Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Ja, dieses Corona-Virus, genauer, das SARS-CoV-2, war - in der Form, wie es Ende 2019 auftrat - neu!

Die Familie der Corona-Viren beherbergt viele verschieden Arten.
Die meisten sind für den Menschen recht harmlos, nur mit sieben Arten kann sich der Mensch bisher überhaupt infizieren.

Und nur drei können dem Menschen doch recht gefährlich werden:
SARS-CoV (1)
MERS und
SARS-CoV-2


So wie es zig Varianten von Spinnenarten gibt (manche Spinnen, wie >diese<, sind für den Menschen tödlich, die meisten sind es zum Glück nicht), gibt es auch zig Corona-Varianten.

Entschuldige bitte, liebe Elementezauber, aber man kann doch nicht alles Mögliche in einen Topf werfen, nur weil es - vom Aufbau her - ähnlich ist und dadurch in die selbe Familie gehört!

Liebe Grüße,
Laguz
Ich verstehe durchaus...

Und das Thema als solches nochmals aufzuwärmen... bringt nicht wirklich was.
Was haben die Menschen in diesen Jahren daraus gelernt... nicht nur den Virus betreffen, sondern anhand der Gesamtsituation, zu welcher der Virus auch untrennbar dazugehört?

Gehört nicht auch eine Aufarbeitung dessen dazu?

Danke Dir für Deine sachliche Rückmeldung...
 
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Und das Thema als solches nochmals aufzuwärmen... bringt nicht wirklich was.
Da gebe ich Dir recht.
Aber dann ziehe bitte nicht zum wiederholten Male in Zweifel, dass das Virus neu sei, wie es andere und Du selbst früher auch schon taten.
Dass es manche taten und tun, ist nicht neu. Und dennoch schriebst Du jetzt wieder:
Ist das Virus wirklich so neu?
Corona-Viren sind bereits länger bekannt...

vor einem Jahr hattest Du das auch schon angezweifelt:

Ich wünsche Dir einen schönen Abend. :)

LG Laguz
 
Zuletzt bearbeitet:
Nö. Dass es den Begriff Projektion auch in der Psychologie gibt, macht Projektionen aus Modellrechnungen nicht unglaubwürdiger.
... da ich den Mechanismus dahinter erkenne... kann ich nicht anders, als die zu hinterfragen bzw. kritisch zu beäugen...
ein Wirtschaftsausfall kann wieder angekurbelt werden. Bei einem Wirtschafts-Totalausfall ist das allerdings wesentlich schwieriger.
... und jetzt wird wieder in die Hände gespuckt... wir steigern das Bruttosozialprodukt...

Na... und... leicht und bequem kann jeder....
Scheinbare Widersprüche, die sich sehr einfach verstehen lassen, wenn man denn zulässt, dass die Lage ambivalent ist und somit auch aufhört in "ganz oder gar nicht"-Kategorien zu denken.
Hach... bei den Maßnahmen war das Geschrei doch auch groß... ganz oder gar nicht... also MNS... und Impfung...
Was war denn da mit Ambivalenz?
Ein Hoch auf... mit zweierlei Maß messen...
Sind sie aber meistens nicht. Punkt.
Wie kannst Du Dir da so sicher sein?
Machst Du die Buchhaltungen dieser?
Auch ein blindes Huhn findet ein Korn... und wer will, der findet. Stehen genug hier im Thread...
Natürlich gehört das auch zu einem solidarischen Verhalten. Aber es macht den Selbstschutz dieser Menschen immernoch schwieriger. Es ist und bleibt so: wenn das Virus stärker grassiert, müssen sie sich stärker isolieren, um sich effektiv zu schützen.
Na dann ist das eben so... und heißt eben für gewisse heiße Phasen erhöhte Vorsicht...
Wo ist das Problem?
Wurde doch auch hier von vielen erwartet oder gar verlangt, sich in so manchem Verzicht zu über... wobei ich für mich keinerlei Probleme damit hatte/habe...

Ich habe einige Jahre in der DDR gelebt... da lebten meine Mutter und ich bescheiden, ohne einen wirklichen Mangel zu spüren. Alles was notwendig war, war da.
Weil NICHTS, aber auch wirklich GAR NICHTS drauf hindeutete, dass eine Grundimmunität schon vorhanden war. In Stichproben wurde kein ausreichend großer Anteil an Menschen gefunden, die schon Antikörper hatten, und das Virus breitete sich rasend schnell weltweit aus. Das wäre mit vorhandener Grundimmunität nicht in der Form passiert.
Stichprobe... fühlt sich an, wie Rosinenpicken... und das soll aussagekräftig sein...
Lass gut sein... wir sehen es einfach unterschiedlich...
Sie hätte keine Infektion und keine schweren Verlauf verhindert. Es hätte damit nicht weniger Fälle, keine kleineren Fallzahlen o.ä. gegeben. Auch, wenn Deine Wunschstudie durchgeführt worden wäre, wären viele Menschen krank geworden, hätten mitunter intensivmedizinische Behandlung benötigt und wären dran gestorben. KEIN denkbares Ergebnis Deiner Wunsch-Studie hätte deswegen die Eindämmungsmaßnahmen obsolet gemacht. Sie hätte schlicht nichts relevantes zum Entscheindungsprozess beitragen können.
Na wenn schon hätte, dann hänge ich noch eins dran... und es hätte auch anders kommen können.
Keiner weiß es wirklich... wie es hätte kommen können... keiner....

Wichtig ist... so meine Sicht... eine gründliche Aufarbeitung der Gesamtsituation und ein vertieftes Lernen daraus... hier und jetzt... und nicht was hätte sein können oder nicht.
Was im Entscheidungsprozess hätte Deine Wunsch-studie also gebracht?
Sprach ich von einer Studie?
Alle zur Blutabnahme um einen evtl. Titer bestimmen zu können, das wäre eine zweite Möglichkeit gewesen, welche somit den immensen Aufwand, welcher durch die Tests, die ja auch erst haben hergestellt werden müssen in dieser Menge, erspart geblieben wären... auch Kostenersparnis.
Sowie dann konkretere Maßnahmen, dort, wo es wirklich absolut relevant gewesen wäre... wie in Altenheimen, Krankenhäusern und auch Arztpraxen... und zudem auch eben gewisse Festivitäten entsprechend für eine gewisse Zeit immer wieder ganz aussetzen...
Oder stirbt halb Deutschland, wenn die Bundesliga mal für ein oder auch zwei Saisons beurlaubt wird... oder verarmen dann die Spieler wegen evtl. Verdienstausfall?

... und vielleicht auch einen anderen, gelasseneren Umgang mit der Gesamtsituation.
Wobei ich so das Gefühl habe, dass dies so von manchen der Verantwortlichen gar nicht gewollt war...
Ja, das kann durchaus als eine Unterstellung gesehen werden, das ist mir bewusst... doch ich habe eben das Gefühl... nach wie vor.

Erzähl mal konkret und logisch nachvollziehbar.
Ich weiß jedoch nicht, ob Du mein sachliches Empfinden nachvollziehen kannst, um es auf logischer Ebene auch verstehen zu können... musst Du auch nicht...

Wer wäre für den wirtschaftlichen Totalsausfall bei einem Extrem-Lockdown, wie er Dir vorschwebte, aufgekommen?
Alle...Bürger, Politiker, Experten, die Unternehmen... alle und alle auch beim Aufbau mithelfen, wie nach einem Krieg, so wie es die individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten zulassen... das ist aus meiner Sicht echte Solidarität.
Wer wäre für die vielen mehr Toten aufgekommen, wenn es keinerlei Maßnahmen gegeben hätte?
Wieso "keinerlei" Maßnahmen.
Wer hat davon gesprochen, geschrieben?
Wie kommst du darauf?
Sie haben mit ihren Handlungen den Schaden reduziert.
Bist Du Dir da Sicher?
Das sehe ich anders... denn es erkranken weiterhin Menschen und sterben auch weiterhin an diesem Virus... ob nun geimpft oder ungeimpft... der Schaden verteilt und verlängert sich... und Corona ist ja jetzt diesbezüglich auch vom Raster der Regierung verschwunden, bzw. in den Hintergrund geschoben wurden, da sich ein neues Thema gefunden hat... welches jedoch nicht hierher passt.

Wenn man bei einem Unfall o.ä. erste Hilfe - Herzdruck-Massage etc. - leistet, kann es passieren, dass man dem verunfallten Menschen, eine oder zwei Rippen bricht. Einige Sanitäter sagen sogar, dass man etwas falsch bzw. zu schwach gemacht hat, wenn keine Rippen gebrochen sind. Man fügt ihm also durchaus Schaden zu - auch später schmerzhaften Schaden. Ohne erste Hilfe Maßnahmen sterben die betroffenen verunfallten Menschen aber ziemlich sicher. Sollen die Ersthelfer nun für die gebrochene Rippe zur Verantwortung gezogen werden und Schmerzensgeld o.ä. zahlen, obwohl sie mit der ersten Hilfe tatsächlich den Schaden unterm Strich reduziert und dem Menschen mitunter das Leben gerettet haben?
Was für ein Beispiel.... klar kann es vorkommen, dass ein Schaden hingenommen werden muss, um einen anderen zu vermeiden?
An der Tagesordnung kann das jedoch nicht sein und für eine Entschuldigung auch nicht zwingend herhalten...

Eben es kann... muss jedoch nicht...
Doch wie sieht es eben nun mit den Folgeschäden aus... vor allem bei den Geimpften Menschen?
Wer nimmt diese wirklich wahr, ernst und nimmt sich ihnen ernsthaft an?
Wird dies auch ethisch hinterfragt?

Aber es ist nicht die moralische Pflicht des Staates das zu tun, wenn denn seine Aktionen unterm Strich den Schaden verkleinert haben und es wesentlich schlimmer gekom
Wie sieht es auch hier mit der Ethik aus?
Es ist natürlich gut und wünschenswert, falls der Staat betroffenen Kleinunternehmen und Künstlern etc. unterstützt, und solche Hilfen gab und gibt es auch (wenn auch nicht genug).
... hier möchte keiner von uns wirklich wissen, wie viele unrechtmäßig diese Unterstützungen beantragt haben und diese auch bekamen... und wieviele, die es zurecht gebraucht hätten, nichts bekommen haben.

Warum nicht? Ihre Entwicklung rettete extrem vielen Menschen das Leben und hilft nun auch dabei, dass die Maßnahmen aufgehoben werden können ohne dass dadurch die Krankenhäuser wieder schnell mit Covid-Patienten überflutet werden. Wenn man die Entwickler einer Impfung, die vorraussichtlich flächendeckend eingesetzt werden muss, nun haftbar halten würde, würde NIEMAND sich an die Entwicklung heran wagen. Denn auch bei harmlosen Präperaten wäre dann eine Klagewelle unausweichlich. Und so eine Klagewelle wäre für die Firmen nur sehr schwer zu stemmen, auch, wenn sie in fast allen Fällen gewinnen würden. Und vergleichsweise kleine Start Up Firmen, wie es BioNTech vor 3 Jahren noch war, hätten da keine Chance.

Nun, und der Mensch, kann sich nur dagegen absichern, indem er vor Entscheidung zu einer Impfung sich eingehend und gründlich mit seinem Arzt des Vertrauens berät... was in dieser Gesamtsituation... so mein Empfinden, nachdem was ich so beobachten konnte... die aller wenigsten getan haben. Die meisten Menschen, sind in irgendein Impfzentrum gegangen, wo sie auch nur eine Nummer im Alltagsgeschäft waren... ohne eine individuelle Beratung zu ihrer persönlichen Gesundheit...

Doch aus Angst getrieben, kann der eine oder andere eben mit sich selbst auch sehr fahrlässig umgehen... und ich wünsche jedem... dass er es nicht bereuen muss... irgendwann.
Nein, simple Logik und angewandte Mathematik/Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wenn in einer guten Stichprobe der Anteil der Menschen mit Antikörpern sehr sehr klein ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es außerhalb der Stichprobe anders aussieht, sehr sehr gering.
Ich verlasse mich nicht ausschließlich auf die Logik... denn auch diese kann so ihre Fallen haben... meine Erfahrung und Beobachtung.

Gute Nacht...
 
@Elementezauber
Man merkt einfach immer wieder, daß du dich nicht wirklich mit dem Phänomen ansteckende neue Viruskrankheit befaßt hast und es dir dazu an der Bereitschaft fehlt. Mußt du ja auch nicht. Nur: dann haste halt keene Ahnung, und irgendwann hat keiner mehr Lust, wieder bei Adam und Eva anzufangen.

Kommt es dir denn nicht selber blöd vor, Mutmaßungen rauszuhauen, die allesamt fundiert zerlegt werden können und werden (solange einer sich die Zeit nimmt), weil sie schlichtweg nicht zu halten sind? Standhaftigkeit ist fraglos gut, aber Starrsinn ist nicht das Wahre und sich vor dem Dazulernen verschließen schon gar nicht.

Die kommenden Jahren werden nicht einfacher.
Geistige Beweglichkeit ist ein hilfreiches Werkzeug.
 
Nochmal kurz zu der Frage (bzw besser gesagt der Anklage),
warum nicht "einfach" alle Bürger auf (extremst unwahrscheinliche)
bereits vorhandene Antikörper untersucht wurden (in der Anfangszeit):

Wenn´s brennt, dann wird der große Schlauch draufgehalten um das Feuer zu löschen.
Man nimmt sich nicht die kostbare Zeit, erstmal alle herumliegenden Dinge durchzusehen,
ob eventuell ein paar davon nicht brennbar sind. Derweil entstünde einfach zu viel Schaden.

In Deutschland leben 83 Millionen Menschen. Mach dir bitte mal die Dimensionen klar.
Zu der Zeit mußten viele PCR Tests in den Laboren ausgewertet werden, die diese neu
hinzugekommene Aufgabe eh schon zusätzlich zu ihrer normalen Arbeit leisten mußten.

Luxusschnickschnack wie "eventuell hab ich als besondere Himmelsballerina ja doch schon
Antikörper" war da einfach nicht drin - und schon gar nicht in 83 millionenfacher Ausführung.
 
Hach... bei den Maßnahmen war das Geschrei doch auch groß... ganz oder gar nicht... also MNS... und Impfung...

Was war denn da mit Ambivalenz?
Ein Hoch auf... mit zweierlei Maß messen...

Die Ambivalenz kam da zum tragen, dass eben nicht ein totaler Lockdown befohlen wurde bzw. auch nicht befohlen werden konnte. Die Ambivalenz kam da zum tragen, dass viele Demonstrationen genehmigt wurden und erst dann verboten wurden, als verstärkt abzusehen war, dass die Vorgaben nicht eingehalten werden würden.

Wie kannst Du Dir da so sicher sein?
Machst Du die Buchhaltungen dieser?

Es gibt da in den Wissenschaften so einige Richtlinien und Maßnahmen, die Betrug und Manipulation deutlich erschweren.

Na dann ist das eben so... und heißt eben für gewisse heiße Phasen erhöhte Vorsicht...

Wo ist das Problem?
Wurde doch auch hier von vielen erwartet oder gar verlangt, sich in so manchem Verzicht zu über... wobei ich für mich keinerlei Probleme damit hatte/habe...

Die Risikogruppen können wir nicht unter einer Käseglocke isolieren, während draußen das Virus fröhlich grassiert. es ist einfacher, alle verzichten auf weniger als einige wenige verzichten auf alles.

Stichprobe... fühlt sich an, wie Rosinenpicken... und das soll aussagekräftig sein...
Lass gut sein... wir sehen es einfach unterschiedlich...

Ja, ist aussagekräftig. Du kannst ja mal z.B. solche Versuche machen und z.B. schwarze und weiße Pfefferkörner in einer undurchsichtigen Tüte mit verschiedenen Verhältnissen mischen. Und, wenn Du dann eine Stichprobe der Pfefferkörner aus der Tüte ziehst, wirst Du im Rahmen der Statistik gut eingrenzen können, wie groß das Mischungsverhältnis ist.

Eine gute Grundimmunität würde bedeuten, dass in etwa 70% bis 90% der Menschen mit dem Virus schon in Kontak waren. Bei einem Anteil in dieser Größenordnung müssten sich also auch Antikörper in etwa finden lassen. Wenn nun in einer Stichprobe der Anteil der Menschen mit Antikörpern statistisch signifikant kleiner als 1% ist, müsste das schon ein extremer Zufall sein oder die Stichprobe extrem unrepäresentativ gewählt worden sein, was z.B. im Peer Review Prozess aufgefallen wäre.

Alleine schon, wenn Du das vorgeschlagene Pfeffer-Körner-Experiment mal durchführst mit etwa gleich vielen weißen wie schwarzen Pfefferkörnern - also etwa 50% weiß - gehe ich jede Wette ein, dass Du niemals nur weiße Körner ziehen wirst, wenn Du ohne sehend wählen zu können 100 Körner aus dem dem Sack ziehen müsstest.

Na wenn schon hätte, dann hänge ich noch eins dran... und es hätte auch anders kommen können.
Keiner weiß es wirklich... wie es hätte kommen können... keiner....

Ich halte einen Stein vor mich hin... und lege ihn wieder vor mir auf den Tisch. Keiner weiß, ob er nach unten gefallen wäre, wenn ich ihn fallen gelassen hätte... keiner... :ironie:

Wichtig ist... so meine Sicht... eine gründliche Aufarbeitung der Gesamtsituation und ein vertieftes Lernen daraus... hier und jetzt... und nicht was hätte sein können oder nicht.

Du lehnst es doch ab, dass wir Erfahrungen, also was wir aus früheren Pandemien schon gelernt haben, hier anwenden. Was soll es dann also in Deinen Augen bringen hier zu lernen? Was soll das dann in Deiner Meinung nach für die Zukunft, für kommende Pandemien, bringen?

Wenn Du etwas für die Zukunft lernen willst, dann darfst Du auch nicht wegwischen, was wir bereits gelernt haben. Wenn Du meinst hier etwas für die Zukunft lernen zu können, dann achte wenigstens auch das, was wir in der Vergangenheit schon gelernt haben und wische es nicht mit schwammig-fadenscheinigen "Kann ja auch anders sein als früher" weg.

Sprach ich von einer Studie?

Ja, das wäre auch eine Studie - eine sehr große, aber eine Studie.

Alle zur Blutabnahme um einen evtl. Titer bestimmen zu können, das wäre eine zweite Möglichkeit gewesen, welche somit den immensen Aufwand, welcher durch die Tests, die ja auch erst haben hergestellt werden müssen in dieser Menge, erspart geblieben wären... auch Kostenersparnis.

Nö. Denn, wenn tatsächlich auch dabei bei so gut wie keinem Menschen in dieser Anfangszeit Antikörper gefunden worden wären - was aus Stichproben und dem Pandemieverlauf auch schon so abzusehen war, also keine Überraschung gewesen wäre - dann hätte es immernoch diesen Aufwand mit Tests etc geben müssen.

Und nochmal: Das Virus hat sich rasend schnell ausgebreitet. Das wäre nicht so passiert, wenn schon eine Grundimmunität bestanden hätte. Alleine daraus lässt sich schon erkennen, dass diese flächendeckende Blutuntersuchung sehr wahrscheinlich keinen Erkenntnisgewinn gebracht hätte.

Sowie dann konkretere Maßnahmen, dort, wo es wirklich absolut relevant gewesen wäre... wie in Altenheimen, Krankenhäusern und auch Arztpraxen...

Die auch umso stärker hätten isoliert werden müssen, je stärker das Virus außerhalb grassiert. Und das wird irgendwann schlicht unmöglich. Das Personal von Altenheimen hat z.B. ja auch ein Leben außerhalb. Wie sollen die sich da schützen, damit sie nicht gleich das ganze Heim anstecken, wenn sie dann unbemerkt infiziert arbeiten? Täglich testen? Und wie willst Du den Heimbetrieb aufrecht erhalten, wenn dann das Virus so stark grassiert, dass ein großer Anteil der Mitarbeiter auch gleichzeitig infiziert ist? Du kommst nicht dran drumrum: Um die Risikogruppen effektiv schützen zu können, muss das Virus in der ganzen Bevölkerung auch ausgebremst werden. Andernfalls kriegst Du sie nicht ausreichend isoliert. Abgesehen davon, dass nicht nur Altenheimbewohner vulerabel sind sondern eben teilweise auch noch aktiv am Alltagsleben teilnehmen.

und zudem auch eben gewisse Festivitäten entsprechend für eine gewisse Zeit immer wieder ganz aussetzen...
Oder stirbt halb Deutschland, wenn die Bundesliga mal für ein oder auch zwei Saisons beurlaubt wird... oder verarmen dann die Spieler wegen evtl. Verdienstausfall?

Geschah doch auch - zumindest teilweise. Das Oktoberfest fand zwei Jahre nicht statt, Beim Fußball gab es "Geisterspiele" - also ohne Zuschauer im Stadion oder stark ausgedünnt etc. Mich persönlich hätte nicht gestört, wenn es auch die nicht gegeben hätte, aber immerhin war es deswegen kein so goßes Superspreader-Ereignis, wie es mit vollen Stadien gewesen wäre. Weihnachtsmärkte, Konzerte und diverse andere Veranstaltungen fanden ebenfalls sehr großanteilig nicht statt.

Ich weiß jedoch nicht, ob Du mein sachliches Empfinden nachvollziehen kannst, um es auf logischer Ebene auch verstehen zu können... musst Du auch nicht...

Logische und sachlich-durchdenkbare Argumente werde ich nachvollziehen können, falls Du welche hast. Also zeig sie her, wenn es sie gibt. "Sachliches Empfinden" ist kein Argument und sticht auch keine Logik aus.

Wieso "keinerlei" Maßnahmen.

Wer hat davon gesprochen, geschrieben?
Wie kommst du darauf?

Jeder, der hier von reiner "Freiwilligkeit" spricht z.B.

Die wäre z.B. bei mir bei der Supermarkt-Ampel auch auf eine harte Probe gestellt worden, als ich vor dem Supermarkt im Regen warten musste, bis sie wieder grün wird.

Bist Du Dir da Sicher?

Ja, bin ich.

Das sehe ich anders... denn es erkranken weiterhin Menschen und sterben auch weiterhin an diesem Virus... ob nun geimpft oder ungeimpft... der Schaden verteilt und verlängert sich...

Ja, es erkranken und sterben immernoch Menschen an Covid19. Und das wird auch leider ewig so bleiben. Das Virus verschwindet nicht. Der große Schaden der Pandemie wäre gewesen, dass so einige Menschen mehr innerhalb kurzer Zeit gestorben wären. Die Politiker haben diesen Schaden reduziert, indem sie mindestens den Tod vieler Menschen so hinausgeschoben haben. Darüber hinaus hätte eine ungebremste Welle zu Spitzenzeiten so ungefähr 5x mehr Krankenhausbetten benötigt, als Deutschland hat - auch ein nicht-zusammengespartes Gesundheitssystem hätte diesen Ansturm nicht standhalten können, was auch noch mehr Tote verursacht hätte. Auch dieser Schaden fiel aufgrund der Aktionen der Entscheidungsträger geringer aus.

und Corona ist ja jetzt diesbezüglich auch vom Raster der Regierung verschwunden, bzw. in den Hintergrund geschoben wurden, da sich ein neues Thema gefunden hat... welches jedoch nicht hierher passt.

Es ist jetzt u.a. im Hintergrund, weil es aktuell tatsächlich nur noch endemisch zu grassieren scheint - das, was die ganze Zeit das Ziel war. Endemie bedeutet halt ebenfalls nicht, dass das Virus weg ist und niemand mehr dran sterben wird. Endemie bedeutet, dass Ausbrüche mehr lokal begrenz stattfinden und allgemein auch durch die Krankenhäuser gut behandelbar sind, ohne dass eine große Gefahr der Überlastung droht. Mehr war nie das Ziel. Mehr kann leider auch nicht erreicht werden.

Was für ein Beispiel.... klar kann es vorkommen, dass ein Schaden hingenommen werden muss, um einen anderen zu vermeiden?
An der Tagesordnung kann das jedoch nicht sein und für eine Entschuldigung auch nicht zwingend herhalten...

Es ist ja auch nicht an der Tagesordnung. Die Maßnahmen waren nie für die Ewigkeit gedacht, sondern eben nur dafür, dass die Realität ohne Maßnahmen schlimmer wäre. Und doch: Hier kann es als Entschuldigung herhalten, weil eben durch die Maßnahmen größerer Schaden in kürzerer Zeit abgewendet wurde.

Eben es kann... muss jedoch nicht...
Doch wie sieht es eben nun mit den Folgeschäden aus... vor allem bei den Geimpften Menschen?
Wer nimmt diese wirklich wahr, ernst und nimmt sich ihnen ernsthaft an?
Wird dies auch ethisch hinterfragt?

Ja. Wer glaubt, einen Impfschaden zu haben, kann da zu einem der Ärzte gehen, die sich mittlerweile hauptsächlich sogar darum kümmern. Und dann werden diese Fälle untersucht, ob die Beschwerden wirklich mit der Impfung zusammenhängen.

Wie sieht es auch hier mit der Ethik aus?

So wie überall, wo Handlungen zwar unmittelbar kurzfristig auch Schaden verursachen aber unterm Strich insgesamt die Lage besser machen, als wenn zu wenig oder zu viel unternommen worden wäre.

Nun, und der Mensch, kann sich nur dagegen absichern, indem er vor Entscheidung zu einer Impfung sich eingehend und gründlich mit seinem Arzt des Vertrauens berät... was in dieser Gesamtsituation... so mein Empfinden, nachdem was ich so beobachten konnte... die aller wenigsten getan haben. Die meisten Menschen, sind in irgendein Impfzentrum gegangen, wo sie auch nur eine Nummer im Alltagsgeschäft waren... ohne eine individuelle Beratung zu ihrer persönlichen Gesundheit...

Warum hätten es mehr tun sollen? Wer eine mögliche Kontraindikation oder sonstige Sorgen oder Angst hat kann und soll sich gerne beraten lassen. Wenn ich das aber täte, würde ich nur die Zeit eines Arztes verschwenden, der sie auch besser mit kranken Patienten nutzen könnte, die stattdessen im Wartezimmer warten müssten.
 
Das Vermummungsverbot ist wohl auch in Deutschland nicht abgeschafft und es könnte durchaus sein, dass es da über kurz oder lang zu Problemen kommen könnte.
Ach was
Die Maske ist ein medizinisches Produkt sozusagen und als solches wird es als Schutz getragen und nicht als Verschleierung.
Wäre doch wirklich albern soetwas als bewusste Vermummung anzusehen.
So blöd ist man in D nicht.
Die Maske ist ja kein Tuch oder eine Sturmhaube oder was auch immer
 
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Ach was
Die Maske ist ein medizinisches Produkt sozusagen und als solches wird es als Schutz getragen und nicht als Verschleierung.
Wäre doch wirklich albern soetwas als bewusste Vermummung anzusehen.
So blöd ist man in D nicht.
Die Maske ist ja kein Tuch oder eine Sturmhaube oder was auch immer
Zusammen mit nem Mützchen und einer Sonnenbrille könnte es kritisch werden und während der Hauptphase von Corona
wurden durchaus Straftaten begangen und die Polizei fahndete dann mit Bildern nach den Täter, wobei diese dann wegen der Maske natürlich gleich von jedem erkannt werden konnten und dieser Umstand bei mir regelmäßig zu einem Kopfschütteln ob der tollen Fahndungsfotos führte.
(Siehste so lang kann ein Satz werden und damit auch Threadtitel)
 
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