Der große Esoterik-Forums-Wahrsagertest

Wehe aber, wenn in die feinkörnigkeit gegangen wird, dann beschwerst Du dich als Erster, dass es dann automatisch zu mehr Übereinstimmung käme, die deiner Ansicht nach ausgeschlossen gehört.

Hä? Wo beschwere ich mich da?

Und ein Testdesign, wo eben irgendwie bewertet wird, wie gut welche Analyse auf eine Testperson passt - sei es, dass sie selbst die stimmigste Analyse aussuchen muss, oder jemand verblindet psychologische und astrologische Analysen zuzuordnen wersucht - lassen diese "Feinkörnigkeit" sehr wohl zu. Da werden nicht nur der Geburtsmonat betrachtet, sondern eben wirklich das ganze Horoskop.
 
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Hä? Wo beschwere ich mich da?

Tatest Du schon, als ich darauf hinwies, dass diese große Studie grobe Fehler aufweist und sehr viel detaillierter (Vergleich der Aspekte, nicht nur des Geburtsmonats usw.) sein müsste, weiterhin zwei Fremdbeurteilungen mit hineinfliessen müssten...

Wenn Du dir genauser anschaust, was da genau wie getestet wurde, sind ein Großteil dieser Studien, die "belegen" sollen, dass Astrologie sinnfrei ist, einfach aus sich selbst heraus Unfug. Die belegen nüscht, außer dass vielelicht eine einzelne Eigenschaft dem Geburtsmonat nicht statistisch signifikant zugeteilt werden kann. Das hat was von "Wir haben belegt, dass es Nachts nicht hell wird, wenn wer nicht das Licht anschaltet".

Mir ist es wirklich egal, was so eine vernünftig differenzierte und an den tatsächlichen Möglichkeiten der Astrologie ausgerichtete Studie im Ergebnis bringen würde.

Nur was ich bislang sah war - Unfug halt. Vorhersehbar, dass dabei nichts herauskommen kann, das als Ergebnis wirklich eine verwertbare Aussage zulassen würde.

LG
Any
 
ein Instrument zur Selbstreflektion. Nicht mehr.




Die Psychologie bietet da auch was an. Man kaufe ein Kompendium und werfe es, nach unten geöffnet, auf den Boden. Dann lese man sich den aufgeschlagenen Text durch und reflektiere.

Das ist aus einem psychologisch-astrologischen Buch: Die Aufgabe für heute.

Sie waren in der Schule manchmal etwas langsamer als ihr Banknachbar? Trotzdem haben Sie den Grundschulabschluss erreicht. Während Mitmenschen Ihnen häufig Probleme bereiten, verstehen Sie sich gut mit Kindern, solange diese nicht älter als 12 Jahre sind. Auch wenn Sie nicht viele Interessengebiete haben, fällt es ihnen regelmäßig schwer, sich neue Kenntnisse anzueignen. Die Anforderungen einer Ehe bereiten Ihnen oft schlaflose Nächte, da die eigenständige Bewältigung dieser Verbindungsform Sie vermehrt an ihre Grenzen treibt.

Wird da ein Schatten sichtbar? Eine unausgelebte Tendenz?
Man frage sich aufrichtig!
 
Wo hast du das denn her, ginseng? :lachen:

Also den Buchtitel wirst doch bitte noch nennen können...
 
Wenn Du dir genauser anschaust, was da genau wie getestet wurde, sind ein Großteil dieser Studien, die "belegen" sollen, dass Astrologie sinnfrei ist, einfach aus sich selbst heraus Unfug. Die belegen nüscht, außer dass vielelicht eine einzelne Eigenschaft dem Geburtsmonat nicht statistisch signifikant zugeteilt werden kann. Das hat was von "Wir haben belegt, dass es Nachts nicht hell wird, wenn wer nicht das Licht anschaltet".

Und genau darum poche ich auf einem Design, wo irgendwie ein GANZES Horoskop berwerte wird. Da passt dieser Kritikpunkt nämlich nicht. Darum diskutiere ich die ganze Zeit mit Dir ein hypotetisches Design, wo für Testpersonen Horoskope und andere Analysen erstellt werden und dann VERBLINDET - darauf bestehe ioch - verglichen wird. Und auch solche ähnlichen Studien hat es gegeben. Da ist es dann aber plötzlich die mangelnde Selbstwahrnehmung, die das ganze negativ ausfallen lässt. Obwohl alle Gläubigen immer betonen, wie toll doch ihr eigenes Horoskop passen würde, soll die Selbstwahrnehmung genau dann fehlschlagen, wenn sie sich unter mehreren Möglichkeiten entscheiden sollen.
 
Und genau darum poche ich auf einem Design, wo irgendwie ein GANZES Horoskop berwerte wird. .

Du kannst gerne bis zum bitteren Ende pochen, dadurch ändert sich allerdings kein bischen an der Tatsache, dass Horoskopaussagen nicht standatisiert werden können. Wieso verstehst du das eigentlich nicht, wo vielen anderen hier das durchaus verständlich ist. Ich denke, du willst es garnicht verstehen, dein statistikorientiertes Weltbild könnte ja womöglich ins Wanken geraten?


Standatierste Horoskopbausteine gibt es natürlich, entsprechend ist dann auch die Qualität der Analyse. PC-Astrotexte können noch keine Vernetzungen zwischen den Horoskopfaktoren herstellen und so wird immer nur ein Teil des Ganzen gedeutet ohne zu berücksichtigen, dass dieser Teil ganz individuell mit den restlichen Teilen verbunden ist. Das Ganze ist eben mehr als die Summe aller Teile. Kein Horoskop gleicht dem anderen.
Um nicht in erstarrtem Denken hängen zu bleiben kann ich dir empfehlen, einfach mal von Zeit zu Zeit die eigenen Urteile und Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen. In Bezug auf die Astrologie heisst das: lass das herumspekulieren und hör auf Vermutungen anzustellen über ein Thema, dass du nicht mal im Ansatz verstanden hast und fang an, dich inhaltlich mit Astrologie auseinanderzusetzen.
 
Du kannst gerne bis zum bitteren Ende pochen, dadurch ändert sich allerdings kein bischen an der Tatsache, dass Horoskopaussagen nicht standatisiert werden können. Wieso verstehst du das eigentlich nicht, wo vielen anderen hier das durchaus verständlich ist. Ich denke, du willst es garnicht verstehen, dein statistikorientiertes Weltbild könnte ja womöglich ins Wanken geraten?

Ich finde es ja immer wieder niedlich, wie mir vorgeworfen wird, etwas nicht zu verstehen, um mein Weltbild zu verteidigen, um mir dann ein Argument an den Kopf zu schmeißen, was zeigt, dass meine Argumentation NICHT verstanden wurde - ja nicht einmal ordentlich überdacht. Warum nicht? Weil man sonst erkennen müsste, dass da vielleicht doch etwas dran ist und so das Astrologie-ist-wahr-Weltbild ins Wanken geraten würde?

Standatierste Horoskopbausteine gibt es natürlich, entsprechend ist dann auch die Qualität der Analyse. PC-Astrotexte können noch keine Vernetzungen zwischen den Horoskopfaktoren herstellen und so wird immer nur ein Teil des Ganzen gedeutet ohne zu berücksichtigen, dass dieser Teil ganz individuell mit den restlichen Teilen verbunden ist. Das Ganze ist eben mehr als die Summe aller Teile. Kein Horoskop gleicht dem anderen.

Und stell Dir vor: Das habe ich verstanden. Ich habe hier NIRGENDWO ein "statdadisiertes Horoskop" verlangt. Und auch auf die Individualität der verschiedenen Horoskope bin ich schon mehrere Male eingegangen und das wird auch in einem Testdesign, wie ich es vorgeschlagen ahbe - und wie es von Tomilo hier auch schon beschrieben wrude - berücksichtigt.

Aber wozu lesen und verstehen, wenn man dann Argumente aufgeben müsste... gell?

Um nicht in erstarrtem Denken hängen zu bleiben kann ich dir empfehlen, einfach mal von Zeit zu Zeit die eigenen Urteile und Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen. In Bezug auf die Astrologie heisst das: lass das herumspekulieren und hör auf Vermutungen anzustellen über ein Thema, dass du nicht mal im Ansatz verstanden hast und fang an, dich inhaltlich mit Astrologie auseinanderzusetzen.

Dann fang mal damit an und zeig mir, dass Du das kannst, lese Dir mnein Testdesign, wie ich beschrieben habe, durch, und denk auch darüber nach. Dann wirst Du nämlcih feststellen, dass Du vollkommen dran vorbei re4dest.

Man nehme einen Astrologen, der seriös ist. Dieser erstellt zu einer Gruppe von Testpersonen jeweils ein Horoskop. Zusätzlich erstellt er zu einer gewissen Anzahl an zufälligen Geburtsdaten ebenfalls ein Horoskop. Nun gibt man jeder Testperson jeweils das eigene Horoskop und ein paar der zufällig erstellten Horoskope. Die Testpersonen wissen dabei NICHT, welcher Text der echte ist und welcher nicht. Sie müssen nun dabei raussuchen, welcher Text am besten zu ihnen passt. Wenn sie das überzufällig gut schaffen, wäre das schonmal ein interessantes Ergebnis.

Wenn man an diesem Design bemängelt, dass die Testpersonen eine schlechte Selbstwahrnehmung hätten - und das obwohl immer wieder betont wird, wie gut die eigenen Horoskope doch als stimmig empfunden werden - kann man dieses Auswahlverfahren, welches Horoskop am besten passt, auch durch Bekannte oder gar durch einen Psychologen oder einer psychologischen Analyse berwerkstelligen (wie Anevay es vorschlägt).

Im übrigen stammt von Anevay der Vorschlag, man könne die Horoskope von einem Computer erstellen lassen. Ich habe das NIE vorgeschlagen. In meinen Testdesigns waren es immer menschliche Astrologen und VOLLSTÄNDIGE individuelle astrologische Analysen.

D.h. Dein Argument mit "standardisiert" und "kein Horoskop gleicht dem anderen" geht VOLLKOMMEN an meiner Argumentation vorbei, weil ich das schon berücksichtigt habe.

Also bleibt die Frage, ob Du kannst, was Du von mir hier forderst: Nämlich von Zeit zu Zeit Deine Urteile und Vorurteile zu überdenken. Zeig es uns, dass Du es kannst, indem Du hier eingestehst, mich für etwas angegriffen zu haben, was ich nicht gesagt bzw. schon längst bedacht habe.
 
Ob wir den einen ordentlichen Versuch übers Internet ins Laufen bringen können ...
Ja, da bin ich im Grunde voll und ganz bei Dir. Allerdings handelt es sich bei besagtem
Schema, das hier schon mehrmals vorgebracht wurde, um eine quantitative Methode.
Diese wird aber von der Astro-Fraktion kategorisch abgelehnt.
Warum das entzieht sich auch weitgehendst meinem Verständnis,
aber da wäre doch noch eine andere Möglichkeit in Betracht zu ziehen ...

Kannst Du Dir vorstellen eine qualitative Bewertung eines Horoskopes durchzuführen?
Oder in diesem Falle müßte meinereins die Frage tatsächlich weitergeben:
Standatierste Horoskopbausteine gibt es natürlich, entsprechend ist dann auch die Qualität der Analyse.
Das würde ja meinen, daß eine qualitativ hochwertige Analyse die konkret für
eine spezielle Person erstellt wurde, auf diese Person besser passen würde als
auf beliebige andere Probanden, für die die meisten Punkte nicht zutreffen
dürften. Hab ich das richtig verstanden?


Euer, das Pferd mal von der anderen Seite aufzäumender, Ischariot
 
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Man nehme einen Astrologen, der seriös ist.
Kein seriöser Astrologe würde an einem solchen Test teilnehmen, Joey. Weil ein seriöser Astrologe weiß, dass Astrologie eine Geheimlehre ist, die sich nur dem erschließt, der sie selbst erlernt. Das Geheimnis, das ihr innewohnt, schützt sich auf diese Weise selbst.

Joey schrieb:
Dieser erstellt zu einer Gruppe von Testpersonen jeweils ein Horoskop.
Ein Horoskop komplett zu deuten, jeder Planet im Zeichen und im Haus, jeder Aspekt, der AC und jede Hausspitze im Zeichen, das sind ca. 60 DIN A4 Seiten Text- eng beschrieben. Und das ganze für eine Gruppe von Teilnehmern? *lol

Joey schrieb:
Zusätzlich erstellt er zu einer gewissen Anzahl an zufälligen Geburtsdaten ebenfalls ein Horoskop.
Ja klar- noch mehr Arbeit.

Und eben wegen dieser Arbeit verkürzen Astrologen, die an solchen Tests teilgenommen haben, dann ihre Deutung. Sie wählen einfach einige x-beliebige Konstellationen aus, deuten die, und lassen den Rest (90% des Horoskops) weg.

Joey schrieb:
Nun gibt man jeder Testperson jeweils das eigene Horoskop und ein paar der zufällig erstellten Horoskope.
Wieviele Seiten Text kannst du am Stück lesen, bevor du abschaltest, Joey? Dir ist offensichtlich der Umfang einer Horoskopdeutung nicht klar.

Joey schrieb:
Die Testpersonen wissen dabei NICHT, welcher Text der echte ist und welcher nicht. Sie müssen nun dabei raussuchen, welcher Text am besten zu ihnen passt. Wenn sie das überzufällig gut schaffen, wäre das schonmal ein interessantes Ergebnis.
Vom Umfang des zu lesenden Materials mal ganz abgesehen: Konstellationen wiederholen sich. Ich habe zB Venus im 2. Haus- hat Brad Pitt auch. *lol

Außerdem gibt es bei einem solchen Testaufbau zwei wesentliche Schwachstellen:
1. Nicht die Astrologie an sich wird dabei getestet, sondern die Kompetenz des teilnehmenden Astrologen. Da er an einem solchen Test überhaupt teilnimmt, zeigt, dass er das der Astrologie innewohnende Geheimnis noch nicht ergründet hat.
2. Die Aufrichtigkeit der Teilnehmer. Wer in seinem Horoskop liest, dass er zB sexuell verklemmt ist, wie diese Verklemmung zustande kommt und auf welche Art er versucht, das Problem zu kompensieren, wird schnell behaupten, das sei nicht er.

Joey schrieb:
Wenn man an diesem Design bemängelt, dass die Testpersonen eine schlechte Selbstwahrnehmung hätten - und das obwohl immer wieder betont wird, wie gut die eigenen Horoskope doch als stimmig empfunden werden - kann man dieses Auswahlverfahren, welches Horoskop am besten passt, auch durch Bekannte oder gar durch einen Psychologen oder einer psychologischen Analyse berwerkstelligen (wie Anevay es vorschlägt).
Astrologie ist eine spirituelle Lehre, die zu Selbsterkenntnis führt. Dh, jemand, der Astrologie lernt, bringt von vornherein ein Interesse an Selbsterkenntnis mit. Bei Teilnehmern eines Test ist dieses Interesse nicht gegeben, von daher ist die Wahrscheinlichkeit einer aufrichtigen Selbstwahrnehmung eher gering.
Dein Vorschlag, durch Bekannte die Gegenprobe zu machen, ist gut, aber kaum praktikabel. Eine psychologische Analyse greift auch nicht, da der Psychologe die Testpersonen alle sehr gut kennen müsste.

Joey schrieb:
Im übrigen stammt von Anevay der Vorschlag, man könne die Horoskope von einem Computer erstellen lassen. Ich habe das NIE vorgeschlagen. In meinen Testdesigns waren es immer menschliche Astrologen und VOLLSTÄNDIGE individuelle astrologische Analysen.
Es waren ja Astrologen, die den Computer mit astrologischen Textbausteinen gefüttert haben. Das Zusammenfügen von einzelnen Konstellationen macht der Lernende selbst, innerlich. Alle Konstellationen zusammen gedeutet ergibt einen Satz: Ich bin Gott- da sind wir schnell fertig.
 
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