Hach... bei den Maßnahmen war das Geschrei doch auch groß... ganz oder gar nicht... also MNS... und Impfung...
Was war denn da mit Ambivalenz?
Ein Hoch auf... mit zweierlei Maß messen...
Die Ambivalenz kam da zum tragen, dass eben nicht ein totaler Lockdown befohlen wurde bzw. auch nicht befohlen werden konnte. Die Ambivalenz kam da zum tragen, dass viele Demonstrationen genehmigt wurden und erst dann verboten wurden, als verstärkt abzusehen war, dass die Vorgaben nicht eingehalten werden würden.
Wie kannst Du Dir da so sicher sein?
Machst Du die Buchhaltungen dieser?
Es gibt da in den Wissenschaften so einige Richtlinien und Maßnahmen, die Betrug und Manipulation deutlich erschweren.
Na dann ist das eben so... und heißt eben für gewisse heiße Phasen erhöhte Vorsicht...
Wo ist das Problem?
Wurde doch auch hier von vielen erwartet oder gar verlangt, sich in so manchem Verzicht zu über... wobei ich für mich keinerlei Probleme damit hatte/habe...
Die Risikogruppen können wir nicht unter einer Käseglocke isolieren, während draußen das Virus fröhlich grassiert. es ist einfacher, alle verzichten auf weniger als einige wenige verzichten auf alles.
Stichprobe... fühlt sich an, wie Rosinenpicken... und das soll aussagekräftig sein...
Lass gut sein... wir sehen es einfach unterschiedlich...
Ja, ist aussagekräftig. Du kannst ja mal z.B. solche Versuche machen und z.B. schwarze und weiße Pfefferkörner in einer undurchsichtigen Tüte mit verschiedenen Verhältnissen mischen. Und, wenn Du dann eine Stichprobe der Pfefferkörner aus der Tüte ziehst, wirst Du im Rahmen der Statistik gut eingrenzen können, wie groß das Mischungsverhältnis ist.
Eine gute Grundimmunität würde bedeuten, dass in etwa 70% bis 90% der Menschen mit dem Virus schon in Kontak waren. Bei einem Anteil in dieser Größenordnung müssten sich also auch Antikörper in etwa finden lassen. Wenn nun in einer Stichprobe der Anteil der Menschen mit Antikörpern statistisch signifikant kleiner als 1% ist, müsste das schon ein extremer Zufall sein oder die Stichprobe extrem unrepäresentativ gewählt worden sein, was z.B. im Peer Review Prozess aufgefallen wäre.
Alleine schon, wenn Du das vorgeschlagene Pfeffer-Körner-Experiment mal durchführst mit etwa gleich vielen weißen wie schwarzen Pfefferkörnern - also etwa 50% weiß - gehe ich jede Wette ein, dass Du niemals nur weiße Körner ziehen wirst, wenn Du ohne sehend wählen zu können 100 Körner aus dem dem Sack ziehen müsstest.
Na wenn schon hätte, dann hänge ich noch eins dran... und es hätte auch anders kommen können.
Keiner weiß es wirklich... wie es hätte kommen können... keiner....
Ich halte einen Stein vor mich hin... und lege ihn wieder vor mir auf den Tisch. Keiner weiß, ob er nach unten gefallen wäre, wenn ich ihn fallen gelassen hätte... keiner...
Wichtig ist... so meine Sicht... eine gründliche Aufarbeitung der Gesamtsituation und ein vertieftes Lernen daraus... hier und jetzt... und nicht was hätte sein können oder nicht.
Du lehnst es doch ab, dass wir Erfahrungen, also was wir aus früheren Pandemien schon gelernt haben, hier anwenden. Was soll es dann also in Deinen Augen bringen hier zu lernen? Was soll das dann in Deiner Meinung nach für die Zukunft, für kommende Pandemien, bringen?
Wenn Du etwas für die Zukunft lernen willst, dann darfst Du auch nicht wegwischen, was wir bereits gelernt haben. Wenn Du meinst hier etwas für die Zukunft lernen zu können, dann achte wenigstens auch das, was wir in der Vergangenheit schon gelernt haben und wische es nicht mit schwammig-fadenscheinigen "Kann ja auch anders sein als früher" weg.
Sprach ich von einer Studie?
Ja, das wäre auch eine Studie - eine sehr große, aber eine Studie.
Alle zur Blutabnahme um einen evtl. Titer bestimmen zu können, das wäre eine zweite Möglichkeit gewesen, welche somit den immensen Aufwand, welcher durch die Tests, die ja auch erst haben hergestellt werden müssen in dieser Menge, erspart geblieben wären... auch Kostenersparnis.
Nö. Denn, wenn tatsächlich auch dabei bei so gut wie keinem Menschen in dieser Anfangszeit Antikörper gefunden worden wären - was aus Stichproben und dem Pandemieverlauf auch schon so abzusehen war, also keine Überraschung gewesen wäre - dann hätte es immernoch diesen Aufwand mit Tests etc geben müssen.
Und nochmal: Das Virus hat sich rasend schnell ausgebreitet. Das wäre nicht so passiert, wenn schon eine Grundimmunität bestanden hätte. Alleine daraus lässt sich schon erkennen, dass diese flächendeckende Blutuntersuchung sehr wahrscheinlich keinen Erkenntnisgewinn gebracht hätte.
Sowie dann konkretere Maßnahmen, dort, wo es wirklich absolut relevant gewesen wäre... wie in Altenheimen, Krankenhäusern und auch Arztpraxen...
Die auch umso stärker hätten isoliert werden müssen, je stärker das Virus außerhalb grassiert. Und das wird irgendwann schlicht unmöglich. Das Personal von Altenheimen hat z.B. ja auch ein Leben außerhalb. Wie sollen die sich da schützen, damit sie nicht gleich das ganze Heim anstecken, wenn sie dann unbemerkt infiziert arbeiten? Täglich testen? Und wie willst Du den Heimbetrieb aufrecht erhalten, wenn dann das Virus so stark grassiert, dass ein großer Anteil der Mitarbeiter auch gleichzeitig infiziert ist? Du kommst nicht dran drumrum: Um die Risikogruppen effektiv schützen zu können, muss das Virus in der ganzen Bevölkerung auch ausgebremst werden. Andernfalls kriegst Du sie nicht ausreichend isoliert. Abgesehen davon, dass nicht nur Altenheimbewohner vulerabel sind sondern eben teilweise auch noch aktiv am Alltagsleben teilnehmen.
und zudem auch eben gewisse Festivitäten entsprechend für eine gewisse Zeit immer wieder ganz aussetzen...
Oder stirbt halb Deutschland, wenn die Bundesliga mal für ein oder auch zwei Saisons beurlaubt wird... oder verarmen dann die Spieler wegen evtl. Verdienstausfall?
Geschah doch auch - zumindest teilweise. Das Oktoberfest fand zwei Jahre nicht statt, Beim Fußball gab es "Geisterspiele" - also ohne Zuschauer im Stadion oder stark ausgedünnt etc. Mich persönlich hätte nicht gestört, wenn es auch die nicht gegeben hätte, aber immerhin war es deswegen kein so goßes Superspreader-Ereignis, wie es mit vollen Stadien gewesen wäre. Weihnachtsmärkte, Konzerte und diverse andere Veranstaltungen fanden ebenfalls sehr großanteilig nicht statt.
Ich weiß jedoch nicht, ob Du mein sachliches Empfinden nachvollziehen kannst, um es auf logischer Ebene auch verstehen zu können... musst Du auch nicht...
Logische und sachlich-durchdenkbare Argumente werde ich nachvollziehen können, falls Du welche hast. Also zeig sie her, wenn es sie gibt. "Sachliches Empfinden" ist kein Argument und sticht auch keine Logik aus.
Wieso "keinerlei" Maßnahmen.
Wer hat davon gesprochen, geschrieben?
Wie kommst du darauf?
Jeder, der hier von reiner "Freiwilligkeit" spricht z.B.
Die wäre z.B. bei mir bei der Supermarkt-Ampel auch auf eine harte Probe gestellt worden, als ich vor dem Supermarkt im Regen warten musste, bis sie wieder grün wird.
Ja, bin ich.
Das sehe ich anders... denn es erkranken weiterhin Menschen und sterben auch weiterhin an diesem Virus... ob nun geimpft oder ungeimpft... der Schaden verteilt und verlängert sich...
Ja, es erkranken und sterben immernoch Menschen an Covid19. Und das wird auch leider ewig so bleiben. Das Virus verschwindet nicht. Der große Schaden der Pandemie wäre gewesen, dass so einige Menschen mehr innerhalb kurzer Zeit gestorben wären. Die Politiker haben diesen Schaden reduziert, indem sie mindestens den Tod vieler Menschen so hinausgeschoben haben. Darüber hinaus hätte eine ungebremste Welle zu Spitzenzeiten so ungefähr 5x mehr Krankenhausbetten benötigt, als Deutschland hat - auch ein nicht-zusammengespartes Gesundheitssystem hätte diesen Ansturm nicht standhalten können, was auch noch mehr Tote verursacht hätte. Auch dieser Schaden fiel aufgrund der Aktionen der Entscheidungsträger geringer aus.
und Corona ist ja jetzt diesbezüglich auch vom Raster der Regierung verschwunden, bzw. in den Hintergrund geschoben wurden, da sich ein neues Thema gefunden hat... welches jedoch nicht hierher passt.
Es ist jetzt u.a. im Hintergrund, weil es aktuell tatsächlich nur noch endemisch zu grassieren scheint - das, was die ganze Zeit das Ziel war. Endemie bedeutet halt ebenfalls nicht, dass das Virus weg ist und niemand mehr dran sterben wird. Endemie bedeutet, dass Ausbrüche mehr lokal begrenz stattfinden und allgemein auch durch die Krankenhäuser gut behandelbar sind, ohne dass eine große Gefahr der Überlastung droht. Mehr war nie das Ziel. Mehr kann leider auch nicht erreicht werden.
Was für ein Beispiel.... klar kann es vorkommen, dass ein Schaden hingenommen werden muss, um einen anderen zu vermeiden?
An der Tagesordnung kann das jedoch nicht sein und für eine Entschuldigung auch nicht zwingend herhalten...
Es ist ja auch nicht an der Tagesordnung. Die Maßnahmen waren nie für die Ewigkeit gedacht, sondern eben nur dafür, dass die Realität ohne Maßnahmen schlimmer wäre. Und doch: Hier kann es als Entschuldigung herhalten, weil eben durch die Maßnahmen größerer Schaden in kürzerer Zeit abgewendet wurde.
Eben es kann... muss jedoch nicht...
Doch wie sieht es eben nun mit den Folgeschäden aus... vor allem bei den Geimpften Menschen?
Wer nimmt diese wirklich wahr, ernst und nimmt sich ihnen ernsthaft an?
Wird dies auch ethisch hinterfragt?
Ja. Wer glaubt, einen Impfschaden zu haben, kann da zu einem der Ärzte gehen, die sich mittlerweile hauptsächlich sogar darum kümmern. Und dann werden diese Fälle untersucht, ob die Beschwerden wirklich mit der Impfung zusammenhängen.
Wie sieht es auch hier mit der Ethik aus?
So wie überall, wo Handlungen zwar unmittelbar kurzfristig auch Schaden verursachen aber unterm Strich insgesamt die Lage besser machen, als wenn zu wenig oder zu viel unternommen worden wäre.
Nun, und der Mensch, kann sich nur dagegen absichern, indem er vor Entscheidung zu einer Impfung sich eingehend und gründlich mit seinem Arzt des Vertrauens berät... was in dieser Gesamtsituation... so mein Empfinden, nachdem was ich so beobachten konnte... die aller wenigsten getan haben. Die meisten Menschen, sind in irgendein Impfzentrum gegangen, wo sie auch nur eine Nummer im Alltagsgeschäft waren... ohne eine individuelle Beratung zu ihrer persönlichen Gesundheit...
Warum hätten es mehr tun sollen? Wer eine mögliche Kontraindikation oder sonstige Sorgen oder Angst hat kann und soll sich gerne beraten lassen. Wenn ich das aber täte, würde ich nur die Zeit eines Arztes verschwenden, der sie auch besser mit kranken Patienten nutzen könnte, die stattdessen im Wartezimmer warten müssten.