Die Augen aufmachen - wer will

Gewissen und Mitgefühl kommen aus dem Inneren. Wo sollte die 'Äussere' Stimme denn herkommen?

Das Gewissen kommt von Außen, aus dem Kopf. Anerzogen. Sowas tut man nicht.

Es ist nicht zwingend authentisch, vor allem, wenn Menschen eigentlich gerne Fleisch essen würden und ihr Gewissen das verbietet, wenn dieses Gewissen innen drin wäre.

Denn dann gäbe es das Bedürfnis nach Fleisch überhaupt nicht oder würde sich massiv reduzieren. Es wäre innere Einsicht und die führt gemeinhin dazu, dass ein ursprüngliches Bedürfnis quasi geht. Mir geht das so mit Zucker. Oder Brot, mein Bedürfnis sowas zu essen ist von 100% auf 10% gesunken.

Nur weil ich ein schlechtes Gewissen bekäme würde mich das nicht davon abhalten, "Verbotenes" trotzdem zu tun.

LG
Any
 
Werbung:
Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, auch was ich wo und wie mit meinem Konsumverhalten unterstütze und wie und richte mich für mich danach. Allerdings nicht aufgrund meines Gewissens, sondern aufgrund meines Mitgefühles, das ist für mich ein Unterschied.

Gewissen: eine äußere Stimme, die mich nötigt.

Mitgefühl: etwas aus mir selbst Gewachsenes.

LG
Any


Und Du bist für Dich zu dem Schluss gekommen, dass Du tierische Nahrungserzeugnisse/Fleisch essen möchtest, weil.....


Was 'sagt' Dir Dein Mitgefühl, wenn Du diese Produkte verzehrst und das liest, was ich gerade einstellte...




Der Konsum von Fleisch und anderen tierische Nahrungsmitteln hat noch weitreichendere Folgen: 30 Prozent der eisfreien Flächen der Erde werden dafür in Anspruch genommen.

Die Fleisch- und Milchproduktion ist für 18% der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Ein Jojo-Effekt, der Dürrekatastrophen und damit eine weitere Verschärfung der Lebensmittelknappheit zur Folge hat.

Darüber hinaus werden für die Produktion von nur einem Kilo Fleisch laut einer UNESCO-Studie bis zu 15.000 Liter Wasser benötigt.


Gleichzeitig sind mehr als zwei Milliarden Menschen mit Engpässen in der Wasserversorgung konfrontiert.

Die Wissenschaftler der jährlich stattfindenden ‚World Water Week’ in Stockholm bezeichnen die Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten daher als „nicht nachhaltig“ und empfehlen eine Änderung der Ernährungsstrategie.

Der internationale Getreiderat warnt bereits seit Jahren, dass durch den Anstieg des Fleischkonsums die Kapazitäten an Getreideerzeugnissen den Bedarf nicht decken können.

Der Verbrauch an Getreide ist so dramatisch angestiegen, dass die weltweiten Vorräte den tiefsten Stand seit 1982 erreicht haben.

Rufe nach höherer Produktivität und mehr Anbauflächen werden laut.

Diese kurzsichtige Forderung bedeutet weitere Rodung der Regenwälder für neue Abbauflächen und die damit verbundene Klimaschädigung, den intensiven Einsatz von Gentechnik, und wirkt vor dem Hintergrund der Verschwendung des Getreides durch die Umwandlung in tierische Lebensmittel geradezu grotesk.

Fleisch ist kein lebensnotwendiges Nahrungsmittel. Die wichtigen Aminosäuren stecken auch in pflanzlicher Kost. Der Konsum tierischer Nahrungsmittel hat nichts mit Wohlstand oder Lebensqualität zu tun. Es ist vielmehr eine erlernte Angewohnheit, mit der zu brechen für viele Menschen nicht notwendig erscheint, weil die Politik die Produktion von tierischen Lebensmitteln auf unterschiedlichstem Wege bewirbt und subventioniert.

https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4097680&postcount=998
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann es angehen, dass du Tiere alle als Haustiere ansiehst ? Alle so im Streichelzoo.

Nur dazu mal, du hast nicht einmal eine Chance gegen ein Hausrind was durchgeht, so schnell kannst du nicht laufen und ein Fallen von dir und ne Tonne Lebendmasse stampf über dich weg. Das überlebst du nicht.

Selbst ein Schwein, ein Wildschwein kann dich zerfleischen.

So lapidar, wie es hier manche hinstellen wollen ist es nicht, diese Nutztiere sind keine Haustiere.
Auch bei einem Minischwein kann es sehr schwierig werden, wenn die voll ausgewachsen sind. Einige glauben jedoch, sind Zimmerschweinchen.

Überhaupt nicht. Ich kenne 2 Bauern die von Bullen umgebracht wurden.
Schweine könnten aber als Haustiere gehalten werden, wenn sie von kleinauf mit Menschen zusammen sind.
 
Tany, lass es. Ich bin nicht interessiert mit dir zu diskutieren, geschweige den deine Suggestivfragen zu beantworten. Kannst selbstverständlich weiter fragen, um mich so hintenrum abzuwerten, da zeigt sich dann halt dein So-Sein. ;)
 
Das Gewissen kommt von Außen, aus dem Kopf. Anerzogen. Sowas tut man nicht.

Es ist nicht zwingend authentisch, vor allem, wenn Menschen eigentlich gerne Fleisch essen würden und ihr Gewissen das verbietet, wenn dieses Gewissen innen drin wäre.

Denn dann gäbe es das Bedürfnis nach Fleisch überhaupt nicht oder würde sich massiv reduzieren. Es wäre innere Einsicht und die führt gemeinhin dazu, dass ein ursprüngliches Bedürfnis quasi geht. Mir geht das so mit Zucker. Oder Brot, mein Bedürfnis sowas zu essen ist von 100% auf 10% gesunken.

Nur weil ich ein schlechtes Gewissen bekäme würde mich das nicht davon abhalten, "Verbotenes" trotzdem zu tun.

LG
Any[/QUOTE

Komisch, ich sehe es andersrum. Moral ist anerzogen und ist nicht authentisch. In meiner Familie gibt es keinen einzigen Veganer oder Vegetarier und ich mochte noch nie Fleisch. Auch als Kleinkind nicht, ich habe immer alles in Klo gespuckt und als Oma die Kaninchen geschlachtet hat, habe ich gebrüllt wie sonst was und ich wurde ausgelacht. Wie können meine Ansichten den Anerzogen sein?
 
Das Gewissen kommt von Außen, aus dem Kopf. Anerzogen. Sowas tut man nicht.

Es ist nicht zwingend authentisch, vor allem, wenn Menschen eigentlich gerne Fleisch essen würden und ihr Gewissen das verbietet, wenn dieses Gewissen innen drin wäre.

Denn dann gäbe es das Bedürfnis nach Fleisch überhaupt nicht oder würde sich massiv reduzieren. Es wäre innere Einsicht und die führt gemeinhin dazu, dass ein ursprüngliches Bedürfnis quasi geht. Mir geht das so mit Zucker. Oder Brot, mein Bedürfnis sowas zu essen ist von 100% auf 10% gesunken.

Nur weil ich ein schlechtes Gewissen bekäme würde mich das nicht davon abhalten, "Verbotenes" trotzdem zu tun.

LG
Any

Fleisch essen ist kein Bedürfnis - es ist eine Strategie, ein Nahrungsmittel, das dazu dienen kann, dass unser Bedürfnis nach psychischer u. physischer Unversehrtheit mittels Nahrungsaufnahme, befriedigt werden kann.

Und m.E. spricht einiges dafür, diese Strategie nicht zu wählen. :)

Und da Du von Anerzogenem 'sprichst' - siehst Du zwischen Fleischkonsum und Erziehung i.S.v. Lernen einen Zusammenhang?
 
Schweine könnten aber als Haustiere gehalten werden, wenn sie von kleinauf mit Menschen zusammen sind.

am Haus, mit Stall, Auslauf und Schlammbecken .......... in der Wohnung, nur wen sie noch jung sind.

Das Problem ist nur, die wachsen und son kleines putziges Minischweinchen kann auch mal gut 100 kilo wiegen und dann spätestens :D ist in der Wohnung keine artgerechte Haltung mehr.

Daher, solche Tiere gehören nicht als Haustiere, sie sind es nicht. Haben sich auch genügend schon mit überschätzt.
 
am Haus, mit Stall, Auslauf und Schlammbecken .......... in der Wohnung, nur wen sie noch jung sind.

Das Problem ist nur, die wachsen und son kleines putziges Minischweinchen kann auch mal gut 100 kilo wiegen und dann spätestens :D ist in der Wohnung keine artgerechte Haltung mehr.

Daher, solche Tiere gehören nicht als Haustiere, sie sind es nicht. Haben sich auch genügend schon mit überschätzt.

Für mich wäre so ein Schwein auch kein Haustier für die Wohnung, aber ich habe einmal einen Film gesehen, wo ein Bauernpaar ein Schwein im Hause hielt, wie einen Hund, und das Schwein, von klein auf so erzogen, verhielt sich genau wie ein Hund. Lief überall mit dem Herrchen mit, war stubenrein, und wie von dem Paar bestätigt, verhielt sich das Schwein intelligenter, als ein Hund.
Solch einen Erfolg erzielt man sicher durch konsequente, liebevolle und geduldige Erziehung
 
Hallo an alle, ich glaube alle merken in diesem thread das er sich nur noch im kreise dreht.
Bewusst gemacht, informiert und erklärt wurde von beiden seiten zur genüge?! Mehr ist wohl nicht mehr nötig, viele infos sind da, jeder macht sich sein eigenes bild darüber, entscheidet und handelt danach…

Ich erlaube mir hier dies zu schreiben, ganz laienhaft und sicher auch sehr vereinfacht, da ich mich mit dem ganzen thema sicher noch viel zu wenig beschäftigt habe…… aber trotzdem wage ich es ;-)

Ich glaube alle hier, würden es gerne sehen wenn die tiere artgerecht gehalten würden, und auch so schmerzfrei, stressfrei, wie es nur möglich ist, geschlachtet werden. Ich meine sterben tun wir alle mal…. Auch in der natur ist es nicht immer schön…..

Auch werden nicht alle auf einmal vegetarier, tja und vielleicht sind wir menschen auch fleischesser. aber früher mussten man sich so ein tier noch selbst jagen… da war dann sicher nicht jeden tag fleisch auf dem teller, was auch heute nicht nötig ist…

Wenn man die tiere so artgerecht halten würde, schlachten, bräuchten sie auch mehr platz ect… nehme ich mal an das auch die preise steigen, und somit könnte sich auch nicht jeder, jeden tag ein fleisch leisten…. Was wiederum auch ganz normal ist, ich denke man kann ganz gut leben mit zbp alle 1-2 wochen ein gutes fleisch, wo man sagen kann, das hat gut gelebt, wurde nicht gequält, wurde artgerecht gehalten ect….. es würde sicher auch besser schmecken…. Mit dem könnte sicher auch ein vegi besser umgehen;-)

dadurch würde es eine automatische reduktion geben…. Wiederum mehr platz für landwirtschaft…

Wäre es nicht viel wichtiger darüber zu diskutieren, wie erreiche ich in dieser gesellschaft, die tiere so weit zu respektieren, und sie artgerecht zu halten, wie können wir die schlachtungen so schmerzfrei und stressfrei wie möglich durchführen ect? Wäre damit nicht schon wahnsinnig viel erreicht?? Wäre nicht dass das thema zum diskutieren?? Was kann ich/wir verändern, wo müsste man was ändern, wo ansetzten….

Bestimmt haben auch einige dies schon angesprochen, aber irgendwie läufts immer wieder in diesen kreislauf…..

Also ich finde es schade das nicht DARüBER heftig diskutiert wird… will nicht sagen das ich die lösung habe, aber dies wäre doch interessant dort wege zu finden??!!

Liebe grüsse petra
 
Werbung:
Schweine im Bett....... offenbar klappt die Haltung - mit vielen Bemühungen seitens des Halters - auch in der Wohnung.

http://www.daserste.de/information/...sen/sendung/2012/das-schwein-im-bett-100.html

Tiere werden gezüchtet auf Teufel komm raus, immer mehr, immer neuere Kreuzungen, querbeet ob nun Hund, Katze, Schwein, Vogel oder sonstiges Getier. Qualzüchtungen en masse, falsche Haltung usw. usf.

Ich frage mich, wo bei diesem Thema die Veggies sind, die sich sonst am Tierthema hier so gütlich tun, wieso sich da keiner aufregt. Ist das alles so egal? Weil man's von der Ferne nicht mitkriegt? Weil es keine Horrorvideos davon gibt, mit denen man protzen kann?

Wäre mal was anderes als der ständige Futterneid, dass Rinder Weizen wegfressen. :rolleyes:

pekeglo schrieb:
Hallo an alle, ich glaube alle merken in diesem thread das er sich nur noch im kreise dreht.

Stimmt. Aber das merken die hier aktiven Veggies grossteils offenbar nicht. Mittlerweile haben wir fast 1000 Beiträge, welche laut bornfree aber nicht konstruktiv sind. Meine Frage, was denn in einem Beitrag drinnen stehen müsse, damit er für sie konstruktiv ist, kann sie mir offenbar keine Antwort geben.

pekeglo schrieb:
Wäre es nicht viel wichtiger darüber zu diskutieren, wie erreiche ich in dieser gesellschaft, die tiere so weit zu respektieren, und sie artgerecht zu halten, wie können wir die schlachtungen so schmerzfrei und stressfrei wie möglich durchführen ect? Wäre damit nicht schon wahnsinnig viel erreicht?? Wäre nicht dass das thema zum diskutieren?? Was kann ich/wir verändern, wo müsste man was ändern, wo ansetzten….

Ja, das versuchen wir "Normalos" schon seit bald 1000 Beiträgen, auch die Sinne der "grünen Garde" dafür zu öffnen. Klappt nur nicht, weil sich die Argumentation selbiger im Prinzip auf einen einzigen Satz beschränkt: Der Mensch braucht kein Fleisch (Unterton: Also verzichte gefälligst).

LP
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben