http://www.sueddeutsche.de/wissen/p...m-fleischesser-vegetarier-anfeinden-1.1274443
QUOTE Julia Minson von der Universität Pennsylvania und Benoît Monin von der Universität Stanford bieten eine Erklärung an (Social Psychological and Personality Science, Bd. 3, S. 200, 2012). Fleischesser hätten oft das Gefühl, dass Vegetarier sie moralisch verurteilten und fühlten sich zu schlechten Menschen degradiert. Und Attacken auf ihr positives Selbstbild wehren Menschen ab, indem sie Angreifer lächerlich machen.QUOTE
Das kann ich allerdings manchmal auch nachvollziehen. Es gibt eben auch da die Zeigefingerheber, die andere moralisch belehren oder sich über sie stellen wollen.
Das kommt nicht gut.
Ich bin zwar Fleischesser, obwohl ich langsam nicht mehr weiß, wo ich es noch essen kann, da ich versuche, Standard-Mastbetriebsfleisch zu meiden.
Folge, wie schon erwähnt, Eisenmangel. Durch vegetarische Kost habe ich es bisher noch nicht auffüllen können. Mal sehen, das bekomm ich vielleicht noch hin, wie auch der Link von Dir. Also muss ich auf "zweiwertige" Eisenpräparate schauen.
Aber wo ich es wirklich berechtigt finde den Zeigefinger zu erheben, bzw. aufmerksam zu machen oder die Frage zu stellen:
Dürfen wir wirklich mit Tieren so umgehen, wie wir es gegenwärtig millionenfach tun?
Wenn Fleisch essen, warum dann den Tieren nicht ein tierwertes Leben zuerst lassen?
Klar, die Welt ist so aufgebaut, dass ein Lebewesen vom anderen lebt. Und es gibt Tiere wie Löwen, Schlangen, Hunde oder Falken, die sich ebenfalls von Fleisch ernähren müssen. Aber das Opfer hatte da die Möglichkeit, ein wirkliches Leben gelebt zu haben, zumindest die Chance dazu.
Und sind wir nicht verpflichtet, weil wir ein Bewusstsein haben und uns als moralisch-ethische Menschen begreifen, dies nicht mindestens so zu halten?
Warum müssen wir brutaler als Tiere sein?