Mehr ein Kampf der Idologien.
In den seltensten Fällen hat diese Form von Hass mit realen Personen zu tun, sondern mit einer Vorstellung. Deshalb, so erkläre ich es mir, ist im Osten Deutschlands, obwohl dort weit weniger Migranten leben und kaum Flüchtlinge sind, die Gewaltbereitschaft (und die Bereitschaft blind Vorurteile zu übernehmen) so viel höher als anderswo. In Hamburg zum Beispiel ist es seit Jahrzehnten so, dass wir uns hier als Haamburger so oder so mit Multikulti arrangieren müssen, dafür gibt es zu viele Fremde, um sich darüber noch kümmern zu können oder Gedanken zu machen. Es ist selbstverständlich, dass es hir so ist, wie es ist. Vielleicht spielt die hamburger Mentalität auch eine Rolle, als Hafenstadt sind wir Fremden gegenüber schon immer etwas aufgeschlossener gewesen.
Lediglich die 90%-Stadtteile werden von vielen Leuten gemieden, auch da, wo Kultur zu fremd wird im Alltagsleben oder tatsächlich die Kriminalität sehr hoch und diese Gebiete somit als gefährlich einzustufen sind. Ghettoprobleme eben, die kann man schwerlich wegdebattieren, die sind eben da.
Die tatsächlich stattfindenen Übergriffe finden hier nicht nur die gebürtigen deutschstämmigen Hamburger ätzend, sondern auch die hier seit teilweise Generationen lebenden Migranten. Auch sie sorgen sich um ihre Töchter im Fall der inzwischen und immer noch unter Polizeischutz gestellten Gewerbeschule. Auch meine Nachbarn, die Migranten sind, machen sich deshalb Sorgen. Das sind sozusagen auch "besorgte Bürger". *ironie*
Die erhöhte Gewaltbereitschaft, hm, nehme ich auch wahr, was aber an den gesellschaftlichen werten und Gepflogenheiten liegt. In anderen Ländern geht es teils auch viel ruppiger zu. Schau dir Dokumentationen an, wie Menschen in anderen Leben ihren Alltag meistern müssen. Oder wo einfach nur raufende Jungs dort hier sofort einen Schulverweis bekommen würden, was dort aber völlig normal ist und worüber sich niemand kümmert.