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Die Reflexionen, Gedanken und Zitate, die mich inspirieren.
Sprache kann nur das vermitteln, was sich innerhalb ihres eigenen Netzes von Begriffen und Relationen ausdrĂŒcken lĂ€sst. Alles, was das Fundamentale betrifft, liegt jenseits dieser Grenzen â es zeigt sich nur in Andeutungen, in der Struktur dessen, was erscheint, nie selbst als Inhalt.
Es geht nicht um âFundamentâ, wie es im Duden steht, sondern um etwas wie die offenen, potenziellen Möglichkeiten; mehr kann ich dazu nicht finden.
Es gibt keinen âUrgrundâ.
Nichts ist heilig â so Zen.
Oder: Wenn du Buddha triffst, dann töte ihn. Der Gedanke dahinter ist im Wesentlichen derselbe. LG.
bhava kann man genau in diesem Sinn verstehen: als ProzessualitÀt, die an der Schnittstelle zwischen Zeit und Zeitlosem geschieht. Nagarjuna entzieht sich der Substanzmetaphysik, ohne deshalb in ein Nichts zu verfallen.
Genau â das MissverstĂ€ndnis entsteht oft, wenn man Prozesshaftigkeit und KontinuitĂ€t mit einem festen âSelbstâ verwechselt. Bhava beschreibt kein Substrat, sondern das unaufhörliche FlieĂen von Ursachen und Wirkungen, das sich im Zeitlichen zeigt, ohne dass ein âDingâ dahinter stĂŒnde.
Genau â das MissverstĂ€ndnis entsteht oft, wenn man Prozesshaftigkeit und KontinuitĂ€t mit einem festen âSelbstâ verwechselt. Bhava beschreibt kein Substrat, sondern das unaufhörliche FlieĂen von Ursachen und Wirkungen, das sich im Zeitlichen zeigt, ohne dass ein âDingâ dahinter stĂŒnde.
Noch ein Gedanke am Rande: Die ganze Angelegenheit mit den zwei Wahrheiten wurde nicht korrekt verstanden und an die vorherrschenden religiösen Vorstellungen der damaligen Zeit angepasst. Schon im frĂŒheren Buddhismus geht es um die Leerheit; der gesamte Achtfache Pfad kann eher als ein ZugestĂ€ndnis daran betrachtet werden.
Es geht nicht um âFundamentâ, wie es im Duden steht, sondern um etwas wie die offenen, potenziellen Möglichkeiten; mehr kann ich dazu nicht finden.
Es gibt keinen âUrgrundâ.
Nichts ist heilig â so Zen.
Oder: Wenn du Buddha triffst, dann töte ihn. Der Gedanke dahinter ist im Wesentlichen derselbe. LG.
Noch ein Gedanke am Rande: Die ganze Angelegenheit mit den zwei Wahrheiten wurde nicht korrekt verstanden und an die vorherrschenden religiösen Vorstellungen der damaligen Zeit angepasst. Schon im frĂŒheren Buddhismus geht es um die Leerheit; der gesamte Achtfache Pfad kann eher als ein ZugestĂ€ndnis daran betrachtet werden.
Ganz genau â die Lehre von den zwei Wahrheiten wird oft auf eine dichotome RealitĂ€t reduziert, dabei ist sie eher eine methodische Unterscheidung: Die konventionelle Ebene beschreibt, wie PhĂ€nomene erscheinen und wirken, die ultimative Ebene verweist auf ihre Leerheit, das Fehlen eines eigenen Substrats. Der Achtfache Pfad ist dann weniger ein Regelwerk als eine praktische Orientierung, wie man in der Erscheinungswelt handelt, ohne die Leerheit zu verleugnen.
Ganz genau â die Lehre von den zwei Wahrheiten wird oft auf eine dichotome RealitĂ€t reduziert, dabei ist sie eher eine methodische Unterscheidung: Die konventionelle Ebene beschreibt, wie PhĂ€nomene erscheinen und wirken, die ultimative Ebene verweist auf ihre Leerheit, das Fehlen eines eigenen Substrats. Der Achtfache Pfad ist dann weniger ein Regelwerk als eine praktische Orientierung, wie man in der Erscheinungswelt handelt, ohne die Leerheit zu verleugnen.
Ja, ganz genau, ich zitiere dann. Die Markierung ist von mir:
"12.16) Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Benares am Seherstein
im Wildparke. Da begab sich der AnhÀnger Dhammadinna mit 500
AnhĂ€ngern zum Erhabenen, begrĂŒĂte ihn und setzte sich seitwĂ€rts
nieder. SeitwÀrts sitzend, wandte sich der AnhÀnger Dhammadinna
an den Erhabenen: âBelehren möge uns, Herr, der Erhabene, anleiten
möge uns, Herr, der Erhabene, damit es uns lange zum Wohle, zum
Heile gereiche.â
âDa habt ihr euch denn, Dhammadinna, also zu ĂŒben: âMit jenen
vom Vollendeten verkĂŒndeten Lehrreden, den tiefen, tiefsinnigen
ĂŒberweltlichen, mit der Leerheit verbundenen, wollen wir uns von
Zeit zu Zeit erfĂŒllen.â So habt ihr euch, Dhammadinna, zu ĂŒben.â
âNicht leicht ist es fĂŒr uns, Herr, die wir mitten im GedrĂ€nge
von Kinderscharen leben, gern feinstes Sandelholz aus Benares
verwenden, uns mit KrĂ€nzen, ParfĂŒms und Salben schmĂŒcken,
an Gold und Silber Gefallen haben, uns von Zeit zu Zeit mit den
vom Vollendeten verkĂŒndeten Lehrreden zu erfĂŒllen, den tiefen,
tiefsinnigen, ĂŒberweltlichen, mit der Leerheit verbundenen. Gut wĂ€re
es, Herr, wenn der Erhabene uns, die wir in den fĂŒnf Tugendschritten feststehen, die Lehre darĂŒber hinaus zeigt.â
âDa habt ihr euch, Dhammadinna, also zu ĂŒben: âWir wollen unbeirrbares Vertrauen zum Buddha, dem Dhamma, dem
Sangha besitzen. Wir wollen die Tugenden, die den Edlen lieb sind und die zur Sammlung fĂŒhren, besitzen.â So habt ihr euch,
Dhammadinna, zu ĂŒben.â
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