Die hässliche Fratze der Fremdenfeindlichkeit

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Du hast da falsch gelesen ... etwa 1/3 wurde voriges Jahr ABGELEHNT.

2014 waren es 2/3, 2015 etwa 1/2 (siehe Statistik-Link, den ich gegeben habe).

Was bei der Politik von Merkel kein Wunder ist, aber mit einem tatsächlichen zwingenden Flüchtlingsstatus nichts mehr zu tun hat.

Woher willst Du das wissen/beurteilen?

Also der Wikipedia Artikel zur politischen Verfolgung ist schlicht ein schlchter Scherz. (...)

Ich habe ZWEI Wiki-Artikel verlinkt. In dem Artikel zur religiösen verfolgung ist auch nochmal genauer aufgelistet, was die GFK alles als "verfolgung" betrachtet. Und auch das ist immernoch mehr als Lebensgefahr, was Du zuerst behauptet hast.

Und ich wiederhole auch nochmal: Die GFK sind nicht die einzigen Vereinbahrungen, die den Flüchtlingsstatus regeln.
 
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Und ich wiederhole auch nochmal: Die GFK sind nicht die einzigen Vereinbahrungen, die den Flüchtlingsstatus regeln.
Ich weiß, am liebsten hättest Du alles so windelweich, daß wirklich jeder hier reinspazieren und sich in die Sozialsysteme plumpsen lassen kann. Liest Du eigentlich manchmal das, was Du geschrieben hast, selber? Das ist Pro-"Flüchtling" um wirklich jeden Preis, jede Rechtfertigung ist recht... Zumindest kommt das bei etlichen und auch mir so an...
 
Ich weiß, am liebsten hättest Du alles so windelweich, daß wirklich jeder hier reinspazieren und sich in die Sozialsysteme plumpsen lassen kann. Liest Du eigentlich manchmal das, was Du geschrieben hast, selber? Das ist Pro-"Flüchtling" um wirklich jeden Preis, jede Rechtfertigung ist recht... Zumindest kommt das bei etlichen und auch mir so an...


Sicher...für die, für die schon ein Flüchtling ein Flüchtling zuviel ist...weil der ja "nicht zum Rudel" gehört und nach dem "Gesetz der Natur" etc. etc. etc....


Sage
 
Mehr ein Kampf der Idologien.

In den seltensten Fällen hat diese Form von Hass mit realen Personen zu tun, sondern mit einer Vorstellung. Deshalb, so erkläre ich es mir, ist im Osten Deutschlands, obwohl dort weit weniger Migranten leben und kaum Flüchtlinge sind, die Gewaltbereitschaft (und die Bereitschaft blind Vorurteile zu übernehmen) so viel höher als anderswo. In Hamburg zum Beispiel ist es seit Jahrzehnten so, dass wir uns hier als Haamburger so oder so mit Multikulti arrangieren müssen, dafür gibt es zu viele Fremde, um sich darüber noch kümmern zu können oder Gedanken zu machen. Es ist selbstverständlich, dass es hir so ist, wie es ist. Vielleicht spielt die hamburger Mentalität auch eine Rolle, als Hafenstadt sind wir Fremden gegenüber schon immer etwas aufgeschlossener gewesen.

Lediglich die 90%-Stadtteile werden von vielen Leuten gemieden, auch da, wo Kultur zu fremd wird im Alltagsleben oder tatsächlich die Kriminalität sehr hoch und diese Gebiete somit als gefährlich einzustufen sind. Ghettoprobleme eben, die kann man schwerlich wegdebattieren, die sind eben da.

Die tatsächlich stattfindenen Übergriffe finden hier nicht nur die gebürtigen deutschstämmigen Hamburger ätzend, sondern auch die hier seit teilweise Generationen lebenden Migranten. Auch sie sorgen sich um ihre Töchter im Fall der inzwischen und immer noch unter Polizeischutz gestellten Gewerbeschule. Auch meine Nachbarn, die Migranten sind, machen sich deshalb Sorgen. Das sind sozusagen auch "besorgte Bürger". *ironie*

Die erhöhte Gewaltbereitschaft, hm, nehme ich auch wahr, was aber an den gesellschaftlichen werten und Gepflogenheiten liegt. In anderen Ländern geht es teils auch viel ruppiger zu. Schau dir Dokumentationen an, wie Menschen in anderen Leben ihren Alltag meistern müssen. Oder wo einfach nur raufende Jungs dort hier sofort einen Schulverweis bekommen würden, was dort aber völlig normal ist und worüber sich niemand kümmert.

Den Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland würde ich eigentlich woanders sehen ... ich kenne die Ostdeutschen als sehr bodenständig und sehr als Arbeiter- und Bauernstaat. Das hat sich auch mit der Integration noch nicht verändert. Und aus dieser Einstellung heraus scheinen die Ostdeutschen noch eine weitaus höhere Wertschätzung für ihren Grund und Boden, für ihre Heimat zu haben. Zusammen damit, dass natürlich sehr viele Ostdeutsche nach wie vor Hartz IV Empfänger sind, schürt das natürlich eine weitaus grösseren Unmut gegen teilweise weitaus besser gestellte Flüchtlinge. Da hat Merkel ja zurückgerudert und genau aus diesem Grund die Zahlungen an die Migranten etwas gesenkt.

Gegen Multikulti ist ja nichts einzuwenden. Kann bereichernd sein, kann aber auch Ghettos schaffen, wie wir es ja in allen Großstädten leider bereits bei der Einwanderung der Türken erleben mussten.

Ja, ich denke auch, dass es Flüchtlingen bei uns sehr gut geht, auch wenn natürlich die hohen Zahlen für jeden Staat nicht einfach zu schaffen sind. Bei der europäischen "wir haben uns alle lieb"-Mentalität spielen natürlich die beiden Weltkriege auch eine Rolle, bei der vorwiegend Deutschland immer der Aggerssor war, und hier sicher noch Schuld aufzuarbeiten ist (was Österreich eher weniger betrifft).

Trotzdem ist natürlich jede Form von Gewalt abzulehnen. Aber das sollte eh jedem klar sein. Allerdings stellt sich natürlich die Frage, wie man sich als Bürger letztendlich gegen eine verfehlte Politik wehren kann. Ein Thema das mit steigender Bewusstheit bzw. Leidensdruck im Volk immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Und wir sollten auch eines nicht vergessen ... dass wir heute Freiheitskämpfer wie Andreas Hofer als Helden feieren ... die Geschichte schreibt immer die Ideologie die gewinnt.
 
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Ach Joey

Viele sind sich doch selbst fremd geworden,
wenn sie nichts anderes tun als gesetzlich gehorchen,
und sich moralisch versittlichen,
so wird halt auch geglaubt

(Und in allem steckt Angst)​


lieber jacques,

das ist eine ausrede mit der angst - ich wäre sicherlich nie so alt geworden, wenn ich meiner ängsten nachgegeb hätte...:LOL:

shimon
 
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