Ich kann nur für mich sprechen. Niemals stand mein Pferd 23 Stunden am Tag "im Dreck". Niemals. Es wurde gepflegt. Vom Feinsten. Für die Zeit, die ich mich nicht um "mein Tier(!)" kümmern konnte, habe ich natürlich sog. "Reitbeteiligungen" ausgelobt, oftmals junge Mädchen, die natürlich, gerade in dem Alter, sich äußerst liebevoll um das Tier gekümmert hatten. Gestriegelt, gebürstet, gepflegt, alles ganz korrekt. Boxen entmistet, immer frisches Einstreu. Longere jeden Tag, wo nicht ausgeritten wurde, und wenn ich dann da war, freute sich meine "Tipsy", ging von der Weide auf mich zu und war freudig, weil sie wußte, das jetzt der "Ausritt" anstand.
Nichts von Widerstand oder dem Gefühl: "Scheiße, ich muß da jetzt "Arbeit" machen". Es war mein Tier, und logischerweise ist das Tier nicht wirklich "mein Tier". Es gehört mir nicht. Das gilt auch für jeden Hund und jede Katze. Das Tier ist erstmal frei und ganz "Es Selbst". Aber, ich hatte eine Verantwortung. Hab es genährt, gepflegt und habe es geliebt. Nix komisch, sondern völlig normal. Entweder man "hat"(!) ein Tier oder nicht, weil, dann ist es eh' Jacke. Dann ist man "nur" auf sich Selbst geworfen und es existiert nichts, außer man Selbst.