"Der Islam gehört zu Deutschland"

Auch wenn Pegida jetzt nicht mehr draußen rumläuft, so steht nun die AfD bereit um all den Wütenden und Unzufriedenen der Republik eine Heimat zu bieten. Und das völlig legal durch Wahlen.
In kürzester Zeit werden die in jedem Landtag sitzen, im EU-Parlament sind sie schon drin.
Insofern braucht dich Pegida nicht mehr zu jucken, es wird allerdings andere Strömungen geben die stattdessen unangenehm scheuern werden. Ich finds gut.
Dann bekommt die etablierte Politik endlich die Quittung dafür, dass sie Pegida, statt mal hinzuhören, ignoriert hat oder ihr mit Häme und Abwertung begegnet ist.
Wenn die in Kreis-, Land-, und Bundestag sitzen geht ignorieren nicht mehr.
Allerdings traue ich unseren Regierenden nicht mal soviel Selbstreflexion zu, dass sie erkennen, dass genau ihre Haltung es war, die Pegida in die AfD getrieben hat.

was soll man Pegida zuhören? sich den rechten Angstbullshit kleiner frustrierter Männer anzuhören, bringt einen wohl nicht wirklich weiter.
 
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was soll man Pegida zuhören? sich den rechten Angstbullshit kleiner frustrierter Männer anzuhören, bringt einen wohl nicht wirklich weiter.
Reden, diskutieren, argumentieren, genau hinhören, justieren u.s.w.
Pegida jetzt auf rechte Schwachköpfe zu reduzieren, die nur Parolen von sich geben, verkennt die Lage. Die formulieren durchaus auch Bedenken, die in der Bevölkerung breite Zustimmung haben. Und genau das ist die Klientel der AfD.
So langsam ist die Politik ja schon aus ihrem Narkoseschlaf aufgewacht. Immerhin sollen alle Asylanten aus dem Kosovo innerhalb 14 Tagen jetzt ihre Abschiebung bekommen. Die schnellere Bearbeitung von Asylanträgen war z.b. eine Forderung von Pegida, die inzwischen von der Politik aufgegriffen wurde.
 
also die Gefühle von Rechten interessieren mich nicht und ihre gefühlsbetonten Forderungen schon gar nicht. Je stärker die AfD wird, desto schlimmer steht es um Schlaaand.
 
Je stärker die AfD wird, desto mehr offenbart sich das Versagen der sogen. etablierten Parteien.

zeigt wohl eher wie rechts die Deutschen eingestellt sind. 70 Jahre sind ne kurze Zeit, immerhin hat man gelernt, dass man Juden nicht vergasen kann, jetzt muss man lernen, dass Türken, Afrikaner, Moslems gleichwertige Menschen sind, die dasselbe Recht haben in "Deutschland" zu leben, wie die "Deutschen"
 
etzt muss man lernen, dass Türken, Afrikaner, Moslems gleichwertige Menschen sind, die dasselbe Recht haben in "Deutschland" zu leben, wie die "Deutschen"
Das haben sie eben nicht, weil sie keine deutschen Staatsbürger sind. Ich habe z.B. auch kein Recht darauf, in Australien, Kanada, den USA (oder irgend einem anderen Land) zu leben, wenn ich deren Anfordungen nicht genüge. Das ist nichts anderes als das Äquivalent von Revierverhalten, das natürlichste Verhalten der Welt, nur eben im makroskopischen Maßstab, nicht auf eine kleine Sippe oder Herde bezogen. Es liegt in der Souveränität des jeweiligen Landes, sich auszusuchen, wer dort leben darf und wer nicht (Asylrecht und Genfer Konvention jetzt mal außenvor, da gibt es ja völkerrechtliche Abkommen).

LG
Grauer Wolf
 
Das haben sie eben nicht, weil sie keine deutschen Staatsbürger sind. Ich habe z.B. auch kein Recht darauf, in Australien, Kanada, den USA (oder irgend einem anderen Land) zu leben, wenn ich deren Anfordungen nicht genüge. Das ist nichts anderes als das Äquivalent von Revierverhalten, das natürlichste Verhalten der Welt, nur eben im makroskopischen Maßstab, nicht auf eine kleine Sippe oder Herde bezogen. Es liegt in der Souveränität des jeweiligen Landes, sich auszusuchen, wer dort leben darf und wer nicht (Asylrecht und Genfer Konvention jetzt mal außenvor, da gibt es ja völkerrechtliche Abkommen).

LG
Grauer Wolf

ich meinte ja auch kein juristisches Recht, sondern eine humanistisches. Dass sich Nationen heute voneinander abgrenzen und als Souverän verstehen hat mit der kapitalistischen Entwicklung zu tun, und ist deshalb nicht weniger falsch. Es gibt kein philosphiosch stichhaltiges Argument, warum ein Mensch ncht freizügig leben darf wo er möchte. Das Interesse der Menschen wird hinter weniger hoch stehenden Idealen zurückgedrängt, um Kapitalinteressen zu schützen, bzw deren rechten ideologischen Überbau. Um es nochmal zu verdeutlichen. diese Staatbürgerschaft auf die du dir so viel einbildest ist ein gekritzel auf einem Stück Papier. Dem gegenüber steht ein Mensch in seiner ganzen Bedürftigkeit. für mich ist klar, was wertvoller ist. für so rechte Doggystyle-socken sieht das wohl anders aus.
 
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Es gibt kein philosphiosch stichhaltiges Argument, warum ein Mensch ncht freizügig leben darf wo er möchte.
Vielleicht darum, weil das "Revier", um's mal so zu nennen, schon besetzt ist? Da hat eben kein anderer was zu suchen. Mitteleuropa ist schon ziemlich überbevölkert, da ist geographisch kein Platz für jeden beliebigen Afrikaner, letztlich also eine Völkerwanderung, von der nicht kompatiblen Mentalität ganz zu schweigen; Himmel noch mal, nicht mal die europäischen Völker sind untereinander voll kompatibel, siehe die massiven Unterschiede zwischen einem Nord- und einem Südeuropäer.
Das hat nichts mit Rechts oder so zu tun, das sind einfach Fakten. Menschenmassen, die zuwandern und sich hier breitmachen, tun das auf Kosten der Einheimischen (im wahrsten Sinne des Wortes). Als jemand, der historisch interessiert und wahrscheinlich versierter ist als ich, solltest Du das wissen: Völkerwanderungen brachten grundsätzlich Chaos, Zerstörung und Tod im großen Maßstab.

LG
Grauer Wolf
 
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