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Das Gefühl in einem anderen mir bekannten Menschen zu stecken?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Ellerbeck, 6. November 2020.

  1. Ellerbeck

    Ellerbeck Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2018
    Beiträge:
    31
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    So extrem ist es nicht. Es ist nichts schlimmes wie eine Krankheit oder ähnliches.

    Ich denke eher an Tele Empathie, vielleicht doch das Gefühl telepathisch empfangen.
     
  2. Najada

    Najada Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2020
    Beiträge:
    5.657
    Das ist im Buddhismis mit den vielen Strömungen, Auslegungen und Konfessionen nicht viel anders.
    Das Koan von Goso geht so:
    Der mächtige Stier (die Bezeichnung steht auch für Ego) springt plötzlich durchs Fenster. Große Hufe, mächtige Beine, der riesige Kopf, der Leib. Nur der Schwanz geht nie hindurch.

    Unentspannte langzeitig Erleuchtete oder Erwachte weisen dort darauf hin, daß "Reste" aufgelöst werden sollen, da ist teils von "7 Fesseln" die Rede.
    Auf die Frage, was denn Reste und Fesseln auflösen soll wirde es dann schnell unentspannt :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2020
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.800
    Ort:
    Saarland
    Aus meiner Sicht ist da Wahrnehmung/Erscheinung und das Subjekt, welches diese wahrnimmt/manifestiert. Das ist das ICH was übrig bleibt (transzendent singulär) und Brahman/Gott ist, und ebenfalls der Beobachter in der Quantenmechanik.
     
    Najada gefällt das.
  4. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    4.172
    Im Buddhismus wird das Ich nicht geleugnet, es wird analytisch betrachtet und somit festgestellt, dass es keine feste Substanz hat.

    Fälschlicherweise wird darum geschlussfolgert, nicht bloß im Westen sondern überall:
    "
    :mad2:Wenn es keine feste Substanz hat, existiert es gar nicht. "

    Ein Stuhl hat ebenfalls keine feste Substanz, aber man kann sehr gut und fest darauf sitzen.

    Bedingt von anderen Ursachen geht aber der Geist enorm schnell davon aus, daß Stühle Teile der Realität sind, welche sie zwar bedingt sind, aber analytisch und wirklich, Erscheinungen sind, die durch bestimmte vorangegangene Ursachen entstehen.

    Sich dieser Realität zu stellen, analytisch und verinnerlicht, führt zu etwas, das nicht bedingt in Erscheinung tritt.

    Dies "frei-zu-räumen" ist eine praktische Übung im Buddhismus, meistens mit der allerwichtigsten Praxis, den Ngöndro Übungen.

    @Ellerbeck, ich habe leider nicht mal eine Vermutung was du da erlebst aber einen Tip dem ganzen auf den Zahn zu fühlen, mit Aufmerksamkeit.

    Gefühle werden erzeugt durch Reflektion der äußeren Umstände durch die Sinne oder durch Gedanken im eigenen Geist.

    Als erstes würde ich in solch einem Moment beobachten welche Gefühle und Gedanken unter welchem Einfluss entstehen.
    Wenn du ausschließen kannst dass es eine Projektion ist sondern tatsächlich Empathie, also ein äußerst präzises nachempfinden eines anderen Menschen, könntest du danach analytisch betrachten und Rückschlüsse führen, was solche Informationen durch das Potenzial für dich bedeuten.

    Lg
     
  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.800
    Ort:
    Saarland
    Naja, siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Anatta#Etymology_and_nomenclature

    "there is in humans no permanent, underlying substance that can be called the soul."

    Und ich würde eben sagen, dass es insofern stimmt, solange man quasi fordert, dass das individuelle Ich Permanenz haben muss. Dann ist es korrekt. Aber transzendent bleibt das ICH (Beobachter) erhalten, und es ist das einzige Subjekt, alles ist ICH (Brahman) und aus meiner Sicht dann nicht NICHT-ICH.

    Ich sehe aus meiner Perspektive schon, wie man darauf kommt, und wie man es dann so beschreibt. Und ich würde auch nicht sagen, dass das jetzt garantiert, dass Siddhartha Gautama das falsch erkannt hat (und damit nicht erleuchtet sein kann), aber philosophisch gesehen ist die Konzeption für mich nicht so überzeugend wie im Advaita Vedanta.

    Ich weiß auch nicht wer erleuchtet war, und ob das überhaupt möglich ist, aber ich habe genug intuitives Wissen (und Skills ;)) da um bestimmte Ideen auszuschließen. Advaita Vedanta und Buddhismus sind als Lehren mehr oder weniger mit meiner Erfahrung kompatibel, und damit quasi Religionen mit welchen man zumindest nicht seine Zeit verschwendet (anders als die leider beliebten Lehren mit personalen Göttern). Aus meiner Sicht sollte man aber niemandem blind folgen.
     
  6. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

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    18. Januar 2019
    Beiträge:
    4.172
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    Ich bin zu dem Schluss gekommen, analytisch, aber auch vom ganzen Empfinden her, dass es überhaupt nichts bringt und vollkommen irrelevant ist, an dieser Grenze weitere Worte zu verlieren.

    Die Erfahrung davon beruhigt ungemein. Der Geist, so frei, erkennt welcher Welt er selbst verfällt, wenn er die Konzepte nicht aus eigenem antrieb durchleuchtet. Welchen Wert hat es also noch, dem ganzen neue Worte zu verleihen.

    Für mich hat zumindest der Buddhismus, mit Brahmanismus kenne ich mich nicht aus, den Vorteil dass er den analytischen Verstand voraussetzt und nicht an den Nagel hängt. Er schult das wissenschaftliche denken auf kognitiver Erfahrung. Ich habe erlebt, dass der analytische Verstand bei anderen Traditionen beinahe als Feind betrachtet wird. ^^

    Also ja, die Behauptungen des Buddhismus kann jeder mit dem eigenen Verstand, analytisch überprüfen. Sollte etwas daran nicht stimmen, muss es angepasst werden. Wie in einer Wissenschaft.
    Das schließt die Wunder des spirituell-Suchenden nicht aus, aber so wie ich das beobachte sind diese Wunder des Jenseits vieeeel interessanter für die Menschen ^^. Zauberei und durch Wände gehen, ein Geist ohne Körper sein, wow!

    Der Beobachter von dem du schreibst, weiß auch immer wenn das Ich lügt, Dinge falsch darstellt, oder welchen Plan es verfolgt. Dieser Beobachter ist sehr real. Also ja, niemandem Blind folgen, selber überprüfen, selber zu lassen, was der Beobachter zulässt.

    Lg
     
  7. Ellerbeck

    Ellerbeck Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2018
    Beiträge:
    31
    Verstehe was Du meinst, dazu wäre es dann gut ein Buch drüber zu führen wo ich alles so genau wie möglich aufschreibe.

    Wie bereits schon erwähnt ist es nicht! so das mich was bestimmtes (Erinnerung an irgendwas) an eine bestimmte Person erfühlen lässt. Es kommt ganz sporadisch, egal ob ich entspannt Musik höre oder auf der Arbeit bin und diese nachgehen oder am PC hocke oder was auch immer.
     
  8. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Das ist nicht logisch.
    Denn du bist nicht alles, insofern muss deine Sicht bereits deshalb falsch sein, weil es "deine" Sicht ist.
    "Alles" hat nichts "Eigenes", keine einzelne Perspektive, sondern alle.

    Und darum ist es doch "Nicht-Ich", wie du es ausdrückst.
    Die Welt hat kein übergeordnetes Ich. Der Beobachter - bzw. derer viele - kommt erst durch die Fähigkeit zu beobachten zustande, nicht umgekehrt.
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
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    20.800
    Ort:
    Saarland
    Wenn da "Leere" ist muss jemand subjektiv präsent sein, der sie auch wahrnimmt. Das ICH wird niemals erfolgreich negiert.
     
  10. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

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    Nein, Leere kann nicht wahrgenommen werden, sonst ist sie keine Leere.
    Du kannst nicht sehen, was dich zu sehen befähigt. Du kannst nicht hören, was dich zu hören befähigt. Etc...
     
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