Trixi Maus
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Also erstens schreibt er immer wieder, daß er sie niemandem aufdrängen will. Das kann man lesend zur Kenntnis nehmen.@Oriano: hast du denn das alles erreicht. Ich bitte um eine Antwort!
"Kennst Du die spirituelle Geist-Ebene oder zumindest in die Astral-Ebene?
Hast Du dort Zugang, wann immer Du willst?"
Das ist aber deine Geistebene, deine Welt aus deiner Phantasie entstanden.
Ich verstehe nicht warum du sie uns aufdrängen willst.
Zweitens entstammt das Erleben von Oriano nicht seiner Phantasie, sondern seiner Meditationserfahrung. Weißt Du, Lieber oder Liebe, wenn Du Freude in Dir generierst und die in den Raum abstrahlst, dann entstammt das ja auch Deiner Phantasie. Oder?
Ich beschäftige mich jetzt seit über 25 Jahren damit, daß der Mensch unterschiedliche Körper hat. Und die Beschreibung, wie Oriano sie gibt, ist sehr ausführlich. In einigen Jahren wird er das alles auf eine DIN A 4 Seite zusammenfassen können.
Er schreibt ja, - Du schreibst das ja, Oriano - daß ihn das alles sehr bewegt und sehr bewegt hat, was er als "seinen Weg" bezeichnet. Und das ist ja nun einmal auch die Erfahrung von ganz vielen anderen Menschen, die Ähnliches beschrieben haben. Die Yoga-Literatur ist z.B. voll damit, sie besteht quasi daraus, vom philosophischen Urgrund her.
Ich würde es jetzt heute nicht mehr so ausdrücken, wie es in vielen Büchern beschrieben ist und wie auch Oriano es beschreibt. Ich würde nicht mehr von unterschiedlichen Körpern sprechen. Das liegt sicher daran, daß ich schon einige Jahre in dem Körper lebe, den Oriano den Gotteskörper nennen würde. Oder? Wie nennst Du ihn? An das Bewußtsein ist ja ein Körper geknüpft, an jede "Stufe" Einer. Und interessant ist nun einmal: wie gelingt der Übergang?
Die Frage, ob ich meinen Körper "verlassen" kann meint doch auch die Frage, ob ich abschalten kann, ob ich nicht nur gewöhnlichen, sondern auch ungewöhnlichen Erfahrungen und Bedingungen gewachsen bin, ob ich "reif" genug bin, wirklich schon zu erfahren, was ich erlebe.
Das Erfahren setzt einen Reflexionsprozess voraus, der es vom Erleben unterscheidet. Wir erleben tausenderlei Dinge. Aber kann ich schon erfahren, bin ich so bewußt, daß das Hochheben dieses Glases hier nicht nur ein Erlebnis, sondern eine Erfahrung ist, im Moment?
Genau wie der Gedanke, den ich gerade schreibe: ist er nur mein hingeblöktes, wertendes Inneres, das aus meiner winzigkleinen Pups-Erfahrung Anderen etwas abspricht und -hihi, gleichzeitig Krankheit zu? Ja wo leben wir denn?
Ja Oriano, das ist wohl Dein Lernschuh, oder? Ich nenne das Lernschuh, was ein Mensch zu lernen hat, während er durch den von Dir beschriebenen Prozeß der Transformation geht. Dein Schuh sollte, dem Feedback nach zu urteilen, das Du hier von Einigen bekommst, das Erlernen von Demut sein.
Du hast Dir sicher schon überlegt, welches Gefühl für Dich der Gegenpol der Demut ist, oder? Sonst würde ich Dir das empfehlen. Ich habe erlebt, daß jedes gelernte und gelöste Gefühl, also jede aus einer Schwäche entwickelte Stärke, eine Gegenschwäche und Gegenstärke hat, die im nichtspirituellen Bereich des Lebens ebenso wächst oder wachsen muß, wie das transformierte spirituelle Gefühl. Durchhaltevermögen zum Beispiel könnte dasjenige Gegengefühl zum Mitgefühl sein, falls man spirituell Mitgefühl lernt. Für Andere ist das mit dem spirituellen Mitgefühl wachsende äussere Gefühl aber etwas Anderes - je nach Lebens- und Gefühlszusammenhang, in dem man steckt.
In diesem Sinne, Oriano, wünsche ich Dir - wenn Du erlaubst - für Deine Zukunft, daß Du die gleiche Qualität in allen Deinen Gefühlen entwickeln mögest wie in Deinem Gefühl für Kommunikation.
Mit freundlichen Grüßen
die Trixi Maus
P.s.: und ich bedanke mich natürlich für die geschriebenen Zeilen.