Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, auch was ich wo und wie mit meinem Konsumverhalten unterstütze und wie und richte mich für mich danach. Allerdings nicht aufgrund meines Gewissens, sondern aufgrund meines Mitgefühles, das ist für mich ein Unterschied.
Gewissen: eine äußere Stimme, die mich nötigt.
Mitgefühl: etwas aus mir selbst Gewachsenes.
LG
Any
Und Du bist für Dich zu dem Schluss gekommen, dass Du tierische Nahrungserzeugnisse/Fleisch essen möchtest, weil.....
Was 'sagt' Dir Dein Mitgefühl, wenn Du diese Produkte verzehrst und das liest, was ich gerade einstellte...
Der Konsum von Fleisch und anderen tierische Nahrungsmitteln hat noch weitreichendere Folgen: 30 Prozent der eisfreien Flächen der Erde werden dafür in Anspruch genommen.
Die Fleisch- und Milchproduktion ist für 18% der Treibhausgasemissionen verantwortlich.
Ein Jojo-Effekt, der Dürrekatastrophen und damit eine weitere Verschärfung der Lebensmittelknappheit zur Folge hat.
Darüber hinaus werden für die Produktion von nur einem Kilo Fleisch laut einer UNESCO-Studie bis zu 15.000 Liter Wasser benötigt.
Gleichzeitig sind mehr als zwei Milliarden Menschen mit Engpässen in der Wasserversorgung konfrontiert.
Die Wissenschaftler der jährlich stattfindenden ‚World Water Week’ in Stockholm bezeichnen die Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten daher als „nicht nachhaltig“ und empfehlen eine Änderung der Ernährungsstrategie.
Der internationale Getreiderat warnt bereits seit Jahren, dass durch den Anstieg des Fleischkonsums die Kapazitäten an Getreideerzeugnissen den Bedarf nicht decken können.
Der Verbrauch an Getreide ist so dramatisch angestiegen, dass die weltweiten Vorräte den tiefsten Stand seit 1982 erreicht haben.
Rufe nach höherer Produktivität und mehr Anbauflächen werden laut.
Diese kurzsichtige Forderung bedeutet weitere Rodung der Regenwälder für neue Abbauflächen und die damit verbundene Klimaschädigung, den intensiven Einsatz von Gentechnik, und wirkt vor dem Hintergrund der Verschwendung des Getreides durch die Umwandlung in tierische Lebensmittel geradezu grotesk.
Fleisch ist kein lebensnotwendiges Nahrungsmittel. Die wichtigen Aminosäuren stecken auch in pflanzlicher Kost. Der Konsum tierischer Nahrungsmittel hat nichts mit Wohlstand oder Lebensqualität zu tun. Es ist vielmehr eine erlernte Angewohnheit, mit der zu brechen für viele Menschen nicht notwendig erscheint, weil die Politik die Produktion von tierischen Lebensmitteln auf unterschiedlichstem Wege bewirbt und subventioniert.
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