Also DiaBowLow, du bist kein Ober- oder Untermensch, du bist ein Vermittelmensch, du möchtest allen deine Gefühle vermitteln und setzt dabei deine Vers-Mittel ein, doch sie sollten nicht immer zu geschmackvoll sein, darauf lässt sich die Wahrheit, die beide Seiten in sich trägt (ob uns das nun schmeckt oder auch nicht), auf Dauer nicht ein.
Der natürliche Mann strengt sich ein Leben lang, in angeberischer Weise und dabei immer sehr vernünftig tuend, an, damit er den Frauen imponieren kann. Er visiert dabei, in bestechender Weise, ihre Akzeptanz, bezüglich seiner körperlichen Annäherung, an. Aber ich weiß nun einmal (das, was ich hier allen über den polaritätsklärenden Geist des Wortes darlege), dass ich keiner Frau mit meiner Sexualpotenz imponieren kann, doch genau deswegen bin ich nun für alle Frauen dieser Welt (vor allem auch wegen meiner Art es allen Menschen dieser Welt darzulegen) ein versauter Mann, da eine jede von ihnen weiß, dass sie durch jemand, der ihr Spiel (das Spiel, dass die Männlichkeit sich immer in diese Richtung, in die sie hinein Beifall klatschen, beweisen muss, bis hin zum bitteren Schluss) durchschaut, keinen Blumentopf mehr gewinnen kann, das klappt nämlich nur bei einem lächerlich unwissenden und somit unterwürfigen Mann, dem sie etwas vorspielen kann. Der Tod ist dabei das Nachspiel. Und dann?
Frauen haben es heutzutage schwer, denn wenn es durch die Eigene machbar ist, dann wollen sie nicht unbedingt durch die Dummheit der Männer sterben.
Ich hatte vor einiger Zeit die Idee, für Leute, die wissen, dass sie in kürzester Zeit, nicht mehr um die letze Wahrheit herumkommen, eine Art Sterbeberaterposition zu beziehen, da die Menschen, die sich ihres alsbaldigen Todes bewusst sind wohl auch die Einzigen sein werden, die sich der ganzen Wahrheit gegenüber öffnen. Sie werden in ihrer Situation dann sicher nicht mehr sagen: „Jeder hat seine Wahrheit, die Wahrheit, die er mir vermitteln möchte, ist mir zu geschmacklos und in ihrer Art viel zu anstrengend, da sie mir die Zeit zur Entspannung und geschmackvollen Zerstreuung raubt.“
Solch eine „STERBEBERATUNG“ möchte ich unter dem Aspekt betrachtet sehen:
Als Sterbender weiß man oft nicht, wohin man sich wenden soll, um den letzten Sinn der eigenen Existenz zu erfahren, denn zumeist wird man sich kurz vor dem Tod dessen immer bewusster, dass man etwas Wesentliches im materiellen Leben versäumt hat, da man es (zumeist zur Verdrängung motiviert durch den guten Geschmack, denn man sich durch tiefgründigere Gedanken nicht versauen wollte) erst gar nicht angehen wollte.
Eine Sterbeberatung kostenlos, denn wenn man sterben will, da man die Wahrheit seines Lebens durch die intensive Konzentration auf den guten Geschmack verdrängt hat, dann will man das nur einmal und das möglichst umsonst, denn einmalige Sachen sind nun einmal unbezahlbar.
Ja es ist nun einmal in dieser irdischen Welt bis heute so, dass jeder eines Tages dran glauben muss, nur weil er es nicht anders will.
Eine Sterbeberatung, nur für die Menschen, die die Wahrheit plötzlich und situationsbedingt als verträglich empfinden und somit nicht mehr an ihrer Lebenslüge sterben möchten.
Aber auch eine Beratung für Menschen, die sich tot (depressiv) fühlen und wieder etwas Leben in sich erfahren möchten, welches sie, bei einem guten Willen, gedanklich fassen können.
Jeder hat scheinbar seine eigne Wahrheit, dann sage mir mal ein jeder seine Wahrheit über den Tod. Wie lautet die? Etwa: "Schwamm drüber!"
Bedenkt, dass ihr in eurer eigenen Wahrheit sterben werdet. Warum? Weil euch eure eigene Wahrheit immer ganz natürlich und sofort schmecken muss. Ihr akzeptiert nur den Spitzengenuss.
Intensiv das für gut Betrachtete schmecken, in der eigenen Verdauungssäurebildung versauern, wutversauert in entzündlicher Selbstverdauung verrecken.
Ja es ist immer der gleiche und wahre Werdegang, über den ihr werdet totsterbenskrank.
beziehungsWEISE