Die 7 Bewusstseinsstufen

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Müßte jetzt ca. ein halbes Jahr her sein.
Das ist bei einem Karmapartner nicht viel...während man einen anderen in einem Monat vergessen hat...

Und ja, so habe ich es erlebt. Er war sozusagen der erste, der mich wirklich ganz tief im Inneren berühren konnte.
Das Traurige ist, das gerade so jemand eben oft als Partner nicht geeignet ist. Mein Karmapartner z.B. ist zu jung und unreif dafür. Was sind bei euch die Hindernisse?
 
Das Traurige ist, das gerade so jemand eben oft als Partner nicht geeignet ist. Mein Karmapartner z.B. ist zu jung und unreif dafür. Was sind bei euch die Hindernisse?

Zum einen WAREN es Dinge aus meiner Vergangenheit (Angst vor Nähe). Dann war ich sicher auf eine gewisse Weise zu unreif. Und ansonsten: Feuer und Wasser, wie es extremer eigentlich nicht sein kann. Lebenseinstellungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Aber das Hauptproblem war meine Angst vor Nähe und Veränderung. Dazu war ich zu dieser Zeit nicht bereit. Ich brauchte das Alleinesein, um mich erstmal selbst zu finden. Und jetzt bin ich eingentlich ganz gut angekommen am Rande meiner selbst. Das wäre mit ihm nicht gegangen, da ich dann nicht mich gelebt hätte. Jetzt wären die Voraussetzungen in der Tat ganz, ganz andere.
 
Hallo Lilith, :)

Wenn Du Kälte empfindest, dann liegt es an Dir, für den Temperaturanstieg zu sorgen - vorausgesetzt, Du möchtest den Zustand verändern.

Mir wurde bisher zweimal in meinem Leben eisige Kälte entgegengebracht (ja, das spürt man), obwohl ich für den anderen Wärme empfand und mir auch nicht klar war, warum das geschah.

Ich bekam das Laufen und wollte nur noch weg, weil ich fror wie ein Hund. Es ist nicht möglich, dem anderen Wärme zu geben, wenn dieser sie nicht annehmen möchte, da kann man sich noch so sehr bemühen.

Was ich damit sagen möchte: der, der Kälte empfindet muss signalisieren, dass er bereit ist, Wärme (wieder) zuzulassen. Das kann er aber erst, wenn er sich innerlich wieder selbst umarmen kann, was bedeutet, von innen heraus wieder Wärme zu entwickeln, die dann irgendwann nach außen treten kann - so, dass der andere das spürt. Das muss nicht zwangsläufig in eine Wiederauflage der Beziehung münden, kann aber zu einem liebevollen Miteinander führen, das sich einer oder beide evtl. wünschen und was ja schon auch was Schönes ist. Dazu gibt es leider keinen Heizungsthermostat, den mal kurz raufdrehen kann, sondern das ist ein Prozess.

Umständlicher kann ich das heute nicht erklären. :)

Liebe Grüße
Martina

P.S. Lieber Martin :): Peter Maffay oder Karat waren ja auch nicht ganz planlos --- über 7 Brücken musst Du gehn' - 7 dunkle Jahre überstehen ;)
 
Es ist erstaunlich, was durch eine solche Begegnung alles passieren kann. Und auf eine gewisse Weise spiegelt sie tatsächlich das wieder, was im Inneren geschieht. Weiß nicht wie ich es erklären soll. Vielleicht klingt es auch alles total abgehoben... Doch wenn man in einer Begegnung z.B. den Personen je eine Farbe zuordnet (z.B. Feuer = rot, Wasser = blau) und darüber spricht, diese in z.B. Schmuckstücken zu vereinen (z.B. der eine bekommt etwas wo der Rand blau, das Innere rot, der andere bekommt eins wo der Rand rot, das Innere blau ist) - und sehr viel später liest man in einem alchemistischen Buch von König und Königin, wo er einen roten Umhang trägt, der innen blau ist und sie einen blauen Umhang trägt, der innen rot ist... Und lauter solche Sachen - dann ist das schon seltsam irgendwie. Zumal dies jetzt nur ein Beispiel von vielen ist, die geschehen sind (und sich mir jetzt "offenbaren"). Über die man mit dem anderen sprach, einfach so, und was jetzt (für mich zumindest) Sinn auf ganz anderen Ebenen ergibt.
Schönes Beispiel. :)
Auf einmal sieht man, wie Dinge, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben, verknüpft sind- und sei es über Farben. Tatsächlich ist ja nicht nur alles miteinander verknüft, sondern eins.

~Kaji~ schrieb:
Wenn diese beiden Pole also aufeinandertreffen und sich vereinen, dann muß wohl eine Art Umwandlung geschehen. Ich frage mich jetzt, was wohl passiert wäre, hätte man es zu ende führen können. Also wenn es mit einer Beziehung/Partnerschaft geklappt hätte. Und alle Hindernisse hätte beseitigt werden können - wäre am Ende ein Stein der Weisen entstanden? Im Inneren, wie im Äußeren?
Ja. Aber er war es nicht, der dir zu einer solchen Partnerschaft bestimmt ist- er war nur dazu da, den Stein ins Rollen zu bringen. Zur Weisheit bringst du es mit einem anderen, du wirst ihn erkennen, wenn du soweit bist.

:)
 
Hallo Abraxas,

(...)

Soll ich Dir sagen, was mich an diesen Stufen so richtig angekotzt hat?
Ich komme hier in diesen thread um mich einzuordnen, um mal zu prüfen, wie nahe ich dran bin an der grossen Freiheit! Erstmal muss ich erkennen, das ist noch ein ganzes Stück bis dahin.... und dann lese ich etwas über die Arkana-Reise und im Prinzip ist mir dadurch eine Art Zukunftsprognose gemacht worden, obwohl ich nie darum gebeten hatte! Nun muss ich nicht nur annehmen, dass ich stehe wo ich stehe, sondern indem ich das tue muss ich auch annehmen, das passieren wird was passieren muss. Nicht, dass ich das nicht wüsste, aber ich habe das Gefühl meiner intellektuell hart erkämpften Freiheit wieder beraubt zu werden, weil mir statt Freiheit (wo ich ja hin will) nun auch noch Stationen vorgegeben, auf die ich offensichtlich keinen Einfluss haben soll!?
Ja! Sehr gut erkannt!
Das ist wahre Authentizität, Sydney- dein Motiv war ehrlich und aufrichtig. Du wolltest wirklich wissen, wo du stehst, darum hat sich dir die Wahrheit offenbart. Das hab' ich gesehen, auch wenn du dann rumgezickt hast, weil sie dir erstmal wehtat. So ist das eben mit der Wahrheit- sie tut weh. Weil sie so ganz anders ist, als man sie sich vorgestellt hat. Wenn man sich dann aber auf sie konzentriert, dann lässt der Schmerz nach und man erlebt einen Freiheitszuwachs.

Tatsächlich liegt gerade im Determinismus die Freiheit, kannst du das sehen? Wenn nämlich alles festliegt, kann man gar nix falsch machen. ;)

Sydney schrieb:
Das war wogegen ich mich gewehrt habe. Aber sich wehren ist ja genau das Gegenteil von Durchlässigkeit ;) Aber das sind alles "nur" Worte, man muss es ja auch in der Tiefe erfühlen können, sonst macht alles keinen Sinn.

Selbsterkenntnis ist schon eine tolle Sache! :foto:
Ja genau. Das Motiv von Abraxas ist allerdings ein anderes als deins, der will ja gar nicht wissen, wo er steht.
Was ist denn dein Motiv, Abraxas? :D Ah, da komm' ich jetzt zu, lach.

:)
 
DAS ------------> :liebe1:


:)
Das ----> :liebe1: gibt es nicht, Abraxas- es ist Illusion, falsche Vorstellung von Liebe.
Wahre Liebe kommt aus dem Innern- und hat nichts mit anderen Menschen zu tun.

Kein anderer Mensch kann uns Glück schenken, wenn er es nicht selbst in sich trägt. Der romantische Trieb, in einem zweiten Menschen das zu suchen, was keiner von beiden besitzt, kann niemals Erfüllung finden.

Paul Brunton - Augenblicke der Wahrheit
http://www.palikanon.com/diverses/p_brunntn/p_brunn23.htm

Ich hab' das schon ein paar Mal an verschiedenen Stellen gesagt- und immer, wenn du es hörst- denn das tust du- dann kommst du vorbei und pisst mich an. Ich versteh' ja, warum du es nicht hören magst, aber schlag' doch nicht den Boten.

:)
 
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...
P.S. Lieber Martin :): Peter Maffay oder Karat waren ja auch nicht ganz planlos --- über 7 Brücken musst Du gehn' - 7 dunkle Jahre überstehen ;)

Liebe Martina,

... last but not least... seven of nine

Das Haupt des Helden Gilgamesch zierten sieben Locken.

Der Mithraskult kennt sieben Himmel, die über eine Leiter erreicht werden können. Jeder dieser Himmel hat ein metallenes Tor, dessen Material vom jeweils das Tor beherrschendem Planeten abhängt: Blei für Saturn, Zinn für Venus, Kupfer für Jupiter, Eisen für Merkur, Legierungen (gemischte Metalle) für Mars, Silber für Mond und Gold für Sonne (HABIGER-TUCZAY, 53).

„sieben auf einen Streich” erlegt das tapfere Schneiderlein, sieben Schwaben ziehen in die Welt.

Lieben Gruß

Martin
 
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