Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Ganz allgemein über alle Impfstoffe gegen diverse Krankheiten, die im Laufe der Zeit so verabreicht wurden, gibt es verschiedene Typen. Da wird dann u.a. zwischen Lebendimpfstoffen und Totimpfstoffen unterschieden. Totimpfstoffe enthalten abgetötete Erreker oder Erreger-Teile, die - da abgetötet - selbst nicht mehr Vermehrungsfähig sind und somit auch nicht mehr krankmachend. Das Immunsystem wird dennoch darauf trainiert/konditioniert. Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte Erreger. DAS kann man noch am ehesten als "kontrollierte Infektion" bezeichnen. Daneben gibt es auch sog. Passivimpfstoffe, die "nur" Antikörper enthalten.

Die neuartigen mRNA-Impfstoffe regen Körperzellen dazu an, eine begrenzte Weile lang Erreger-Anteile zu produzieren - in diesem Fall das sog. Spike-Protein. Das Immunsystem wird dann darauf trainiert/konditioniert, OHNE die komplette Infektion durchmachen zu müssen. Es ist quasi wie ein Totimpfstoff, mit dem großen weiteren Vorteil, dass es weitaus schneller zur Verfügung gestellt werden kann, sobald der nötige mRNA-Code bekannt ist. Bei klassischen Totimpfstoffen müssen die Krankheitserreger ja erst aufwändig und großflächig gezüchtet werden, um ausreichend Impfstoff zu produzieren. Das dauert länger.
Danke, wieder sehr schön erklärt!

Lese deine Beiträge immer sehr gerne, habe nicht die Energie, immer wieder die Fakten so sachlich zu bringen.

Mein Mann und ich ließen uns gestern den neu adaptierten Impfstoff xbb impfen.
Wieder sehr gut vertragen ohne Impfreaktionen zum Glück.
 
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Übrigens....

Selbst leichte Fälle von COVID-19 können die Samenqualität eines Mannes beeinträchtigen
26.06.2023

Auszug:
Núñez-Calonge und ihr Team begannen mit der Studie, nachdem sie festgestellt hatten, dass einige Männer, die Reproduktionskliniken in Spanien aufsuchten, nach der Genesung von leichten COVID-19-Infektionen eine schlechtere Samenqualität aufwiesen.
Angesichts der Tatsache, dass die Produktion neuer Spermien etwa 78 Tage dauert, hielt es das Team für angemessen, die Samenqualität mindestens drei Monate nach der Genesung zu bewerten.

Für ihre Forschung rekrutierten sie zwischen Februar 2020 und Oktober 2022 45 Männer aus sechs Reproduktionskliniken in Spanien. Alle Teilnehmer waren von leichten COVID-19-Infektionen genesen.
Das Team hatte Zugang zu den Samenproben der Männer, die vor und nach ihren Infektionen entnommen wurden.
Bei der Analyse der Proben machten die Wissenschaftler alarmierende Entdeckungen.

Sie stellten fest, dass jeder Aspekt der Samenqualität beeinträchtigt war, selbst durchschnittlich 100 Tage nach der Infektion.
Das Samenvolumen war um 20 % zurückgegangen, die Spermienkonzentration war um 26,5 % gesunken, die Gesamtzahl der Spermien war um 37,5 % zurückgegangen und die Gesamtmotilität war um 9,1 % zurückgegangen.
Auch die Zahl der lebenden Spermien war um 5 % zurückgegangen.
 
Wir hatten hier im Thread ja auch schon unfassbare Fälle von Typen, die noch auf der Intensivstation kurz vor Exitus behauptet haben, Corona sei harmlos und nur die Impfung sei tödlich.

Man fragt sich, wie Menschen mit einer solchen Realitätsverleugnung es überhaupt geschafft haben, unbeschadet erwachsen zu werden. :D
 
Wir hatten hier im Thread ja auch schon unfassbare Fälle von Typen, die noch auf der Intensivstation kurz vor Exitus behauptet haben, Corona sei harmlos und nur die Impfung sei tödlich.
Und andere fragten, nachdem sie auf der Intensivstation untergebracht waren, ob man sie nicht "jetzt noch eben" impfen könnte. Leider nein.
 
Bei uns auf der Intensiv lag auch mal so ein Coronaleugner,(der das auch kund tat, der dann doch sehr oft nach den Pflegekräften geklingelt hat.
Sind zwar hingegangen, aber besonders Eilig hatten sie es nicht, weil es lagen ja auch noch richtig schlimme akute Fälle auf Stadion
Auch so kann ein Querdulli noch Fachkräfte abhalten, Wirksames umzusetzen. Trauriges Schwurbelland.
 
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