Rekord-Weltmeister Brasilien ist im Viertelfinale der WM gegen die Niederlande gescheitert - und Mick Jagger ist schuld daran. Zu diesem Schluss kommt die brasilianische Tageszeitung "Lance". Nicht Eigentorschütze und Rotsünder Felipe Melo sei verantwortlich, sondern der mit einem WM-Fluch belastete Sänger der Rolling Stones, so das Blatt. Denn jedes Team, das Jagger in Südafrika vor Ort unterstützt, scheidet umgehend aus.
Jagger hatte sich in Rustenburg an der Seite des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton das Achtelfinale der USA gegen Ghana angesehen - und die Amerikaner unterlagen 1:2 nach Verlängerung. Dann verfolgte er in Bloemfontein seine Engländer gegen Deutschland - die Three Lions verloren 1:4. Und auch am Freitag war Jagger in Port Elizabeth im Stadion. Er werde die Selecao unterstützen, hatte der Rockstar zuvor noch versichert - und prompt scheiterte Brasilien mit 1:2.
Unterstützung für Argentinien? Ja, bitte!
Vielleicht wäre es also gut, wenn Jagger auch beim Viertelfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien (Samstag ab 15.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker)zugegen wäre. Denn wem er bei diesem Spiel die Daumen drückt - und damit quasi verwünschen würde -, ist klar: "Ich finde, sie sind ungeheuer torgefährlich, darüber haben wir ja schon gesprochen: genau das, was England bei diesem Turnier gefehlt hat. Bei Carlos Tevez konnte man gegen Mexiko sehen, wie gut er ist'" sagte der 66-Jährige über die Albiceleste.