Der Fußball-WM-Talk 2010

Na ja, wo gehobelt wird, da fallen Späne....:D

Und Maradona? Ja, er war einer der charismatischsten Spieler, die es je gab. Als Trainer fehlt ihm aber der Abstand, denke ich mal. Er leidet zu sehr mit. Alles was Argentinien trifft, trifft ihn. Ich fand es immer süß, wie er seine Spieler vor den Spielen abbusselte: Wie ein Vater seine Kinder. Seine Leidenschaft für den Fussball ich echt, daß sieht jeder. Aber ob dies reichte, um eine Mannschaft taktisch einzustellen? M.E. ist Madonna mehr Herz und weniger (Fussball-)Verstand....Aber nu? Wer weiß schon, was ein anderer Trainer an seiner Stelle hätte ausrichten können.........

LG
Juppi

Vielleicht haben si deshalb verloren...damit sie diesem Geknutsche entgehen..nicht alle Spieler sahen dabei glücklich aus...Maradona mochte ich weder als Spieler noch als Entert(r)ainer...seine Rolle war ja wohl bei dieser WM eher die des Kölner Geisbocks...nur daß das Tier wesentlich sympathischer rüberkommt...jedenfalls für meinen Geschmack.


Sage
 
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Tatsächlich, das Zidane-Video fetzt total. Mann, konnte der dribbeln ...

Hier habe ich ein rattenscharfes Interview mit Pele entdeckt. Darin sagt er, warum er Maradona für einen schlechten Trainer hält. Stammz noch vor der Niederlage am Samstag und noch vor dem Zeitpunkt, als Brasilien rausgeflogen ist.

Witzig ist folgende Passage:

Pelé: Es gehörte auch viel Arbeit dazu. Aber Lockerheit war schon sehr wichtig, ohne diese verkrampft man und dann wird das Tor sehr klein.

11Freunde: Zu Ihrer Zeit bei Cosmos New York, zum Ende Ihrer Karriere, sollen Sie so locker gewesen sein, dass Sie schon vor dem Spiel in der Kabine Samba tanzten.

Pelé: Das stimmt. Wir hatten sehr viele europäische Spieler im Team, darunter auch Franz Beckenbauer, und die waren immer wahnsinnig konzentriert und zogen sich bei völliger Stille um. Ich brauchte immer Musik, um meine Freude am Spiel zu entwickeln. Deshalb habe ich manchmal schon vor dem Spiel getanzt.

11Freunde: Wie hat denn Beckenbauer darauf reagiert?

Pelé: Franz blieb ruhig sitzen, lehnte sich vor dem Spiel mit dem Kopf an seinen Spind und schloss die Augen. Irgendwann habe ich ihn gepackt und mit ihm getanzt.

11Freunde: Wie hat er sich denn angestellt?

Pelé: Zunächst blieb er ganz steif. Ich habe ihn dann gefragt, ob er auch auf dem Feld so verteidigt. Das hat ihn ein wenig getroffen und er begann sich zu bewegen. Und soll ich Ihnen was sagen? Der konnte das ganz gut. Franz hat ein ausgeprägtes Rhythmusgefühl.

11Freunde: Reden Sie gelegentlich mit ihm noch über solche Dinge? So von „Kaiser“, wie Beckenbauer in Deutschland genannt wird, zu „König“, wie Ihr Spitzname in Brasilien lautet?

Pelé: Natürlich. Aber wir reden uns nicht mit Kaiser oder König an. Wir sind Freunde und plauschen über körperliche Gebrechen, Familien oder Südafrika.

11Freunde: Nicht über Fußball?

Doch, auch. Aber es gibt daneben noch so viele andere wundervolle Dinge.

http://www.tagesspiegel.de/sport/fussball-wm2010/maradona-ist-kein-guter-trainer/1871548.html

:)
 
Hey Tommy,

das was er da sagt über das Tanzen und die Freude am Spielen, das hab ich vorher gemeint... das würd dem ganzen Fußball gut tun...

Und seine Ausdrucksweise "ausgefallene Lebensführung" - die spricht absolut für ihn ;)
 
Man sollte jetzt allmählich wieder dazu übergehen, Paul, den genialen Tintenfisch, zu beobachten ....


:D
 
Vielleicht haben si deshalb verloren...damit sie diesem Geknutsche entgehen..nicht alle Spieler sahen dabei glücklich aus...Maradona mochte ich weder als Spieler noch als Entert(r)ainer...seine Rolle war ja wohl bei dieser WM eher die des Kölner Geisbocks...nur daß das Tier wesentlich sympathischer rüberkommt...jedenfalls für meinen Geschmack.


Sage



War wohl nicht ganz so. Mit Entertainer meinte ich persönlich auch mehr Matze Knop, für den er die Vorlagen geliefert hat. Der war besser, als das Original.


Jetzt aber dies hier:

Noch vor der Heimreise hatten Lionel Messi und andere Spieler den Coach gebeten, weiterzumachen. Am Flughafen flehten viele Fans: Diego, bleib! Doch für die "Hand Gottes" scheint der Abschied beschlossene Sache. Bei der Begrüßung durch über 20 000 Menschen in den Straßen von Buenos Aires winkte Maradona den Fans aus der ersten Reihe im Mannschaftsbus zu. Es dürfte ein Abschiedsgruß gewesen sein.

"Diego 2014", war auf einem Banner zu lesen - die nächste Fußball- WM findet in vier Jahren ausgerechnet im Land des argentinischen Erzrivalen Brasilien statt, das seinem Trainer (Carlos Dunga) nach dem WM-Aus in Südafrika die Entlassungspapiere in die Hand drückte. Für viele Fans ist eine Zukunft ohne Maradona kein Thema. "Olé, olé, olé, Diego, Diego", skandierten sie. "El Diego wird nicht gehen und gemeinsam nehmen wir Rache", hieß es auf einem anderen Plakat. Allerdings votierten in einer Online-Umfrage der Sportzeitung "Olé" auch 59 Prozent der Befragten gegen eine Fortsetzung der Ära Maradonas.

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Medienberichten zufolge sollen nach dem bitteren WM-Aus durch das demütigende 0:4 gegen Deutschland Messi, Carlos Tevez und Mario Bolatti zu Maradona gegangen sein. Im Namen einiger Spieler sollen sie ihn zu einer Fortsetzung seines bis dato lediglich rund 20-monatigen Engagements gebeten haben.



http://magazine.web.de/de/themen/wm2010/aktuell/10745986-Diego-Maradona-schmeisst-hin.html
 
Frau lillibeth,

welch ein köstliches Konzert.

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