DDR

Die paar Tage die er dran war, dass hat doch der Maueröffnung nicht geschadet. Nur bei mir wäre er nie mehr in Freiheit gekommen, genau wie der liebe Honi, der noch die Unverfrorenheit hatte Rente zu beziehen., wo er nicht einen Cent in die westliche Rentenkasse eingezahlt hat.
Das hat der Maueröffnung genützt, die wäre ohne ihn nicht am 9.November gewesen, was jetzt aber nicht sein Verdienst ist.
Zu dem Zeitpunkt wo er der Nachfolger wurde, war er eben das falsche Signal. Die Aufbruchsstimmung war da erstmal sofort unten.
Die Hauptstimmung war erstmal Entsetzen und Unverständnis.
Die Erste Reisebestimmung war ein völliger Schlag ins Gesicht und Bestätigung für Stillstand.
Wäre er nicht zum Nachfolger gemacht worden, hätte es eine andere Dynamik gegeben.
Klar, man kann da viel spekulieren.
Als damalige Momentaufnahme war er eben, dass völlig falsche Signal
 
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Das hat der Maueröffnung genützt, die wäre ohne ihn nicht am 9.November gewesen, was jetzt aber nicht sein Verdienst ist.
Zu dem Zeitpunkt wo er der Nachfolger wurde, war er eben das falsche Signal. Die Aufbruchsstimmung war da erstmal sofort unten.
Die Hauptstimmung war erstmal Entsetzen und Unverständnis.
Die Erste Reisebestimmung war ein völliger Schlag ins Gesicht und Bestätigung für Stillstand.
Wäre er nicht zum Nachfolger gemacht worden, hätte es eine andere Dynamik gegeben.
Klar, man kann da viel spekulieren.
Als damalige Momentaufnahme war er eben, dass völlig falsche Signal
Eins begreife ich nicht. Entsetzen und Unverständnis? Was hast du denn von einer Diktatur erwartet... oder hast du es gar nicht als eine solche begriffen?
 
Vieles stand schon bereit am 9. Oktober in Leipzig Polizei, Kampftruppen, Stasi
Waffen waren scharf, Lastwagen zum abtransporieren ect.
Gerechnet hatte man mit 30Tausend Teilnehmern
So bis 90Tausend kamen dann zur Demo
Zum Glück
Bei 30Tausend wäre es zu einer blutigen Zerschlagung gekommen

Der Vater meiner Kollegin war sehr Staatstreu, völlig vom DDR-Regime überzeugt und arbeitete in einer großen Fabrik. Er war im Werkschutz - ist das die richtige Bezeichnung? Auf jeden Fall konnte er sich entscheiden, die Wehrzeit mitzumachen oder zum Werkschutz zu gehen - und da dann in regelmäßigen Abständen an Wehrübungen teilzunehmen.

Ich hoffe, ich habe es einigermaßen richtig erklärt. Du weißt bestimmt was ich meine.

Der Vater der Kollegin hat seiner Tochter erzählt, dass sie den Befehl hatten sich zu bewaffnen und sich zur Niederschlagung der Montagsdemo bereit zu stellen. Nun war aber diesen Männern klar, dass es ihre eigenen Kinder waren, die dort emonstrierten und sie auf ihre eigenen Kinder schießen sollten.

Und da haben sie sich geweigert.

Ich kann nur das erzählen, was mir meine Kollegin erzählt hat. Aber dass Polizei, Kampftruppen, Stasi und scharfe Waffen schon bereitstanden, hat mir auch meine Kollegin erzählt.
 
Krenz hatte in der Bevölkerung einen sehr sehr schlechten Ruf. Da wäre erstmal jeder andere für die Leute besser gewesen.
Nicht für Alle, klar und doch war Krenz zu diesem Zeitpunkt ein Super-GAU für die Bevölkerung.
Das völlig falsche Signal

Das stimmt. Selbst ich im Westen habe damals gedacht, dass sich nun gar nichts ändern wird. Wenn die Krise abebbt, dann wird alles so weiter gemacht wie bisher.
 
Der Vater meiner Kollegin war sehr Staatstreu, völlig vom DDR-Regime überzeugt und arbeitete in einer großen Fabrik. Er war im Werkschutz - ist das die richtige Bezeichnung? Auf jeden Fall konnte er sich entscheiden, die Wehrzeit mitzumachen oder zum Werkschutz zu gehen - und da dann in regelmäßigen Abständen an Wehrübungen teilzunehmen.

Ich hoffe, ich habe es einigermaßen richtig erklärt. Du weißt bestimmt was ich meine.

Der Vater der Kollegin hat seiner Tochter erzählt, dass sie den Befehl hatten sich zu bewaffnen und sich zur Niederschlagung der Montagsdemo bereit zu stellen. Nun war aber diesen Männern klar, dass es ihre eigenen Kinder waren, die dort emonstrierten und sie auf ihre eigenen Kinder schießen sollten.

Und da haben sie sich geweigert.

Ich kann nur das erzählen, was mir meine Kollegin erzählt hat. Aber dass Polizei, Kampftruppen, Stasi und scharfe Waffen schon bereitstanden, hat mir auch meine Kollegin erzählt.
Da wussten wir im Westen wie so oft mehr. Das merkt man heute noch, dass hat sich so festgesetzt kaum zu glauben.

Habe ich hier eigentlich schon mal gelesen ein Bedauern von den Menschen der damaligen DDR, wie entsetzlich es doch war, dass Menschen die in Freiheit leben wollten an der Mauer abgeknallt wurden?

Geredet wird nur übern Enttäuschung, Konsumverhalten, nicht als gleichwertig anerkannt werden.
 
Da wussten wir im Westen wie so oft mehr. Das merkt man heute noch, dass hat sich so festgesetzt kaum zu glauben.

Habe ich hier eigentlich schon mal gelesen ein Bedauern von den Menschen der damaligen DDR, wie entsetzlich es doch war, dass Menschen die in Freiheit leben wollten an der Mauer abgeknallt wurden?

Geredet wird nur übern Enttäuschung, Konsumverhalten, nicht als gleichwertig anerkannt werden.

und anderes,
wie zB das Menschen ihre Kinder abtreiben mussten zB.....
 
Habe ich hier eigentlich schon mal gelesen ein Bedauern von den Menschen der damaligen DDR, wie entsetzlich es doch war, dass Menschen die in Freiheit leben wollten an der Mauer abgeknallt wurden?

Geredet wird nur übern Enttäuschung, Konsumverhalten, nicht als gleichwertig anerkannt werden.

Der Gerechtigkeit halber muss man aber sagen, dass die Menschen sich dieses menschenverachtende Regime damals nicht freiwillig ausgesucht haben.
Die Aufteilung Deutschlands haben sich die Großmächte nach dem Krieg ausgeschnapst. Die Menschen wurden nicht gefragt.
Freilich gabs dann welche, die freiwillig mitgemacht haben, so wie es diese in totalitären Regimen immer gibt, weil sie entweder davon überzeugt sind und/oder sich ein besseres Leben davon versprechen.

Aber dass sich heute alle für die Sauereien verantwortlich fühlen müssen, finde ich nicht ok.
 
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Der Vater meiner Kollegin war sehr Staatstreu, völlig vom DDR-Regime überzeugt und arbeitete in einer großen Fabrik. Er war im Werkschutz - ist das die richtige Bezeichnung? Auf jeden Fall konnte er sich entscheiden, die Wehrzeit mitzumachen oder zum Werkschutz zu gehen - und da dann in regelmäßigen Abständen an Wehrübungen teilzunehmen.

Ich hoffe, ich habe es einigermaßen richtig erklärt. Du weißt bestimmt was ich meine.

Der Vater der Kollegin hat seiner Tochter erzählt, dass sie den Befehl hatten sich zu bewaffnen und sich zur Niederschlagung der Montagsdemo bereit zu stellen. Nun war aber diesen Männern klar, dass es ihre eigenen Kinder waren, die dort emonstrierten und sie auf ihre eigenen Kinder schießen sollten.

Und da haben sie sich geweigert.

Ich kann nur das erzählen, was mir meine Kollegin erzählt hat. Aber dass Polizei, Kampftruppen, Stasi und scharfe Waffen schon bereitstanden, hat mir auch meine Kollegin erzählt.
War er vllt. bei der Kampfgruppe? Das waren auch scharfe Hunde! Ja, die hatten alle Stellungsbefehl. Aber du kannst es mir glauben, geweigert hätte sich von denen keiner. Das erzählen sie nur hinterher, um sich dicke zu tun.
Wäre der Schießbefehl erteilt worden, hätte es dieses Kain - und Abel Ding gegeben.
Jeder wäre sich selbst der Nächste gewesen, weil er bei Verweigerung selbst erschossen worden wäre.
Kam mittlerweile zig fach im Fernsehen.
Wir können froh sein, dass uns Deutschen das erspart geblieben ist. Keiner von uns könnte heute noch in den Spiegel schauen, weil jeder sich fragen würde, ob und was er hätte tun können!
Und statt dankbar zu sein, meckert man herum (der eine mehr, der andere weniger). Das ist so typisch deutsch.
 
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