die du gemacht hast und im Allgemeinen für diesen Thread

Licht und Liebe sende ich euch :love2:
 
Ja, aber wenn man die Wahrheit das Leben nennt, dann ist es durchaus von Bedeutung, ob man sich entwickelt und wie und wo und warum und so weiter.

Es ist ja, wie Oriano immer wiederholt, die Frage, ob Spiritualität in das Leben integriert wird und werden kann oder nicht. Ich behaupte, daß diejenigen, die keinen Zugang zur Mehrkörperlichkeit des Menschen haben, kaum spirituelle Erfahrungen gemacht haben können. Denn wer sich nur als plumpen, unveränderlichen Haufen empfindet, der kann wohl kaum Spirituelität von Körperlichkeit unterscheiden, geschweige denn die Seele, die ja beide verbindet.
Was verstehst du unter :“plumpen unveränderlichen Haufen ???

Ein Leben, in dem sich etwas nicht entwickelt, ist eine theoretische Fehlannahme. Man muß nur mal darauf achten: in allen Bereichen des Lebens entwickelt sich laufend irgendetwas. Und irgendwie ist es doch interessant herauszufinden: was von den vielen Dingen, die sich da entwickeln, ist es wert, daß ich es weiter verfolge? Weil ich es ggf. verändern kann? Oder aber weil ich dadurch eine bleibende Basis für mich selber empfinde?

manches entfaltet sich , so wie zum Beispiel der Geist ...

Unveränderliches existiert nicht, selbst das Bleibende verändert sich ständig. Wer das noch nicht beobachtet, muß geistig stumpf sein meines Erachtens.

dein Blickwinkel verändert sich , jedoch ,die Wahrheit bleibt immer die Wahrheit...die Liebe bleibt immer die Liebe , das Gesetz der Balance bleibt immer gültig..."die göttliche Instanz" ...und einiges mehr ...

Einzig von Bedeutung ist dieses Phänomen des Stillstands und der Nichtentwicklung bei der Betrachtung der Stille. Aber über die Betrachtung der Stille kommt man eben in die Beobachtung der ständigen Bewegung, in der alles ist. Um das zu entdecken muß man Eins nach dem Anderen in sich loslassen - im Geist, im Körper und in der Seele. Ansonsten ist man blockiert, man stagniert, es tut sich weiter nichts.


Alles was ich in den letzten Jahrzehnten an Gesundheitsübungen und Meditationsübungen gelernt und ausprobiert habe, beschäftigt sich mit dem Wandel im Menschen und mit seiner Fähigkeit zur Wandelbarkeit. Mit der Idee, daß man sich verbessern kann, durch eine bestimmte Übung. Und die Übungen, die da existieren, sind so vielschichtig wie die Gesteinsschichten eines Berges.

Alle diese Übungen beschreiben Wege zur menschlichen Transformation. Sie alle beschreiben einen Körper, einen Geist und etwas, das Beides verbindet und sich den deutschen Übersetzungen dieser Texte die Seele nennt. Der Grieche nennt es Psyche.

Ich habe die Transformationsprozesse des Körper, des Geistes und der Seele alle drei schon ein paar Mal erlebt. Es sind ja kreisförmig angelegte Regelkreise, in denen man transformiert, und nicht lineare Prozesse des Lernens und des Wachstums. Was lernt, ist das Wiedererkennen des bereits Gelernten, und dieses kreiert ein neues Weltbild. Diese Transformation des Inneren muß dann in einem zweiten Schritt in's Außen gebracht werden, in das reale Leben. Das ist das Ziel von Transformationsprozessen, sie haben keinen Selbstzweck, sondern sind menschliche Handwerkszeuge, um etwas ganz Bestimmtes herzustellen, nämlich die Transformation.

Entscheidend ist also bei Transformationsprozessen nicht ein bestimmter Weg oder Werdegang, sondern die Zeit ist das, was entscheidet. Erfahrung wächst mit der Zeit, in der man etwas ausübt. Und auf keine andere Weise. Es sind ansonsten nur Erlebnisse.

Erst das Reflektieren vieler Erlebnisse auf ihre wiederkehrenden und gleichbleibenden Muster führt ja zum Erkennen von Bedeutungen und Zusammenhängen. Und schließlich zum Loslassen der Erfahrung und zum Aufgehen in etwas Neuem. Jeder, der das erlebt, berichtet in diesem Prozeß von einschneidenden existentiellen Erfahrungen, von Veränderungen in allen Bereichen des Lebens und einer vollständigen Neuorientierung. Das ist das Wesen der Transformation, daß es passiert, daß sich die Sinne neu ausrichten, was man Neuorientierung nennt.


So. Und zum Abschluß dieser netten Beschäftigung mit Euch beim Schreiben noch ein Slogan: Das Zukunft ist veränderbar und gestaltbar. Freuen wir uns also.


lg,
Trixi Maus
meine Sicht ...
Hallo Trixi Maus ...ich freue mich auch :)
mfg die Fee:)
 
Was verstehst du unter :“plumpen unveränderlichen Haufen ???

Liebe Fee777,

ich darf schon einmal vorab für Trixi antworten, denn ich kann mir vorstellen, was er damit gemeint hat. Das hat mit den Bewußtseins-Ebenen und der Wahrnehmung zu tun.

Jetzt in der Zeit des St. Martin ist das folgende Bild sicher besonders gut verständlich. Die Kinder laufen mit Laternen rum, die sie zum Teil selbst gebastelt haben. In der Mitte eine helle Kerze und dann schönes farbiges Papier drum herum, so dass die Laterne schön schummrig leuchtet.

So ähnlich kann man es sich auch mit der geistigen Wahrnehmung vorstellen:

In unserer Mitte in unserer innersten Bewußtseins-Ebene brennt das hellste Licht des Gottesbewußtseins. Auf dem Weg in unser Wachbewußtsein muss es durch die ganzen „farbigen“ Schichten unserer Energiekörper, die mit allen möglichen Elementalen durchsetzt sind. Das Resultat ist, dass dieses hellste Licht nahezu verschluckt wird. Das was ankommt, ist nahezu Dunkelheit.

Lebt man in dieser Dunkelheit, dann hat man keinen „blassen Schimmer“ von seiner ewigen geistigen und göttlichen Existenz und lebt „als plumper, unveränderlicher Haufen“, also rein materiell. Es gibt keine Veränderung, denn diese kann nur durch die geistigen Ebenen bewirkt werden. So lernt man durch Erfahrungen „the hard way“, indem man die Früchte und schrecklichen Resultate seines Handelns erfährt und das dauert erschreckend lang. So können hunderte oder tausende von Inkarnationen vergehen, bis man mehr von seiner geistigen Existenz begreift.

In meiner IG zeige ich einen Weg auf, wie man dieses innere Licht aktiviert, so dass es die Energieschichten von innen heraus durchleuchtet und erhellt, so dass wir im Wachbewußtsein wieder das helle Licht des Göttlichen Bewußtseins wahrnehmen können.

Liebe Grüße von Oriano:trost:
 
Liebe Fee777,

ich darf schon einmal vorab für Trixi antworten, denn ich kann mir vorstellen, was er damit gemeint hat. Das hat mit den Bewußtseins-Ebenen und der Wahrnehmung zu tun.

Jetzt in der Zeit des St. Martin ist das folgende Bild sicher besonders gut verständlich. Die Kinder laufen mit Laternen rum, die sie zum Teil selbst gebastelt haben. In der Mitte eine helle Kerze und dann schönes farbiges Papier drum herum, so dass die Laterne schön schummrig leuchtet.

So ähnlich kann man es sich auch mit der geistigen Wahrnehmung vorstellen:

In unserer Mitte in unserer innersten Bewußtseins-Ebene brennt das hellste Licht des Gottesbewußtseins. Auf dem Weg in unser Wachbewußtsein muss es durch die ganzen „farbigen“ Schichten unserer Energiekörper, die mit allen möglichen Elementalen durchsetzt sind. Das Resultat ist, dass dieses hellste Licht nahezu verschluckt wird. Das was ankommt, ist nahezu Dunkelheit.

Lebt man in dieser Dunkelheit, dann hat man keinen „blassen Schimmer“ von seiner ewigen geistigen und göttlichen Existenz und lebt „als plumper, unveränderlicher Haufen“, also rein materiell. Es gibt keine Veränderung, denn diese kann nur durch die geistigen Ebenen bewirkt werden. So lernt man durch Erfahrungen „the hard way“, indem man die Früchte und schrecklichen Resultate seines Handelns erfährt und das dauert erschreckend lang. So können hunderte oder tausende von Inkarnationen vergehen, bis man mehr von seiner geistigen Existenz begreift.

In meiner IG zeige ich einen Weg auf, wie man dieses innere Licht aktiviert, so dass es die Energieschichten von innen heraus durchleuchtet und erhellt, so dass wir im Wachbewußtsein wieder das helle Licht des Göttlichen Bewußtseins wahrnehmen können.

Liebe Grüße von Oriano:trost:

Lieber Oriano ...
hab Dank für diese ausführliche Erklärung ...

nur weshalb "tröstest"du mich? oder ist der Trost für all jene gemeint , welche in dieser Dunkelheit verharren ?
mfg die Fee:)
 
Werbung:

nur weshalb "tröstest"du mich? oder ist der Trost für all jene gemeint , welche in dieser Dunkelheit verharren ?

Liebe Fee777,

Ich habe wohl das falshe Smiley gewählt. Trösten wollte ich Dich nicht, sondern liebhaben:umarmen:. Ist das jetzt klarer?

Wir alle sind mehr oder weniger noch in der Dunkelheit, sonst wären wir nicht mehr hier. Aber es kann nur besser und lichter werden, wenn wir uns dem Licht so viel wie möglich aussetzen.

Liebe Grüße von Oriano :)
 
Zurück
Oben