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Das Gefühl in einem anderen mir bekannten Menschen zu stecken?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Ellerbeck, 6. November 2020.

  1. Ellerbeck

    Ellerbeck Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2018
    Beiträge:
    31
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    Hallo,

    Mein Anliegen kann vielleicht komisch klingen, anchmal überkommt mir so ein Gefühl in einem anderen Menschen zu stecken. Ich fühle mich so als wäre ich derjenige.

    Das können Menschen sein mit denen ich zu tun habe, oder auch von früher kenne, aber auch welche die ich schon längst vergessen habe weil der Kontakt nicht mehr besteht. Es ist aber nicht so das mich irgendwas wie ein Bild oder ein Ort mich an die Person erinnert.

    Doch woran liegt das Gefühl derjenige zu sein?
     
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  2. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Wer sagt denn, wer du bist?
    Jenseits der äußeren Fassade?
     
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  3. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    13.672
    Ort:
    Kassel, Berlin
    man "sieht" ihn gedanklich vor sich und denkt / spürt sich "in ihn hinein".

    anstatt ihn nur quasi von außen zu betrachten, schlüpft man kurz dort rein.
    das ermöglicht einem, sich mehr in ihn hineinzufühlen. aber: es bleibt eben
    doch immer bei der eigenen Interpretation dieser anderen Person.

    das Gleiche geschieht auch mit Tieren. da erscheint es uns normaler.
    wenn du einen schlafenden Hund siehst, spürst du seine Entspannung.
    wäre das nicht so, würde es uns kaltlassen, was mit anderen Wesen ist.

    da fällt mir grad ein: ist das nicht diese Sache mit den Spiegelneuronen?
    kannst ja mal nach diesem Stichwort googeln.
     
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  4. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    25.230
    kenne ich,
    da hast du die Möglichkeit dich selbst zurückzustecken und die andere Person einzuverleiben,
    ich möchte das Wort * verschmelzen* anbringen,

    es geschieht einfach so,

    hast du schon mal geübt ob du das fdraussen mit anderen machen kannst,
    vielleicht mal nicht mit Menschen, auch mit Tieren oder gegenständen?
    Bewusst meine ich?
     
  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.800
    Ort:
    Saarland
    Hallo

    @Yogurette s Erklärung mag allein schon ausreichend sein in deinem Fall.

    Prinzipiell funktioniert Telepathie (inklusive mit Gefühlen) aber so in Wirklichkeit. Ist eine Bewusstseinsverknüpfung, und kein Senden und Empfangen, wie beim Mobilfunk zum Beispiel.

    Du bist dort wo deine Aufmerksamkeit ist, nur dass normalerweise deine Aufmerksamkeit auf deinen Sinneseindrücken ist, und das führt zu einer an deinen Körper verorteten Perspektive auf die Realität. Das ist aber nicht wirklich notwendig der Fall. Bewusstsein ist nicht im Raum selbst, sondern Raum ist im Bewusstsein. Fokussierst du jemand anderen und schaltest Sinneseindrücke aus, kann sich dein Bewusstsein mit dem der anderen Person überlagern, bzw. in Wirklichkeit ist es transzendent nur ein Bewusstsein (darum ist das möglich), und die Welt ist sein "Traum". Du bist dann zumindest auch bis zu einem Punkt dort, und Emotionen werden geteilt. Ob du wirklich verknüpft bist, weiß ich aber nicht von hier. Sich so wie @Yogurette beschreibt in andere hineinzuversetzen ist aber auf jeden Fall auch ein gutes magisches Hilfsmittel bei dem Versuch es tatsächlich zu tun, aber allein nicht ausreichend.
     
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  6. Lunatic0

    Lunatic0 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2013
    Beiträge:
    1.226
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    Es so zu erklären finde ich dürftig. Wo wäre dann der andere wenn du in seinem körper steckst? Auf urlaub? Oder irgendwo in eine ecke gequetscht bis du wieder raus bist? Ich glaube menschen in die du dich 'hineinversetzt' nehmen dich genauso wahr wie du sie, vielleicht sogar manchmal mehr als dir lieb sein könnte.
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.800
    Ort:
    Saarland
    Wenn es real ist, sind beide dort, im selben subjektiven Bewusstseins"raum" eigentlich. Und wie ich immer sage ist da nur dieses eine Bewusstseinsnetz. Du (dein Aufmerksamkeitszentrum) könntest überall in diesem Universum sein, zumindest prinzipiell.
     
  8. Ellerbeck

    Ellerbeck Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2018
    Beiträge:
    31
    Das Gefühl "er" zu sein kommt manchmal ganz sporadisch, ohne an irgendetwas oder irgendjemand zu denken.

    Das habe ich noch nicht probiert.

    Daran habe ich auch schon gedacht. Vielleicht hat er in diesem Moment an mich gedacht, oder sich versucht in mich reinzufühlen.

    Der steckt in seinem Körper. Es geht ja um das Gefühl in dessen Körper zu stecken. Also das Gefühl"er" zu sein. Auch wenn es nur über wenige Minuten, vielleicht bis zu einer Stunde ist.
     
  9. Najada

    Najada Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2020
    Beiträge:
    5.657
    Die Erklärung von PsiSnake gefällt mir mit am Besten.
    Wo der Andere steckt wurde danach gefragt, eine gute Frage mit nicht ganz richtigem Ansatz: Dort wird fälschlich davon ausgegangen, daß ein "ich" und ein "Anderer" fortwährend existieren, dabei immer in einem Körper sind und "eigene" Gedanken produzieren.
    In östlichen Religionen wird davon ausgegangen, daß es nicht fünf sondern sechs Sinne gibt, daß Gedanken und Gefühle lediglich empfangen werden. Dort glaubt und fühlt man als Erwachter oder Erleuchteter dann auch, daß die körperliche Welt Illusion ist. Das ist dann normal und existiert praktisch neben der bisherigen Realität. Das muß nicht beurteilt werden, ist einfach so und funktioniert recht gut. Dort wird dann auch gefühlt oder beim "Nachschauen" klar, daß das "ich" nicht ständig existiert, es sieht nur so aus während Leben einfach so stattfindet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2020
  10. Najada

    Najada Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2020
    Beiträge:
    5.657
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    Jeder empfindet das anders, der eine nimmt es leicht und andere tun sich schwer damit, lehnen vielleicht das Eine oder Andere zuerst ab. Gemeinsam ist aber auch, daß Bewertung und Ablehnung dem Fühlen von Erleuchtung im Wege stehen.

    Es gibt beim Fühlen von Erleuchtung öfters mal sehr schöne Gefühle, auch deshalb verzichten Erleuchtete gern auf eine Beurteilung dessen, was sie extern wahrnehmen und genießen das Wahrgenommene zusammen mit dem schönen Gefühl.

    Das Gefühl jemand anders zu sein oder sein eigenes Gesicht bei anderen zu sehen oder Teilaspekte erleuchteter Wahrnehmung kann dem vorausgehen und einfach so akzeptiert werden, genieße es.
     
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