"Der Islam gehört zu Deutschland"

Hi Erdkröte,

wir sind, außer über das Christentum, wo auf Teufel komm raus *g* missioniert wurden, nur informiert.

Informiert werden schließt die dort gewollte Moral, die weitergegeben soll, durchaus mit ein.

Lg
Any
 
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Zu jeder Religion gehört mehr oder weniger ausgeprägt auch eine bestimmte Kultur dazu und die sind nur schwer zu entkoppeln ! Weshalb sollten wir Kulturen und damit deren Religion tolerieren in deren Wesen einfach die Unterdrückung von Frauen und damit sogar Ehrenmorde als ok angesehen werden ???

"Es war der Fall, der das Thema “Ehrenmord” und “Zwangsehen” in Deutschland in den Fokus rückte. Viel geändert hat sich seit dem nichts. Zwangsehen sind üblicher denn je, Ehrenmorde kommen immer wieder vor, werden von der Politik und der Gesellschaft mittlerweile nur noch mit Kopfschütteln quittiert, doch Konsequenzen gibt es eigentlich nicht." http://journalistenwatch.com/cms/2015/02/05/hatun-sueruecue-ein-feiger-ehrenmord-vor-10-jahren/

Ich habe erst vor kurzem eine Doku dazu gesehen. Im Durchschnitt gibt es in Deutschland im Jahr 3 Ehrenmorde und ich weiß nicht wieviele versuchte Ehrenmorde. Ein Sozialarbeiter lybischer Abstammung, welcher Jugendlichen einen toleranten Islam nahe bringen möchte, äußerte sich wie folgt: "Fragt man männliche Jugendliche ob sie Ehrenmorde in Ordnung finden ? So lehnen 97 % Ehrenmorde ab. Fragt man jedoch, wie sie es fänden wenn ihre Schwester sich verhalten würde wie Hatun Sürücü, so würden 40 - 50 % der Befragten ihrer Schwester etwas antun."

Vielleicht läge eine Lösung tatsächlich im Religionsunterricht. Denn anders als Anevay schreibt dient der Religionsunterricht der Wertevermittlung einer Religion und nicht um über verschiedene Religionen zu informieren. Das wird im Fach Ethik oder Philosophie vermittelt.

LG Siegmund
Das solltest Du als Schamane eigentlich wissen. Ich geh davon aus, das Du trotz Deiner Zunft Dich an die Gesetze hälst.
 
Und wer hier 'viele' sind weißt Du natürlich genau. Man hört es ja immer wieder.
Es gibt ihn, den sehr toleranten Islam. Nicht weniger, als das sehr tolerante Christentum und Judentum. Statistiken in israel und Amerika l sind da erschreckender, aber hier geht's wie gesagt um Deutschland.

Die Toleranten, das sind die Leute mit ihrer Konfession, die einfach vor sich hinleben und mit ihrer Religion im Alltag nix am Hut haben. Das sind dann die Muslime, wo ein Kopftuch nicht nötig ist, Allah nicht hinschaut, wenn man Alkohol getrunken wird und auch sonst ein entspannter Lebenswandel anzutreffen ist und auch ein offener Umgang mit Andersdenkenden möglich ist. Wo also Morvarit mit ihrer Deutschen Freundin auch ins Kino darf und anschließend bei ihr übernachten. Als Beispiel.

Ich hab noch keinen Menschen getroffen, der seine Religion richtig ernst nahm, der dies nicht massiv nach Außen trug, in Bezug auf die monotheistischen und missionierenden Religionen.

Lg
Any
 
Mag sein. Nur geht's in diesem Thread eben um den Islam und das er ebenso zu Deutschland gehört, wie andere Religionen auch.

Insofern lehne ich es ab, dass Religionen zu Deutschland gehören. Weshalb sollten sie? Scientology gehört zu Deutschland? Oder irgendeine andere doofe religiöse Idee...Nein, sehe ich nicht ein.

Wenn einer sagen würde, dass das Christentum zu Deutschland gehört, dann würden doch die gleichen Leute, die heute jubeln Kritik üben. Islam ist nicht hipper als das Christentum, eher im Gegenteil (zumindest gibt es da mehr Fundamentalisten und Radikale), aber beide sind altbackene Ideen, die nur ok sind, solange man sie nicht allzu ernst nimmt.

P.S: Würde mir auch nicht wünschen, dass Frau Merkel erzählt, dass der Okkultismus oder Pantheismus zu Deutschland gehört. Es ist einfach Unsinn. Wenn eine Religion oder metaphysische Weltanschauung zu einem Land gehört, dann nennt sich dieses Land Vatikan oder Iran usw. Nein danke...
 
Zuletzt bearbeitet:
Darüber gibt es Statistiken:

Daten aus einer an der Universität Hamburg durchgeführten Studie vom Dezember 2007, die allerdings „mit Vorsicht zu genießen“ seien: Demnach„lehnen ca. 14 Prozent der muslimischen Bevölkerung die deutsche Demokratie ab und bevorzugen islamisches Scharia-Recht. Diese Gruppe hält auch politisch-religiös motivierte Gewalt für legitim. Bei muslimischen Schülerinnen und Schülern steigt die Rate auf 29,2 Prozent, bei den Studierenden sind es – unter Einbeziehung von antisemitischen oder antichristlichen Vorurteilen – 16,4 Prozent.[28]

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus#Frauenbild


Auch wenn diese Prozente "Mit Vorsicht zu geniessen sind", halte ich besonders den Prozentsatz unter gerade den jungen Muslimen, welche das islamische Scharia-Recht bevorzugen, für höchst alarmierend.

Ganz sicher lässt sich ein christlich fundamentalistisches Amerika mit ihrem "Bibel-Belt" nicht mit dem Scharia-Recht vergleichen. Höchstens die Leute vom Ku-Klux-Klan würden mit ihren Wahnvorstellungen zu den Scharia-Befürwortern passen. Abgedrehte Fundamentalisten passen mit ihrem zugrunde liegendem Minderwertigkeitskomplex doch immer zusammen.......;)

Lg
Urajup
Dann kümmern wir uns darum, dass das weniger wird. Überwachung findet bereits überfürsorglich statt, nun geht es um Einbettung, Gemeinsamkeiten, Integration.
Insbesondere Flüchtlinge sollten nicht in ghettoisiert werden. Da wäre die deutsche Bevölkerung mal gefragt. Es muss nicht immer der Staat alles erledigen und so fände bei persönlicher Aufnahme echter Austausch und Integration statt. Dann würde bei den dramatischen Schilderungen manchen hier die Schamesröte ins Gesicht steigen. Hoffentlich.
 
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Insofern lehne ich es ab, dass Religionen zu Deutschland gehören. Weshalb sollten sie? Scientology gehört zu Deutschland? Oder irgendeine andere doofe religiöse Idee...Nein, sehe ich nicht ein.

Wenn einer sagen würde, dass das Christentum zu Deutschland gehört, dann würden doch die gleichen Leute, die heute jubeln Kritik üben. Islam ist nicht hipper als das Christentum, eher im Gegenteil (zumindest gibt es da mehr Fundamentalisten und Radikale), aber beide sind altbackene Ideen, die nur ok sind, solange man sie nicht allzu ernst nimmt.
Wie gesagt, eine Gesellschaft ohne Religion wäre noch hoffnungsloser. Deswegen gehört Religion dort eingebettet und findet dort seine Wandlung in die Moderne. Das vormals sinnvolle Regelungen, wie das Nichtessen von Schweinefleisch und das nichterlaubte rumvögeln mangels Schutz/Sozialsystem für die entstehenden Kinder heute nicht mehr notwendig sind, spiegelt sich auch nach und nach in der Religionsausübung wieder. Nur dauern solche Prozesse etwas länger, finden aber unter der Aufsicht deutscher Gesetze statt. Es ist ein dynamischer Prozess. Gesellschaft entsteht ständig neu und manchmal darfs auch etwas knirschen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie gesagt, eine Gesellschaft ohne Religion wäre noch hoffnungsloser. Deswegen gehört Religion dort eingebettet und findet dort seine Wandlung in die Moderne.

Hoffnungslos ist es vor allem, wenn man mit bestimmten Religiösen diskutiert. Die kleben an ihrem antiken Text wie ein Kaugummi unterm Tisch und bedrohen kleine Kinder mit der Hölle.

Metaphysik sollte heute philosophisch und individuell gelebt werden und nicht dogmatisch und sklavisch.
 
Da wäre die deutsche Bevölkerung mal gefragt. Es muss nicht immer der Staat alles erledigen und so fände bei persönlicher Aufnahme echter Austausch und Integration statt.

Außer das die persönlichen Ressourcen schon durch die Zeit begrenzt ist, sehe ich mich nicht genötigt, wenn ich merke, jemand ist religiös und starr eingestellt, daran was ändern zu wollen.

Meiner Erfahrung nach, ich weiß nicht, ob es an meiner Geschlechtszugehörigkeit liegt, ist es unmöglich zu einer konservativen islamischen Familie privaten Kontakt herzustellen. Egal ob die Menschen hier eingewandert sind oder Flüchtlinge.

Diese konservativen bis sehr religösen Menschen kapseln sich aktiv in ihrer kleinen Welt ab und mehr als ein "Hallo" auf der Straße, weil man sich vom Sehen her kennt, ist meistens nicht drinnen.

Guten Kontakt habe ich zu Moslems und selbstverständlich auch anderen Leuten aus andren Ländern bzw. mit anderen Konfessionen, die dazu noch zumeist in Mischehen leben, und denen ihre Religion nicht weiter wichtig ist.

Lg
Any
 
Wie gesagt, eine Gesellschaft ohne Religion wäre noch hoffnungsloser. Deswegen gehört Religion dort eingebettet und findet dort seine Wandlung in die Moderne.

Ich würde sie aufgrund von Menschenrechtsverletzungen verbieten. Religionen haben noch nie etwas Gutes bewirkt. Wie der Marx schon sagte: "Religion ist Ophium fürs Volk". Jedenfalls in diesem Punkt hatten die Kommunisten mal recht.

Wir sollten Religion durch "Ethik" ersetzen. Insbesondere als Schulfach.

Lg
Urajup
 
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Das solltest Du als Schamane eigentlich wissen. Ich geh davon aus, das Du trotz Deiner Zunft Dich an die Gesetze hälst.
Deine Antwort ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich könnte diese als Spitze verstehen. Nur der Aufklärung halber - als Schamane zu arbeiten hat nichts mit Religion zu tun - Schamanen gibt es es in allen Kulturen, unter den verschiedensten Religionen. Der Begriff Schamanismus ist eine Bezeichnung welche den Wissenschaften entspringt um es einzuordnen - eine "Bewußtseins-Technik".

LG Siegmund
 
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