Die Augen aufmachen - wer will

Komisch, ich sehe es andersrum. Moral ist anerzogen und ist nicht authentisch.

Jetzt kommst Du mit Moral, einem dritten Begriff. *seufzt.

Das es Menschen gibt, die bestimmte Sachen nicht mögen, die brauchen dann auch nicht darüber reden bwzw. Leute missionieren. Finde ich.

LG
Any
 
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Ich glaube alle hier, würden es gerne sehen wenn die tiere artgerecht gehalten würden, und auch so schmerzfrei, stressfrei, wie es nur möglich ist, geschlachtet werden. Ich meine sterben tun wir alle mal…. Auch in der natur ist es nicht immer schön…..

Ja, sehe ich ebenso. :) Das wäre schon ein großer Schritt, würde "nur" dies umgesetzt werden.

Lediglich die politisch motivierten Hardcore-Veggies missionieren, weil eben gar kein Fleischkonsum sein darf, so wie Tany das tut. Sie argumentiert mich Nicht-Argumenten, ohne Alternativen auch nur in Betracht zu ziehen und ihr ist jedes Mittel recht, die redet auch weiter mit einem, wenn man das gar nicht möchte. *lol*

LG
Any
 
Klappt nur nicht, weil sich die Argumentation selbiger im Prinzip auf einen einzigen Satz beschränkt: Der Mensch braucht kein Fleisch (Unterton: Also verzichte gefälligst).

LP

Genau, das ist die Absicht. Klappt nur nicht, weil jeder Mensch für sich entscheidet, nicht für andere Menschen entscheiden kann, ins Gewissen quatschen, missionieren usw.

LG
Any
 
Anevay schrieb:
Genau, das ist die Absicht. Klappt nur nicht, weil jeder Mensch für sich entscheidet, nicht für andere Menschen entscheiden kann, ins Gewissen quatschen, missionieren usw.

Jep. Und dann wundern sich ein paar Leutchens, warum ich von Sektenverhalten und Gehirnwäsche rede und früher oder später auf der Palme hocke, wenn ich es nicht schaffe, mich emotional abzugrenzen. ;)

LP
 
Fleisch essen ist kein Bedürfnis - es ist eine Strategie, ein Nahrungsmittel, das dazu dienen kann, dass unser Bedürfnis nach psychischer u. physischer Unversehrtheit mittels Nahrungsaufnahme, befriedigt werden kann.

Und m.E. spricht einiges dafür, diese Strategie nicht zu wählen. :)

Und da Du von Anerzogenem 'sprichst' - siehst Du zwischen Fleischkonsum und Erziehung i.S.v. Lernen einen Zusammenhang?

Ich bin mir nicht sicher, aber evtl. kommt das aus jedem selbst heraus und geht über jeden selbst, wenn es an der Zeit dazu ist. Das Erkennen und das Gefühl dafür, kein Fleisch mehr zu brauchen und zu wollen. Bei mir ging das auch nicht über andere Leute und deren Meinungen. Kann natürlich bei jedem anders sein. Aber die wenigsten hören auch auf zu rauchen, wenn oder weil das andere sagen und wollen. Im Endeffekt endet das in einer Art Hilflosigkeit, weil man selbst nichts machen kann, glaub ich. Wenn man das nicht akzeptieren kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist wahrscheinlich auch gerade die Kunst und auch das sehr Schwierige, alles so zu akzeptieren und hinzunehmen, wie es ist.
Wenn man selbst nichts machen oder ändern kann.
 
Aber die wenigsten hören auch auf zu rauchen, wenn oder weil das andere sagen und wollen.

Rauchen ist Sucht, Fleisch essen Genuss. Nicht umsonst sind Affen, wie Schimpansen, ab und an auf der Jagd nach wertvollen Proteinen = anderen Affen.

http://www.primata.de/thema/5_menschenaffen/2-00_Schimpansen.php
Schimpansen sind hauptsächlich Fruchtfresser, aber sie ergänzen ihren Speisezettel mit Blättern, Samen, Blüten und anderen Pflanzenteilen. Ihre Tagesaktivität, das sind rund 12 bis 13 Stunden, verbringen sie zur Hälfte mit der Nahrungssuche. Blätter werden das ganze Jahr verzehrt, und zwar umso mehr, je weniger Früchte es gibt. Denn das Fruchtangebot im Regenwald kann im Verlauf eines Jahres dramatisch schwanken. Schimpanen fressen auch Fleisch, dessen Anteil an der Gesamtnahrung bis zu 5 % ausmachen kann.

Bei uns Menschen ist das ähnlich, da werden verfügbare Proteine halt nicht verschmäht, wennn sie verfügbar sind. Und Fleisch aus entsprechenden Quellen, also nicht Massentierhaltung, ist ein sehr wertvolles Nahrungsmittel.

Und noch ein Buchtipp:
http://www.amazon.de/Syndrom-Mammut-Teller-Steinzeitdiät-Wohlstandsfalle/dp/3927372234

LG
Any
 
Ja ich verstehe was Du meinst - sehr gut sogar:)
Ich trage sogar Raupen etc. über die Straße,
damit sie nicht überfahren werden.
Nein...ich würde das Töten auch nicht lernen wollen,
auch nicht wenn ich Hungern würde.
Dafür liebe ich die Tiere viel zu sehr,
aber ich liebe auch die Pflanzen.
Ich hole hier auch die Kinder aus den Bäumen,
wenn ich sehe das sie ihnen Leid zufügen usw..
Trotzdem bin ich der Meinung,
wir müssen nicht alles können
um es benutzen zu dürfen.

ja das bin ich auch und das mit den pflanzen sehe ich auch so wie du , denke ich.:)

nur begreife ich nicht, dass allesesser pflanzen essen mit fleisch und tierproduktkonsum vergleichen, wieso verteidigen dieses dieses leid so nur um ihr schnitzel nicht verzichten zu müssen, wie schlimm ist das denn.
 
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Da gibt's auch noch andere Meinungen.

Ein uraltes Phänomen ist die seltsame Sucht des Menschen nach fleischlicher Nahrung.

Dr. Airola, eine der führenden Kapazitäten auf dem Gebiet der Biologie und Ernährung, liefert durch die Erkenntnisse der modernen medizinischen Forschung die Erklärung für dieses Verlangen. Schließlich stellt sich ja die Frage: "Warum hat denn der Mensch überhaupt ein solch starkes Verlangen nach Fleisch, wenn er doch von Natur aus nicht dafür geschaffen ist?"

Dr. Airola stellt fest:
"Fleisch, vor allem rotes, enthält viele Gifte, insbesondere eine große Menge acidum urinum (Harnsäure), das eine ähnliche Wirkung hervorruft wie die allgemein bekannten Suchtmittel Nikotin und Koffein, indem es ein dauerndes Verlangen nach mehr schafft. Wenn man aufhört, Fleisch zu essen, wird man anfänglich Entzugserscheinungen verspüren, bis der Körper alle Gifte ausgeschieden hat. Erst dann wird das Verlangen verschwinden."

Nach dieser Erkenntnis der modernen medizinischen Forschung kann man also ohne Übertreibung behaupten, dass das Verlangen nach Fleisch nichts anderes ist als eine Sucht, ähnlich wie bei Zigaretten und Kaffee. Jeder, der die suchtmittelähnliche Wirkung von Nikotin und Koffein kennt, kann nun sehr leicht verstehen, warum es so schwierig ist, die fleischliche Ernährungsweise aufzugeben.

yogabuch.com/fleisch.html
 
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