Terrageist
Sehr aktives Mitglied
- Registriert
- 22. Juli 2019
- Beiträge
- 5.935
Hallo
, nach einem Jahr Pause kommt mir etwas in den Sinn, das eine Art "Veränderung" für mich bedeutet.
In dem Sinne, dass ich mich grundsätzlich mit für mich esoterischen (spirituellen / Lebenshilfe), aber oft auch eher philosophischen Themen befasst habe, kam es mir (merkwürdigerweise?) in den Sinn, mich näher mit der Bibel zu befassen.
Sie ist ein "Buch", mit dessen Inhalt , ja man könnte sagen, die Gesellschaft in der ich lebe, sich weitestgehend befasst, imgrunde, so nehme ich an, nicht durch genaue (eigene?) Kenntnis der Bibel, sondern durch Gedanken, Vorgaben, Moral, die weitestgehend gepredigt, gesprochen (werden), und eine Art Grundmuster bilden. Selbst wer nicht in der Kirche ist (wie ich, die ich vor Jahren ausgetreten bin), bleibt bei den meisten (mehr oder weniger) wohl das Grundgefühl von "Sünde, Gott, Seelenheil" usw...
In letzter Zeit sah ich immer mehr Filme, in der es um die Bibel geht. Und sie wird immer wieder als eine Art Quelle für tief Geheimnisvolles Kraftgebendes dargestellt. Und ich fühle dann auch, dass da irgendwo was dran sein muss, nur habe ich das bisher durch mein Leben selbst nicht verstehen können, denn die Geschichten oder auch Aussprüche, die ich hier und da mal davon höre, empfinde ich nicht immer sofort bereichernd.
Allerdings muss ich auch sagen, dass es einzelne bestimmte Sprüche gibt, die wohl biblischen Ursprungs sind, und die ich mir manchmal auch sage, und die in ihrer Grundkraft auch bestimmte Linien und Lebensmuster bei mir bilden, sie erfüllen dann mit Kraft, weil ich sie in einer Weise für mich (vielleicht könnte man sagen: übersetze) und auf meine Weise verstehe.
Nun sah ich gestern zufällig in einem (Fernseh)programm einen neuen Sender, den ich kürzlich in die Favouritenliste aufgenommen hatte (Hope),
in dem jemand ganz enthusiastisch erklärte, in welcher Weise man die Bibel studieren könne.
Und dabei erwähnte er unter anderem auch, dass es ja Gott sei, der die Bibel geschrieben habe (oder er drückte sich ähnlich aus), und ich dachte so, dass darin vielleicht der Punkt liegt, wenn dann, so meinte es der Sprecher auch in etwa, so müsste, könnte, dürfte man die Bibel mit Gott gemeinsam lesen, quasi in dem Sinne, durch innere Einkehr, Gebet zum Beispiel, durch innere Verbindung die Bitte um ein klares Verständnis des Geschriebenen.
Wenn man jetzt mal davon ausgeht, ist so mein Gedanke, dass Gott sowieso der Ursprung aller Dinge ist, und es unsere Aufgabe ist, dies zu erkennen, und entsprechend die Dinge mit einem inneren Licht zu betrachten, und die Wahrheit in allem zu erkennen.
Denn ich bin im Laufe eher "esoterischer" Studien darauf gekommen, dass egal. selbst wenn "jemand / etwas" einem scheinbar was "Böses" will, er / sie das wahre Licht, oder das "Göttliche", die wirkliche Wahrheit niemals tatsächlich verbergen kann.
Das ist zum Beispiel einer dieser (biblischen) Sprüche, die ich mir in solchen Fällen immer sage:
"Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht gesehen."
Welches für mich bedeutet, die "Finsternis" merkt gar nicht, dass sie bei allen Versuchen, die scheinbar zu ihrem Vorteil sind, immer auch das Licht mitträgt, wenn auch eben nur sichtbar für den, der bereit ist, sich im Inneren zu öffnen.
Das heißt nicht, dass man sich zum Opfer machen soll, sondern einfach nur innerlich vertrauen, gewissermaßen dem was Gott ist, und zwar nicht "Außen" in den Erscheinungen, sondern im inneren Selbst.
Das wird zwar jetzt ein ziemlich langer Eingangstext zu diesem Thema, aber gestern habe ich mir, da ich selbst keine Bibel zuhause habe, eine Online-Bibel ausgesucht, und einfach begonnen, im ersten Buch Mose darin zu lesen.
Hier mal ein Link: https://www.die-bibel.de/bibel/LU17/GEN.1
Es ist ja so, habe ich zumindest das Gefühl, dass diese Worte in ihrer Schreibweise, oder woran es immer auch liegen mag, (für mich ) eine enorme Kraft und Schönheit ausdrücken.
Es spricht da (in einem selbst) nicht der Verstand oder der Intellekt, sondern ein tiefes Gefühl der Seele.
Zu diesem ersten Text der Schöpfung ein paar Gedanken von mir.
Am Anfang war die Erde also wüst und leer, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
Die Worte Gottes dann: "Es werde Licht.", waren demnach die allerersten Worte, die er überhaupt sprach.
Somit scheint das mit seinem eigenen Erwachen konform zu gehen. Denn wenn "Licht werden muss", so scheint es zuvor dunkel gewesen zu sein, vielleicht zum Beispiel auch im Geist Gottes, der über den Wassern schwebte, und in tiefer Dunkelheit war.
Ein gutes Beispiel doch für jedes Wesen selbst, das im Inneren plötzlich zu sich kommt, es spricht im Selbst und in Gott: "Es werde Licht."
Gott schafft dann die gesamte Welt (mit all ihren Lebewesen) innerhalb von sechs Tagen, wobei das wohl nicht unsere normalen Tage sind, sondern es umreisst jeweils eine Schaffungs- (oder Entwicklungs?-)Periode, bei der Gott am Ende sagt: (und sieht / erkennt, dass
es gut ist!
Bevor er diese Anerkennung nicht von sich gibt, kann gewissermaßen, so sieht es für mich aus, der nächste Tag nicht anbrechen.
Er (Gott) erlaubt zudem auch jedem Wesen innerhalb seiner Schöpfung, sich gänzlich nach seiner eigenen Art zu entfalten.
Er lässt also ansich zu, was bereits in jedem Sein angelegt ist, und hierüber trifft auch "ER" keine Entscheidungen außer der, allem seinen eigenen Lauf und Entfaltungsweise zu überlassen.
Somit (behaupte ich mal) "lernt" er selbst, und in der letztendlichen Anerkennung, dass "es gut ist / war", kann der Abend kommen, und der nächste Tag anbrechen.
Am siebten Tag aber ruht er sich aus. Was eigentlich impliziert, dass die vergangenen sechs Tage für ihn so etwas wie "Arbeit" gewesen sind, oder eine "Anstrengung" in gewisserweise.
Er "ruht sich aus" am siebten Tag, die Zahl Sieben ist , wie ich meine, die Zahl des Menschen.
Nun, erstmal liebe Grüße
In dem Sinne, dass ich mich grundsätzlich mit für mich esoterischen (spirituellen / Lebenshilfe), aber oft auch eher philosophischen Themen befasst habe, kam es mir (merkwürdigerweise?) in den Sinn, mich näher mit der Bibel zu befassen.
Sie ist ein "Buch", mit dessen Inhalt , ja man könnte sagen, die Gesellschaft in der ich lebe, sich weitestgehend befasst, imgrunde, so nehme ich an, nicht durch genaue (eigene?) Kenntnis der Bibel, sondern durch Gedanken, Vorgaben, Moral, die weitestgehend gepredigt, gesprochen (werden), und eine Art Grundmuster bilden. Selbst wer nicht in der Kirche ist (wie ich, die ich vor Jahren ausgetreten bin), bleibt bei den meisten (mehr oder weniger) wohl das Grundgefühl von "Sünde, Gott, Seelenheil" usw...
In letzter Zeit sah ich immer mehr Filme, in der es um die Bibel geht. Und sie wird immer wieder als eine Art Quelle für tief Geheimnisvolles Kraftgebendes dargestellt. Und ich fühle dann auch, dass da irgendwo was dran sein muss, nur habe ich das bisher durch mein Leben selbst nicht verstehen können, denn die Geschichten oder auch Aussprüche, die ich hier und da mal davon höre, empfinde ich nicht immer sofort bereichernd.
Allerdings muss ich auch sagen, dass es einzelne bestimmte Sprüche gibt, die wohl biblischen Ursprungs sind, und die ich mir manchmal auch sage, und die in ihrer Grundkraft auch bestimmte Linien und Lebensmuster bei mir bilden, sie erfüllen dann mit Kraft, weil ich sie in einer Weise für mich (vielleicht könnte man sagen: übersetze) und auf meine Weise verstehe.
Nun sah ich gestern zufällig in einem (Fernseh)programm einen neuen Sender, den ich kürzlich in die Favouritenliste aufgenommen hatte (Hope),
in dem jemand ganz enthusiastisch erklärte, in welcher Weise man die Bibel studieren könne.
Und dabei erwähnte er unter anderem auch, dass es ja Gott sei, der die Bibel geschrieben habe (oder er drückte sich ähnlich aus), und ich dachte so, dass darin vielleicht der Punkt liegt, wenn dann, so meinte es der Sprecher auch in etwa, so müsste, könnte, dürfte man die Bibel mit Gott gemeinsam lesen, quasi in dem Sinne, durch innere Einkehr, Gebet zum Beispiel, durch innere Verbindung die Bitte um ein klares Verständnis des Geschriebenen.
Wenn man jetzt mal davon ausgeht, ist so mein Gedanke, dass Gott sowieso der Ursprung aller Dinge ist, und es unsere Aufgabe ist, dies zu erkennen, und entsprechend die Dinge mit einem inneren Licht zu betrachten, und die Wahrheit in allem zu erkennen.
Denn ich bin im Laufe eher "esoterischer" Studien darauf gekommen, dass egal. selbst wenn "jemand / etwas" einem scheinbar was "Böses" will, er / sie das wahre Licht, oder das "Göttliche", die wirkliche Wahrheit niemals tatsächlich verbergen kann.
Das ist zum Beispiel einer dieser (biblischen) Sprüche, die ich mir in solchen Fällen immer sage:
"Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht gesehen."
Welches für mich bedeutet, die "Finsternis" merkt gar nicht, dass sie bei allen Versuchen, die scheinbar zu ihrem Vorteil sind, immer auch das Licht mitträgt, wenn auch eben nur sichtbar für den, der bereit ist, sich im Inneren zu öffnen.
Das heißt nicht, dass man sich zum Opfer machen soll, sondern einfach nur innerlich vertrauen, gewissermaßen dem was Gott ist, und zwar nicht "Außen" in den Erscheinungen, sondern im inneren Selbst.
Das wird zwar jetzt ein ziemlich langer Eingangstext zu diesem Thema, aber gestern habe ich mir, da ich selbst keine Bibel zuhause habe, eine Online-Bibel ausgesucht, und einfach begonnen, im ersten Buch Mose darin zu lesen.
Hier mal ein Link: https://www.die-bibel.de/bibel/LU17/GEN.1
Es ist ja so, habe ich zumindest das Gefühl, dass diese Worte in ihrer Schreibweise, oder woran es immer auch liegen mag, (für mich ) eine enorme Kraft und Schönheit ausdrücken.
Es spricht da (in einem selbst) nicht der Verstand oder der Intellekt, sondern ein tiefes Gefühl der Seele.
Zu diesem ersten Text der Schöpfung ein paar Gedanken von mir.
Am Anfang war die Erde also wüst und leer, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
Die Worte Gottes dann: "Es werde Licht.", waren demnach die allerersten Worte, die er überhaupt sprach.
Somit scheint das mit seinem eigenen Erwachen konform zu gehen. Denn wenn "Licht werden muss", so scheint es zuvor dunkel gewesen zu sein, vielleicht zum Beispiel auch im Geist Gottes, der über den Wassern schwebte, und in tiefer Dunkelheit war.
Ein gutes Beispiel doch für jedes Wesen selbst, das im Inneren plötzlich zu sich kommt, es spricht im Selbst und in Gott: "Es werde Licht."
Gott schafft dann die gesamte Welt (mit all ihren Lebewesen) innerhalb von sechs Tagen, wobei das wohl nicht unsere normalen Tage sind, sondern es umreisst jeweils eine Schaffungs- (oder Entwicklungs?-)Periode, bei der Gott am Ende sagt: (und sieht / erkennt, dass
es gut ist!
Bevor er diese Anerkennung nicht von sich gibt, kann gewissermaßen, so sieht es für mich aus, der nächste Tag nicht anbrechen.
Er (Gott) erlaubt zudem auch jedem Wesen innerhalb seiner Schöpfung, sich gänzlich nach seiner eigenen Art zu entfalten.
Er lässt also ansich zu, was bereits in jedem Sein angelegt ist, und hierüber trifft auch "ER" keine Entscheidungen außer der, allem seinen eigenen Lauf und Entfaltungsweise zu überlassen.
Somit (behaupte ich mal) "lernt" er selbst, und in der letztendlichen Anerkennung, dass "es gut ist / war", kann der Abend kommen, und der nächste Tag anbrechen.
Am siebten Tag aber ruht er sich aus. Was eigentlich impliziert, dass die vergangenen sechs Tage für ihn so etwas wie "Arbeit" gewesen sind, oder eine "Anstrengung" in gewisserweise.
Er "ruht sich aus" am siebten Tag, die Zahl Sieben ist , wie ich meine, die Zahl des Menschen.
Nun, erstmal liebe Grüße