Erdkröte;4163448 schrieb:
Und die taktische Zielrichtung ist offensichtlich, jede Studie die positiv wäre ist na klar genau aufgrund von zuvor wissentlichen Fehlern torpedierbar und negative Studien kann man dann hervorheben, weil die Mehrheit eh nicht weiß wie gute Studien überhaupt aufgebaut sind.
1.) Es ist nicht meine Aufgabe, die Astrologie zu widerlegen, sondern die Aufgabe der Astrologen, zu belegen, warum man von der Wahrheit dieses Zusatzpostulates ausgehen sollte.
2.) Ich wäre auch dafür, wenn es weitaus mehr verbreitet wäre, wie eine gute Studie aussieht, bzw. was zu guter wissenschaftlicher Methodik gehört. Mitunter gehört dazu auch, dass viel mehr Menschen begreifen sollten, dass "Erfahrungen" KEIN guter Beleg sind.
Erdkröte;4163448 schrieb:
Schaut man sich dann neueste Kenntnisse zur Statistik in der Wissenschaft an, so wird deutlich dass die meisten Wissenschaftler sich nicht um ihre eigenen Vorgaben kümmern, wenn sie links rum wie rechts rum unbedingt ein Ergebnis haben wollen.
Folgender Artikel bestätigt einen uralten Spruch unter Wissenschaftlern. Trau keiner Studie die Du nicht selber gefälscht hast.
http://www.newscientist.de/inhalt/statistik-wissenschaftler-konzipieren-studien-falsch-a-896695.html
Ach wie süß. Das sollen "neueste Erkenntnisse" sein?
Ich habe schon mehrfach - auch als Antwort an Dich - beschrieben, dass methodische Schwächen auch in den etablierten Wissenschaften eher die Regel als die Ausnahme sind.
Ich habe NIE behauptet 100% objektiv zu sein. Und genausowenig habe ich NIE behauptet, die Wissenschaft wäre unfehlbar.
Ich habe immer nur auf die sehr starke Fehleranfälligeikt der "Erfahrungen" hingewiesen, und wie diese Fake-Effekte in den Wissenschaften
REDUZIERT werden.
Durch diese Reduktion sind die Wissenschaften ein wenig objektiv
er und meiner Ansicht nach ein wenig vertrauenswürdig
er als "Erfahrungen".
Erdkröte;4163448 schrieb:
Was ich hier an Studienideen lese ist Unsinn und würde niemals den wissenschaftlichen Standards genügen - die so gern zugleich hier propagiert werden !!!
Sehr wahrscheinlich würden sie dem nicht genügen. Na und?
Wenn ich hier ein Studiendesign vorstelle und durchdiskutiere, so geht es mir vor allem darum zu zeigen, wie man welchen Fake-Effekt rauskürzen kann - bzw. was wichtig wäre in so einer Studie. Das ist schonmal weitaus besser als den Satz "Du bist wie mein Bruder mit gleichem Sternzeichen und AC" irgendwie als sowas wie ein Beleg anzusehen...
Erdkröte;4163448 schrieb:
Hier wird etwas von Astrologen, etc. etwas erwartet wo dann deutlich wird, dass man in der eigenen Wissenschaftsgemeinde dazu selber nicht in der Lage ist.
Und das soll dann wieder der "Erfahrung" als Beleg Tür und Tor öffnen?
Deine "taktische Zielrichtungen" in den letzten Monaten sind folgende:
1.) Du beschreibst wortreich, warum man diese und jene Belege unbedingt auch akzeptieren sollte, obwohl sie IN KEINSTER WEISE wissenschaftlichen Standards genügen - nicht einmal im Keim. Dazu verlinkst Du dann auch schonmal 1000-seitige Habilitationsschriften, die man unbedingt lesen muss, oder verweist auf die geisteswissenschaften mit ihren ganz anderen Wahrheitskriterien etc. Bücherlisten von der Skeptikerseite ignorierst Du aber, oder tust Du mit einem kleinen Kommentar ab. D.h. die Skeptiker sollen Deine Texte alle lesen, aber ihre texte sind für Dich kein Blick wert. Und, wenn sie sich weigern, dann ist das in Deinen Augen nur ihre Sturheit - bzw. das "Skeptiker-Syndrom", das sie dran hindert.
2.) Du pflückst Dir die positiven Studien hervor, die man dann als unumstößlichen Beweis betrachten soll, wobei Du Kritik daran dann ignorierst oder abtust, wenn sie in Wikipedia im Konjunktiv formuliert ist, ebenso wie die negativen Studien, die hier auch schon erwähnt wurden.