Die Erotik der Kabbala

Hallo Brotherhood!

In welcher Kabbala wird übrigens so ein Bild benutzt? Die Kabbala kann keine Bilder beinhalten, weil die Kabbala die "Überlieferung" von Innen nach Aussen darstellt.

Ist der kabbalistische Baum kein "Bild"? Alle Kabbalisten sprechen von göttlichen Attributen der Sephirot, wobei die 10 Malkuth der Schechinah zugeordnet wird.
Alles sind Versuche Analogien herzustellen um sich etwas bildlich vorstellen zu können.
 
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Hi!

... und genau das ist der Fehler. Es sind innere Gleichnisse, die nur deswegen als bildliches Orientierungsprodukt gezeichnet worden sind, weil die Lernenden die formlose Überlieferung nicht mehr kennen. Es fehlt das Wissen, die Wurzel. Der gezeichnete Lebensbaum hat nichts mit der inneren Überlieferung (Kabbala) zu tun. Er ist ein Werkzeug für die (von denen), die Kabbala nicht erkennen. Es ist ein Produkt des Mittelalters und der Gnosis. Der Lebensbaum ist nämlich kein Bild - Du kennst ihn gezeichnet - Du machst ihn zum Bild. Denn weißt Du die Innerlichkeiten um den Lebensbaum? Kannst Du damit die Kabbala - oder die Thora lesen? Es ist eine Art Werkzeug, loser Orientierungspunkt - hat aber nichts mit dem BILD zu tun. Kabbala ist immer nur ein Lesen - obs nun der Sohar, die Midrasch oder die Thora ist: Die Kabbala ist der Verbindungspunkt des Lesens zwischen Innen und Aussen.

"Zum Bild machen es die, die die Götze verehren."
 
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... und genau das ist der Fehler. Es sind innere Gleichnisse, die nur deswegen als bildliches Orientierungsprodukt gezeichnet worden sind, weil die Lernenden die formlose Überlieferung nicht mehr kennen. Es fehlt das Wissen, die Wurzel. Der gezeichnete Lebensbaum hat nichts mit der inneren Überlieferung (Kabbala) zu tun. Er ist ein Werkzeug für die (von denen), die Kabbala nicht erkennen. Es ist ein Produkt des Mittelalters und der Gnosis. Der Lebensbaum ist nämlich kein Bild - Du kennst ihn gezeichnet - Du machst ihn zum Bild. Das hat aber nichts mit der Kabbala zu tun. Denn weißt Du die Innerlichkeiten um den Lebensbaum? Kannst Du damit die Kabbala - oder die Thora lesen? Es ist eine Art Werkzeug, loser Orientierungspunkt - hat aber nichts mit dem BILD zu tun.
"Zum Bild machen es die, die die Götze verehren."

Das alte Lied von jüdischer und Esoterisch/Mystischer Kabbala
Im Übrigen, dir ist aber klar das wir hier nicht im Religionsforum sind?
 
"Das alte Lied von jüdischer und Esoterischer Kabbala
Im Übrigen, dir ist aber klar das wir hier nicht im Religionsforum sind?"

:confused:

Entschuldige bitte....die esoterische Kabbala ist zweifelsfrei später (und im europäischen Mittelalter) entstanden und entwurzelt. Wenn man sich damit beschäftigt, sollte man die Sache auch ernst nehmen. Oder nicht?

Naja...der Rest ist Schweigen.
 
"Das alte Lied von jüdischer und Esoterischer Kabbala
Im Übrigen, dir ist aber klar das wir hier nicht im Religionsforum sind?"

:confused:

Entschuldige bitte....die esoterische Kabbala ist zweifelsfrei später (und im europäischen Mittelalter) entstanden und entwurzelt. Wenn man sich damit beschäftigt, sollte man die Sache auch ernst nehmen. Oder nicht?

Naja...der Rest ist Schweigen.

Mal davon abgesehen das ich dahingehend nichts Behauptet habe, ist sie nicht zweifelsfrei später entstanden!
Und über entwurzelung will ich mich erst gar nicht mit dir unterhalten!
 
Hallo Brotherhood!


Alles ist Überlieferung und damit nicht fehlerfrei, warum sind den die alten Hochkulturen zu Grunde gegangen?


Der gezeichnete Lebensbaum hat nichts mit der inneren Überlieferung (Kabbala) zu tun. Er ist ein Werkzeug für die (von denen), die Kabbala nicht erkennen. Es ist ein Produkt des Mittelalters und der Gnosis. Der Lebensbaum ist nämlich kein Bild - Du kennst ihn gezeichnet - Du machst ihn zum Bild. Denn weißt Du die Innerlichkeiten um den Lebensbaum? Kannst Du damit die Kabbala - oder die Thora lesen?

Das ist eben das exoterische, ja damit kann man sich innere Vorgänge nachträglich erklären.
Ich akzeptiere für mich keine Dogmas, nur weil Moses gesagt hat du sollst dir kein Bild machen, haben die Leute noch heute Angst davor?!

Dann dürfte es auch keine Kreuze und Symbole geben, sie erfüllen aber eine sinnvolle Aufgabe, genau wie Märchen und Gleichnisse.
 
Entschuldige bitte....die esoterische Kabbala ist zweifelsfrei später (und im europäischen Mittelalter) entstanden und entwurzelt. Wenn man sich damit beschäftigt, sollte man die Sache auch ernst nehmen. Oder nicht?

Naja...der Rest ist Schweigen.

Brother,

Du perplexierst mich..... was bedeuten diese ganzen Widersprüche?

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Hallo Brotherhood!

Entschuldige bitte....die esoterische Kabbala ist zweifelsfrei später (und im europäischen Mittelalter) entstanden und entwurzelt. Wenn man sich damit beschäftigt, sollte man die Sache auch ernst nehmen. Oder nicht?

Naja...der Rest ist Schweigen.

Warum fängst du dann erst damit an, erstmal jemanden diskreditieren und dann gut oder was.

Was meinst du doch wohl eigentlich die hermetische Kabbala. Der Sohar entstand sowieso erst im 13 Jahrhundert.

Mein Opa kam aus dem Rheinland, Der deutsche Chassidismus des Mittelalters Vor dem Hintergrund der für das Judentum bedrohlichen Kreuzzüge entwickelte sich der Chassidismus in Deutschland parallel zur Entstehung der christlichen Mystik von etwa 1150 bis 1250 vor allem im Rheinland und in der Pfalz (Speyer, Worms und Mainz). Prägend waren insbesondere die Angehörigen der aus Italien eingewanderten Familie der Kalonymiden:

Samuel der Chassid (Speyer, um 1150)
Juda der Chassid (Regensburg, gestorben 1217)
Eleasar ben Juda (Worms, gestorben zwischen 1223 und 1232)
Der Chassidismus ist keine philosophische oder theologische Lehre, sondern die religiöse Praxis des Chassid (hebräisch „der Fromme“, abgeleitet vom Begriff „Gnade“, „Güte“), die sich insbesondere im Gebet als spiritueller Übung äußert. Bestimmende Momente sind dabei:

die Abwendung von der Welt,
vollkommener seelischer Gleichmut.
Es gibt verschiedene kabbalistische Schriften, stimmt aber keine kennt Dogmatik oder wirklich überprüfbaren Lehrinhalt, die gesammte Kabbala ist stark symbolisch.

Auch die 10 Sephiroth findet man erst im Sohar. Vielleicht sollten sich Männer gar nicht mit mystischen und spirituellen Dingen auseinandersetzen, weil Ihnen das nicht liegt. Eine Ausnahme zeigt sich für mich in Gershom Scholem auf den ich mich auch überwiegend berufe.

Gershom Scholem (* 5. Dezember 1897 in Berlin als Gerhard Scholem; † 21. Februar 1982 in Jerusalem) war ein jüdischer Religionshistoriker, der in Ivrith, Deutsch und Englisch publizierte (über 500 Veröffentlichungen). Er hatte ab 1933 einen Lehrstuhl zur Erforschung der jüdischen Mystik an der Hebräischen Universität Jerusalem inne und gilt als deren Wiederentdecker.
 
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