Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Jeder 3. hat @Yogurette geschrieben, nicht die meisten. Ich hab mich letzte Woche gegen Gürtelrose impfen lassen, mein Mann auch. Gürtelrose ist sehr schmerzhaft. Das brauchen wir nicht.
ich weiß das gürtelrose sehr schmerzhaft ist..mein onkel hatte sie mit etwa 50 jahren..
aber das jeder 3. ältere an gürtelrose erkrankt kannst auch du mir nicht erzählen..ich kenne einige ältere menschen aber kaum einer hat die gürtelrose. bzw. zur zeit weiß ich überhaupt keinen.
 
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ich weiß das gürtelrose sehr schmerzhaft ist..mein onkel hatte sie mit etwa 50 jahren..
aber das jeder 3. ältere an gürtelrose erkrankt kannst auch du mir nicht erzählen..ich kenne einige ältere menschen aber kaum einer hat die gürtelrose. bzw. zur zeit weiß ich überhaupt keinen.

Echt blöd, daß die Schreiber dich nicht gefragt hatten, wieviele Leute irgendwann in ihrem Leben mal Gürtelrose bekommen. Du hättest denen supi Bescheid sagen können. Die hätten natürlich auf dich gehört und richtigerweise geschrieben, daß praktisch niemand Gürtelrose bekommt, höchstens mal Onkels um 50, und speziell im Umland von München eh nicht.
 
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wie gesagt: Ähnlich wie beim Herpes-Zoster Virus, der sowohl Windpocken als auch Gürtelrose verursacht und der dauerhaft im Körper verbleibt, wenn man sich einmal angesteckt hat, so halte ich sowas auch für den Coronavirus für denkbar. Bspw mit 25 leichter Covid-Verlauf, und mit 56 in einer Streßphase dann sonstwas für Krankheitsbilder, die dann immer noch vom Coronavirus kommen. Das muß sich natürlich erst noch zeigen, ist also zur Zeit nur ein Blick in die Glaskugel, aber nicht völlig aus der Luft gegriffen. Ist halt die Frage, ob auch der Coronavirus im Körper bleibt, so wie es Herpes-Zoster tut. Und mal wieder gilt: gehts besser aus als befürchtet, supi, dann freu ich mich. :)
 
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Echt blöd, daß die Schreiber dich nicht gefragt hatten, wieviele Leute irgendwann in ihrem Leben mal Gürtelrose bekommen. Du hättest denen supi Bescheid sagen können. Die hätten dann auf dich gehört und geschrieben, daß praktisch niemand Gürtelrose bekommt, höchstens mal Onkels mit 50, und speziell im Umland von München eh nicht.
so ein quatsch..jeder 3. bekommt in seinem leben eine gürtelrose?..sag mal bist du bei der pharmaindustrie angestellt?
ich kann es wirklich nicht glauben.."jeder 3. ältere leidet an gürtelrose" das ist doch völliger blödsinn.
 
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so ein quatsch..jeder 3. bekommt in seinem leben eine gürtelrose?..sag mal bist du bei der pharmaindustrie angestellt?
ich kann es wirklich nicht glauben.."jeder 3. leidet an gürtelrose" das ist doch völliger blödsinn.

vergleich mal die beiden Sätze, ob dir etwas auffällt:

1.) jeder Dritte bekommt in seinem Leben eine Gürtelrose.

2.) jeder Dritte leidet an Gürtelrose.

einer der beiden Sätze ist sachlich falsch, obwohl er dem anderen sehr ähnelt.
 
vergleich mal die beiden Sätze, ob dir etwas auffällt:

1.) jeder Dritte bekommt in seinem Leben eine Gürtelrose.

2.) jeder Dritte leidet an Gürtelrose.
komm hör doch auf mit dem quatsch..habe noch nie gehört das jeder 3. in seinem leben eine gürterose bekommt..
kannte ganz wenige..im übrigen vermutlich völlig ot. dir schon mal eine gute nacht..auch wenn du es nicht gerne liest..:)
 
es ist eben nicht OT, wie ich oben dargelegt habe, @Darkhorizon .

deine Bemühungen, das Thema künstlich auszuweiten,
so daß es von den anderen Lesern dann DOCH als störend
empfunden wird, sind allerdings sehr durchschaubar. billig.
 

Erstmals liegen zu Nebenwirkungen von Covid-Impfstoffen die Zahlen eines großen deutschen Krankenkassenverbands vor. Der Vorstand der BKK ProVita, Andreas Schöfbeck, hat die Daten von Millionen Versicherten der BKK-Gruppe analysieren lassen. Die Gesamtzahl der Nebenwirkungen liegt demnach um ein Vielfaches höher als die, die durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet werden. In einem Videotelefonat mit WELT sagte Schöfbeck am Mittwoch: „Die ermittelten Zahlen sind erheblich und müssen dringend plausibilisiert werden.“
 
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Erstmals liegen zu Nebenwirkungen von Covid-Impfstoffen die Zahlen eines großen deutschen Krankenkassenverbands vor. Der Vorstand der BKK ProVita, Andreas Schöfbeck, hat die Daten von Millionen Versicherten der BKK-Gruppe analysieren lassen. Die Gesamtzahl der Nebenwirkungen liegt demnach um ein Vielfaches höher als die, die durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet werden. In einem Videotelefonat mit WELT sagte Schöfbeck am Mittwoch: „Die ermittelten Zahlen sind erheblich und müssen dringend plausibilisiert werden.“

Der Artikel der Welt ist mit einer Bezahlschranke versehen. Hier ein besser zugänglicher Link, den ich auf die Schnelle dazu gefunden habe: https://www.tag24.de/thema/coronavi...impfnebenwirkungen-als-bisher-bekannt-2345577

Zumindest darin - wahrscheinlich auch im Welt-Artikel - ist eine mögliche Ursache erklärt, wie es zu dieser Diskrepanz kommen könnte:
Im Link heißt es:
Einen Grund vermutet der Krankenkassenverband darin, dass für die Meldung von Impfnebenwirkungen keine Vergütung angeboten wird, der Aufwand indes jedoch enorm sei. Die Meldung eines Verdachtsfalls allein würde Berichten von Ärzten zufolge bereits etwa eine halbe Stunde dauern.

Bei drei Millionen Verdachtsfällen würden sich circa 1,5 Millionen Arbeitsstunden ergeben. "Das wäre nahezu die jährliche Arbeitsleistung von 1000 Ärztinnen und Ärzten."

Für die Zahl des PEI müssen Verdachtsfälle gemeldet werden. D.h. Arzt und/oder Patient müssen selbst den Verdacht haben, dass die aktuellen Beschwerden kausal mit der Impfung im Zusammenhang stehen könnten, und sie müssen auch ggf. der Überzeugung sein die Beschwerden sind schwerwiegend genug, dass sich die Meldung weiter lohnt.

So eine Krankenkassen-Erhebnung kann es sich da einfacher machen: Man lässt dann ein Algorithmus über die Patienten-Datenbank laufen und zählt die Behandlungen nach der Impfung. Je nachdem, wie detailiert die Kundendaten der Krankenkassen sind, kann das auch nach Art und Schwere der Beschwerden aufgedröselt geschehen. Bestenfalls schaue man auch noch nach, wie diese Zahlen in einem Vergleichszeitraum ohne Impfung o.ä. aussehen.

Aber, dass so ungleich mehr Verdachtsfälle für Impfnebenwirkungen aus der Analyse rausfallen, überrascht mich nicht sonderlich.

Interessant bzw. wichtig zu betrachten wären dabei noch folgende Punkte:
  • In den Studien - z.B. auch den vergleichsweise großen Studien der Phase III mit Teilnehmerzahlen in der Größenordnung von 10.000 - wurden die möglichen Nebenwirkungen wirklich akribisch erhoben und gezählt. Die in dieser Studienphase ermittelten Zahlen lassen sich natürlich auch hochrechnen. Passt das Ergebnis davon mehr zu der vom PEI angegebenen Zahl der gemeldeten (Verdachts-)Fälle oder mehr zum neuen Wert der BKK?
  • Gibt es solche Erhebungen auch bzgl. anderer Impfungen - z.B. der Masern? Ich wäre nicht überrascht, wenn sich da aus den gleichen Gründen (Meldelücke) eine ähnliche Diskrepanz der Zahlen ergeben würde.
  • Wie kommt die BKK an das Impfdatum? Auf ihrer Seite selber - habe ich eben beim Stöbern gefunden - schreiben sie, dass die Impfung in Impfzentren o.ä. vom Bund und nicht von den Kassen o.ä. getragen werden und sogar der Versichertenstatus egal ist. Die Krankenkassen werden nur einbezogen, wenn die Impfung beim Hausarzt passierte. Wenn sie ihre Erhebnung ohne genaue Kenntnis des Impfdatums (ja vielleicht sogar ohne genaue Kenntnis des Impfstatus) machen, ist es noch weniger überraschend, dass sie eine weit höhere Zahl herausbekommen. Damit will ich NICHT sagen, so eine Erhebnung wäre nicht valide - ich wüsste zumindest, wie ich da statistisch rangehen würde, um auch damit noch einigermaßen brauchbare Abschätzungen zu machen, und ich gehe davon aus, dass die BKK da kompetente Data Scientists auf der Angestelltenliste hat.
  • Von was für Nebenwirkungen reden wir hier? Welcher Art und wie schwer? Die sehr hohe Zahl, die im Artikel angegeben wird, sowie die auch hohe Vergleichszahl vom PEI, die daneben gestellt wird, spricht dafür, dass sie wirklich alle möglichen Beschwerden, die eine unerwünschte Nebenwirkung sein könnten, hier einbeziehen. Wichtig wäre hier, die Analyse auch mit schweren Nebenwirkungen zu wiederholen, um so ggf. festzustellen, ob die Meldelücke, sollte sie der Grund für die Zahlendiskrepanz sein, wenigstens die schweren Fälle nicht betrifft.
 
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