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Die Pascalsche Wette gültig?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von PsiSnake, 25. Juni 2018.

  1. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.952
    Ort:
    Saarland
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    Wäre immer noch nicht fair, weil die Voraussetzungen ganz unterschiedlich sind. Manche würden, sofern das Christentum richtig ist, in den dann richtigen Glauben hineingeboren, und andere eben in einen falschen Glauben. Sehr unwahrscheinlich, dass der letztere Christ wird. Problem im Christentum ist, dass es aber essentiell ist Christ zu sein.

    Nur, dass das im Christentum insofern egal ist, weil Nichtchristen nicht in den Himmel kommen, egal wie sie handeln.
    Ein Gott, dem es in der absoluten Hauptsache darauf ankommt, dass man ihn anbetet, und der Ungläubige generell in die Hölle wegschickt (obwohl er seine Existenz noch nicht einmal klar den Menschen gezeigt hat) erscheint mir auch nicht moralisch akzeptabel.

    In Wirklichkeit ist es aber komplett unbewiesen, dass Gott sich jemals irgendwem gezeigt hat. In Bezug auf das Christentum kann man beispielsweise sagen, dass keine einzige Quelle (neues Testament) überhaupt aus Jesus Lebenszeit stammt. Es ist auch nicht so, dass Jesus selber etwas aufgeschrieben hat. Bei jedem anderen angeblichen Messias würden Christen bei der Faktenlage mit den Augen rollen. Was taugen da auch angebliche Wunder, wenn man von den Wundern nicht einmal durch Augenzeugen erfährt? Und selbst wenn es welche gegeben hätte, würde das nicht beweisen, dass er Gott ist.

    Das ist keine übliche christliche Ansicht. So oder so ist das auch problematisch, weil Gott ja jeden so erschaffen hat wie er ist, selbst wenn wir von freiem Willen ausgehen. Oder denkst du, dass jeder gleich geboren wird, zumindest was die moralische Komponente betrifft (glaube ich zum Beispiel nicht was Psychopathen betrifft)? Zusätzlich existiert hier wieder das selbe Problem, dass es dem Christentum vor allem darum geht, ob jemand an Gott/Jesus glaubt. Gute Taten helfen nicht weiter. Würden die dann auch für immer sterben?
     
  2. Lele5

    Lele5 Sehr aktives Mitglied

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    9.972
    @PsiSnake wir wissen nicht genau wie Gott im Endeffekt urteilen wird, denn sogar die Einwohner der Stadt Sodom (die er bekanntlich mit Gomorrah in Schutt u. Asche gelegt hat) werden noch eine Chance erhalten. Jedenfalls kann man in Lukas 10,10-12 darauf schliessen: "10 Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht: 11 Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. 12 Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt. "
    Frag mich jetzt bitte nicht, wann das Jüngste Gericht kommen wird. Ich-habe-keine-Ahnung.
    Meinen Glauben macht das jedoch keinen Abbruch.

    Auch steht in der Bibel (leider weiss ich den genauen Wortlaut nicht mehr, sonst könnte ich googeln u. den Vers hier reinsetzen) dass es Menschen gibt, die von sich aus, also ohne Gott zu kennen, gerecht sind. Ich gehe deshalb davon aus, dass er das berücksichtigen wird u. diese nach dem Tod nicht ratzfatz in die Hölle od. sonstwo schicken wird. Sie werden noch die Gelegenheit erhalten, Gott anzuerkennen. Wenn sie dann seine Souveränität nicht akzeptieren wollen - Pech gehabt!


    Ächz!
     
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  3. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

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    Sommerzeit
    Interessant ist
    Jeder Berg interpretiert die solare Energie anders, und das göttliche ist nun mal die solare Energie.

    Tiergeister sind stärker als Berggeister energetisch. Genauso wie Pflanzengeister die Planetengeister besiegen, sonst gäbe es die Erde vielleicht gar nicht, würden die Pflanzen sie nicht aus dem All substrahieren!

    Gott war die Kraft die gewinnt ohne stärker zu sein, demnach könnte Gott eine Pflanze oder ein Tier sein.

    Der Authentizität halber kann man sagen, dass Berg und Planetengeister dass Degenerative sind, während Pflanzen und Tiere uns dienen und auch die Minerale können sogar der Himmel sein, denn Minerale wirken auch in den Bereich der Toten hinein.

    Das was glaubt ist zumeist der Berg selbst, für Menschen sind die Glaubensfragen oft zu schwierig, nicht für Pascal!!!
     
  4. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe ja nichts dagegen, wenn an Gott geglaubt wird.
    Wenn ich mir dann aber so die Gottesbilder betrachte, die hinter so manchem Glauben stecken, dann schüttelt´s mich doch mal hier und da.

    Überlege einmal, an was für einen Gott du da glaubst, Lele.

    Zuerst, in seiner unermesslichen Großzügigkeit, verleiht er dir sowas wie Entscheidungsfreiheit. Únd irgendwann, am Ende aller Tage, auch wenn du eigentlich ein ganz guter Mensch warst, schickt er dich in die Hölle, wenn du seine Souveränität nicht anerkennst.

    Also mich erinnert das nur allzusehr an die Ängste eines kleinen Kindes gegenüber den Eltern. Dem Kind wird ein gewisses Maß an Entscheidungsfreiheit eingeräumt, aber wenn es die Souveränität der Eltern anfechtet, dann geht´s ab in die Hölle von Liebesentzug und Trennung.

    Wer an so einen Gott glaubt, steckt meines Erachtens bereits in der Hölle der Getrenntheit und versucht Gott gnädig zu stimmen. Eine verzweifelte kindliche Taktik, der Hölle der Getrenntheit zu entrinnen.

    Entwickle doch einmal den Mut, das Leben frei von einer elterlichen Herrschaft zu entdecken. Das macht eventuell Angst und fühlt sich anfangs nicht so geborgen an, aber es ist authentischer.
     
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  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Das geht meiner Meinung nach von falschen Voraussetzungen aus. Es ist gar nicht so entscheidend, ob man an Gott glaubt, sondern entscheidend ist vielmehr, dass man seine Gesetze (die Naturgesetze) befolgt.

    Man wird nicht dafür belohnt oder bestraft, dass man an Gott glaubt, sondern dafür dass man seine Gesetze beachtet oder nicht.

    https://www.esoterikforum.at/threads/sanatana-dharma-die-ewige-ordnung.211950/page-18#post-5496237
     
  6. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Das hier ist ein Thread, der sich auf das Christentum bezieht.

    Was ich selber denke:

    Bin kein Atheist, sondern Pantheist (und Advaita Vedanta nahe, bedeutet dass ich es schlicht ähnlich sehe, nicht dass ich da blind glaube), und prinzipiell ist Glaube egal da, richtig.

    Denke nicht, dass man belohnt oder bestraft wird. Eine absolute Moral existiert sowieso nicht, nichts an der Welt deutet darauf hin, dass dem so wäre.

    Wer aber anhaftet, und Illusionen (Maya) anhängt, macht es sich selber schwieriger. Allein die Realität und das eigene Sein zu verstehen kann einen schon entspannter machen. Andererseits kann man aber auch die eigene Existenz positiver sehen, als es die östlichen Religionen gerne tun. Wie ich vor kurzem in einem anderen Thread sagte ist der Sinn von allem entweder keiner (Nihilismus) oder Expression (quasi Kreation). Wir können auch unsere individuelle Bewusstseins-Perspektive als Menschen dazu nutzen selber zu kreieren, in normaler Weise und eventuell auch magisch.
     
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  7. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Sinn von allem ist meiner Meinung nach Spass, Unterhaltung, Spiel. So wie wir morgens mit geschlossenen Augen im Bett liegen und in die leere Schwärze blicken, so wird Gott vor der Schöpfung gefühlt haben.

    Es wird langweilig allein im Nichts zu sein. Man möchte, dass etwas geschieht. Planeten, die um Sonnen kreisen, Lebewesen darauf, die sich gegenseitig massakrieren, das ist doch lustig.

    Da zuzusehen macht Spass, das ist unterhaltsam. Pascal lag völlig daneben.
     
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Naja, ich denke einfach, dass "Gott" unbewusst ist, es gibt aber den Willen zur Bewegung/Kreativität. Man kann auch sagen, dass Realität eine Art Traum ist, deren Sprache die Mathematik ist, weshalb es Naturgesetze gibt, aber keine Moralgesetze.
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Hmm, klingt für mich eher so, dass Gott da mit noch schlimmeren Strafen droht, nicht dass er gegenüber Sodom irgendwie gnädig ist.

    Hmm, ich kenne das aus meiner Kindheit nicht so (verschiedene Freikirchen). Der jetzige Papst aber hat das zuletzt auch etwas anders gesehen, als er einem kleinen Jungen, dessen gestorbener Vater Atheist war versichert hat, dass dieser wohl im Himmel ist. Grund war allerdings, weil die Jungen trotzdem getauft wurden. So oder so kann ein Papst das eigentlich nicht ändern.

    http://bibeltext.com/john/14-6.htm

    "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

    Letztlich will ich nun nicht irgendwem erklären, dass er Christ sein muss, um in den Himmel zu kommen, denn die ganze Religion ist falsch (muss nicht alles in der Bibel Unsinn sein deshalb, aber die Grundprämissen stimmen nicht).
    Aber glaube eher nicht, dass das Christentum da zuviel Unglauben zulässt, wenn man in den Himmel will.
     
  10. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Es gäbe keine Moralgesetze? Vielleicht wenn du allein mitten in der Sahara bist, da kannst du machen was du willst. Wenn du aber in einer Gemeinschaft lebst solltest du dich an deren Moralgesetze halten, sonst bist du ganz schnell unten durch.

    Einige Regeln der Höflichkeit gelten auch weltweit. Z.B. gilt es als unhöflich und undankbar ein Lebewesen aufzuessen, das einem seine Milch gegeben hat. Sei es eine Kuh oder die eigene Mutter, die an diesem Punkt ganz ähnlich sind.
     
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